00:00
Les Bains Macabres
Der französische Komponist Guillaume Connesson (*1970) fügt seinem bereits beeindruckenden musikalischen Oeuvre stetig neue Werke hinzu. Seine jüngste Kreation ist die Oper "Les bains macabres". Für diese romantische zeitgenössische Thriller-Oper arbeitete er eng mit dem Librettisten Olivier Bleys (*1970) zusammen, einem erfolgreichen französischen Autor, der bereits Dutzende von Romanen verfasst hat. Das Ergebnis ist eine rätselhafte Erzählung mit Film-Noir-Soundtrack über die makabren 'Bains Terminus': Kranke Gäste, die hierher kommen, um sich im wohltuenden Wasser der Bäder auszuruhen, verlassen den mysteriösen Ort nie mehr. Als die Polizei von Pool die rätselhaften Todesfälle untersucht, stellt sich heraus, dass Leben und Tod nicht so gradlinig voneinander getrennt sind wie erwartet... In dieser Produktion vom Februar 2020 übernimmt die Sopranistin Sandrine Buendia die Rolle der Célia und der Bariton Romain Dayez den Mathéo. Dirigent Arie van Beek dirigiert das Orchestre des Frivolités Parisiennes in einer Performance unter der Regie von Florent Siaud.
02:05
Europakonzert 2004 aus Athen
Das Europakonzert 2004 fand in Athen in Griechenland statt. Dieses Konzert zeigt die Berliner Philharmoniker, die im antiken Herodes Atticus Theater spielten, in einer interessanten Kombination von Dirigent und Solistin: Sir Simon Rattle und Pianist Daniel Barenboim spielen Johannes Brahms’ 'Klavierkonzert Nr. 1 und Arnold Schönbergs Arrangement von Brahms' Klavierquartett Nr. 1. Das Athener Konzert markierte eine doppelte Premiere: Es war das erste Europakonzert unter der Leitung des neuen Chefdirigenten, sowie das erste Mal, dass Rattle und Barenboim zusammen auftraten. Der Odeon von Herodes Atticus, ein Amphitheater, das 161 nach Christus in Erinnerung an die Frau Herodes Atticus’ gebaut wurde, liegt am Hang der Akropolis. Mit einer Sitzkapazität von mindestens 5.000 Zuschauern wurde es als das beste Theater in ganz Griechenland betrachtet.
03:48
England, my England - I
Vom 28. August bis zum 6. September 2015 drehte sich beim Early Music Festival Utrecht alles um "England, mein England". Passend zu diesem Festivalthema nimmt Moderator Lex Bohlmeijer die Zuschauer mit auf eine spannende Reise ins England des Mittelalters, der Renaissance und des Barocks und erleutert dessen Bezug zur Stadt Utrecht. Folge 1 dieser zweiteiligen Dokumentation bietet einen Einblick in die innerstädtischen Kirchen der niederländischen Stadt Utrecht. Außerdem besucht Bohlmeijer die Inspirationsquelle für das Festival 2015: das englische Landgut Boughton House, auf dem der Duke of Buccleuch interessante Einblicke gewährt.
04:08
Schostakowitsch - 5. Sinfonie, Op. 47
Im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit des berühmten Komponisten der “Musik der repetitiven Strukturen”, Philip Glass, präsentieren die beiden französischen Pianistinnen Katia und Marielle Labèque die Europapremiere von Glass’ Doppelklavierkonzert unter Begleitung des Orchestre de Paris. Das Programm wird fortgesetzt mit Schostakowitschs 5. Sinfonie, unter der Leitung von Dirigent Jaap van Zweden, dem gegenwärtigen Direkto des Hong Kong Philharmonic Orchestra und nächstem Musical Director der New Yorker Philharmoniker.
04:56
IVC 2021 - Finale: Diepenbrock, Fauré u. a.
Der Tenor Zhuohan Sun (China, 1993) und die Pianistin Sara Pavlovic (Serbien, 1996) führen das „Wanderlied“ aus Robert Schumanns Kerner-Liedern, Op. 35, auf; „Der Abend kommt gezogen“ aus Alphons Diepenbrocks „Drie ballades“, Op. 1; Gabriel Faurés „Prison“, Op. 83, No. 1; „Ganymed“ aus Hugo Wolfs „Goethe-Liedern“; Franz Schuberts „Nacht und Träume“, D. 827; Zaiyi Lu's „The bridge in my homeland“; „Mit Myrten und Rosen“ aus Schumanns „Liederkreis“, Op. 24; „C“ aus Francis Poulencs „Deux poèmes de Louis Aragon“, FP 122; und „Scheiden und Meiden“ aus Gustav Mahlers „Liedern und Gesängen aus der Jugendzeit“. Die Aufführungen stammen aus dem Finale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde in der Verkadefabriek in ’s-Hertogenbosch, Niederlande, aufgezeichnet.
