00:00
Thomas - Hamlet
Hamlet ist eine Grand opera in fünf Akten vom französischen Komponisten Ambroise Thomas (1811-1896), das Libretto stammt von Michel Carré und Jules Barbier. Es basiert auf der französischen Adaptation von Alexandre Dumas und Paul Meurice von Shakespeares Hamlet. Thomas‘ Opern Mignon (1866) und Hamlet (1866) waren im zwanzigsten Jahrhundert größtenteils in Vergessenheit geraten, in den letzten Jahrzehnten wurden sie aber wieder sehr bekannt. In dieser Aufführung mit Regisseur Serge van Veggel, wird das New European Ensemble von Hernán Schvartzman dirigiert. Hauptsolisten sind Quirijn de Lang (Hamlet), Lucie Chartin (Ophélie), Martijn Sanders (Claudius), Martina Prins (Gertrude), Jan-Willem Schaafsma (Laërte) und Patrick Pranger (Horatio). Aufgenommen in der Koninklijke Schouwburg in Den Haag, April 2018.
02:21
Mahler - Sinfonie Nr. 4
Bernard Haitink leitet die Berliner Philharmoniker 1992 in dieser Interpretation von Gustav Mahlers 4. Sinfonie im Schauspielhaus Berlin. Solistin des Konzerts ist die amerikanische Sopranistin Sylvia McNair. Mahler komponierte seine 4. Sinfonie zwischen 1899 und 1990. Das Werk feierte 1901 in München seine Premiere und enthält das Lied "Das himmlische Leben", das Mahler bereits 1892 geschrieben hatte. Es befasst sich mit einer kindlichen Perspektive auf das Konzept des Himmels und wird von einer Sopranstimme in den vier finalen Sätzen gesungen. Nichtsdestotrotz ist die Melodie schon in den ersten drei Sätzen deutlich zu erkennen.
03:25
In der Probe: Zubin Mehta
Der indische Dirigent Zubin Mehta wurde 1977 Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra und 1981 zum Musikdirektor auf Lebenszeit ernannt. Am 18. Juli 1996 führte das IPO unter der Leitung von Mehta erstmals die Tondichtung "Till Eulenspiegels lustige Streiche", Op. 28 von Richard Strauss auf. Als einer der weltweit führenden Interpreten der großen symphonischen Literatur, insbesondere der romantischen Werke von Anton Bruckner, Gustav Mahler und Richard Strauss, hat Mehta dieses äußerst beliebte Meisterwerk unzählige Male dirigiert, aber es war das erste Mal, dass er es von Grund auf einstudiert hat. Diese Episode „In Rehearsal“ zeigt einen intimen Blick auf den Dialog zwischen Mehta und den Mitgliedern des Orchesters, während sie Strauss' Tondichtung proben.
04:20
Saint-Saëns - 3. Sinfonie, op. 78
Das Philharmonische Orchester Rotterdam spielte unter der Leitung von Conrad van Alphen am 20. Oktober 2018 in Rotterdamer Konzertsaal „De Doelen“ Saint-Saëns’ 3. Sinfonie, op. 78. Als Solist trat Geert Bierling auf. Saint-Saëns vollendete seine 3. Sinfonie 1886. Sie trägt den Beinamen „Orgelsinfonie“, da dieses Instrument im zweiten und vierten Satz zu hören ist. „Ich habe in diesem Werk alles gegeben, was ich geben konnte. Was ich hier gemacht habe, werde ich nie wieder machen“, so der Komponist über seine 3. Sinfonie. Dieses Werk war der Höhepunkt seiner sinfonischen Karriere: Er hat sich danach nie wieder an dieser musikalischen Form versucht.
04:57
IVC 2021 - Halbfinale: Schubert, Wolf u. a.
Die Sopranistin Heidi Baumgartner (Österreich, 1998) und die Pianistin Asuka Tagami (Japan, 1991) führen Franz Schuberts „Suleika I“ auf, Op. 14 Nr. 1, D. 720; „Er ist’s“ aus Hugo Wolfs „Mörike-Liedern“; Bart Vismans „Vermeers Gold“; „Sua katselen“ (Schau dich an) aus Kaija Saariahos „Leino-Laulut“ (Leino-Liedern); und „Pantomime“ und „Apparition“ aus Claude Debussys „Quatre chansons de jeunesse“ beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
05:18
Mozart - 23. Klavierkonzerte, KV 488
Regarded as one of the finest interpreters of Romantic repertoire, Francesco Attesti (*1975) gave his first recital at age 11 and by the time he was 23, had earned the highest honours in piano from Florence’s Conservatorio Luigi Cherubini. In this recording of his 2016 Deeply Mozart concert tour, Attesti performs Wolfgang Amadeus Mozart’s piano concertos KV 449 and KV 488 with the Italian OIDA Orchestra and conductor Paolo Belloli.
