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Jansons dirigiert Stravinsky, Hummel & Beethoven
In diesem Konzert anlässlich seines 75. Geburtstags dirigiert Mariss Jansons das Bayrische Radiosinfonieorchester durch ein Programm der Werke von Strawinski, Hummel und Beethoven. Das berauschende und abwechslungsreiche Konzert von Januar 2018 veranschaulicht die enge Bindung zwischen Orchester und Dirigent, die durch 15 Jahre regelmäßiger Kollaboration entstand. Strawinskis Sinfonie in drei Sätzen wurde 1942–45 verfasst, teilweise inspiriert von den Geschehnissen des Zweiten Weltkrieges und den „abscheulichen Bildern“ ,die er hinterließ. Auf eine ganz andere Weise funkelt auch Johann Nepomuk Hummels Trompetenkonzert. Das 1803 komponierte Stück ist ein brillant gestaltetes Werk für die seinerzeit kürzlich erfundene Trompete. Beethoven, einer Jansons liebster Komponisten, rundet das Konzert ab. Die Messe in C, komponiert 1807, war seine erste Messe, ist aber ein Werk von klarem Ehrgeiz. Aufgenommen in der Philharmonie am Gasteig, München.
01:33
Das LSO interpretiert Dvořák und Tschaikowski
Sir Simon Rattle dirigiert das London Symphony Orchestra mit einem Konzertprogramm, das Antonín Dvořáks Scherzo Capriccioso in Des-Dur, Op. 66, und Auszüge aus dem zweiten Akt von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis berühmtem Ballett Der Nussknacker (1892) umfasst. Dvořáks Scherzo Capriccioso (1883) spiegelt eine Zeit wider, in der der Komponist eine persönliche Krise durchlebte. Das Werk verrät wechselnde Stimmungen und ein ständiges Gefühl innerer Unruhe. In der Partitur von Der Nussknacker kombinierte Tschaikowski einprägsame Melodien mit farbenfroher Orchestrierung, die seit Jahrzehnten viele Zuhörer verzaubert. Dieses Konzert wurde am 18. März 2021 in St. Luke’s in London, Großbritannien, aufgenommen.
02:32
Dokumentarfilm 2017
Dieser kurze Dokumentarfilm folgt den Teilnehmern des 11. Franz Liszt Klavierwettbewerbs, veranstaltet 2017 im TivoliVredenburg, Utrecht. Der Wettbewerb präsentiert und unterstützt aktiv talentierte Pianisten aus aller Welt. Dadurch hat er sich als eine Verantaltung etabliert, die vielen jungen Musikern berufliche Türen öffnet. Der internationale Franz Liszt Wettbewerb fand erstmals 1986 in der Niederlande statt und gilt seither als einer der bedeutendsten Klavierwettbewerbe der Welt.
03:15
Live-Konzert aus Genf
Um die politische und ideologische Spaltung ihrer Heimatländer zu überwinden, gründeten Daniel Barenboim, ein argentinischer Jude und Israels bekanntester Pianist und Dirigent, und Edward Said, ein palästinensischer Philosoph und Christ, das West-Eastern Divan Orchestra, ein Ensemble junger Musiker zwischen 13 und 26, darunter genau so viele Israelis wie Araber. Trotz des großen Symbolismus sind die Ziele und Ambitionen des West-Eastern Divan Orchestra zuallererst musikalischer Art: Die politischen Spaltungen des Nahen Ostens werden für die Zeit des Zusammenspiels dieser jungen musikalischen Talente beiseitegelassen. Dies spricht Bände über die Kraft kultureller Interaktion. Diese Darbietung in der Victoria Hall in Genf beinhaltet zwei berühmte Meisterwerke: Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 und Tschaikowskys 5. Sinfonie. Das Konzert endet mit Sibelius‘ Valse triste und dem Auftakt von Verdis La Forza del Destino.
04:59
Mozart - 14. Klavierkonzerte, KV 449
Regarded as one of the finest interpreters of Romantic repertoire, Francesco Attesti (*1975) gave his first recital at age 11 and by the time he was 23, had earned the highest honours in piano from Florence’s Conservatorio Luigi Cherubini. In this recording of his 2016 Deeply Mozart concert tour, Attesti performs Wolfgang Amadeus Mozart’s piano concertos KV 449 and KV 488 with the Italian OIDA Orchestra and conductor Paolo Belloli.
