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Tripelkonzert, Op. 56 & Symphonie Fantastique
G01:37:002022HD
Gianandrea Noseda dirigiert die vereinten Kräfte der KestonMAX-Stipendiaten der Music Academy und des London Symphony Orchestra in Ludwig van Beethovens Tripelkonzert in C-Dur, Op. 56, sowie Hector Berlioz’ Symphonie Fantastique, Op. 14. Dieses Konzert wurde am 20. November 2022 in LSO St Luke’s, London aufgenommen. Beethovens Konzert für Violine, Violoncello und Klavier in C-Dur, Op. 56, allgemein bekannt als das Tripelkonzert, wurde zwischen 1803 und 1804 komponiert. Die Wahl der drei Soloinstrumente macht es im Grunde zu einem Konzert für Klaviertrio, und es ist das einzige Konzert, das Beethoven je für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Berlioz’ Symphonie Fantastique (Episode aus dem Leben eines Künstlers … in fünf Sätzen), Op. 14, ist eine programmatische Symphonie, die 1830 geschrieben wurde. Es handelt sich um Programmmusik, die die Geschichte eines begabten Künstlers erzählt, der sich aus Verzweiflung über eine unerwiderte Liebe mit Opium vergiftet.
01:37
Mahler - Sinfonie Nr. 2, 'Auferstehung'
G01:25:002021HD
Maestro Myung-Whun Chung dirigiert das Orchestra und den Chorus del Maggio Musicale Fiorentino sowie zwei Gesangssolisten in einer eindrucksvollen Darbietung von Gustav Mahlers Symphonie Nr. 2 in c-Moll, „Auferstehung“. Die Sopranistin Christiane Karg und die Altistin Claudia Huckle treten als Solistinnen auf. Die zwischen 1888 und 1894 komponierte fünfsätzige Symphonie ist für ein großes Orchester, Chor sowie Sopran- und Altsolistinnen geschrieben. In der Symphonie behandelt Mahler die Themen Leben, Tod und Auferstehung. Der erste Satz ähnelt einem düsteren Trauermarsch. Der zweite Satz, ein anmutiger Ländler, bildet einen enormen Kontrast zum düsteren Charakter des vorherigen Satzes. Der dritte Satz ist ein Scherzo und basiert auf Mahlers Vertonung von „Des Antonius von Padua Fischpredigt“ aus der Sammlung Des Knaben Wunderhorn. Der Komponist verwendete ein weiteres Wunderhorn-Gedicht, „Urlicht“, als vierten Satz, diesmal mit Text und Musik, gesungen von der Altistin. Der Chor tritt im zweiten Teil des fünften und letzten Satzes mit dem „Auferstehungs“-Choral auf. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgenommen.
03:03
Meisterwerke entdecken - Beethoven Nr. 5
G00:27:002001HD
Mit der Serie "Meisterwerke Entdecken" präsentieren wir audiovisuelle Konzertführer der großen Meisterwerke der klassischen Musik. Die Serie enthält 20 halbstündige Dokumentationen über 20 Meisterwerke der Klassik. Angesehene Experten, berühmte Solisten und herausragende Dirigenten versetzen Sie zurück in die Zeit und an die Orte ihrer Entstehung. In der heutigen Dokumentation geht es um Ludwig van Beethovens ‚Sinfonie Nr. 5‘. Das Stück übt gleich zu Beginn mit dem Vierton-„Schicksalsmotiv“ eine starke Anziehungskraft aus und zieht den Zuhörer in seinen Bann. Der deutsche Musikwissenschaftler Armin Koch beschäftigt sich mit der Analyse des Werkes und der deutsche Beethoven-Experte Wulf Konold veranschaulicht die raffinierten Variationen des Schicksalsmotivs auf dem Klavier und erläutert außerdem weitere Merkmale dieses großartigen Werks.
