01:00
Beethoven - Fidelio, Op. 72
Fidelio (auch "Leonore, oder Der Triumph der ehelichen Liebe" genannt), Op. 72, ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. Diese Opernverfilmung von 2018 aus dem schweizer Theater St. Gallen basiert auf der gefeierten Bühneninszenierung der Oper von Jan Schmidt-Garre. Dirigent Otto Tausk dirigiert das Sinfonieorchester und den Chor des St. Gallen-Theaters, sowie eine Reihe wunderbarer Solisten. Das filmische und musikalische Spektakel spielt sich im bezaubernden Bühnenbild von Nikolaus Webern ab und setzt sich zusammen aus diversen Aufführungen, die diesen Film zu einem einzigartigen visuellen Erlebnis machen.
02:56
Legato - World of the Piano
Wir leben in einer "Renaissance des Klaviers", wie die New York Times vor kurzem geschrieben hat. Mit virtuosem Flair und einem Eifer, das Repertoire zu erweitern, hat eine neue Generation von Pianisten den Appeal des Instruments neu belebt. Neben den üblichen Klassikern spielen sie ehemals ignorierte Werke und entdecken Komponisten, die man lange übersehen hat. Legato ist eine Serie, die sich mit einigen faszinierender Pianisten dieser neuen Bewegung beschäftigt – mit ihren individuellen Ansätzen, ihren frischen Ideen und ihrer Musik. Jede Episode schildert einen Künstler und zeigt einen Aspekt der Welt des Klaviers. Die Gesamtheit dieser Portraits bietet den Zuschauern ein Bild der Kunst eines Pianisten. Marc-André Hamelin aus Montréal ist international bekannt für seine musikalische Virtuosität und sein raffiniertes Klavierspiel, die Times beschrieb einen seiner Auftritte als "ultimative Perfektion". Er spielt Werke von Haydn (Klaviersonate in E-Dur), Chopin (Klaviersonate Nr. 3), Debussy ('Préludes', Buch zwei), Hamelin (Etüde Nr. 7) so wie zwei kurze Stücke von Gershwin ('Do, Do, Do' und 'Liza').
04:27
The Pianists Keys
This documentary by Christoph Keller follows various participants and teachers participating in the International Summer Piano Academy.
05:09
Dvořák - Sinfonie Nr. 9, Op. 95
Andris Nelsons leitet das Gewandhausorchester Leipzig in einer Aufführung von Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 in e-Moll, Op. 95, „Aus der Neuen Welt“. Dvořák schrieb seine berühmte Sinfonie im Jahr 1893 während seiner dreijährigen Amtszeit als Direktor des Nationalkonservatoriums für Musik in New York. Der nationalbewusste Komponist wurde vom Konservatorium engagiert, um einen neuen nationalen Stil der Kunstmusik für die Vereinigten Staaten zu schaffen. Inspiriert von afroamerikanischer und indianischer Musik nahm Dvořák Elemente dieser Musik, darunter pentatonische Melodien und synkopierte Rhythmen, und wandte sie auf seine Sinfonie an. Diese Aufführung wurde 2017 im Gewandhaus in Leipzig, Deutschland, aufgenommen.
05:55
IVC 2021 - Halbfinale: Debussy, Schubert u. a.
Die Mezzosopranistin Ekaterina Chayka-Rubinstein (Deutschland, 1998) und Pianistin Maria Yulin (Israel, 1988) führen „Colloque sentimental“ aus Claude Debussys „Fêtes galantes II“ auf; „Die Geister am Mummelsee“ aus Hugo Wolfs „Mörike-Liedern“; „Bei dir allein“ aus Franz Schuberts „Vier Refrainliedern“, D. 866; Bart Vismans „Vermeers Gold“; „La fleur qui va sur l'eau“ aus Gabriel Faurés „Trois melodies“, Op. 85; „Dance of the moon in Santiago“ aus George Crumbs „Sun and Shadow“ (Spanish Songbook II); und „Den' li tsarit?“ (Ist der Tag schon angebrochen?) aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Sieben Romanzen“, Op. 47 beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:22
PIAM - Halbfinale I: Chopin und Scriabin
Der gefeierte Talentscout für klassische Musik, Antonio Mormone (1930–2017), lebt als Namensgeber des Premio Internazionale Antonio Mormone (PIAM), der dem Gewinner des gleichnamigen italienischen Musikwettbewerbs verliehen wird, weiter. Die erste Ausgabe dieses Wettbewerbs, der von 2019 bis 2021 an verschiedenen Orten in Mailand stattfand, war dem Klavier gewidmet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs führt Micah McLaurin (USA, 1994) Frédéric Chopins Nocturne Op. 27 Nr. 2 und Barcarolle, Op. 60, sowie eine Auswahl von Alexander Scriabins Etüden auf: Op. 42 Nr. 5 und Op. 8 Nr. 11 und Nr. 12. Diese Aufführung wurde im Januar 2020 am Teatro EDI Barrio in Mailand aufgenommen.
