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Luisi dirigiert Paganinis Violinkonzert und Brahms
G01:37:002017HD
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer Performance zweier großartiger Werke: Paganinis 1. Violinkonzert und Brahms dramatischem Sinfonie-Debut, der 1. Sinfonie. Pagaininis Violinkonzert stammt schätzungsweise aus den 1810er Jahren und entstand im Rahmen einer Konzerttour Paganinis, während der er in ganz Italien sein virtuoses Geigenspiel unter Beweis stellte. Das Stück bringt verdeutlicht das außergewöhnliche Können und Geschick Pagaininis und verlangt ebensoviel von seinem Interpreten. In diesem Fall stellt sich Mo Yang, Gewinner des prestigevollen Paganini-Wettbewerbs von 2015, der Herausforderung. Er ist der Solist des Konzertes von 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen.
01:37
Rachmaninov - Klavierkonzert Nr. 4 und Nielsen 6.
G01:29:002017HD
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer bewegenden Performance zu Ehren des 150. Geburtstages des dänischen Nationalkomponisten, Carl Nielsen. Nebst Nielsens unergründlich ironischer 6. Sinfonie ist auch Rachmaninoffs 4. Klavierkonzert teil des Konzertprogrammes. Die Solistin des Klavierkonzertes ist die französische Pianistin Lise de la Salle. Luisi und de la Salle arbeiteten bereits in der Vergangenheit gemeinsam an diesem außergewöhnlichen Werk und sind dementsprechend ein eingespieltes Team. Die Performance wurde 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
03:06
The Unanswered Ives
G00:53:002018HD
„The Unanswered Ives“ ist der erste Dokumentarfilm über den amerikanischen modernistischen Komponisten Charles Ives (1874–1954). Er gilt als einer der ersten amerikanischen Komponisten von internationalem Renommee. Ives wurde 1874 in Danbury, Connecticut (USA), geboren und bekam bereits in frühen Jahren Musikunterricht. Im Alter von 14 Jahren wurde er Kirchenorganist. Nach seinem Musikstudium an der Yale University entschied sich der junge Komponist jedoch zunächst für eine andere berufliche Laufbahn. Er begann im Versicherungswesen zu arbeiten und gründete mit einem Freund seine eigene Versicherungsgesellschaft, die sehr erfolgreich wurde. In seiner Freizeit komponierte Ives Musik, wobei er mit Polytonalität, Zwölftonmusik und Vierteltönen experimentierte. Der Dokumentarfilm „The Unanswered Ives“ beleuchtet Ives' Leben und Werk in all seinen Facetten und erkundet seine musikalische Welt mit Auftritten in Kirchen, Konzertsälen, unter freiem Himmel oder in einem Zirkus. Unter der Regie von Anne-Kathrin Peitz gibt es in diesem Dokumentarfilm aus dem Jahre 2018 Interviews mit Familienmitgliedern, Versicherungsmaklern, Musikwissenschaftlern und Musikern, die ihre eigenen Antworten auf die Frage geben: Wer war Charles Ives?
04:00
Mozart - Klavierkonzert Nr. 25 & Sinfonie Nr. 35
G01:01:002021HD
Stefano Conticello dirigiert das Orchester des Teatro Comunale di Bologna in einem Mozart-Konzert. Das Konzert wird mit der Ouvertüre aus Mozarts beliebter Oper „Die Zauberflöte“ eröffnet. Es folgt das Klavierkonzert Nr. 25 in C-Dur, KV 503, mit Maurizio Baglini als Solist. Es ist eines der zwölf großen Klavierkonzerte, die Mozart 1784 und 1786 komponierte. Das Konzert endet mit der Sinfonie Nr. 35 in D-Dur, KV 385, die auch als „Haffner-Sinfonie“ bekannt ist. Aufgenommen wurde das Konzert im Teatro Comunale in Bologna (Italien).
