00:00
Puccini - Madama Butterfly
Die italienische Dirigentin Beatrice Venezi leitet das Orchestre national de Metz Grand Est und den Choeur de l'Opéra-Théâtre de Metz Métropole in einer Aufführung von Giacomo Puccinis tragischer Oper Madama Butterfly (1904). Die Geschichte dreht sich um Cio-Cio-San, die junge japanische Geisha „Butterfly“, die den amerikanischen Offizier Pinkerton heiratet. Treu wartet sie auf seine Rückkehr und kann nicht akzeptieren, dass Pinkerton sie verlassen hat. Die Inszenierung der Regisseurin Giovanna Spinelli aus dem Jahr 2021 verlegt die Geschichte 35 Jahre nach den Ereignissen der ursprünglichen Oper von Puccini. Sie beginnt in einem Krankenzimmer, in dem ein kranker Pinkerton, von Reue geplagt, auf seinem Sterbebett liegt. Beobachtet von seiner amerikanischen Frau Kate und ihrem Sohn Dolore, enthüllt Pinkerton das lang gehütete Geheimnis über die wahre Herkunft seines Sohnes und dessen Mutter. Während er die Vergangenheit erzählt, erwacht der Raum mit seinen Geistern zum Leben und präsentiert die Geschichte gleichzeitig in zwei Zeitebenen. Durch die Verschiebung der Erzählperspektive liefert Spinelli eine fesselnde und bewegende neue Interpretation dieses klassischen Werks. Zu den Solisten gehören Francesca Tiburzi, Thomas Bettinger, Vikena Kamenica, Jean-Luc Ballestra, Daegweon Choi und Aurore Weiss. Diese Aufführung wurde 2021 im Opéra-Théâtre de Metz Métropole, Frankreich, aufgezeichnet.
02:17
Waldbühne Berlin - Lateinamerikanische Nacht
Argentiniens berühmtester Musiker lässt einen lateinamerikanischen Wind auf das Berliner Amphitheater blasen. Dieses exotische Programm gipfelt mit dem berühmten Concierto de Aranjuez, der von John Williams performt wird.
04:17
W.A. Mozart: Der Junge mit der Perücke
„W.A. Mozart: Der Junge mit der Perücke“ erforscht die Faszination von Kindern für den Komponisten. Der 30-minütige Film von Klaus Wischmann zeigt Jungen und Mädchen zwischen acht und elf Jahren, die sein Leben mit Humor und ernsten Interpretationen von Mozarts Biografie nacherzählen. Entdecken Sie Wolfgang Amadeus Mozart durch die Augen von Kindern.
04:45
Dvořák - Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Musikschule Reina Sofía in Madrid, Spanien, tourte das Orquesta Sinfónica Freixenet zusammen mit dem Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada durch einige der größten Musikzentren Europas. Dieses Konzert wurde an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest, Ungarn, aufgezeichnet und beinhaltet eine wunderbare Aufführung von Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88. Diese Aufführung wurde am 20. Oktober 2021 aufgezeichnet.
05:25
Ravel - La Valse
Die herausragenden russischen Pianisten Nikolay Lugansky und Vadim Rudenko tun sich zusammen in einer Aufführung von Maurice Ravels "La Valse" in einer Bearbeitung für zwei Klaviere. Diese Aufführung wurde am 25. November 2021 im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau, Russland, aufgezeichnet.
06:00
Mozart - 26. Klavierkonzert in D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart komponierte sein Klavierkonzert in D-Dur, KV 537, im Februar 1788 in Wien. Dieses Konzert wurde später das “Krönungskonzert” genannt, denn Mozart spielte es 1790 anlässlich der Krönung Leopolds II zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches in Frankfurt am Main. In dieser Aufnahme wird der aus Uruguay stammende Schweizer Pianist Homero Francesch von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Gerd Albrecht begleitet. Als Solist spielte Francesch bereits mit den berühmtesten Orchestern: mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, den New York Philharmonikern und mit dem Königlichen Concertgebouw Orchester. Dieses Programm wurde im Christian-Zais-Saal in Wiesbaden aufgenommen.