06:00
Mozart - 27.Klavierkonzert, KV 595
Aleeksander Madzar und das Royal Philharmonic Orchestra spielen unter der Leitung von Andre Previn Mozarts 27.Klavierkonzert, KV 595, aufgenommen im Wiener Schloss Schönbrunn. Im Jahr 1791, wenige Monate bevor sein kurzes Leben so schmerzvoll und unerwartet zu Ende ging, widmete sich Mozart wieder dem Kompositionsstil, der ihm wohl am ehesten entsprach: das Konzert für Klavier und Orchester. Man würde erwarten, dass unter den schwierigen Umständen vor Mozarts Tod ein ernstes und schwermütiges letztes Klavierkonzert entstehen würde, doch dieses Werk ist ganz und gar positiv und erhebend. Mozart erfreut sein Publikum mit einem gefühlvollen Kinderlied, das die Freuden der Jugend und des Frühlings heraufbeschwört. Vielleicht eine Erinnerung an die ruhigen Tage, als das brillante Wunderkind erstmals Geschmack daran fand, ein „Mozart on Tour“ zu sein.
06:36
Strawinsky - Le Sacre - I. L'Adoration de la Terre
Jedes Jahr wird das Europakonzert von den Berliner Philharmonikern in einem bekannten Konzertsaal oder an einem besonderen Ort veranstaltet. Das diesjährige Konzert wird in der prächtigen Royal Albert Hall in London aufgeführt. Der niederländische Dirigent Bernard Haitink schließt mit Strawinskys „Frühlingsopfer“ ab, das der Komponist 1913 für Sergei Diaghilevs Ballets Russes schrieb. Die Premiere sorgte aufgrund der avantgardistischen Natur der Musik und der Choreographie des Stückes für viel Aufsehen und Furore beim Publikum. Das „Frühlingsopfer“ gilt heute als eines der Meisterwerke der klassischen Musikgeschichte und hat viele Komponisten des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Zugabe ist Tschaikowskys Blumenwalzer aus dem Nussknacker.
06:52
Mozarts Sinfonie Nr. 34 und Dvořáks Sinfonie Nr. 7
Maestro Iván Fischer dirigiert das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einem fesselnden Konzertprogramm mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvořák. Eröffnet wird das Programm mit Mozarts Sinfonie Nr. 34 in C-Dur, KV 338. Diese Sinfonie, die im Sommer 1780 komponiert wurde, war die letzte, die Mozart in Salzburg als Hofmusiker schrieb. Die Sinfonie besteht aus drei Sätzen. Die beiden äußeren Sätze sind energiegeladen und enthalten Fanfaren und mitreißende Themen; der zweite Satz hingegen ist ruhig und ausschließlich für Streicher geschrieben. Das nächste Werk im Programm ist Dvořáks Sinfonie Nr. 7 in d-Moll, Op. 70, die im März 1885 vollendet wurde. Die Uraufführung fand einen Monat später in London statt und wurde vom Komponisten selbst dirigiert. Wie viele andere Werke aus dieser Zeit ist die Sinfonie in einem dramatischeren und dunkleren Stil geschrieben, was im Kontrast zu den meisten anderen Werken des Komponisten steht. Diese Aufführung wurde am 29. Januar 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
07:58
Stingray Originals - Seljan Nasibli
Die in Aserbaidschan geborene Künstlerin Seljan Nasibli zog schon in jungen Jahren nach England, wo sie dazu ermutigt wurde, Musik zu machen. Nasibli entschied sich zwar für Jazzgesang, doch ihre Lehrer in Oxford erkannten eine opernhafte Tendenz in ihrer Stimme und rieten ihr zu einer klassischen Ausbildung. Nasibli schloss ihr Studium am Royal College of Music ab, wo sie einen Master-Abschluss in Vocal Performance erwarb. In dieser Folge von Stingray Originals singt Nasibli drei der schönsten Arien von Giacomo Puccini: "Signore, ascolta!" und "Tu, che di gel sei cinta" aus der Oper Turandot und "Quando m'en vo" (Musettas Walzer) aus der Oper La bohème.
08:21
Heavenly Voices – Farinellis Vermächtnis
Der Dokumentarfilm "Heavenly Voices - Farinellis Vermächtnis" (2012) erzählt die Geschichte der Kastraten in der Musik. Kastraten sind, beziehungsweise waren männliche Sänger, die in jungen Jahren kastriert wurden, um ihren hohen Stimmumfang zu erhalten - eine grausame Praxis, die vor allem im 17. und 18. gebräuchlich war. Zwei Jahrhunderte lang zogen die Darbietungen der Kastraten das europäische Publikum in ihren Bann, und erfolgreiche Kastraten wie Farinelli gehörten zu den einflussreichsten und bestverdienenden Musikern ihrer Zeit. Heute werden Rollen, die ursprünglich für Kastraten geschrieben wurden, oft von Countertenören gesungen. In diesem Dokumentarfilm sprechen die Countertenöre Max Emanuel Cenčić, Philippe Jaroussky, Andreas Scholl, Franco Fagioli und Jochen Kowalski über die Opernunterhaltung im Barock. Heavenly Voices" ist ein Film von Gino Pennacchi (Buch) und Alessandro Scillitani (Regie).