05:02
Schumann - 3. Klaviersonate, Op. 14
G00:57:002023HD
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Die dritte Klaviersonate, Op. 14, auch als "Klavierkonzert ohne Orchester" von Tobias Haslinger bezeichnet, wurde 1836 komponiert und Ignaz Moscheles gewidmet. Im Jahr 1853 überarbeitete Schumann das Werk und fügte einen Scherzo als zweiten Satz hinzu. Der letzte Satz erinnert an Kreisleriana, Op. 16. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Seine hochgelobten Darbietungen umfassen Soloauftritte und Klavierkonzerte in vielen renommierten Konzerthallen.
06:00
Schumann - Davidsbündlertanze, Op. 6
G00:36:002023HD
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Die Davidsbündlertänze, Op. 6, sind eine Gruppe von achtzehn Klavierstücken, die im Jahr 1837 komponiert wurden. Sie sind nach Schumanns Musikgesellschaft, den Davidsbündlern, benannt. Die Stücke stellen charakteristische musikalische Dialoge zwischen Schumanns Charakteren Florestan und Eusebius dar, die die aktiven und passiven Aspekte seiner eigenen Persönlichkeit repräsentieren. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Seine gefeierten Aufführungen umfassen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
06:36
Shusha Renaissance (2023)
G00:52:002023HD
„Shusha, die Renaissance“ ist eine musikalische Reise mit dem Pianisten Murad Huseynov. Die Stadt Shusha gilt oft als Wiege der Musik und Poesie Aserbaidschans und als eines der führenden Zentren der aserbaidschanischen Kultur. Im Januar 2021 wurde sie zur Kulturhauptstadt Aserbaidschans erklärt. Auf dem Programm stehen folgende Werke: Fikret Amirovs (1922-1984) Zwölf Miniaturen für Klaviersolo: I. Ballade - II. Ashigsayagi – III. Nocturne – IV. Humoreske – V. Lyrischer Tanz – VI. Jagd - VII. Wiegenlied – VIII. Walzer – IX. Barcarole – X. Toccata – XI. Elegie – XII. Marsch; Adil Babirovs (1934-2021) Präludium & Scherzo; Gara Garayevs (1918-1982) Sonatine: I. Allegro – II. Moderato assai – III. Vivo; Tofik Kouliyevs (1917-2000) „Gaytagi“ und F. Amirovs Romantische Sonate: I. Allegro energico - II. Andante espressivo - III. Allegro non troppo. Diese Aufführung wurde im Oktober 2023 in Shusha und im Dezember 2023 im Heydar Aliyev Center in Baku aufgezeichnet. Geschrieben und inszeniert von Michel Swierczewski.
07:28
Schumann - Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44
G00:31:002021HD
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Im Rahmen dieses Konzerts wird die Grande Dame des Klaviers von den Geigern Maxim Vengerov und Tedi Papavrami, dem Cellisten Mischa Maisky und ihrer Tochter Lyda Chen-Argerich an der Bratsche begleitet, um Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44 aufzuführen.
07:59
Music in the air
G00:59:002012HD
Bei der Popularisierung klassischer Musik spielt besonders der Einfluss des Fernsehens eine entscheidende Rolle. So hält es nicht nur wertvolle Augenblicke des Musizierens für die Ewigkeit fest, sondern trägt auch dazu bei, die Zukunft der Musik zu gestalten. Das Internationale Musik- und Medienzentrum (IMZ) mit Sitz in Wien ist eine weltweite Vereinigung für alle, die sich mit klassischer und zeitgenössischer Musik, Weltmusik, Jazz und Tanz beschäftigen und feierte 2015 sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat der renommierte Filmemacher Reiner E. Moritz den Dokumentarfilm "Music in the air" produziert, der die Geschichte der klassischen Musik im Fernsehen beleuchtet. Der Film taucht tief in die Archive des Fernsehens ein und zeigt, was das Medium zur Verbreitung der Musik beigretagen hat. Er zeigt seltene Aufnahmen von Arturo Toscanini, der das NBC Symphony Orchestra in einem der ersten im Fernsehen übertragenen Konzerte dirigiert, sowie fesselnde Ausschnitte aus Leonard Bernsteins Young People Concerts. Außerdem enthält der Film Ausschnitte großer Aufführungen aus der Vergangenheit, unter anderem von Glenn Gould, Herbert von Karajan, Igor Strawinsky und Pierre Boulez.