03:30
Boulez dirigiert Mahlers 2. Sinfonie
G01:29:002005HD
Pierre Boulez dirigiert das Orchester und den Chor der Berliner Staatsoper und das Orchester der Berliner Staatskapelle in einer Interpretation von Gustav Mahlers 2. Sinfonie. Die Solisten der Performance sind Diana Damrau und Petra Lang. Das Konzert wurde im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 80. Geburtstages des französischen Komponisten und Dirigenten veranstaltet. Mit seiner kompromisslosen Herangehensweise an seine Interpretationen Mahlers fasziniert Boulez seit Langem gleichermaßen Kritiker und das Publikum. Die Sängerinnen Diana Damrau und Petra Lang vereinen ihre Kräfte, um Boulez' Vision der Sinfonie Leben einzuhauchen. Aufgenommen in der Staatskapelle Berlin, 2005.
04:59
Schumann - Fantasiestücke, op. 12
G01:00:002023HD
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung spielt Schwartz Schumanns Fantasiestücke, Op. 12. Das Werk, das 1837 geschrieben wurde, besteht aus acht Klavierstücken mit unterschiedlichen Stimmungen. Der Titel des Werks leitet sich von der Novellensammlung Fantasiestücke in Callots Manier ab, die von E. T. A. Hoffmann, einem der Lieblingsautoren des Komponisten, geschrieben wurde. Wie Schumanns Davidsbündlertänze sind seine Fantasiestücke als musikalischer Dialog zwischen Florestan und Eusebius konzipiert, die die Dualität seiner eigenen Persönlichkeit repräsentieren. Ersterer repräsentiert die leidenschaftliche Seite des Komponisten, letzterer den Träumer in Schumann. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
06:00
Mozart - 12. Klavierkonzert, KV 414
G00:28:001990HD
Vladimir Ashkenazy ist Solist und Dirigent zugleich in dieser Interpretation von Mozarts 12. Klavierkonzert, KV 414. Er wird begleitet vom Royal Philharmonic Orchestra in der Londoner Great Hall of Lancaster House.
06:28
Rota - The Godfather Suite
PG00:12:002018HD
This exclusive live concert production presents a unique selection of movie classics - from Sergio Leone’s iconic Spaghetti Westerns to modern mafia masterpieces by Francis Ford Coppola and the cult movies of Tarantino. The Danish National Symphony Orchestra and Concert Choir are conducted by Sarah Hicks in this premiere performance of authentic soundtracks by composer legends Ennio Morricone, Nino Rota, Sonny Bono and Bernard Herrmann. Soloists for this performance are Tuva Semmingsen (mezzo), Christine Nonbo Andersen (soprano), Hans Ulrik (saxophone) and Mads Kjølby (guitars). Recorded at the DR Koncerthuset in Copenhagen, Denmark in 2018.
06:40
Barocke Chormusik von Bach, Schütz u.a.
G01:14:002020HD
Für dieses Konzert, das in der Thomaskirche in Leipzig aufgenommen wurde, wird das fünfköpfige Vokalensemble amarcord um drei Stimmen erweitert: eine Alt- und zwei Sopranstimmen. Diese amarcordplus-Formation präsentiert Musik, die sich auf die Stadt konzentriert, in der sie aufgeführt wird. Auf dem Programm stehen geistliche Madrigale von Johann Hermann Schein, Motetten aus Heinrich Schütz' Geistlicher Chormusik sowie zwei Motetten des berühmtesten Thomaskantors, Johann Sebastian Bach. Darüber hinaus werden verschiedene geistliche Werke ihrer weniger bekannten Zeitgenossen Philipp Heinrich Erlebach und Liebhold sowie Kompositionen anderer Mitglieder der Familie Bach, darunter Johann Michael Bach und Johann Christoph Bach, aufgeführt. Diese Aufführung wurde am 1. Mai 2020 aufgezeichnet.
