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Wagner - Das Rheingold
Hartmut Haenchen dirigiert das Niederländische Philharmonieorchester und die Niederländische Nationaloper in einer Produktion von Richard Wagners Oper Das Rheingold, der ersten Oper des vierteiligen Zyklus 'Der Ring des Nibelungen'. Aufgenommen an der Niederländischen Nationaloper im Jahr 2014 unter der künstlerischen Leitung von Pierre Audi. Unter den Solisten sind Thomas Johannes Mayer, Vladimir Baykov, Marcel Reijans, Stefan Margita und Werner Van Mechelen. Richard Wagner gilt als wohl größter und prägender Erneuerer der Operngattung im neunzehnten Jahrhundert. Sein Streben galt der Schaffung eines "Gesamtkunstwerks" an, in dem Theater, Musik und Worte vereint werden. Der Zyklus ist zwischen 1853 und 1874 entstanden und besteht aus Das Rheingold, Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung. Besonders auffällig in Wagners Opern ist die Verwendung des sogenannten Leitmotivs, eines melodischen Motivs, das für eine bestimmte Idee oder einen Charakter steht. Darüber hinaus verwendet Wagner unkonventionelle Harmonien und eine sehr umfangreiche Orchesterbesetzung. Der gesamte Zyklus wird bis heute jedes Jahr aufs Neue im Rahmen der berühmten Bayreuther Festspiele interpretiert, wo er auch 1876 uraufgeführt wurde.
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Werke von Mozart und Sarti
Der italienische Dirigent Mattia Rondelli leitet das Orchestra dell’Opera Carlo Felice Genova mit einem Konzertprogramm, das Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Giuseppe Sarti umfasst. Die Sopranistin Barbara Massaro ist die Solistin. Auf dem Programm stehen Mozarts Sinfonie Nr. 5 in B-Dur, KV 22; „Domine Deus“ aus Sartis Gloria in excelsis (überarbeitet von Stefano Squarzina); „Sinfonia“ und die Arie „Sull’altare del Suo sdegno“ aus Sartis Oratorium La sconfitta de’ Cananei (überarbeitet von Stefano Squarzina); Mozarts Sinfonie Nr. 27 in G-Dur, KV 199; die Arie „Fra le oscure ombre funeste“ aus Mozarts Kantate Davide Penitente, KV 469; und Mozarts Sinfonie Nr. 24 in B-Dur, KV 182. Diese Aufführung wurde 2023 in der Basilika Santi Gervasio e Protasio in Rapallo, Italien, aufgenommen.
03:40
Approaching the Maelström
"Ein Abstieg in den Mahlstrom" (1841) ist eine Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die die Geschichte von zwei Fischern erzählt, die in den tosenden Strudeln zwischen den bergigen Inseln von Lofoten, innerhalb des arktischen Kreises von Nordnorwegen, kämpfen. Ein tückischer Strudel zieht ihr Boot in die Tiefe und nur einer von ihnen überlebt. Basierend auf dieser Geschichte komponierte der amerikanische Komponist Philipp Glass ein Chorwerk für das Australian Dance Theatre, das nur einmal beim Adelaide Festival of Arts im Jahr 1986 aufgeführt wurde. Beacon Isle Films nahm ein Arrangement von Glass' Werk für Sinfonieorchester auf, gespielt vom Arctic Philharmonic Orchestra und Chor, und der Sopranistin Berit Norbakken Solset, unter der Leitung von Tim Weiss. Die Aufnahme fand in der Umgebung statt, die Poe zu seiner Geschichte inspirierte: die spektakuläre Landschaft von Lofoten. Diese Dokumentation aus dem Jahr 2019 handelt vom gesamten Prozess der Entstehung von Ein Abstieg in den Mahlstrom, einschließlich eines der seltenen Interviews mit Glass.
04:31
Beethoven - Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, op. 60
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l’Opéra national de Paris nahmen den kompletten Zyklus der Symphonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Symphonie Nr. 4 in B-Dur, Op. 60. Graf Franz von Oppersdorff, der Beethovens Symphonie Nr. 2 verehrte, bot dem Komponisten eine hohe Summe an, um ein ähnliches Werk zu schreiben. Vollendet im Herbst 1806, wurde die Symphonie erstmals bei einem privaten Konzert in Wien im März 1807 aufgeführt. Die Symphonie Nr. 4 wird oft von ihrem revolutionären Vorgänger und Nachfolger überschattet. Mit ihrer leichten und fröhlichen Natur kontrastiert die Symphonie Nr. 4 mit den beiden zuvor genannten Werken. Diese Aufführung wurde 2014 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgenommen.
05:07
Schubert - Rondo D. 951
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die „Grande Dame des Klaviers“ wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet. Im Rahmen dieses Konzerts spielen Argerich und der Pianist Iddo Bar-Shaï Franz Schuberts Rondo in A-Dur, D. 951.
06:00
Beethoven - Letzte Sonate Op. 109, 110 & 111
Beethovens drei letzte Sonaten - Opus 109, 110 und 111 befassen sich mit den intimen Windungen der menschlichen Seele, von Verzweiflung bishin zur Verwandlung. Zu Zeiten ihrer Entstehung war Beethoven bereits Gefangener seiner Taubheit, was das Verhältnis zu seinen Mitmenschen und seiner Umwelt stark beeinflusste. Diesen “psychologischen Rahmen” erforscht Mariano Nante, indem er den Pianisten Alexandre Tharaud in einen Film versetzt, der an das filmische Universum von Tarowski erinnert. Dieses Werk, das in verlassenen Schlössern gefilmt und von Kameraoperator Yorgos Arvanitis belichtet wurde, schafft eine Atmosphäre der Einsamkeit und lädt ein auf eine introspektive Reise durch Bilder und Musik.