07:00
Bach - Musikalisches Opfer in c mineur
Das Kinken Ensemble, bestehend aus den drei belgischen Kuijken-Brüdern an Flöte, Geige und Viola da gamba und dem Cembalisten Robert Kohnen, zählt zu den angesehensten aller gegenwärtigen Experten für Alte Musik. Sie haben schon längst das Dirigieren und andere weitreichende Wege erschlossen, um den authentischen Barockstil zu verbreiten. Aber jeder von ihnen ist ein Meister für andere Instrumente, wodurch ihre gelegentlichen Zusammenkünfte bei Konzerten zu authentischen Ereignissen werden. Mit dem Musikalischen Opfer, hier in streng reduzierter Besetzung gespielt, beweisen sie ihr großes Talent für Stil und ihre langjährige Erfahrung. Und obwohl sie sich überhaupt nicht ähnlichsehen, ist ihr gemeinsames musikalisches Erbe doch hörbar. Bachs spätes Meisterwerk „Musikalisches Opfer“ (1747) ist eine musikalische Hommage, geschrieben anlässlich Bachs Besuch bei König Friedrich dem Großen von Preußen in Potsdam. Aufgenommen im wunderschönen historischen Alten Rathaus in Leipzig im Bach-Jubiläumsjahr 2000, fängt der Film etwas von der Atmosphäre aus Bachs Zeiten ein.
07:53
Britten - The Young Persons Guide to the Orchestra
Dirigentin Marin Alsop leitet das Britten-Pears-Orchester in einer Aufführung von Brittens The Young Person's Guide to the Orchestra. Das Konzert wurde 2017 in der Snape Maltings Concert Hall auf der Snape Bridge in Großbritannien aufgenommen. Das Britten-Pears Young Artist Program wurde vor über 40 Jahren von dem Komponisten selbst gemeinsam mit Peter Pears ins Leben gerufen, um eine qualitativ hochwertige Konzertausbildung für die weltbesten Nachwuchsmusiker anzubieten. Seit dem Lehrfilm „Instrumente des Orchesters“ von 1946 wurden Generationen von Musiktalenten Brittens beliebtem Klassiker inspiriert. Es ist eines der bekanntesten Stücke des Komponisten und wird häufig mit zwei anderen Werken im Kontext der Musikausbildung für Kinder in Verbindung gebracht: Saint-Saëns 'Karneval der Tiere und Prokofjews Peter und der Wolf.
08:14
Beethoven - Klavierkonzert Nr. 1 & Sinfonie Nr. 2
Im Alter von sieben Jahren debütierte Martha Argerich mit Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, ein Stück, das sie während ihrer gesamten Karriere begleiten sollte. In diesem Konzert beim Lucerne Festival spielt die gefeierte Pianistin das berühmte Werk mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Herbert Blomstedt, der hier sein Debüt mit dem Orchester gibt. Neben Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur, op. 15, steht auch die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 36, auf dem Programm. Diese Aufführung wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) in der Schweiz aufgenommen.
09:35
IVC 2021 - Halbfinale: Wolf, Debussy u. a.