06:35
Prokofjew - Klavierkonzert Nr. 1, op. 10
Das Osterfest ist eine international bekannte Veranstaltung bei den Liebhabern der klassischen Musik, das traditionell in Moskau am Ostersonntag eröffnet wird. Jedes Jahr reisen das Mariinsky Theater Orchester und sein musikalischer Regisseur Valery Gergiev durch Russland - seit über 10 Jahren. Im Jahr 2012 spielte das Mariinsky Theatre Symphony Orchestra unter der Leitung von Valery Gergiev den kompletten Zyklus von Sergei Prokofjews Sinfonien und Klavierkonzerten - ein Komponist, mit dem Maestro Gergiev und das Orchester besonders harmonieren. Komplettes Programm: 'Sinfonie Nr.1, Op. 25','Klavierkonzert Nr.1','Sinfonie Nr.5, Op. 100'.
06:51
J. S. Bach: Messe in h-Moll (BWV 232)
Dieses Konzert zeigt Herbert Blomstedt, wie er zum letzten Mal in seiner Position als Kapellmeister das Gewandhausorchester und den Kammerchor auf dem Leipziger Bachfest 2005 leitet. Nach sieben erfolgreichen Jahren in Leipzig interpretiert der Maestro J. S. Bachs Hohe Messe in h-Moll (BWV 232), eines der bedeutendsten Kirchenmusikstücke aller Zeiten. Ruth Ziesak (Sopran), Anna Larsson (Alt), Christoph Genz (Tenor) und Dietrich Henschel (Bass) sind die Solisten der Performance. Die Messe ist eine musikalische Vertonung des vollständigen Ordinarium des lateinischen Messetextes und eines der letzten Werke, das Bach in dem Jahr vor seinem Tod 1750 vollendete. Blomstedts Interpretation des Werkes ist entworfen und umgesetzt auf dem höchsten musikalischen Niveau, auf den Punkt gebracht mit einer grenzenlos lebhaften Performance. Seit 1999 gilt das Leipziger Bachfest als das größte Festival der Welt, das das Werk Johann Sebastian Bachs zelebriert und ehrt.
08:48
Bach - Sonate Nr. 6 BWV 1019
This Sonata for Violin and Harpsichord No.6 BWV 1019 is the last of the set of sonatas that Johann Sebastian Bach composed before 1725, probably while working as chapel master in Köthen. He presumably wrote these sonatas for Prince Leopold and later adapted them for further use in Leipzig. Maybe this is why these pieces are well playable for amateurs, while every sonata still has the finesse that can offer a challenge to professional musicians. The different pieces are meant to be a set, just like the Brandenburg concertos, but this last sonata is different from the others in that it has five sections instead of four.
09:06
Meisterwerke entdecken - Konzert für Orchester
Mit der Serie "Meisterwerke Entdecken" präsentieren wir audiovisuelle Konzertführer der großen Meisterwerke der klassischen Musik. Die Serie enthält 20 halbstündige Dokumentationen über 20 Meisterwerke der Klassik. Angesehene Experten, berühmte Solisten und herausragende Dirigenten versetzen Sie zurück in die Zeit und an die Orte ihrer Entstehung. In der heutigen Dokumentation geht es um Bela Bartoks ‚Konzert für Orchester‘. Dieses Stück gehört zu den am häufigsten aufgeführten Werken des 20. Jahrhunderts. Pierre Boulez erläutert, wie er diese Komposition mit den Berliner Philharmonikern interpretierte. Außerdem beschreibt er seine Faszination vor dem Hintergrund von Bartoks Biografie.
09:34
Schostakowitsch - Concertino für zwei Klaviere
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die „Grande Dame“ des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 „Heroisch“ und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns’ Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
10:03
Bruckner - 8. Sinfonie
Anton Bruckners 8. Sinfonie gilt als der Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens und schloss ihrerzeit an den Erfolg seiner gefeierten Siebten und des Te Deums an. Doch der Dirigent legte die Originalfassung des Werkes zunächst beiseite, als sein Freund, der Dirigent Hermann Levi, darauf mit Ablehnung reagierte. Die Originalfassung wurde daher bereits erstmals 1954 aufgeführt und dann erst 1972 veröffentlicht. Diese Interpretation des Cleveland Orchestras in der Severance Hall in Cleveland Ohio bildet den vierten Teil des Bruckner Konzertzyklus des Orchesters unter der Leitung von Musikdirektor Franz Welser-Möst.
