00:00
Bizet - Carmen
Die wilde und atemberaubende Szenerie des römischen Steinbruchs von St. Margarethen in Österreich bietet eine ideale und einzigartige Kulisse für diese lebendige und farbenfrohe Open-Air-Performance von Georges Bizets Oper Carmen (1875). Mit über 400 Teilnehmern ist diese großzügige Inszenierung von Bizets berühmter Oper - eines der beliebtesten Werke in der Geschichte des Genres - ein Erlebnis für alle Sinne. Österreichs Opernfestival St. Margarethen, eines der bedeutendsten Open-Air-Festivals Europas, wird jedes Jahr von rund 220 000 Opernliebhabern besucht. Dirigent: Ernst Märzendorfer. Solisten: Nadia Krasteva, Russi Nikov, Alexandrs Antonenko. Choreographie: Marieta Romero.
02:41
Europakonzert 2007 - Berlin
Das Europakonzert fand 2007 anlässlich des 125. Jubiliäums in der Heimat der Berliner Philharmoniker, der Hauptstadt Deutschlands statt. Unter dem Motto "Das Jahr 1882" interpretiert das gefeierte Orchester unter der Leitung von Dirigent Sir Simon Rattle Brahms' "Konzert für Violine, Cello und Orchester", sowie dessen 4. Sinfonie und Wagners "Prelüde des Ersten Aktes" aus Parsifal. Letzteres war 1913 unter der Leitung von Dirigent Alfred Hertz Teil der ersten professionellen Tonaufnahme des Orchesters. Die Solisten der Performance, Lisa Batiashvili (Violine) und Truls Mørk (Cello) sind gleichermaßen junge und gefeierte Virtuosen, die heute regelmäßig in Begleitung der besten Orchester Weltweit auftreten. Das “Kraftwerk und Kabelwerk Oberspree" diente für dieses Konzert als ungewöhnlicher Konzertsaal des Orchesters. Es gilt als eines der beeindruckendsten historischen Gebäude des 19. Jahrhunderts in Berlin und seine beeindruckende Atmosphäre erschafft in Kombination mit den Klängen von Brahms und Wagner eine Gefühl der totalen musikalischen Hingabe.
04:24
Napoli - die vergessene Hauptstadt der Musik I
Die italienische Stadt Neapel bietet seit Jahrhunderten bemerkenswert fruchtbaren Boden für künstlerische Innovationen aller Art. Die Präsenz der königlichen oder vizeköniglichen Höfe der Vergangenheit, die Ausübung der Musik in Kirchen, Bruderschaften und karitativen Einrichtungen, die finanzielle Unterstützung durch wohlhabende Bürger und die Beliebtheit von Gesang und Tanz im öffentlichen Leben sorgten dort einst für eine außerordentlich vielfältige Musiklandschaft.
04:37
Dvořák - Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Musikschule Reina Sofía in Madrid, Spanien, tourte das Orquesta Sinfónica Freixenet zusammen mit dem Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada durch einige der größten Musikzentren Europas. Dieses Konzert wurde an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest, Ungarn, aufgezeichnet und beinhaltet eine wunderbare Aufführung von Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88. Diese Aufführung wurde am 20. Oktober 2021 aufgezeichnet.
05:16
IVC 2021 - Halbfinale: Schubert, Wolf u. a.
