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Lehár - Die lustige Witwe
Paris, the city of love (and loose morals) is an excellent setting for an operetta, Franz Lehár must have thought when he was composing Die Lustige Witwe. Widow Hanna Glawari is perversely rich. The ambassador of the poverty-stricken Grand Duchy of Pontevedro wants to avoid that her money ends up in foreign hands, and means to find Hanna a suitable husband. He thinks that Count Danilo Danilovitsch, who had already had his eye on Hanna before her first marriage, fits his profile. Back in the day, the Count could not marry her, as she had nothing to her name. Now he is hesitant to proclaim his love to her, out of fear that she might think it is her 20 million he is after... Recorded in the Semperoper in Dresden in 2008, featuring Gunter Emmerlich, Bo Skovhus and Petra Maria Schnitzer.
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Legato - Die Welt des Klavierspiels
Die vierteilige Serie "Legato" präsentiert Stars der Klavierwelt, die mit ihrer Leidenschaft für Virtuosität und ihrem beständigen Streben nach neuem Repertoire unser Musikleben entscheidend bereichert haben. Heute im Scheinwerferlicht: Pierre-Laurent Aimard (*1957), der französische Spezialist für Klassik und Avantgarde. Er spielt Werke von Johann Sebastian Bach (Die Kunst der Fuge BWV 1080 Nr. 4, 10, 12, 14), Elliott Carter (Matribute, Two Diversions), George Benjamin (Shadowlines I - VI) und Ludwig van Beethoven (Sonate As-Dur op. 110).
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Teatro Regio - Hinter den Kulissen
Das Teatro Regio wurde von dem Baumeister Benedetto Alfieri nach Planungen des Architekten Filippo Juvarra an der Piazza Castello im Stadtzentrum erbaut. 1740 fand mit der Aufführung eines Werkes von Francesco Feo die Eröffnung statt. Auf eine königliche Order hin wurde das Theater 1792 geschlossen und das Gebäude wurde als Lagerhalle genutzt. Während der französischen Besatzung Turins unter Napoleon Bonaparte wurde das Theater wieder eröffnet und in Teatro Nazionale umbenannt. Nach dem Abzug der Franzosen blieb das Theater eröffnet, wurde aber erneut in Teatro Imperiale umbenannt. Nach Zeiten finanzieller Unsicherheit wurde das Haus 1870 von der Stadt Turin übernommen. Eine Blütezeit des Hauses waren u.a. die Jahre 1895−1898 unter der Leitung von Arturo Toscanini mit zahlreichen Premieren der Werke von Richard Wagner. Weiterhin fand am 1. Februar 1896 die Uraufführung von Giacomo Puccinis La Bohème statt. In der Saison 1905/1906 wurde hier, wiederum unter dem für diese Saison zurückgekehrten Toscanini, die Oper Siberia als Premiere gespielt. 1936 brannte das Teatro Regio nieder und wurde erst ab 1967 unter Architekt Carlo Mollino wieder aufgebaut. Es wurde 1973 wieder eröffnet, mit der Aufführung von Giuseppe Verdis Oper Les vêpres siciliennes.
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Schostakowitsch - 1. Violinkonzert, Op. 77
Im Mai 2019 interpretierte das Gewandhausorchester Leipzig unter Leitung des frisch ernannten Chefdirigenten Andris Nelsons Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 und Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1. Die Solistin des Konzerts war die herausragenden lettische Geigerin Baiba Skride. In Tschaikowskys Komposition gönnt sich das Instrument der Solistin keine Pause, erzählt unablässig ihre dunkle Geschichte und gerät in einen Teufelskreis aus ostinaten Passacaglia-Basslinien, die sich immer wieder mit betörend schönem Gesang überschneiden. Tschaikowsky hielt seine "Schicksalssymphonie" zunächst für einen Misserfolg und glaubte sich am Ende seiner Schaffenskraft. Wahrscheinlich war es die von Selbstzweifeln geplagte Natur des Komponisten, die es ihm fast unmöglich machte, ein selbstbewusstes Verhältnis zu seiner eigenen Schaffenskraft zu entwickeln. Zwischen den beiden Werken von Tschaikowsky und Schostakowitsch führt Skride Strawinskys Elegie für Violine solo auf.
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PIAM - Halbfinale II: Mozart und Bartók
Von 2019 bis 2021 fand zum ersten Mal der Internationale Antonio-Mormone-Wettbewerb (Premio Internazionale Antonio Mormone) im norditalienischen Mailand statt. Dieser internationale Wettbewerb wurde von Enrica Ciccarelli, der Präsidentin der Stiftung La Società dei Concerti, in Erinnerung an den bekannten Talentsucher Antonio Mormone (1930–2017) ins Leben gerufen. Die erste Edition war dem Klavier gewidmet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs spielt Ying Li (China, 1997) Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate Nr. 13 in B-Dur, KV 333, und Béla Bartóks Sonate, BB 88, Sz.80. Diese Aufführung wurde im Juni 2021 im Nuovo Teatro Ariberto in Mailand aufgenommen.