11:38
Werke von Gluck, Bach und Mozart
Der in Venezuela geborene Dirigent Giovanni Guzzo leitet die Camerata Fundación EDP der Escuela Superior de Música Reina Sofía in diesem Konzert, das im Auditorio Sony der Reina Sofía School of Music in Madrid, Spanien, aufgezeichnet wurde. Auf dem Programm stehen die „Danza degli spiriti beati“ aus Christoph Willibald Glucks Oper Orfeo ed Euridice mit dem Flötisten Matthew Raymond Origel; die Arie „Jauchzet Gott in allen Landen“ aus Johann Sebastian Bachs Kirchenkantate Jauchzet Gott in allen Landen!, BWV 51, mit der Sopranistin Marlin González Zúñiga und dem Trompeter Marc Ferrando Pelegrí; Wolfgang Amadeus Mozarts Motette Exsultate, jubilate K. 165, mit der Sopranistin Carla Isabel Gómez del Pulgar; und Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, K. 550. Diese Aufführung wurde am 18. Dezember 2024 aufgezeichnet.
12:40
Meisterwerke entdecken - Symphonie fantastique
Mit der Serie "Meisterwerke Entdecken" präsentieren wir audiovisuelle Konzertführer der großen Meisterwerke der klassischen Musik. Die Serie enthält 20 halbstündige Dokumentationen über 20 Meisterwerke der Klassik. Angesehene Experten, berühmte Solisten und herausragende Dirigenten versetzen Sie zurück in die Zeit und an die Orte ihrer Entstehung. In diesem Dokumentarfilm steht Hector Berlioz' Symphonie fantastique im Mittelpunky. Diese "Fantastische Sinfonie" gilt allgemein als eines der wichtigsten und charakteristischsten Werke der Frühromantik. Leonard Bernstein nannte es aufgrund seiner halluzinogenen und traumhaften Art „die erste musikalische Reise ins Psychedelische“. Der deutsche Musikwissenschaftler Wulf Konold beschreibt die Idee zur Entstehung dieses faszinierenden Stücks.
13:09
Beethoven - Streichquartett Nr. 5, op. 18, Nr. 5
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem außergewöhnlichen Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang tauchten die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten umfassenden Partituren ein. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Repertoires für Streichquartett, das drei Jahrzehnte von Beethovens musikalischer Kreativität umfasst, in sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erforschte jede Facette von Beethovens Streichquartettrepertoire: von den frühen Streichquartetten Opus 18 bis zu den Razumovsky-, Harfen- und Serioso-Quartetten (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensphase und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). Dieses Programm präsentiert Quatuor Ébène in der Aufführung von Beethovens Streichquartett Nr. 5 in A-Dur, Op. 18, Nr. 5; Streichquartett Nr. 4 in c-Moll, Op. 18, Nr. 4; und Streichquartett Nr. 12 in Es-Dur, Op. 127. Dieses Konzert wurde am 17. Dezember 2020 in der Philharmonie de Paris aufgezeichnet.
13:40
Rodrigo - Concierto de Aranjuez
Juan Manuel Cañizares is the soloist in a performance of Joaquín Rodrigo's (1901-1999) Concierto de Aranjuez. He is accompanied by the Berliner Philharmoniker led by maestro Sir Simon Rattle.
14:05
Ravel & Couperin - Debussy & Rameau
Echte Helden sind unsterblich. François Couperin und Jean-Philippe Rameau werden für immer bekannt sein als Pioniere des französischen Barock. Einer der Komponisten, der ihnen Tribut zahlte, war Maurice Ravel, der in Le Tombeau de Couperin die musikalische Klarheit, Balance und Feinfühligkeit seiner Vorbilder widerspiegelte. Eine der Lieblinsgäste des Utrecht Early Music Festival, Olga Paschtschenko interpretiert in diesem Konzert Werke aus dem Barock und Neo-Barock am Hammerflügel und dem Cembalo.
15:02
Mahler - 10. Sinfonie und Des Knaben Wunderhorn
Dirigent Pierre Boulez leitet das Cleveland Symphony Orchestra in einer Performance des Adagios von Mahlers 10. Sinfonie und des Liederzyklus Des Knaben Wunderhorn. Die Solisten der Performance von 2010 aus der Severance Hall in Cleveland sind Magdalena Kožená (Mezzosopran) und Christian Gerhaher (Bariton). Des Knaben Wunderhorn ist eines der außergewöhnlichsten Werke unter Mahlers Orchesterkompositionen: das Stück, das in den 1890ern geschrieben wurde gilt als Vorreiter seines Genres. Der Songzyklus diente außerdem als Inspiration für einige seiner Sinfonien.