07:55
Strauss - Klavierquartett in c-Moll, op. 13
G00:41:002016HD
Der Geiger Daniel Rowland, die Bratschistin Rachel Roberts, der Cellist Julian Arp und die Pianistin Diana Ketler spielen Richard Strauss' Klavierquartett in c-Moll, Op. 13, beim Stiftfestival 2016 im niederländischen Dorf Weerselo. In seinen frühen Jahren versuchte Strauss, verschiedene Kammermusikwerke zu komponieren, darunter auch ein Klavierquartett. Der junge Komponist begann im Frühjahr 1884 mit der Arbeit am Klavierquartett in c-Moll und schloss es ein Jahr später ab. Das Werk besteht aus vier Sätzen und zeigt deutlichen Einfluss von Johannes Brahms. Es wurde am 8. Dezember 1885 in Weimar uraufgeführt und von Mitgliedern des Halír-Quartetts mit Strauss selbst am Klavier gespielt. Im darauffolgenden Jahr gewann das Werk den ersten Preis des Berliner Tonkünstlervereins für ein Klavierquartett. Diese Aufführung wurde in der Stiftkerk in Weerselo, Niederlande, aufgenommen.
08:36
Hinter den Kulissen der Züricher Oper
G00:53:002001HD
Das Opernhaus Zürich ist eines der renommiertesten in Europa. 15 Premieren werden hier jedes Jahr aufgeführt – ein bemerkenswertes Ergebnis, wenn man beachtet wie viel Arbeit in einer jeden Produktion steckt. In dieser spannenden Dokumentation, blicken wir hinter die Kulissen des Opernhauses Zürichs und folgen der intensiven Entwicklung der neuen Produktion von Gioachino Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“ mit Vesselina Kasarova in der Rolle von Rosina. Der Film zeigt außerdem die Vorbereitungen für andere Produktionen, wie beispielsweise eines Workshops für Richard Wagners „Siegfried“ inszeniert von Robert Wilson und einer Probe von Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ mit der Choreografie von Heinz Spoerli. Dieser Film öffnet den Vorhang um die verschiedenen Facetten eines Opernhauses zu verstehen.
09:30
Saint-Saëns - Polonaise für zwei Klaviere Op. 77
G00:31:002021HD
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die „Grande Dame“ des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 „Heroisch“ und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns’ Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
10:01
Werke für Cello und Hammerklavier von Beethoven
G00:50:002020HD
Jedes Jahr Ende August findet in der niederländischen Stadt Utrecht das renommierte Early Music Festival statt. Es ist das weltweit größte Festival für Alte Musik und zieht mehr als 70.000 Besucher an. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Festival 2020 in einer alternativen Form statt und bot ein alternatives Programm mit Live-Konzerten sowie täglichen Livestreams von Konzerten und Archivaufnahmen. Im Rahmen dieser Festivalausgabe präsentieren der Hammerklavierspieler Artjom Belogurow und die Cellistin Octavie Dostaler-Lalonde ein Programm mit den Werken von Ludwig van Beethoven. Kennengelernt hat sich das Duo 2015 in Amsterdam. Zusammen gaben sie viele Konzerte bei mehreren europäischen und nordamerikanischen Festivals und in Konzertsälen. Dieses Konzert wurde am 27. August 2020 in der St.-Gertrude-Kapelle in Utrecht aufgezeichnet.
10:52
Soulscapes
14A01:32:002008HD
Uwe Yaron Leonhard Scholz wurde 1958 in Darmstadt geboren, er starb 2004 in Berlin. Schon als Vierjähriger bekam er ersten Tanzunterricht. Später, blutjung, gelang ihm der Sprung ins damalige Heiligtum des Tanzes: in die Ballettschule von Stuttgart. Es war die große Zeit von John Cranko, und dort konnte man nicht nur Schritte lernen, sondern Einsichten in die Gestaltung von Balletten bekommen. Scholz erwies sich als überaus aufmerksam und – aus eigenem Ingenium heraus – bereits als höchst erfinderisch. Das fiel der sowieso höchst entdeckungsfreudigen Marcia Haydée, der Primaballerina assoluta der Kompanie und späteren Direktorin der weltberühmten Truppe, ziemlich umgehend auf. Uwe Scholz erhielt seine mörderische Chance – und starb an ihr. Das war seine Tragik.