Die Sopranistin Heidi Baumgartner (Österreich, 1998) und die Pianistin Asuka Tagami (Japan, 1991) führen Franz Schuberts „Suleika I“ auf, Op. 14 Nr. 1, D. 720; „Er ist’s“ aus Hugo Wolfs „Mörike-Liedern“; Bart Vismans „Vermeers Gold“; „Sua katselen“ (Schau dich an) aus Kaija Saariahos „Leino-Laulut“ (Leino-Liedern); und „Pantomime“ und „Apparition“ aus Claude Debussys „Quatre chansons de jeunesse“ beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
05:37
PIAM - Halbfinale: Mendelssohn und Chopin
Von 2019 bis 2021 fand zum ersten Mal der Internationale Antonio-Mormone-Wettbewerb (Premio Internazionale Antonio Mormone) im norditalienischen Mailand statt. Dieser internationale Wettbewerb wurde von Enrica Ciccarelli, der Präsidentin der Stiftung La Società dei Concerti, in Erinnerung an den bekannten Talentsucher Antonio Mormone (1930–2017) ins Leben gerufen. Die erste Edition war dem Klavier gewidmet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs spielt Leonardo Colafelice (Italien, 1995) Felix Mendelssohns „Variations Sérieuses“ (op. 54) und Frédéric Chopins „Heroische Polonaise“ in As-Dur (op. 53). Diese Aufführung wurde im Mai 2021 im Nuovo Teatro Ariberto in Mailand aufgenommen.
06:00
J.S. Bach - Orgelkonzerte
Die neue Bach-Orgel der Thomaskirche zu Leipzig wurde Pfingsten 2000 eingeweiht. Kirchenorganist Ullrich Böhme spielt dieses Konzert auf dem authentischen Instrument zu Ehren des großen Komponisten.
06:57
Tschaikowski - Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia
Jedes Jahr wird das Europakonzert von den Berliner Philharmonikern in einem bekannten Konzertsaal oder an einem besonderen Ort veranstaltet. Das diesjährige Konzert wird in der prächtigen Royal Albert Hall in London aufgeführt. Der niederländische Dirigent Bernard Haitink beginnt mit Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre aus "Romeo und Julia". Das zweite Stück ist Wolfgang Amadeus Mozarts berühmtes Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216 mit dem deutschen Violinsten Frank Peter Zimmermann. Während seiner Karriere spielte dieser mit vielen berühmten Orchestern und Dirigenten, wie dem Boston Symphony Orchestra und Mariss Jansons. Zimmermann hat eine große Leidenschaft für Kammermusik und spielt viele Liederabende mit dem italienischen Pianisten Enrico Pace. Das Konzert schließt mit Strawinskys „Frühlingsopfer“ ab, das der Komponist 1913 für Sergei Diaghilevs Ballets Russes schrieb. Die Premiere sorgte aufgrund der avantgardistischen Natur der Musik und der Choreographie des Stückes für viel Aufsehen und Furore beim Publikum. Das „Frühlingsopfer“ gilt heute als eines der Meisterwerke der klassischen Musikgeschichte und hat viele Komponisten des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Zugabe ist Tschaikowskys Blumenwalzer aus dem Nussknacker.
07:19
Bach - Partiten für Violinsolo (BWV 1001-1006)
Gidon Kremers Wiederkehr zu J. S. Bachs Partiten ist ein außergewöhnliches Ereignis. Kremers erste Aufnahmen dieser Werke wurde vor nahezu einem Vierteljahrhundert veröffentlicht. In dieser Aufnahme von 2006 stellte sich Gidon Kremer erneut einer der wohl größten Herausforderungen eines jeden Pianisten: Bachs "Sonaten und Partiten für Violine solo" (BWV 1001-1006), die Kremer selbst als das "Himalaya-Gebirge" der Geigenmusik bezeichnet. Mit diesen Musikstücken ist es Bach gelungen, das technische Potential der Geige als Soloinstrument zu manifestieren. Die Partiten dienten später als Ausgangsform für etliche Solo-Violinstücke ganzer Generationen von Komponisten. Die Performance zeigt deutlich Kremers einzigartigen Sinn für Spontaneität und seine Bereitschaft, Risiken einzugehen. Dennoch ist stets der Sinn für Struktur des einmaligen Künstlers zu spüren, der sowohl der polyfonen Bandbreite der Kompositionen, als auch deren Nebeneinanderstellung von tänzerischen Elementen und innewohnender Tiefgründigkeit gerecht wird.
08:33
IVC 2021 - Halbfinale: Fauré, Wolf u. a.