16:22
Mahler - 2. Sinfonie
"Heute noch Etwas derartig berührendes und großartiges zu finden ist nahezu unmöglich: totale Harmonie des Verstandes und des Herzens, Poesie und Klagelied, Angst und Trost, Wissen und Fühlen" - mit diesen Worten beschrieb die Berner Zeitung "Der Bund" die atemberaubende Interpretation von Mahlers Auferstehungssinfonie, die das Lucerne Festival Orchestra im August 2003 darbot. Erst kurz zuvor hatte Dirigent Claudio Abbado das Ensemble aus berühmten Instrumentalisten, gefeierten Kammermusikern und erfahrenen Solisten der weltbesten Orchester zusammengestellt. Das Konzert selbst war bereits Monate im Voraus restlos ausverkauft. Für dieses Konzert werden die Solistinnen Eteri Gvazava (Sopran) und Anna Larsson (Mezzosopran) werden Orfeón Donostiarra Chor begleitet.
17:48
First Snow
‘Salvatoris Hodie’ ist eines der ältesten bekannten Weihnachtslieder und ältesten schriftlichen Werke für vier Stimmen überhaupt. Magister Perotinus schrieb es im 12. Jahrhundert nieder. Heute eröffnet es das stimmungsvolle Weihnachtskonzert der Brüsseler Philharmoniker mit dem Titel ‘First Snow’. Doch Dirigent Bo Holten versteht sich nicht nur auf die ‘Ars Antiqua’. Das Programm umfasst auch zwei zeitgenössische Stücke, basierend auf Texten des isländischen Dichters Gunnar Gunnarsson (1889-1975). Ein paar handverlesene Perlen polnischer und französischer Weihnachtslieder runden das erbauliche Konzert ab.
19:28
Schumann - Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Im Rahmen dieses Konzerts wird die Grande Dame des Klaviers von den Geigern Maxim Vengerov und Tedi Papavrami, dem Cellisten Mischa Maisky und ihrer Tochter Lyda Chen-Argerich an der Bratsche begleitet, um Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44 aufzuführen.
20:00
England, my England - II
Vom 28. August bis zum 6. September 2015 drehte sich beim Early Music Festival Utrecht alles um "England, mein England". Passend zu diesem Thema nimmt Moderator Lex Bohlmeijer den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das England des Mittelalters, der Renaissance und des Barocks und setzt dies in Beziehung zur Stadt Utrecht. In Folge 2 dieser zweiteiligen Dokumentation taucht René de Kam (Heritage Municipality of Utrecht) tiefer in die anglikanische Vergangenheit der Stadt Utrecht ein. Zusätzlich dazu lernen die Zuschauer die Festival-Künstler Benjamin Bagby, Skip Sempé und The Newcastle Kingsmen kennen, die im Rahmen der Pub-Sessions des Festivals ihren traditionellen Folk "Rapper Sword Dance" tanzen.
20:21
Beethoven - 2. Sinfonie
September 2016 feierte die Welt den Geburtstag eines der bekanntesten japanischen Dirigenten: Seiji Ozawa. Der für seinen Einsatz für zeitgenössische Komponisten bekannte Ozawa gründete 1992 das Saito Kinen Festival Matsumoto, das seit 2015 besser bekannt ist als das Seiji Ozawa Festival. Anlässlich seines Geburtstages stand der Dirigent selbst auf der Festivalbühne um 63 Musiker des Saito Kinen Orchesters durch Beethovens 2. Und 7. Sinfonie zu leiten. Beethovens Zweite entstand größtenteils während des Aufenthaltes des Komponisten in Heiligenstadt, als seine Taubheit sich bereits in einem fortgeschrittenen Zustand befand. Das Werk feierte seine Premiere 1803 im Theater an der Wien in der österreichischen Haupstadt. Die 7. Sinfonie wurde zehn Jahre später in einem Konzert zu Gunsten verwundeter Soldaten erstaufgeführt, das Beethoven selbst dirigierte.