08:58
Grieg - Klavierkonzert in a-Moll, Op. 16
G01:07:002016HD
Dirigent Jan Latham-Koenig leitet das Flanders Symphony Orchestra mit einer Aufführung von Edvard Griegs Klavierkonzert in A-Moll, Op. 16. Der französische Pianist Pascal Amoyel tritt als Solist auf. Grieg komponierte das Werk 1868 und ließ sich dabei von der norwegischen Volksmusik inspirieren. Es ist das einzige Konzert des Komponisten. Die Uraufführung fand am 3. April 1869 in Kopenhagen, Dänemark, mit Edmund Neupert als Solist statt und wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die norwegische Premiere folgte wenige Monate später. Diese Aufführung wurde am 21. April 2016 im Concertgebouw Brugge, Belgien, aufgezeichnet.
10:06
Bach - Brandenburgischen Konzerte, BWV 1046-1051
G01:37:002021HD
J. S. Bachs Reihe der sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist verfasste die Reihe in den Jahren 1711-1720 und widmete sie im Jahr 1721 dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum im Jahr 2021 spielten der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 alle sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten ein. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Diese Aufführung wurde im Spiegelsaal des Köthener Schlosses aufgezeichnet.
11:44
Barockwerke von Bach, Muffat und Rameau
G01:19:002024HD
Paul Goodwin dirigiert das Conjunto Barroco der Schule Reina Sofía in einem Barockmusikprogramm mit Werken von Georg Muffat, J. S. Bach und Jean-Philippe Rameau. Auf dem Programm stehen Muffats Sonata Nr. 5 in G-Dur, 'Armonico tributo'; Bachs Orchestersuite Nr. 4 in D-Dur, BWV 1069; und Rameaus Suite aus der Oper 'Les Boréades'. Diese Aufführung wurde am 8. Februar 2024 im Auditorio Sony der Reina Sofía Musikschule in Madrid, Spanien, aufgenommen.
13:03
Approaching the Maelström
G00:50:002019HD
"Ein Abstieg in den Mahlstrom" (1841) ist eine Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die die Geschichte von zwei Fischern erzählt, die in den tosenden Strudeln zwischen den bergigen Inseln von Lofoten, innerhalb des arktischen Kreises von Nordnorwegen, kämpfen. Ein tückischer Strudel zieht ihr Boot in die Tiefe und nur einer von ihnen überlebt. Basierend auf dieser Geschichte komponierte der amerikanische Komponist Philipp Glass ein Chorwerk für das Australian Dance Theatre, das nur einmal beim Adelaide Festival of Arts im Jahr 1986 aufgeführt wurde. Beacon Isle Films nahm ein Arrangement von Glass' Werk für Sinfonieorchester auf, gespielt vom Arctic Philharmonic Orchestra und Chor, und der Sopranistin Berit Norbakken Solset, unter der Leitung von Tim Weiss. Die Aufnahme fand in der Umgebung statt, die Poe zu seiner Geschichte inspirierte: die spektakuläre Landschaft von Lofoten. Diese Dokumentation aus dem Jahr 2019 handelt vom gesamten Prozess der Entstehung von Ein Abstieg in den Mahlstrom, einschließlich eines der seltenen Interviews mit Glass.
13:54
Bach - Brandenburgisches Konzert Nr. 2
G00:10:002021HD
J. S. Bachs Reihe der sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist verfasste die Reihe in den Jahren 1711-1720 und widmete sie im Jahr 1721 dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum im Jahr 2021 spielten der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 alle sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten ein. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Darbietung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 2 in F-Dur, BWV 1047. Trompete, Violine, Blockflöte und Oboe haben jeweils Soli in diesen Stücken. Besonders die hohen, virtuosen Trompetenpassagen fallen in diesem Konzert auf.
