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Donizetti - Don Pasquale
Frédéric Chaslin leitet das Orchestre Symphonique Région Cenre-Val de Loire/Tours und den Chor der Opéra de Tours in dieser Aufführung von Gaetano Donizettis komischen Oper „Don Pasquale“ (1842). Das Werk wurde 1843 im Pariser Salle Ventadour uraufgeführt, mit den berühmtesten Sängerinnen und Sängern jener Zeit. Die Premiere war ein großer Erfolg und schon innerhalb eines Jahres wurde das Werk in den wichtigsten Opernhäusern Europas audgeführt. Zu den Solistinnen und Solisten gehören Laurent Naouri, Florian Sempey, Sébastien Droy, Anne-Catherine Gillet und François Bazola. Diese Aufführung wurde 2021 in der Opéra de Tours aufgezeichnet.
02:02
Martha Argerich – Eine Geburtstagsfeier - I
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die Grande Dame des Klaviers wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, darunter die Pianisten Evgeny Kissin, Iddo Bar-Shaï und Arielle Beck, die Geiger Gidon Kremer, Maxim Vengerov und Tedi Papavrami, der Cellist Mischa Maisky und der Flügelhornspieler Sergei Nakariakov sowie einige ihrer eigenen Verwandten: ihre Tochter und ihr Enkel, Lyda Chen-Argerich (Klavier und Bratsche) und David Chen-Argerich (Klavier). Auf dem Programm stehen Alfred Schnittkes Glückwunsch-Rondo für Klavier und Violine; Präludien Nr. 5, 21 und 24 aus Mieczysław Weinbergs 24 Präludien, Op. 100 (von G. Kremer für Violine solo arrangiert); „Walzer“ und „Slava“ aus Sergei Rachmaninoffs 6 Morceaux, Op. 11, und Romanze für drei Pianisten; Fritz Kreislers Liebesleid; Robert Schumanns Fantasiestücke Op. 73 und Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44; und „Laideronnette, impératrice des Pagodes“ aus Maurice Ravels Ma mère l'Oye. Diese Aufführung fand am 11. Juni 2021 statt.
03:27
Patmos – Ein musikalischer Dokumentarfilm
Jeden Sommer findet auf der griechischen Insel Patmos das Patmos Musikfestival statt, ein einzigartiges musikalisches Ereignis, das sowohl ein Kammer- als auch ein Sakralmusikfestival umfasst. Diese Dokumentation dokumentiert die Ausgabe von 2024 und zeigt Auftritte von renommierten Solisten und Ensembles aus aller Welt. Zum Programm gehören der künstlerische Leiter des Festivals und Pianist Roberto Prosseda, Steven Isserlis, Irène Duval, Michael Guttman und das Brussels Chamber Orchestra sowie Peter Phillips und The Tallis Scholars. In Interviews teilen mehrere Künstler ihre Erfahrungen von diesem intimen Festival und die einzigartige Atmosphäre der Insel. Die Dokumentation wurde von der Patmos Music Festival Association produziert und von Alberto Girotto inszeniert.
04:21
Mahler - Sinfonie Nr. 1 in D-Dur, 'Titan'
Der Maggio Musicale Fiorentino (Florentiner Musikmai) ist das älteste Opern- und Musikfestival Italiens. Es wurde 1933 gegründet, ursprünglich mit dem Ziel, zeitgenössische und vergessene Opern zu präsentieren. Im Laufe der Jahre hat sich das Spektrum jedoch erheblich erweitert, und Orchesterkonzerte sind längst ein fester Bestandteil des Festivals. Im Rahmen der Ausgabe 2021, dirigiert Maestro Daniel Harding das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einem wunderbaren Konzertprogramm mit der Tragischen Ouvertüre in d-Moll, Op. 81 von Johannes Brahms und der Sinfonie Nr. 1 in D-Dur, 'Titan' von Gustav Mahler. Brahms komponierte seine Konzertouvertüre im Sommer 1880. Mit ihrem düsteren und stürmischen Charakter könnte sie als ernstes Gegenstück zu seiner freudigeren Akademischen Festouvertüre, Op. 80, betrachtet werden. Mahler vollendete seine erste Sinfonie acht Jahre später. Ursprünglich hatte sie fünf Sätze, aber der Komponist verwarf den zweiten Satz, genannt 'Blumine', einige Jahre später, sodass die endgültige viersätzige Version entstand, die wir heute kennen. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
05:18
Chopin - Polonaise-Fantasie, op. 61
Die in der Ukraine geborene Pianistin Inna Faliks spielt Frederic Chopins Polonaise-Fantaisie Op. 61. Aufgenommen in der Nicols Concert Hall in Evanston, Illinois, USA. Faliks hat sich als eine der kommunikativsten und poetischsten Künstlerinnen ihrer Generation etabliert. Die Polonaise-Fantaise widmete Chopin Mme. A. Veyret, geschrieben und veröffentlicht wurde sie 1846.