12:24
Bach - 2. Partita für Violin (BWV 1004)
G00:32:002020HD
Die gefeierte deutsche Geigerin Isabelle Faust spielt J. S. Bachs Partita Nr. 2 in D-Moll BWV 1004. Das Werk ist Teil der bekannten Sonaten und Solo-Partiten für Violine (BWV 1001-1006) des Komponisten. Die Partita Nr. 2 besteht aus vier Tanzsätzen, gefolgt von der berühmten abschließenden Chaconne. Dieser Satz gilt als monumentales Stück innerhalb des Violinrepertoires. In dieser Chaconne wird ein Thema vorgestellt, zu dem Bach eine Reihe kontinuierlicher Variationen entwickelt, die ein komplexes Spektrum harmonischer Möglichkeiten ausloten. Diese Aufführung wurde 2020 in der Thomaskirche in Leipzig aufgezeichnet.
12:57
Bach - Concerto Italiano & Ciaccona (arr. Busoni)
G00:32:002021HD
Die klassische Pianistin Costanza Principe (1993) aus Italien begann bereits im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierspiel und hatte mit 7 Jahren ihren ersten öffentlichen Auftritt. Schon bald trat sie als Solistin mit zahlreichen renommierten Orchestern in Italien, Großbritannien, Frankreich und Südamerika auf. Hier im Jahr 2021 in einem der ältesten noch erhaltenen Renaissance-Theater Italiens, dem prächtigen Teatro Olimpico im norditalienischen Vicenza, spielt Principe Johann Sebastian Bachs „Concerto italiano“ und „Ciaccona“ in der Bearbeitung für Klavier von Ferruccio Busoni.
13:30
Haydn - Sinfonie Nr. 94 G-Dur, Hob. I:94
G00:33:002001HD
Joseph Haydn (1732-1809): Symphonie Nr. 94 G-Dur "Mit dem Paukenschlag" . Berliner Philharmoniker; Leitung: Mariss Jansons. Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr am 1. Mai (der Wiederkehr des Gründungstages des Orchesters 1882) in einem anderen europäischen Ort statt; 2001 in der byzantinischen Kirche "Hagia Eirene" in Istanbul.
14:03
Tales of Two Cities: Leipzig-Damascus Coffee House
G01:38:002017HD
Das Tafelmusik Baroque Orchestra, auch unter dem einfachen Namen Tafelmusik bekannt, ist ein aus Toronto stammendes, kanadisches Barockorchester, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat. Die musikalische Leitung des Orchesters wird von der Violinistin Jeanne Lamon übernommen. Gemeinsam mit dem Trio Arabica feiert das Ensemble die Musik und Kultur des 18. Jahrhunderts. Die Städte Leipzig und Damaskus befinden sich gleichermaßen an den Schnittpunkten uralter Handelsrouten und waren ihrerzeit wichtige Epizentren für Gelehrte. Besonders berühmt waren beide Städte außerdem für ihre Kaffeehäuser, in denen regelmäßig die brillantesten Musiker der damaligen Zeit auftraten. Dieses Konzert beinhaltet Werke von Bach, Telemann, Händel und wahre Schätze der klassischen arabischen Musik. Musik, Worte und Bilder warden in diesem interkulturellen Setting verwendet, um zu verbildlichen, wie die Menschen, die damals geografisch durch große Distanzen voneinander getrennt waren dennoch dank Handel, Kunst und geteiltem Ideengut Gemeinsamkeit fanden und sich verbunden fühlten. Die Aufnahme entstand bei einem Konzert im Aga Khan Museum in Toronto. Konzipiert von Alison Mackay, mit einem Bühnenbild von Marshall Pynoski.
15:42
Mozart - Violinkonzert Nr. 3
G00:24:002014HD
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 3 in G-Dur, K. 216. Grimal, der führende Geiger, tritt als Solist auf. Mit Ausnahme des ersten Violinkonzerts komponierte Mozart seine anderen vier Violinkonzerte im Jahr 1775, als er Konzertmeister am Salzburger Hof war. Das Violinkonzert Nr. 3 beginnt mit einem Thema aus der Arie 'Aer tranquillo', die Mozart aus seiner neuesten Oper Il re pastore entnommen hat. Im wunderschönen Adagio werden die Streicher gedämpft und die Oboen weichen den Flöten, die nur im zweiten Satz zu hören sind. Der finale Satz hat einen tänzerischen Charakter. Diese Aufführung wurde 2014 in der Cité de la Musique, Frankreich, aufgezeichnet.
