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Live in Aix-En-Provence
Er ist zweifellos einer der größten Pianisten unserer Zeit: der schüchterne und zurückhaltende Grigori Sokolow. Seine Performances hinterlassen sowohl Kritiker, als auch das Publikum immer wieder sprachlos - als können sie nicht fassen, was ihnen dargeboten wurde. Diese Aufnahme von 2015 zeigt den Ausnahmekünstler bei einem Konzert vom Festival La Roque D'Anthéron in Aix-en-Provence mit Stücken von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Frédéric Chopin und Claude Debussy. Ganz den Erwartungen entsprechend bietet Sokolow auch in mit dieser Peformance einen atemberaubenden Moment der Musik. Teil des Programms: Bach – Partita, B-Dur, BWV 825, Beethoven – Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10 Nr. 3, Schubert – Klaviersonate in A-Minor op. 143, Schubert – Six Moments Musicaux. Als Zugabe spiely Sokolow Chopin – Mazurka in A minor, Chopin – Prelude No. 15 und Debussy – Prelude Canope.
02:23
Mahler - Das klagende Lied
Der mexikanische Dirigent José Areán leitet die Orquesta Sinfónica de Minería und vier Gesangssolisten in einer Aufführung von Gustav Mahlers Kantate „Das klagende Lied“. Zu den Solisten gehören die Sopranistin Sally Dibblee, die Mezzosopranistin Marjorie Elinor Dix, der Tenor Arturo Chacón und der Bass Stephen West. Das zwischen 1878 und 1880 geschriebene Werk basiert auf einem Märchen von Ludwig Bechstein sowie den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm über zwei Brüder, einen guten und einen grausamen, die zu Rivalen um die Hand einer Königin werden. Die Geschichte gipfelt im Mord am tugendhaften jüngeren Bruder und der anschließenden Entdeckung seiner Gebeine, aus denen ein Spielmann eine Flöte macht, die über das Verbrechen singt. Diese schaurige Erzählung wird in der Kantate durch Musik und die Flöte des Spielmanns zum Leben erweckt, die die Wahrheit am königlichen Hof enthüllt. Diese Aufführung wurde 2012 in der Sala Nezahualcóyotl des Centro Cultural Universitario in Mexiko-Stadt aufgenommen.
03:33
Die drei Leben der Clara Schumann
Der Dokumentarfilm „Die drei Leben der Clara Schumann“ verfolgt die faszinierende Lebensgeschichte von Clara Schumann, die am 13. September 1819 in Leipzig als Clara Wieck geboren wurde. Clara war eine außergewöhnlich talentierte Pianistin, die eine beeindruckende internationale Musikkarriere hatte. Schon in jungen Jahren lernte sie Robert Schumann kennen, den sie 1840 heiratete und mit dem sie acht Kinder bekam. Der Film nähert sich Claras Persönlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: durch ihre Briefe und Tagebücher, durch ihre Kompositionen und durch Musiker, die sie intensiv studiert haben. Der Dokumentarfilm zeigt auch die verschiedenen Orte, an denen sie lebte, und die Städte, die sie als Pianistin bereiste. Dieser Film von Andreas Morell und Magdalena Zięba-Schwind wurde im Jahr 2019 erstmals veröffentlicht.
04:30
Mahler - Kindertotenlieder
Mahlers Kindertotenlieder ist ein zutiefst persönlicher Liederzyklus für Gesang und Orchester, inspiriert von Friedrich Rückerts Gedichten über den Verlust seiner Kinder.
04:59
Beethoven - Klaviersonate Nr. 21 - III
Julijana Sarac spielt den dritten Satz aus Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 21 („Waldstein“). Das Werk wurde 1804 fertiggestellt und gilt als eine von Beethovens größten und anspruchsvollsten Klaviersonaten.
06:00
IVC 2019 - Finale: Duparc, Borodin et al.
Die Mezzosopranistin Esther Valentin (Deutschland, 1993) und die Pianistin Anastasia Grishutina (Russland, 1988) spielen im Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2019 – Lied Duo – Henri Duparcs „L'invitation au voyage“, Aleksandr Borodins „Dlya beregov otchizni dal'noy“ (Zu den Ufern deiner fernen Heimat), „Fleur jetée“ aus Gabriel Faurés „Quatre melodies“, Op. 39, Franz Schuberts „Die Liebe hat gelogen“, Op. 23 Nr. 1 (D. 751), „Begegnung“ und „Der Feuerreiter“ aus Hugo Wolfs Mörike-Liedern, Brechtje van Dijks „Endangered“ und „The crucifixion“ aus Samuel Barbers Einsiedlerliedern, Op. 29. Diese Aufführung wurde im Theater aan de Parade im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:32
Schubert - Rosamunde Ouvertüre (D. 644)
Andreas Spering leitet die Philharmonie Zuidnederland in einer Performance von Franz Schuberts (1797-1828) Rosamunde Ouvertüre (D. 644). Aufgenommen 2015 im Muziekgebouw Eindhoven, Niederlande.
06:43
Streichquartett Nr. 7 & 13 und Große Fuge
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem bemerkenswerten Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang vertieften sich die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten Noten. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Streichquartettrepertoires des Komponisten, das drei Jahrzehnte Beethovens musikalisches Schaffen abdeckt, während sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erkundete alle Facetten von Beethovens Streichquartettrepertoire: von die jugendlichen Streichquartette Opus 18 bis hin zu den Quartetten Razumovsky, Harp und Serioso (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensperiode und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). In diesem Programm spielt das Quatuor Ébène Beethovens Streichquartett Nr. 7 in F-Dur, Op. 59, Nr. 1 „Rasumovsky“; Streichquartett Nr. 13 in B-Dur, Op. 130; und die monumentale Große Fuge, Op. 133. Diese Konzertaufführung wurde am 12. Oktober 2020 in der Philharmonie de Paris aufgezeichnet.