06:00
Mozart - Requiem in d-Moll, K. 626
Daniel Harding dirigiert das Orchester und den Chor des Maggio Musicale Fiorentino sowie vier Gesangssolisten in einer prächtigen Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem in D-Moll, K. 626. Die Solisten sind die Sopranistin Christiane Karg, die Mezzosopranistin Sara Mingardo, der Tenor Matthew Swensen und der Bass Gianluca Buratto. Der österreichische Graf Walsegg beauftragte Mozart im Juli 1791, ein Requiem zum Gedenken an seine verstorbene Frau Anna zu komponieren. Zu dieser Zeit arbeitete Mozart an seinen Opern La clemenza di Tito und Die Zauberflöte. Als er im Herbst desselben Jahres mit dem Requiem begann, verschlechterte sich sein Gesundheitszustand drastisch. Mozart verstarb im Dezember 1791 und hinterließ das Requiem unvollendet. Sein Schüler Franz Xaver Süssmayr vollendete Mozarts letztes Werk in der heute bekannten Form, basierend auf Mozarts Skizzen und möglicherweise mündlichen Anweisungen. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
06:54
Beethoven - Sinfonie Nr. 8 in F-Dur, op. 93
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l'Opéra national de Paris nahmen den vollständigen Zyklus der Sinfonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Sinfonie Nr. 8 in F-Dur, Op. 93. Der Komponist schrieb das Werk 1812, unmittelbar nach der Vollendung seiner Sinfonie Nr. 7. Die Uraufführung fand 1814 bei einem Konzert statt, das auch seine Sinfonie Nr. 7 und das Stück Wellingtons Sieges beinhaltete. Die Sinfonie Nr. 8 ist die kürzeste von Beethovens neun Sinfonien und hat keinen wirklich langsamen Satz. Stattdessen hat sie einen zweiten Satz, Allegretto scherzando, der durchgehend von den Holzbläsern in einem 'taktenden' Rhythmus gespielt wird. Dies wird als Nachahmung des Andante-Satzes von Joseph Haydns 'Uhren'-Sinfonie angesehen. Diese Aufführung wurde 2015 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgenommen.
07:24
Vokale Barockwerke von Cavalli, Strozzi und Bembo
Der argentinische Dirigent und Cembalist Leonardo García Alarcón führt sein Ensemble „Cappella Mediterranea“ durch ein Programm italienischer Barockmusik. Das Ensemble spielt einige der schönsten Barockstücke von Francesco Cavalli, dem berühmten Komponisten aus dem Venedig des 18. Jahrhunderts, sowie zwei seiner bekannten Schüler, Barbara Strozzi und Antonia Bembo, auf. Es singt die argentinische Sopranistin Mariana Flores. Auf dem Programm stehen „Mira questi due lumi“ aus Cavallis „Le nozze di Teti e di Peleo“, „Dimmi, Amor, che farò“ aus L'Oristeo, „Sinfonia della notte“ aus L’Egisto und „E vuol dunque Ciprigna“ aus Ercole Amante. Weiter hören wir „M’ingannasti in verità“ aus Bembos „Produzioni armoniche consacrate a Luigi XIV“, Strozzis „Sino alla morte“, „Che si può fare“, „Lagrime mie“, „L’amante segreto“ und „È Pazzo il moi core“. Von Biagio Marini hören wir „La Romanesca“, von Tarquinio Merula die „Aria Sopra La Cieccona“ und von Dario Castello die „Sonata Seconda“. Aufgenommen wurde das Konzert am 26. August 2020 in der wunderbaren Église Notre-Dame in Sablé-sur-Sarthe (Frankreich).
08:38
Liszt - Zwei sinfonische Dichtungen
Franz Liszt (1811 - 1886) composed 13 symphonic poems, largely inspired by literary texts. The composer himself wrote piano duet arrangements for these pieces, showcasing his incredible ability of imitating a full orchestra on the piano. Liszt, one of the 19th century’s most important piano virtuosos, strongly influenced the further development of piano music. The Romantic period was the era of the virtuoso pianists: the piano was the instrument of choice for countless musicians and listeners alike. No house of standing could do without a piano: it was a status symbol. Piano music was played in concert halls, palaces, salons, churches and public houses alike. Liszt’s symphonic poem no. 4, ‘Orpheus’, breathes a meditative atmosphere. No. 3, ‘Les Préludes’, is best known in its symphonic version – the piano version presented here is rarely heard. The work dates back to the period 1848 – 1854 and was initially meant to serve as introduction to a choral cycle to be based on the texts of the poet Joseph Autran, ‘Les quatre éléments’: earth, air, water and fire. In this broadcast, the Italian piano duo of Marco Sollini and Salvatore Barbatano performs these Liszt piano works. These recordings were made at the beautiful 12th century church of San Marco in the small but picturesque village of Ponzano di Fermo, as part of the 2015 edition of the annual, itinerant festival ‘Armonie della sera’ in the Italian province of Le Marche.