14:04
Schönheit ist ein Verbrechen: Mendelssohn & Brahms
G01:05:002015HD
Dirigent Teodor Currentzis leitet sein Musikensemble MusicAeterna und die Violinspielerin Patricia Kopatchinskaja in einem Konzertprogramm, das das Talent und Können der jungen Musiker zum Ausdruck bringt. Das Thema des Konzertes ist die Suche nach einer Neudefinition der Bedeutung von Schönheit. Dem Thema entsprechend wirft diese Performance von 2015 ein ganz neues Licht auf zwei beliebte Klassiker von Brahms und Mendelssohn: Felix Mendelssohns Violin Concerto in es-Dur und Johannes Brahms 3. Sinfonie in F-Moll.
15:10
Bruckner - 7. Sinfonie
G01:04:002019HD
In einem Konzert von 2019 im Muziekgebouw in Eindhoven leitet Dirigent Hartmut Haenchen das Orchester der philharmonie zuidnederland. Das Konzert dreht sich ganz um Anton Bruckners 7. Sinfonie. Mit einer majestetischen ersten Bewegung, die über zwanzig Minuten andauert, leitet Bruckner ein monumentarisches Gesamtwerk ein, das gleichermaßen komplex wie eindrucksvoll ist.
16:14
Galaxymphony Strikes Back
G01:26:002021HD
Das Danish National Symphony Orchestra nimmt uns mit auf eine spektakuläre symphonische Reise durch den Weltraum in einem außergewöhnliches Konzertprogramm mit Filmmusik. Unter der Leitung des niederländischen Dirigenten Antony Hermus führt uns das Orchester durch das musikalische Universum und spielt eine Auswahl von Musik aus ikonischen Science-Fiction-Filmen wie Avatar, Gravity, Interstellar und Star Wars, komponiert von Komponisten wie John Williams, Hans Zimmer und James Horner. Die Solisten dieses Konzerts sind Tuva Semmingsen, Christine Nonbo Andersen, Steffen Bruun und David Bateson. Diese Aufführung wurde im August 2021 im DR Koncerthuset in Kopenhagen, Dänemark, aufgezeichnet.
17:41
Saint-Saëns - Polonaise für zwei Klaviere Op. 77
G00:11:002021HD
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die „Grande Dame“ des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 „Heroisch“ und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns’ Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
17:53
Berlioz - Symphonie fantastique, Op. 14
G00:58:002021HD
Unter der Leitung von Dirigent Eduard Topchjan führt das Armenische Nationalphilharmonische Orchester Hector Berlioz' Symphonie fantastique, Op. 14 auf. Berlioz komponierte dieses Stück der Programmmusik im Jahr 1830, als er noch ein Konservatoriumsstudent war. Inspiriert von der unerwiderten Liebe des Komponisten zur irischen Schauspielerin Harriet Smithson, stellt das fünfsätzige Stück die Träume eines jungen Künstlers dar, der nach einer gescheiterten Liebesaffäre eine Überdosis Opium genommen hat. Berlioz verwendete in jedem Satz des Werkes eine Melodie, die die Geliebte des Künstlers darstellt, eine 'idée fixe' (fixe Idee oder Besessenheit). Das Werk ist für ein großes Orchester geschrieben und bietet eine erstaunliche Palette von Instrumentalfarben, darunter Kirchenglocken, eine Oboe, die abseits der Bühne spielt, und Streicher, die mit dem Holz ihres Bogens spielen (col legno). Diese Aufführung wurde 2021 in der Aram Khachaturian Konzerthalle in Jerewan, Armenien, aufgezeichnet.