09:12
Schumann - Humoreske, op. 20
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung präsentiert Schwartz die Humoreske in B-Dur, Op. 20. Schumann komponierte das Werk im Jahr 1839 und widmete es Julie von Webenau. Der Titel des Werks bezieht sich auf die ältere Bedeutung von Humor als emotionaler Zustand. Schumann ließ sich von dem deutschen Romantik-Schriftsteller Jean Paul inspirieren, der Humor als "eine Unendlichkeit von Kontrasten", "eine Gegenüberstellung der kleinen Welt mit der großen" definiert und wo "ein Lachen entsteht, das sowohl Schmerz als auch Größe in sich trägt". Die Humoreske ist nicht in einzelne Sätze unterteilt, sondern besteht aus kontrastierenden Abschnitten, die zusammen ein durchgehendes Stück ergeben. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
10:00
Israel Philharmonic Orchestra: Coming Home
Am 24. Dezember 2001 feierte das Israel Philharmonic Orchestra, eines der renommiertesten Orchester der Welt, sein 75. Jubiläum. Der Film portraitiert das Orchester und seine ereignisreiche Geschichte vor dem Hintergrund Israels und des Holocausts. Verflochten mit Einzelbiografien und Archivmaterial begleiten uns Aufnahmen von Arturo Toscanini, Arthur Rubinstein, Leonard Bernstein, Isaac Stern, Zubin Mehta, Daniel Barenboim und Itzhak Perlman auf diese Reise durch 75 Jahre Geschichte des Israel Philharmonic Orchestra. Außerdem gewähren uns die Musiker Einblick in Proben, Konzerte und ihr Leben auf Tournee.
10:54
Beethoven - Streichquartette Nr. 1, 9 & 10
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem bemerkenswerten Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang tauchten die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten umfassende Partituren ein. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Repertoires für Streichquartett, das drei Jahrzehnte von Beethovens musikalischer Kreativität umfasst, während sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erforschte jede Facette von Beethovens Streichquartett-Repertoire: von den jugendlichen Streichquartetten Opus 18 bis zu den Razumovsky-, Harfen- und Serioso-Quartetten (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensperiode und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). Dieses Programm zeigt Quatuor Ébène bei der Aufführung von Beethovens Streichquartett Nr. 7 in F-Dur, Op. 59, Nr. 1 „Razumovsky“; Streichquartett Nr. 13 in B-Dur, Op. 130; und der monumentalen Großen Fuge, Op. 133. Diese Konzertaufnahme wurde am 12. Oktober 2020 in der Philharmonie de Paris gemacht.
12:33
Grieg - Klavierkonzert in a-Moll, Op. 16
Dirigent Jan Latham-Koenig leitet das Flanders Symphony Orchestra mit einer Aufführung von Edvard Griegs Klavierkonzert in A-Moll, Op. 16. Der französische Pianist Pascal Amoyel tritt als Solist auf. Grieg komponierte das Werk 1868 und ließ sich dabei von der norwegischen Volksmusik inspirieren. Es ist das einzige Konzert des Komponisten. Die Uraufführung fand am 3. April 1869 in Kopenhagen, Dänemark, mit Edmund Neupert als Solist statt und wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die norwegische Premiere folgte wenige Monate später. Diese Aufführung wurde am 21. April 2016 im Concertgebouw Brugge, Belgien, aufgezeichnet.
13:06
Schumann - Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Im Rahmen dieses Konzerts wird die Grande Dame des Klaviers von den Geigern Maxim Vengerov und Tedi Papavrami, dem Cellisten Mischa Maisky und ihrer Tochter Lyda Chen-Argerich an der Bratsche begleitet, um Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44 aufzuführen.
13:38
Schumann - 3. Klaviersonate, Op. 14
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Die dritte Klaviersonate, Op. 14, auch als "Klavierkonzert ohne Orchester" von Tobias Haslinger bezeichnet, wurde 1836 komponiert und Ignaz Moscheles gewidmet. Im Jahr 1853 überarbeitete Schumann das Werk und fügte einen Scherzo als zweiten Satz hinzu. Der letzte Satz erinnert an Kreisleriana, Op. 16. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Seine hochgelobten Darbietungen umfassen Soloauftritte und Klavierkonzerte in vielen renommierten Konzerthallen.
