00:00
Beethoven - Fidelio, Op. 72
Fidelio (auch "Leonore, oder Der Triumph der ehelichen Liebe" genannt), Op. 72, ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. Diese Opernverfilmung von 2018 aus dem schweizer Theater St. Gallen basiert auf der gefeierten Bühneninszenierung der Oper von Jan Schmidt-Garre. Dirigent Otto Tausk dirigiert das Sinfonieorchester und den Chor des St. Gallen-Theaters, sowie eine Reihe wunderbarer Solisten. Das filmische und musikalische Spektakel spielt sich im bezaubernden Bühnenbild von Nikolaus Webern ab und setzt sich zusammen aus diversen Aufführungen, die diesen Film zu einem einzigartigen visuellen Erlebnis machen.
01:56
Waldbühne 1993: Russian Night
Jedes Jahr geben die Berliner Philharmoniker ein besonderes Konzert in der Waldbühne. Das Berliner Amphitheater fasst 22.000 Zuschauer und wird für große Events wie Filmpremieren, Boxkämpfe und Konzerte genutzt. 1993 spielten die Berliner Philharmoniker unter der Leitung des japanischen Dirigenten Seiji Ozawa ein russisches Programm. Den Auftakt bildet die Ouvertüre op. 36, 'Russische Ostern' von Nikolai Rimsky-Korsakow, gefolgt von der berühmten 'Nussknacker-Suite'. Tschaikowsky ist als russischer Komponist sehr präsent in diesem Programm − auf den 'Nussknacker' folgen die 'Ouvertüre 1812' und die 'Élégie' seiner Streicherserenade. Darauf folgt Borodins 'Polowetzer Tanz Nr. 17'. Der russische Komponist ist bekannt für seine wunderbaren Ballett-Kompositionen. Außerdem spielt das Orchester Strawinskys 'Feuervogel' und Aram Khachaturians 'Säbeltanz'. Das Programm endet mit dem 'Radetzky-Marsch' von Johann Strauss (Vater).
03:35
The Pianists Keys
This documentary by Christoph Keller follows various participants and teachers participating in the International Summer Piano Academy.
04:16
Beethoven - Violinkonzert, opus 61
Bernard Haitink dirigiert die Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen in Baden Baden 2015. Auf dem Programm steht Ludwig van Beethovens Violinkonzert, Op. 61. Isabelle Faust ist die preisgekrönte Solistin, seit ihren Aufnahmen mit Claudio Abbado ist sie die erste Wahl für dieses Meisterstück.
04:59
IVC 2021 - Halbfinale: Finzi, Duparc u. a.
Tenor Ilja Aksionov (Litauen, 1996) und Pianist Gustas Raudonius (Litauen, 1996) präsentieren Bart Vismans ‚Het goud van Vermeer‘; ‚As I lay in the early sun‘ aus Gerard Finzis ‚Oh fair to see‘, Op. 13b; Henri Duparcs ‚Extase‘; Claude Debussys ‚Paysage sentimental‘, L. 55; ‚Mausfallensprüchlein‘ aus Hugo Wolfs ‚Sechs Lieder‘; ‚Krysolov‘ (Der Rattenfänger) aus Sergei Rachmaninoffs ‚Sechs Romanzen‘, Op. 38; Franz Schuberts ‚Rastlose Liebe‘, Op. 5, Nr. 1, D. 138; und Alphons Diepenbrocks ‚De klare dag‘, RC 4, zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:00
Mozart - 23. Klavierkonzert in A-Dur
Der Pianist Zoltán Kocsis (1952-2016) spielt Mozarts Klavierkonzert Nr. 23, KV 488, zusammen mit den ‘Virtuosi de Praha‘ unter der Leitung von Jirí Belohlávek. Das Konzert fand im Jahr 1999 in Prag statt. Mozart vollendete die Komposition am 2. März 1786, etwa zwei Monate vor der Uraufführung von ‘Le nozze di Figaro‘. Das Rondo im Finalsatz zeugt von Mozarts musikalischem Humor: Solist und Orchester werfen sich die Themen zu und stacheln sich gegenseitig mit unerwarteten Modulationen an.
06:28
Mozart - Violinkonzert Nr. 3
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 3 in G-Dur, K. 216. Grimal, der führende Geiger, tritt als Solist auf. Mit Ausnahme des ersten Violinkonzerts komponierte Mozart seine anderen vier Violinkonzerte im Jahr 1775, als er Konzertmeister am Salzburger Hof war. Das Violinkonzert Nr. 3 beginnt mit einem Thema aus der Arie 'Aer tranquillo', die Mozart aus seiner neuesten Oper Il re pastore entnommen hat. Im wunderschönen Adagio werden die Streicher gedämpft und die Oboen weichen den Flöten, die nur im zweiten Satz zu hören sind. Der finale Satz hat einen tänzerischen Charakter. Diese Aufführung wurde 2014 in der Cité de la Musique, Frankreich, aufgezeichnet.