18:51
Barbara Hannigan at Severance Hall
PG01:57:002023HD
Barbara Hannigan, Sopranistin und Dirigentin, gewann den Grammy für das „Bestes Klassisches Solo-Vokalalbum CRAZY GIRL CRAZY (Gershwin, Berg und Berio) 2018“ und wurde 2022 als „Künstlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Im Herbst 2023 gab sie ihr lang erwartetes Dirigentendebüt mit dem Cleveland Orchestra. Das Programm bot eine interessante Mischung aus Altem und Neuem mit Haydns Sinfonie Nr. 44 in e-Moll, Viviers 'Lonely Child', Ligetis 'Lontano' und Tod und Verklärung von Richard Strauss.
20:48
Bach - 4. Brandenburgisches Konzert
G00:15:002021HD
J. S. Bachs Sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist schrieb diese zwischen 1711 und 1720 und widmete sie 1721 Christian Ludwig, Markgraf von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum nahmen der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten auf. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Aufführung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 4 in G-Dur, BWV 1049. In diesem Konzert sind zwei Blockflöten und eine Geige als Solisten zu hören. Im zweiten Satz des Konzerts spielen die Blockflöten eine wichtige Rolle, während die Violine im schnellen ersten und dritten Satz dominiert.
21:04
Bach - 2. Partita für Violin (BWV 1004)
G00:34:002020HD
Die gefeierte deutsche Geigerin Isabelle Faust spielt J. S. Bachs Partita Nr. 2 in D-Moll BWV 1004. Das Werk ist Teil der bekannten Sonaten und Solo-Partiten für Violine (BWV 1001-1006) des Komponisten. Die Partita Nr. 2 besteht aus vier Tanzsätzen, gefolgt von der berühmten abschließenden Chaconne. Dieser Satz gilt als monumentales Stück innerhalb des Violinrepertoires. In dieser Chaconne wird ein Thema vorgestellt, zu dem Bach eine Reihe kontinuierlicher Variationen entwickelt, die ein komplexes Spektrum harmonischer Möglichkeiten ausloten. Diese Aufführung wurde 2020 in der Thomaskirche in Leipzig aufgezeichnet.
21:39
Heavenly Voices – Farinellis Vermächtnis
G00:51:002012HD
Der Dokumentarfilm "Heavenly Voices - Farinellis Vermächtnis" (2012) erzählt die Geschichte der Kastraten in der Musik. Kastraten sind, beziehungsweise waren männliche Sänger, die in jungen Jahren kastriert wurden, um ihren hohen Stimmumfang zu erhalten - eine grausame Praxis, die vor allem im 17. und 18. gebräuchlich war. Zwei Jahrhunderte lang zogen die Darbietungen der Kastraten das europäische Publikum in ihren Bann, und erfolgreiche Kastraten wie Farinelli gehörten zu den einflussreichsten und bestverdienenden Musikern ihrer Zeit. Heute werden Rollen, die ursprünglich für Kastraten geschrieben wurden, oft von Countertenören gesungen. In diesem Dokumentarfilm sprechen die Countertenöre Max Emanuel Cenčić, Philippe Jaroussky, Andreas Scholl, Franco Fagioli und Jochen Kowalski über die Opernunterhaltung im Barock. Heavenly Voices" ist ein Film von Gino Pennacchi (Buch) und Alessandro Scillitani (Regie).
22:31
Chopin - 1. und 2. Klavierkonzert
G01:28:002010HD
Antoni Wit dirigiert die Warschauer Philharmoniker in einer Konzertperformance von Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 1, Op. 11, und Nr. 2, Op. 21. Die Solisten sind die Pianisten Nikolai Demidenko und Evgeny Kissin. Nach dem ersten Konzert gibt Demidenko eine Zugabe und interpretiert Chopins Mazurka Op. 17/4. Kissin vollendet das Konzert schließlich mit Chopins Etüde Op. 10/12 und dem Walzer in e-Moll, Op. post. Dieses Konzert war Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstag von Chopin im Jahr 2010. Chopin komponierte sein Klavierkonzert Nr. 2 tatsächlich ein Jahr vor dem Klavierkonzert Nr. 1 und vollendete beide Werke im Alter von 20 Jahren, bevor er sein Heimatland Polen in Richtung Paris verließ.