06:00
Baroque Christmas Concert
Dieses wunderbare Weihnachtskonzert wurde 1999 im Freiburger Münster aufgenommen. Zu sehen sind die für ihren strahlenden Ton und ihre präzise Diktion weltberühmte Sopranistin Barbara Bonney und der Bariton Matthias Goerne, eines der vielversprechendsten Talente seiner Generation. Sie werden begleitet vm Freiburger Barockorchester und German Brass. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Bachs „Weihnachtsoratorium“ (BWV 248), Mozarts „Großen Messe in c-Moll“ (KV 427) und Händels „Messias“ (HWV 56).
07:00
Schubert - Rosamunde Ouvertüre (D. 644)
Andreas Spering leitet die Philharmonie Zuidnederland in einer Performance von Franz Schuberts (1797-1828) Rosamunde Ouvertüre (D. 644). Aufgenommen 2015 im Muziekgebouw Eindhoven, Niederlande.
07:11
Janáček- Glagolitische Messe
Mariss Jansons leitet den Chor und das Instrumentalensemble des Bayerischen Rundfunkorchesters in einem Konzert um Janáčeks Glagolitische Messe (1929) anlässlich des Luzerner Osterfestivals 2012. Das Werk ist in acht Abschnitte unterteilt, die sowohl den Chorgesang in den Mittelpunkt stellen, als auch Raum für Solos lassen, insbesondere für Sopran und Tenor.
07:57
Grieg - Streichquartett in g-Moll, op. 27
Das Cuarteto Mendelssohn de BP, in seiner Besetzung von 2018 mit den Geigerinnen Olga Artyugina und Eva Rabchevska, der Bratschistin Bella Chic und dem Cellisten Hayk Sukiasyan, führt Edvard Griegs Streichquartett in g-Moll, Op. 27 auf. Vollendet im Jahr 1878, ist es Griegs zweiter Versuch in diesem Genre. Sein erstes Streichquartett aus den frühen 1860er Jahren ging verloren, und das dritte blieb bei seinem Tod unvollendet. Grieg basierte das Hauptthema des Quartetts auf dem Lied „Spillemaend“ (Spielmänner, aus Sechs Lieder, Op. 25), das in allen vier Sätzen erscheint. Diese Aufführung wurde am 17. Mai 2018 im Auditorio Sony der Musikschule Reina Sofía in Madrid, Spanien, aufgenommen.
08:35
Memory of a Concert
Im Jahr 2006 gingen der lettisch-deutsche Violinist Gidon Kremer und die weltberühmte argentinische Pianistin Martha Argerich gemeinsam auf eine exklusive Konzerttournee mit einem Programm rund um musikalische Duette von Bartók und Schumann. Das finale Konzert ihrer Tournee in der Berliner Philharmonie ist dank eines selten gesehen Soloauftritt von Martha Argerich eine wahrlich besondere Konzertaufnahme, zusätzlich abgerundet mit einem persönlichen und bewegenden Kommentar von Gidon Kremer. Teil des Programmes sind Schumanns Violinsonate Nr. 1, Op. 10, Violinsonate Nr. 2, Op. 121; Kinderszenen, Op. 15; Bartók: Violinsonate Nr. 1 Sz 75; Violinsonate Nr. 2 Sz 76.
09:30
Berg - Klaviersonate, op. 1
Der italienische Pianist Andrea Molteni (1998) spielt Alban Bergs Klaviersonate in h-Moll, Op. 1. Molteni begann mit sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Er schloss das Conservatorio di musica Giuseppe Verdi di Como mit Auszeichnung und Ehrennennung ab und erhielt einen Masterabschluss Magna cum Laude in Advanced Performance Studies vom Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Er trat im Wiener Saal der Universität Mozarteum in Salzburg, im Skrjabin-Museum in Moskau, im National Opera Center in New York und an mehreren anderen internationalen Spielstätten auf. Diese Performance wurde 2023 in der Verbrugghen Hall des Sydney Conservatorium of Music, Australien, aufgezeichnet.
10:02
Maître Balbastre
Claude-Bénigne Balbastre begann seinen musikalischen Werdegang als Schüler von Claude Rameau (Bruder von Jean-Philippe) in Dijon und wurde später der Organist der Pariser Kathedrale Nôtre-Dame. Er gab schließlich das Orgelspiel auf, um sich dem Cembalospiel zu widmen - ein Richtungswechsel, der sich für ihn auszahlte, wie die 1759er Klavierkollection Pièces de Clavecin beweist. Vor 25 Jahren veröffentlichte Ursula Dütschler umwerfende Aufnahmen der Werke dieses Cembalo-Meisters, der unter Anderem Marie Antoinette selbst lehrte. In diesem Konzert interpretiert sie die wunderbaren Werke erneut.