16:07
Ice Dance: Swan Lake (2015)
G01:38:002015HD
Die Imperial Ice Stars sind ein Ensemble aus 24 Weltklasse-Eiskunstläufern, die insgesamt mehr als 300 Medaillen ihr Eigen nennen können. Für ihre kreative Erzählkunst, beeindruckende Bühnenbilder, spektakuläre Spezialeffekte und opulente Kostume werden sie von sowohl Kritikern, als auch einem globalem Publikum gepriesen. Untermalt von den Originalkompositionen Tschaikowskis und vervollständigt mit einer Choreografie von Tony Mercer präsentieren die Imperial Ice Stars eine Interpretation des Meisterwerkes Schwanensee in 2015. „Inspiriert durch meine Recherche zu Tschaikowskis Originalpartitur und den Ursprüngen der Geschichte wollte ich eine realistischere Interpretation dieses Publikumslieblings erschaffen, sie aufs Eis übertragen und dabei gleichzeitig eine neue Kunstform schaffen: Eistanz, der der Kunstform des Theaters gerecht wird", so der Choreografer. "Ich empfand es ohnehin immer als ganz natürlich, Schwäne übers Eis gleiten zu sehen."
17:45
Rina Sala Gallo Klavierwettbewerb 2022: Finalisten
G01:02:002022HD
Der internationale Rina Sala Gallo Klavierwettbewerb findet alle zwei Jahre in der italienischen Stadt Monza statt. Er wurde 1947 von der in Monza geborenen Pianistin Rina Sala Gallo und Arturo Benedetti Michelangeli gegründet. Heute ist der Wettbewerb eine der prestigeträchtigsten kulturellen Veranstaltungen in Monza. Diese Sendung präsentiert die 26. Ausgabe des Wettbewerbs und zeigt die besten Auftritte der drei Finalisten, aufgenommen in der Villa Reale di Monza im Oktober 2022. Zuerst spielt Young Sun Choi (Südkorea, 1991) Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur, Op. 106. Danach spielt Seunghyuk Na (Südkorea, 1997) 'Oiseaux tristes' und 'Alborada del gracioso' aus Maurice Ravels fünfsätzigen Suite Miroirs. Anschließend spielt Ivan Bašić (Serbien, 1996) Franz Liszts Mephisto Walzer Nr. 1. Zum Schluss spielt Choi Claude Debussys Images (Buch I).
18:47
Le Grand Orgue in Concert
G01:09:002015HD
Olivier Latry begann seine musikalische Laufbahn, als er mit 16 Jahren begann, Gaston Litaize’s Orgelunterricht an der Saint-Maur Akademie zu besuchen. 1985, im Alter von 23 Jahren, wurde Latry gemeinsam mit Philippe Lefebvre, Jean-Pierre Leguay und Yves Devernay, zum Titularorganisten an der Kathedrale Notre-Dame in Paris ernannt. Neben seiner Arbeit als Organist, Improvisier und Komponist ist Latry zusätzlich als Professor der Orgelmusik am Pariser Konservatorium tätig. In dieser Aufnahme von 2015 spielt er Stücke von Bach, Vierne und Daquin.
19:57
Schubert - Vier Impromptus, op. 90
G00:28:002006HD
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
20:25
Copland - Appalachian Spring
G00:37:002021HD
Der mexikanische Dirigent Carlos Miguel Prieto leitet die Orquesta Sinfónica de Minería in einer Aufführung von Aaron Coplands Appalachian Spring Suite. Copland komponierte Appalachian Spring (1944) als Ballett für Martha Graham und ihre Tanzkompanie. Ursprünglich für ein dreizehnköpfiges Ensemble orchestriert, arrangierte Copland die Partitur in verschiedene Suiten, darunter eine Version für volles Orchester. Diese Aufführung wurde 2021 im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt aufgenommen.