Sopranistin Alisa Fedorenko (Russland, 1999) und Pianist Evgenii Sergeev (Russland, 1986) präsentieren „Mandoline“ und „À Clymène“ aus Gabriel Faurés ‚Cinq melodies‘ „de Venise“, Op. 58; „Lied der Delphine“ aus Franz Schuberts ‚Zwei Szenen aus dem Schauspiel‘ „Lacrimas“, D. 857; „Son“ (A dream) aus Sergej Rachmaninows ‚Sechs Romanzen‘, Op. 38; „Elfenlied“ aus Hugo Wolfs Mörike-Liedern; „Staccato“ aus Rodion Shchedrins ‚Three solfege exercises‘; und Bart Vismans ‚Vermeers Gold‘, zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
08:59
Stingray Originals - Seljan Nasibli
Die in Aserbaidschan geborene Künstlerin Seljan Nasibli zog schon in jungen Jahren nach England, wo sie dazu ermutigt wurde, Musik zu machen. Nasibli entschied sich zwar für Jazzgesang, doch ihre Lehrer in Oxford erkannten eine opernhafte Tendenz in ihrer Stimme und rieten ihr zu einer klassischen Ausbildung. Nasibli schloss ihr Studium am Royal College of Music ab, wo sie einen Master-Abschluss in Vocal Performance erwarb. In dieser Folge von Stingray Originals singt Nasibli drei der schönsten Arien von Giacomo Puccini: "Signore, ascolta!" und "Tu, che di gel sei cinta" aus der Oper Turandot und "Quando m'en vo" (Musettas Walzer) aus der Oper La bohème.
09:22
Beethoven - 30. Klaviersonate, op. 109
Kann es uns gelingen, uns in Beethovens kreativen Geist hineinzuversetzen, besonders in der letzten Phase seines Lebens, als er mit schwerem Hörverlust zu kämpfen hatte? Tom Beghins neue Aufnahme von Beethovens Klaviersonaten Opus 109, 110 und 111 ist eine künstlerische Untersuchung dessen, inwiefern Beethovens Musik durch sein direktes Umfeld geprägt wurde, das er sich gemeinsam mit der Hilfe von Kollegen und Freunden schuf. Der Pianist Tom Beghin interpretiert hier nicht nur Beethovens Trilogie pianistischer Meisterwerke auf einem großartigen neuen Replikat Beethovens Broadwood-Klavieres, sondern verwendet dabei auch eine Rekonstruktion der Gehörmaschine, die auf dem Klavier des Komponisten montiert war, damit er weiterhin Musik komponieren und spielen konnte, trotz des schwindenden Gehörsinns. "Sie hören besser, wenn Sie Ihren Kopf unter diese Maschine halten, nicht wahr?", fragte André Stein einst Beethoven. Zwei Jahrhunderte später können auch wir unsere Köpfe unter die Maschine halten und uns fragen: Hören wir Beethoven anders? Beghin zieht uns in das Hörgerät hinein, wo wir die Essenz von Beethovens wilden und unwiderstehlich poetischen musikalischen Eingebungen fühlen und hören. „Inside the Hearing Machine“ lädt uns auf den multisensorischen Spielplatz eines gehörlosen Komponisten ein, für den die Maschine mehr als ein Hörgerät war und der über viel mehr als nur Klang mit seinem Instrument interagierte.
10:04
Patmos – Ein musikalischer Dokumentarfilm
Jeden Sommer findet auf der griechischen Insel Patmos das Patmos Musikfestival statt, ein einzigartiges musikalisches Ereignis, das sowohl ein Kammer- als auch ein Sakralmusikfestival umfasst. Diese Dokumentation dokumentiert die Ausgabe von 2024 und zeigt Auftritte von renommierten Solisten und Ensembles aus aller Welt. Zum Programm gehören der künstlerische Leiter des Festivals und Pianist Roberto Prosseda, Steven Isserlis, Irène Duval, Michael Guttman und das Brussels Chamber Orchestra sowie Peter Phillips und The Tallis Scholars. In Interviews teilen mehrere Künstler ihre Erfahrungen von diesem intimen Festival und die einzigartige Atmosphäre der Insel. Die Dokumentation wurde von der Patmos Music Festival Association produziert und von Alberto Girotto inszeniert.
