00:00
J. S. Bach - Weihnachtsoratorium, BWV 248
Jedes Jahr läuten viele Ensembles die Weihnachtszeit feierlich mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248, von Johannes Sebastian Bach ein. Das Weihnachtsoratorium des Komponisten besteht aus sechs Kantaten, von denen jede ursprünglich für die Darbietung an einem der wichtigsten Festtage der Weihnachtszeit vorgesehen war. Das Werk wurde 1734 in der Thomaskirche in Leipzig uraufgeführt. In der gleichen Kirche leitet Gotthold Schwarz, der vierunddreißigste Thomaskantor, das vom Thomanerchor Leipzig und dem Gewandhausorchester Leipzig dargebotene Chormeisterwerk von Bach. Zu den Solisten gehören Dorothee Mields (Sopran), Elvira Bill (Alt), Patrick Grahl (Tenor, Evangelist), Markus Schäfer (Tenor, Arien) und Klaus Häger (Bass). Das Konzert wurde 2018 aufgenommen.
02:32
House of Dreams
House of Dreams ist ein fantasievolles Konzert, konzipiert von Alison Mackay. Es lädt ein auf eine magische Reise an den Ort, barocke Kunst und Musik aufeinandertreffen – fünf europäische Orte, an denen Werke der Komponisten Bach, Händel, Vivaldi, Purcell und Marais vor einem malerischen Hintergrund aus Bildern von Vermeer, Canaletto und Watteau interpretiert werden. Das Bühnenbild ist von Marshall Pynkoski, erzählt von Blair Williams. Das Tafelmusik Baroque Orchestra, auch unter dem einfachen Namen Tafelmusik bekannt, ist ein aus Toronto stammendes, kanadisches Barockorchester, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat. Das Orchester wurde 1979 gegründet und besteht aus 19 Vollzeit-Mitgliedern, deren Expertise im Berech historische Performance und Spieltechnik liegt. Die Violinistin Jeanne Lamon leitet das Ensemble.
04:03
Modena - Stadt von Belcanto
This documentary by Mark Perna shows the training and professional growth actions for opera singers, the promotion and enhancement of the cultural offer of the city and province of Modena and the maintenance and development of the Modenese musical tradition in the field of opera.
04:28
Schostakowitsch - 5. Sinfonie, Op. 47
Im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit des berühmten Komponisten der “Musik der repetitiven Strukturen”, Philip Glass, präsentieren die beiden französischen Pianistinnen Katia und Marielle Labèque die Europapremiere von Glass’ Doppelklavierkonzert unter Begleitung des Orchestre de Paris. Das Programm wird fortgesetzt mit Schostakowitschs 5. Sinfonie, unter der Leitung von Dirigent Jaap van Zweden, dem gegenwärtigen Direkto des Hong Kong Philharmonic Orchestra und nächstem Musical Director der New Yorker Philharmoniker.
05:16
Berg - Klaviersonate, op. 1
Der italienische Pianist Andrea Molteni (1998) spielt Alban Bergs Klaviersonate in h-Moll, Op. 1. Molteni begann mit sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Er schloss das Conservatorio di musica Giuseppe Verdi di Como mit Auszeichnung und Ehrennennung ab und erhielt einen Masterabschluss Magna cum Laude in Advanced Performance Studies vom Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Er trat im Wiener Saal der Universität Mozarteum in Salzburg, im Skrjabin-Museum in Moskau, im National Opera Center in New York und an mehreren anderen internationalen Spielstätten auf. Diese Performance wurde 2023 in der Verbrugghen Hall des Sydney Conservatorium of Music, Australien, aufgezeichnet.
06:00
IVC 2021 - Finale: Schubert, Hahn, Ullmann u. a.
Der Bassbariton Matthias Hoffmann (Österreich, 1991) und die Pianistin Lisa Ochsendorf (Deutschland, 1991) führen „Il modo di prender morale“ aus Franz Schuberts „Drei Liedern“, Op. 83, D. 902, auf; „Le faune“ aus Claude Debussys „Fêtes galantes II“, L. 114; „Du alte Ananasbirne“ aus Miroslav Srnkas „Dreizehn Liedern“; Alphons Diepenbrocks „Simeons lofzang“, RC 120; Carl Loewes „Odins Meeresritt“, Op. 118; „Nach dem Gewitter“ aus Alexander von Zemlinksys „Acht Liedern“, Op. 5; „L’heure exquise“ aus Reynaldo Hahns „Sept chansons grises“; „Silent noon“ aus Ralph Vaughan Williams’ „The house of life“; „Ich mag euch alle nicht“ aus Wolfgang Rihms „Neuen Alexanderliedern“; „Betrunken“ aus Viktor Ullmanns „Liederbuch des Hafis“, Op. 30; und Robert Schumanns „Belsazar“, Op. 57. Diese Aufführungen stammen aus dem Finale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde in der Verkadefabriek in ’s-Hertogenbosch, Niederlande, aufgezeichnet.
06:33
Bach - Brandenburgisches Konzert Nr. 2
J. S. Bachs Reihe der sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist verfasste die Reihe in den Jahren 1711-1720 und widmete sie im Jahr 1721 dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum im Jahr 2021 spielten der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 alle sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten ein. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Darbietung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 2 in F-Dur, BWV 1047. Trompete, Violine, Blockflöte und Oboe haben jeweils Soli in diesen Stücken. Besonders die hohen, virtuosen Trompetenpassagen fallen in diesem Konzert auf.
06:44
Schubert - Winterreise
Der Bariton Samuel Hasselhorn und der Pianist Daniel Heide führen Franz Schuberts Liederzyklus Winterreise auf. Schubert schrieb dieses Meisterwerk im Jahr 1827 im Alter von 30 Jahren, nur ein Jahr vor seinem Tod. Wie Schuberts früherer Liederzyklus Die schöne Müllerin (1823) ist Winterreise eine Vertonung der Gedichte von Wilhelm Müller (1794-1827). In vierundzwanzig Liedern folgen wir einem abgewiesenen jungen Mann auf einer einsamen Reise durch eine gefrorene Landschaft. Als verlorene Seele umherwandernd, von seinen Erinnerungen geplagt, sucht der Mann nach Frieden. Diese Aufführung wurde im Schloss Wörlitz, Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs, in der Nähe von Dessau, dem Geburts- und Sterbeort von Wilhelm Müller, aufgenommen.
07:59
Brahms - Klavierquartett Nr. 3 in c-Moll, Op. 60
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in einem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die „Grande Dame des Klaviers“ wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet. Im Rahmen dieses Konzerts spielen der Geiger Tedi Papavrami, die Bratschistin Lyda Chen-Argerich, der Cellist Mischa Maisky und die Pianistin Lily Maisky Johannes Brahms’ Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60.