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Verdi - Rigoletto
Riccardo Frizza dirigiert das Orchester und den Chor des Maggio Musicale Fiorentino in einer Aufführung der tragischen Oper Rigoletto (1851) von Giuseppe Verdi. Im Jahr 1850 erhielt Verdi vom Teatro La Fenice den Auftrag, eine neue Oper zu komponieren. Verdi schlug seinem Librettisten Francesco Maria Piave das kontroverse Stück Le Roi s'amuse von Victor Hugo vor. Dieses Stück, das 1832 uraufgeführt wurde, aber nach nur einer Vorstellung verboten wurde, zeigte die Monarchie in ihren schlimmsten Lastern. Verdi war jedoch entschlossen, das Stück zur Oper zu adaptieren, und erzielte einen Kompromiss mit der Zensur. Die Oper dreht sich um Rigoletto, einen buckligen Hofnarren am Hof des lüsternen Herzogs von Mantua. Rigolettos Leben gerät aus den Fugen, als sein neuester Witz eine Vendetta auslöst, die alles andere als amüsant ist und ihn verflucht zurücklässt. In dieser Inszenierung von 2021 folgt der italienische Regisseur Davide Livermore der bekannten Geschichte, versetzt sie jedoch in eine zeitgenössische Umgebung. Zu den Solisten gehören Javier Camarena (Herzog von Mantua), Luca Salsi (Rigoletto), Enkeleda Kamani (Gilda), Alessio Cacciamani (Sparafucile), Caterina Piva (Maddalena) und Valentina Corò (Giovanna). Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
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Europakonzert 2007 - Berlin
Das Europakonzert fand 2007 anlässlich des 125. Jubiliäums in der Heimat der Berliner Philharmoniker, der Hauptstadt Deutschlands statt. Unter dem Motto "Das Jahr 1882" interpretiert das gefeierte Orchester unter der Leitung von Dirigent Sir Simon Rattle Brahms' "Konzert für Violine, Cello und Orchester", sowie dessen 4. Sinfonie und Wagners "Prelüde des Ersten Aktes" aus Parsifal. Letzteres war 1913 unter der Leitung von Dirigent Alfred Hertz Teil der ersten professionellen Tonaufnahme des Orchesters. Die Solisten der Performance, Lisa Batiashvili (Violine) und Truls Mørk (Cello) sind gleichermaßen junge und gefeierte Virtuosen, die heute regelmäßig in Begleitung der besten Orchester Weltweit auftreten. Das “Kraftwerk und Kabelwerk Oberspree" diente für dieses Konzert als ungewöhnlicher Konzertsaal des Orchesters. Es gilt als eines der beeindruckendsten historischen Gebäude des 19. Jahrhunderts in Berlin und seine beeindruckende Atmosphäre erschafft in Kombination mit den Klängen von Brahms und Wagner eine Gefühl der totalen musikalischen Hingabe.