10:59
Werke für Cello und Klavier: Debussy, Brahms u.a.
Die italienische Cellistin Silvia Chiesa und der italienische Pianist Maurizio Baglini präsentieren ein wunderbares Konzert im Rahmen des Amiata Piano Festivals 2023. Das Programm umfasst Claude Debussys Cellosonate, L. 135; Allegro moderato aus Camille Saint-Saëns’ Cellosonate Nr. 1 in c-Moll, Op. 32; Allegro ma non troppo aus Johannes Brahms’ Cellosonate Nr. 1 in e-Moll, Op. 38; Allegro scherzando aus Sergei Rachmaninoffs Cellosonate in g-Moll, Op. 19; Alla Romanza – Largo doloroso aus Francesco Cileas Cellosonate in D-Dur, Op. 38; Scherzo – Allegro molto aus Ludwig van Beethovens Cellosonate Nr. 3 in A-Dur, Op. 69; Vive Henri IV (Nr. 2) und Charmante Gabrielle (Nr. 3) aus Azio Corghis Après cinq chansons d’élite; sowie George Gershwins Rhapsody in Blue (Bearbeitung für Cello und Klavier von Thierry Huillet). Diese Aufführung wurde am 29. Juli 2023 im Forum Fondazione Bertarelli in Poggi del Sasso, Italien, aufgenommen.
12:07
Beethoven - 6. Sinfonie
Bernard Haitink dirigiert die Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen in Baden Baden 2015. Auf dem Programm steht Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie in F-Dur, op. 68. Beethoven komponierte seine 6. Sinfonie zwischen 1803 und 1808. Das Werk mit dem Spitznamen „Pastorale“ ist eines der wenigen Beispiele für Programmmusik des deutschen Komponisten. Im Gegensatz zu Beethovens anderen Symphonien hat dieses Stück nicht vier sondern fünf Sätze, jeder mit einem programmatischen Titel.
12:52
Beethoven - Septett in Es-Dur, op. 20
Die Solisten des Lucerne Festival Orchestra präsentieren Ludwig van Beethovens Septett in Es-Dur, op. 20, für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Cello und Kontrabass. Das Werk wurde 1799 geschrieben und erfreute sich bereits zu Lebzeiten des Komponisten großer Beliebtheit. Viele Arrangements des Septetts erschienen für verschiedene Instrumentalbesetzungen, z. B. für zwei Gitarren und Klavier zu vier Händen, aber auch ein Trio für Klarinette (oder Violine), Cello und Klavier, das Beethoven selbst arrangierte. Dieser Auftritt wurde im 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.
13:35
PIAM - Halbfinale: Beethoven und Liszt
Der gefeierte Talentscout für klassische Musik, Antonio Mormone (1930–2017), lebt als Namensgeber des Premio Internazionale Antonio Mormone (PIAM), der dem Gewinner des gleichnamigen italienischen Musikwettbewerbs verliehen wird, weiter. Die erste Ausgabe dieses Wettbewerbs, der von 2019 bis 2021 an verschiedenen Orten in Mailand stattfand, war dem Klavier gewidmet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs spielt Philipp Scheucher (Österreich, 1993) Ludwig van Beethovens Fantasie op. 77, das Menuett „Moderato e grazioso“ aus Beethovens Sonate Nr. 18 Es-Dur op. 31 Nr. 3 und Franz Liszts Transkription des ersten Satzes „Allegro con brio“ aus Beethovens Sinfonie Nr. 5 c-Moll. Diese Aufführung wurde im Mai 2021 am Nuovo Teatro Ariberto in Mailand aufgenommen.