21:03
Der Nussknacker
G01:34:002012HD
Tschaikowskis Der Nussknacker ist eines der bekanntesten und beliebtesten Stücke des Komponisten. Die Musik inspirierte viele Choreographen dazu, die bunte Weihnachtsgeschichte von E.T.A. Hoffmann und Alexandre Dumas Senior mithilfe der Sprache des Tanzes zu erzählen. Ben Stevenson gilt bis heute als einer der prägendsten Figuren in der Geschichte der amerikanischen Ballettkunst. Fast 30 Jahre lang war er Künstlerischer Leiter des Houston Ballet. Unter seiner Ägide erreichte die Balletttruppe internationale Bekanntheit. Seit 2003 ist Stevenson nun Künstlerischer Leiter des Texas Ballet. Seine Produktionen gewannen viele renommierte Preise, wurden von Kritikern gefeiert und in der Opéra de Paris, dem Canadian National Ballet, La Scala, der Bayerischen Staatsoper, dem London City Ballet und auf vielen weiteren Bühnen aufgeführt. Diese Aufführung des Nussknackers wurde 2012 im Teatro La Fenice (Venedig) aufgezeichnet. Es tanzt das Estnische Nationalballett mit den Startänzern Vladislav Lantranov und Galina Laush.
22:38
Beethoven - Triple Concerto, Op. 56
G00:38:002013HD
Der amerikanische Dirigent Leonard Slatkin leitet das Orchestre National de Lyon in einem Konzert, das 2014 im Auditorium de Lyon aufgenommen wurde. Das Konzert öffnet mit William Bolcoms Circus Ouverture, die speziell für Slatkins 70. Geburtstag komponiert wurde. Im Anschluss interpretiert das Orchester Beethovens Tripelkonzert in C, Op. 56 in einer Kollaboration mit den Solistinnen Olga Kern (Klavier), Baibe Skride (Violine) und Sol Gabetta (Cello). Das Werk ist das einzige Konzert, das Beethoven jemals für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Das Konzert kommt schließlich mit Ravels beliebter Orchestrierung von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung zu einem krönenden Abschluss.
23:16
Brahms - 3. Violinsonate, op. 108
G00:29:002013HD
In diesem wunderbaren Konzert aus der Kirche der schweizer Stadt Verbier vereinen der griechische Violinspieler Leonidas Kavakos und die chinesische Pianistin Yuja Wang ihre musikalischen Kräfte in einer Interpretation dreier Sonaten von Johannes Brahms. Leonidas Kavakos wurde 1985 durch seine Teilnahme und Erstplatzierung beim prestigevollen International Jean Sibelius Violin-Wettebwerb bekannt. Gemeinsam mit Yuja Wang, die selbst im jungen Alter bereits eine erfahrene Musikerin ist, schafft er ein eindrucksvolles Konzert der Kammermusik. Teil des Programmes sind Brahms 1. Sonate für Klavier und Geige, in G-Dur, Op. 78, auch die "Regensonate" genannt, 2. Sonate für Klavier und Geige in A-Moll, Op. 100, die"Thuner Sonate", die ein musikalisches Porträt des schweizerischen Thunersee malt. Das Konzert endet mit einem feurigen Abschluss: Brahms 3. Sonate für Klavier und Geige in d-Dur, Op. 108.
23:46
Schubert - Sinfonie Nr. 8 in h-Moll, D. 759
G00:13:002013HD
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung führt Les Dissonances Franz Schuberts Symphonie Nr. 8 in h-Moll, D. 759, auch bekannt als die 'Unvollendete Symphonie', auf. Schubert begann 1822 mit der Komposition des Werkes, vollendete jedoch nur die ersten beiden Sätze. Der erste Satz, Allegro moderato, hat eine dunkle, geheimnisvolle Stimmung, die einen Kontrast zum schönen zweiten Satz in E-Dur, Andante con moto, bildet. Schubert notierte nur ein paar Takte des dritten Satzes, eines Scherzos, in voller Partitur. Es ist nicht bekannt, warum der Komponist seine Symphonie nie vollendete, es gibt jedoch mehrere Theorien. Obwohl das Werk nicht vollständig ist, gehört es zu Schuberts beliebtesten Kompositionen. Diese Aufführung wurde 2013 in der Cité de la musique in Paris, Frankreich, aufgenommen.