Die Sopranistin Sophia Burgos (USA, 1991) und der Pianist Daniel Gerzenberg (Deutschland, 1991) spielen Bart Vismans „Vermeers Gold“, „Nixe Binsefuss“ aus Hugo Wolfs „Mörike-Liedern“ und „Die Bekehrte“ aus den „Goethe-Liedern“, „C'est l'extase langoureuse“ aus Claude Debussys „Ariettes oubliées“; „Crépuscule“ aus Gabriel Faurés „La chanson d'Ève“; „Asturiana“ aus Manuel de Fallas „Siete canciones populares españolas“; und „The night in silence under many a star“ aus George Crumbs „Apparition“ beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
10:01
Documentary: Gianandrea Noseda
Although the great Italian composer Giuseppe Verdi applied unsuccessfully to study at the Milan Conservatory, this renowned college of music was eventually named after him. Today, the ‘Conservatorio Giuseppe Verdi’ counts numerous successful musicians among its alumni: from Giacomo Puccini, Alfredo Catalani, Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Luigi Einaudi and Daniele Gatti, to Gianandrea Noseda. The acclaimed conductor Noseda (*1964) is one of the most important conductors of his generation. Recently, he taught a conducting masterclass at his alma mater for promising students from all over the world. For three days, Noseda joined forces with a hand-picked group of students to work on a varied concert programme. This documentary shows you these young, talented musicians rehearse compositions by Mozart, Tchaikovsky, and Stravinsky under the enthusiastic guidance of Maestro Gianandrea Noseda himself.
10:37
Berg - Klaviersonate, op. 1
Der italienische Pianist Andrea Molteni (1998) spielt Alban Bergs Klaviersonate in h-Moll, Op. 1. Molteni begann mit sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Er schloss das Conservatorio di musica Giuseppe Verdi di Como mit Auszeichnung und Ehrennennung ab und erhielt einen Masterabschluss Magna cum Laude in Advanced Performance Studies vom Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Er trat im Wiener Saal der Universität Mozarteum in Salzburg, im Skrjabin-Museum in Moskau, im National Opera Center in New York und an mehreren anderen internationalen Spielstätten auf. Diese Performance wurde 2023 in der Verbrugghen Hall des Sydney Conservatorium of Music, Australien, aufgezeichnet.
11:02
Zwischen Kirche und Theater: Jommelli & Scarlatti
Laut Pabst Benedikt XIV, der für die radikalen Kirchenreformen des 18. Jahrhunderts verantwortlich war, sah die einzige Funktion der Musik darin, den Glauben zu stärken und Erfurcht zu verbreiten. Giulio Prandi setzt sich in diesem Konzert intensiv mit zwei Perspektiven des religiösen Repertoires auseinander: der der "Madrid" Messe Domenico Scarlattis, sowie auch der des modernen theatralischen Stil Perez' und Jommellis.
12:13
Testing Mozart
„Testing Mozart“ ist ein 60-minütiger Film über den Mozart-Effekt: die Kraft von Mozarts Musik, Krankheiten zu bekämpfen und die geistigen Fähigkeiten der Hörer zu steigern. Es ist allgemein bekannt, dass Kühe mehr Milch geben und Tomaten größer werden, wenn Mozart gespielt wird, aber welche Wirkung hat seine Musik auf Menschen? Auf dieser Reise in die Welt von Musik und Medizin untersucht „Testing Mozart“ die neuesten wissenschaftlichen Entdeckungen, die neues Licht darauf werfen, welchen Einfluss das Werk des Komponisten auf das Gehirn hat. Der Dokumentarfilm des preisgekrönten Regisseurs Frederick Baker erklärt, warum Mozart so besonders ist. 2006 als Teil des Mozart-Jahres produziert, richtet sich diese fesselnde Dokumentation an ein breites Publikum und führt Neulinge in Mozarts Werk ein.
13:13
Danielpour - Elegies
Hartmut Haenchen leitet das Orchester der philharmonie zuidnederland in einem Konzert von Richard Danielpours "Elegies". Solisten der Performance sind Marina Prudenskaya (Mezzosopran), Thomas Oliemans (Bariton). Aufgenommen 2019 im Muziekgebouw Eindhoven in der Niederlande.
13:49
Klavierwerke von Bruckner
Der litauische Pianist Wadim Chaimowitsch (*1978) ist mehrfacher Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe, beispielsweise des Schubert-Wettbewerbs in Dortmund und der William Kapell International Piano Competition in Maryland. In diesem Konzert spielt Chaimowitsch Klavierwerke von Anton Bruckner. Auf dem Programm stehen das Klavierstück in Es-Dur, WAB 119, die Erinnerung in As-Dur, WAB 117, die Lancier-Quadrille Nr. 1, 2, 3 und 4 in C-Dur, WAB 120, der Steiermärker in G-Dur, WAB 122, die Stille Betrachtung an einem Herbstabend in Fis-Moll, WAB 123, die Fantasie in G-Dur, WAB 123, und die Klaviersonate in G-Moll, WAB 243.