05:25
Schumann - Symphonische Etüden, op. 13
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung spielt Schwartz Schumanns Symphonische Etüden, Op. 13. Das zwischen 1834 und 1837 komponierte Werk begann als Thema mit sechzehn Variationen. Das Thema wurde von Baron von Fricken, einem Amateurmusiker und Vater von Ernestine von Fricken, mit der Schumann 1834 verlobt war, komponiert. Das Werk wurde erstmals 1837 veröffentlicht und enthielt das Thema und zwölf Etüden (nur neun davon wurden als Variationen angegeben). Fünfzehn Jahre später, im Jahr 1852, veröffentlichte Schumann eine überarbeitete Ausgabe des Werkes, in der er zwei Etüden entfernte und einige Änderungen an der Klavierschrift vornahm. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
06:00
Mozart - 26. Klavierkonzert in D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart komponierte sein Klavierkonzert in D-Dur, KV 537, im Februar 1788 in Wien. Dieses Konzert wurde später das “Krönungskonzert” genannt, denn Mozart spielte es 1790 anlässlich der Krönung Leopolds II zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches in Frankfurt am Main. In dieser Aufnahme wird der aus Uruguay stammende Schweizer Pianist Homero Francesch von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Gerd Albrecht begleitet. Als Solist spielte Francesch bereits mit den berühmtesten Orchestern: mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, den New York Philharmonikern und mit dem Königlichen Concertgebouw Orchester. Dieses Programm wurde im Christian-Zais-Saal in Wiesbaden aufgenommen.
06:35
Copland - Appalachian Spring
Der mexikanische Dirigent Carlos Miguel Prieto leitet die Orquesta Sinfónica de Minería in einer Aufführung von Aaron Coplands Appalachian Spring Suite. Copland komponierte Appalachian Spring (1944) als Ballett für Martha Graham und ihre Tanzkompanie. Ursprünglich für ein dreizehnköpfiges Ensemble orchestriert, arrangierte Copland die Partitur in verschiedene Suiten, darunter eine Version für volles Orchester. Diese Aufführung wurde 2021 im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt aufgenommen.
07:00
Werke von Haydn, Mozart und Saint-Saëns
Der italienische Cellist und Dirigent Enrico Bronzi leitet das Orchestra da Camera di Perugia in einem intimen Konzert, das am 27. September 2021 in der prächtigen Basilica di San Pietro in der italienischen Stadt Perugia aufgezeichnet wurde. Das Programm beginnt mit einer Aufführung des Andante cantabile aus Joseph Haydns Sinfonie Nr. 13 in D-Dur, Hob. I:13, gespielt von Bronzi am Cello, begleitet vom Orchestra da Camera di Perugia. Anschließend schließen sich die italienischen Pianisten Linda Di Carlo und Marco Scolastra dem Orchester an, um Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester in Es-Dur, K. 365, aufzuführen. Es folgt Mozarts Konzertarie "Ch'io mi scordi di te? ... Non temer, amato bene", K. 505, gesungen von Marina Comparato. Die italienische Mezzosopranistin beschließt das Konzert mit der Arie „Mon coeur s’ouvre à ta voix“ aus Camille Saint-Saëns’ Oper Samson und Dalila, begleitet von Di Carlo am Klavier.
07:55
IVC 2021 - Halbfinale: Duparc, Schumann u. a.
Der Bariton Geng Lee (China, 1994) und der Pianist Nils Basters (Deutschland, 1989) spielen Henri Duparcs „Chanson triste“; „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ und „Am leuchtenden Sommermorgen“ aus Robert Schumanns „Dichterliebe“, Op. 48; „Litany“ aus John Mustos „Shadow of the Blues“; Bart Vismans „Vermeers Gold“; „Hôtel“ aus Francis Poulencs „Banalités“, FP 107; und „Ging heut' Morgen über's Feld“ aus Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.