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Johan de Meij - Echoes of San Marco & Fellini
Dieses Konzert ist die Frucht der Kooperation der Konservatorien „Giuseppe Nicolini“ in Piacenza und „Giuseppe Verdi“ in Mailand im Rahmen des Projektes „MIlanoPIACEnza ... suonare insieme“. Auf dem Programm stehen Werke des niederländischen Dirigenten und Komponisten Johan de Meij. „Echoes of San Marco“ ist eine Hommage an den venezianischen Renaissance-Komponisten Giovanni Gabrieli (1555-1612). „Echoes of San Marco“ beginnt mit einem Zitat aus Gabrielis „Canzon Septimi Toni“ aus der „Sacre Sinfoniae“ und wurde genau wie das Originalwerk für zwei Chöre aus Blechblasinstrumenten komponiert. „Fellini“ wurde für Solosaxophon und Orchester komponiert und stellt eine Hommage an den italienischen Filmregisseur Federico Fellini (1920-1993) dar. De Meij komponierte das Stück für den Saxofonisten Hans de Jong, der bei diesem Konzert als melancholischer Clown verkleidet ist, um die träumerischen und fiktiven Welten aus Fellinis Filmen zu unterstreichen. Dieses Konzert wurde 2018 in der Sala dei Teatini of the Teatri di Piacenza aufgezeichnet. Regie von Pietro Tagliaferri.
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Mahler - Das klagende Lied
Der mexikanische Dirigent José Areán leitet die Orquesta Sinfónica de Minería und vier Gesangssolisten in einer Aufführung von Gustav Mahlers Kantate „Das klagende Lied“. Zu den Solisten gehören die Sopranistin Sally Dibblee, die Mezzosopranistin Marjorie Elinor Dix, der Tenor Arturo Chacón und der Bass Stephen West. Das zwischen 1878 und 1880 geschriebene Werk basiert auf einem Märchen von Ludwig Bechstein sowie den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm über zwei Brüder, einen guten und einen grausamen, die zu Rivalen um die Hand einer Königin werden. Die Geschichte gipfelt im Mord am tugendhaften jüngeren Bruder und der anschließenden Entdeckung seiner Gebeine, aus denen ein Spielmann eine Flöte macht, die über das Verbrechen singt. Diese schaurige Erzählung wird in der Kantate durch Musik und die Flöte des Spielmanns zum Leben erweckt, die die Wahrheit am königlichen Hof enthüllt. Diese Aufführung wurde 2012 in der Sala Nezahualcóyotl des Centro Cultural Universitario in Mexiko-Stadt aufgenommen.
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Heavenly Voices – Farinellis Vermächtnis
Der Dokumentarfilm "Heavenly Voices - Farinellis Vermächtnis" (2012) erzählt die Geschichte der Kastraten in der Musik. Kastraten sind, beziehungsweise waren männliche Sänger, die in jungen Jahren kastriert wurden, um ihren hohen Stimmumfang zu erhalten - eine grausame Praxis, die vor allem im 17. und 18. gebräuchlich war. Zwei Jahrhunderte lang zogen die Darbietungen der Kastraten das europäische Publikum in ihren Bann, und erfolgreiche Kastraten wie Farinelli gehörten zu den einflussreichsten und bestverdienenden Musikern ihrer Zeit. Heute werden Rollen, die ursprünglich für Kastraten geschrieben wurden, oft von Countertenören gesungen. In diesem Dokumentarfilm sprechen die Countertenöre Max Emanuel Cenčić, Philippe Jaroussky, Andreas Scholl, Franco Fagioli und Jochen Kowalski über die Opernunterhaltung im Barock. Heavenly Voices" ist ein Film von Gino Pennacchi (Buch) und Alessandro Scillitani (Regie).