14:00
Couperin's Premier Livre, ein magistraler Mix
Die Musikwelt hat François Couperin einige der beeindruckendsten Schriften der Cembalo-Literatur des 18. Jahrhunderts zu verdanken. Seine vier Kollektionen aus mehr als 220 Solowerken beinhalten einige der herausragendsten Werke Couperins. Unsere handverlesenen Klavierexperten suchten sich jeweils ihre persönlichen Favoriten heraus. Heute befasst sich Aurélien Delage mit ersten Enzyklopädie seiner 220 Solowerke - der Visitenkarte eines echten musikalischen All-Rounders.
15:01
First Snow
‘Salvatoris Hodie’ ist eines der ältesten bekannten Weihnachtslieder und ältesten schriftlichen Werke für vier Stimmen überhaupt. Magister Perotinus schrieb es im 12. Jahrhundert nieder. Heute eröffnet es das stimmungsvolle Weihnachtskonzert der Brüsseler Philharmoniker mit dem Titel ‘First Snow’. Doch Dirigent Bo Holten versteht sich nicht nur auf die ‘Ars Antiqua’. Das Programm umfasst auch zwei zeitgenössische Stücke, basierend auf Texten des isländischen Dichters Gunnar Gunnarsson (1889-1975). Ein paar handverlesene Perlen polnischer und französischer Weihnachtslieder runden das erbauliche Konzert ab.
16:41
Brahms - Ein deutsches Requiem, Op. 45
In diesem Konzert von November 2016, aufgenommen in der großartigen Sankt Florian Stiftsbasilika in Österreich - die einst Anton Bruckner behebergte – interpretieren der Wiener Singverein und das Cleveland Orchestra unter der Leitung von Dirigent Franz Welser-Möst Brahms berühmtes „Ein Deutsches Requiem“, Op. 45. Das Stück soll den Lebenden Trost spenden und bedient sich dabei an für eine Totenmesse unüblichen Bibeltexten. Das Ergebnis: ein eindrucksvolles Werk, das breite Massen anspricht, darunter sowohl Gläubige als auch dem Glauben ferne. Die SolistInnen des Konzerts - Hanna-Elisabeth Müller and Simon Keenlyside – standen bereits auf den prestigevollsten Konzertbühnen dieser Welt. Müller ist eine anerkannte Opernsängerin und Konzertkünstlerin. Der in London geborene Keenlyside baute sich innerhalb der letzten zehn Jahre eine eindrucksvolle Karriere mithilfe hochrangiger Gastauftritte auf.
17:54
Jewgeni Kissin spielt Chopin, Schumann & Debussy
Jewgeni Kissin verzaubert anlässlich der 25-jährigen Jubiläumsausgabe des schweizer Verbier Festivals mit einem wunderbaren Klavierkonzert, dessen Programm sich aus Werken von Chopin, Schumann und Debussy zusammensetzt. Die Auftritte des russischen Pianisten sind jedes Jahr aufs Neue ein Highlight des Verbier Festivals und werden mit Spannung von einem üppigen Publikum erwartet. Sein Programm von 2018 ist anlässlich des hundertsten Todestages des französischen Komponisten Claude Debussys "Preludes" und Schumanns selten gespielter 3. Sonate, Op. 14 gewidmet. Schumann schrieb das Stück zwar eigentlich 1836, doch er nahm 1853 einige Änderungen daran vor. Kissin hat beide Versionen bis ins Detail gemustert und sich im Anschluss erlaubt, das Beste aus beiden herauszuholen. Das 30-minütige Stück ist sowohl physisch, als auch technisch eine Herausforderung, mit der der Pianist spektakulär seinen Auftritt beendet.
19:12
Schumann - Fantasiestücke, Op. 73
In Genf, der Stadt, in der sie den größten Teil ihres Lebens verbrachte, lädt die argentinische Pianistin Martha Argerich ihren langjährigen Musikpartner, den Cellisten Mischa Maisky, zu einem privaten Kammermusikkonzert ein. Zwischen den einzelnen Stücken gibt Martha in einem intimen Interview mit ihrer Tochter Annie Dutoit Einblicke, was sowohl ihre Nähe als auch die Musik widerspiegelt. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens 7 Variationen über "Die Zauberflöte"; Robert Schumanns Fantasiestücke, Op. 73; Frédéric Chopins Introduction & Polonaise, Op. 3; ‘Lerchengesang’ (Nr. 2) aus Johannes Brahms’ 4 Gesänge, Op. 70; und ‘Largo’ aus Chopins Cellosonate in g-Moll, Op. 65. Diese Aufzeichnung wurde am 12. und 13. November 2020 in Genf, Schweiz, gemacht.