06:51
Brahms - Ein deutsches Requiem, Op. 45
In diesem Konzert von November 2016, aufgenommen in der großartigen Sankt Florian Stiftsbasilika in Österreich - die einst Anton Bruckner behebergte – interpretieren der Wiener Singverein und das Cleveland Orchestra unter der Leitung von Dirigent Franz Welser-Möst Brahms berühmtes „Ein Deutsches Requiem“, Op. 45. Das Stück soll den Lebenden Trost spenden und bedient sich dabei an für eine Totenmesse unüblichen Bibeltexten. Das Ergebnis: ein eindrucksvolles Werk, das breite Massen anspricht, darunter sowohl Gläubige als auch dem Glauben ferne. Die SolistInnen des Konzerts - Hanna-Elisabeth Müller and Simon Keenlyside – standen bereits auf den prestigevollsten Konzertbühnen dieser Welt. Müller ist eine anerkannte Opernsängerin und Konzertkünstlerin. Der in London geborene Keenlyside baute sich innerhalb der letzten zehn Jahre eine eindrucksvolle Karriere mithilfe hochrangiger Gastauftritte auf.
08:03
IVC 2021 - Halbfinale: Debussy, Haydn u. a.
Die Sopranistin Isabel Weller (Deutschland, 1994) und die Pianistin Yuriko Watanabe (Japan, 1994) spielen Claude Debussys „Nuit d'étoiles“, L. 2, und „Mandoline“, L. 43; Joseph Haydns „Piercing eyes“, Hob. XXVIa, Nr. 35; „Die Mainacht“ aus Johannes Brahms’ „Vier Gesängen“, Op. 43; „Pietà“ aus Paul Hindemiths „Das Marienleben“, Op. 27; Bart Vismans „Vermeers Gold“; und „Lied vom Winde“ aus Hugo Wolfs Mörike-Liedern beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
08:26
Patmos – Ein musikalischer Dokumentarfilm
Jeden Sommer findet auf der griechischen Insel Patmos das Patmos Musikfestival statt, ein einzigartiges musikalisches Ereignis, das sowohl ein Kammer- als auch ein Sakralmusikfestival umfasst. Diese Dokumentation dokumentiert die Ausgabe von 2024 und zeigt Auftritte von renommierten Solisten und Ensembles aus aller Welt. Zum Programm gehören der künstlerische Leiter des Festivals und Pianist Roberto Prosseda, Steven Isserlis, Irène Duval, Michael Guttman und das Brussels Chamber Orchestra sowie Peter Phillips und The Tallis Scholars. In Interviews teilen mehrere Künstler ihre Erfahrungen von diesem intimen Festival und die einzigartige Atmosphäre der Insel. Die Dokumentation wurde von der Patmos Music Festival Association produziert und von Alberto Girotto inszeniert.
09:20
Liszt - 1. Klavierkonzert, S. 124
Faszinierend, virtuos und spektakulär: keine anderen Worte könnten die vielseitigen Klavierkompositionen von Franz Liszt besser beschreiben. Genießen Sie eine schillernde Performance von Liszt 1. Klavierkonzert in Es-Dur, interpretiert von Klaviervirtuoso Daniel Trifonow in Begleitung des Israel Philharmonic Orchestras und Dirigent Kent Nagano. Als Zugabe dieses Konzerts dient Reflets dans l'eau aus Debussys Images und das Orchester bringt dieses stargesprickte Konzert schließlich mit einer Rendition von Mahlers 7. Sinfonie zu einem krönenden Abschluss. Aufgenommen 2014 im Charles Bronfman Auditorium in Tel Aviv.
10:00
Beethoven - 9. Sinfonie
Conrad van Alphen dirigiert die Sinfonia Rotterdam, den Octopus Symphonic Choir und vier Vokalsolisten in einer Aufführung von Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 in d-Moll, Op. 125 in De Doelen, Rotterdam, im Jahr 2019. Van Alphen gründete Sinfonia Rotterdam im Jahr 2000. Unter seiner leidenschaftlichen Leitung hat sich dieses Orchester zu einem der bekanntesten Orchester der Niederlande entwickelt. Beethovens Sinfonie Nr. 9 gilt weithin als Beethovens größte und beliebteste Komposition. Er vollendete diese Symphonie im Jahr 1824, als er sein Gehör bereits fast vollständig verloren hatte. Diese Sinfonie ist einzigartig, da Beethoven im letzten Satz, in dem er Teile von Friedrich Schillers Gedicht "Ode an die Freude" vertonte, einen Chor und Gesangssolisten einbezog. Die Sinfonie besteht aus vier Sätzen: Allegro ma non troppo, un poco maestoso, Molto vivace, Adagio molto e cantabile, und Finale. Die vier Gesangssolisten sind Gulnara Shafigullina (Sopran), Claire Barnett-Jones (Mezzosopran), Matthew Newlin (Tenor), und Frederik Bergman (Bariton).
11:07
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker sind seit ihrer Gründung 1972 eine prominente Institution im internationalen Musikgeschehen. Eine Rundfunkproduktion von Julius Klengels Hymnus für zwölf Violoncelli mit Mitgliedern der philharmonischen Cellogruppe gab den Anstoß zur Gründung. Ob Klassik, Jazz, Tango oder Avantgarde, stets fasziniert der Klangrausch von 12 Violoncelli. Mit ihrer Mischung aus Ernst und Humor, Tiefe und Leichtigkeit begeistern die 12 Cellisten ein Publikum aller Altersstufen. Aufgenommen in der Berliner Philharmonie anläßlich des 40jährigen Bestehens des Ensembles; Solisten: Annette Dasch (Sopran), Till Brönner (Trompete).