14:00
Werke für Cello und Hammerklavier von Beethoven
Jedes Jahr Ende August findet in der niederländischen Stadt Utrecht das renommierte Early Music Festival statt. Es ist das weltweit größte Festival für Alte Musik und zieht mehr als 70.000 Besucher an. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Festival 2020 in einer alternativen Form statt und bot ein alternatives Programm mit Live-Konzerten sowie täglichen Livestreams von Konzerten und Archivaufnahmen. Im Rahmen dieser Festivalausgabe präsentieren der Hammerklavierspieler Artjom Belogurow und die Cellistin Octavie Dostaler-Lalonde ein Programm mit den Werken von Ludwig van Beethoven. Kennengelernt hat sich das Duo 2015 in Amsterdam. Zusammen gaben sie viele Konzerte bei mehreren europäischen und nordamerikanischen Festivals und in Konzertsälen. Dieses Konzert wurde am 27. August 2020 in der St.-Gertrude-Kapelle in Utrecht aufgezeichnet.
14:51
Beethoven - Sinfonien und Klavierkonzert Nr. 4
Iván Fischer leitet sein Budapest Festival Orchester (BFO) in einem Konzertprogramm, das der Musik von Ludwig van Beethoven gewidmet ist. Das Programm beginnt mit der Symphonie Nr. 1 in C-Dur, Op. 21 des Komponisten. Danach präsentiert Fischer Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur, Op. 58, in dem Richard Goode als Solist auftritt. Der renommierte amerikanische Pianist (1943) ist bekannt für seine Interpretationen des Beethoven-Repertoires. Goode spielte alle fünf Beethoven-Klavierkonzerte mit dem BFO und Fischer ein, was ihm außergewöhnliches Kritikerlob und eine Grammy-Nominierung einbrachte. Als Zugabe spielt Goode die Sarabande aus J. S. Bachs Partita in B-Dur, BWV 825. Das Programm schließt ab mit Beethovens berühmter Symphonie Nr. 5 in c-Moll, Op. 67. Diese Aufführung wurde am 29. Januar 2017 in der Béla Bartók National Concert Hall in Budapest, Ungarn, aufgenommen.
16:31
Bruckner - 5. Sinfonie
Bruckners 5. Sinfonie wird dank ihrer vielschichtigen, barocken und kontrapunktischen Tonalität häufig als die "Mittelalterliche" und aufgrund ihrer Feierlichkeit als die "Katholische" bezeichnet. Diese Beinamen passen der Sinfonie wie angegossen, obgleich Bruckner selbst sie gern als die "Fantastische" bezeichnete. Dr österreichische Komponist schrieb seine 5. Sinfonie bereits 1875/76, doch er veröffentlichte sie erst 1894, nach zahlreichen Revisionen. Franz Welser-Möst, Musikdirektor des Cleveland Orchestras und der Züricher Oper, brachte im September 2006 im Rahmen des Linz Brucknerfest sein amerikanisches Ensemble nach St. Florian um das monumentale Werk zu interpretieren.
17:48
Martha Argerich – Eine Geburtstagsfeier - II
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die „Grande Dame“ des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 „Heroisch“ und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns’ Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
19:02
Bach - Sonate Nr. 2 BWV 1015
Johann Sebastian Bach probably wrote this set of six Sonatas for Violin and Harpsichord during his time as chapel master in Köthen. Presumably, he wrote these sonatas for Prince Leopold and later adapted them for further use in Leipzig. Maybe this is why these pieces are well playable for amateurs, while every sonata still has the finesse that can offer a challenge to professional musicians. The different pieces are meant to be a set, just like the Brandenburg concertos.
19:16
Israel Philharmonic Orchestra: Coming Home
Am 24. Dezember 2001 feierte das Israel Philharmonic Orchestra, eines der renommiertesten Orchester der Welt, sein 75. Jubiläum. Der Film portraitiert das Orchester und seine ereignisreiche Geschichte vor dem Hintergrund Israels und des Holocausts. Verflochten mit Einzelbiografien und Archivmaterial begleiten uns Aufnahmen von Arturo Toscanini, Arthur Rubinstein, Leonard Bernstein, Isaac Stern, Zubin Mehta, Daniel Barenboim und Itzhak Perlman auf diese Reise durch 75 Jahre Geschichte des Israel Philharmonic Orchestra. Außerdem gewähren uns die Musiker Einblick in Proben, Konzerte und ihr Leben auf Tournee.