00:00
Thomas - Hamlet
Hamlet ist eine Grand opera in fünf Akten vom französischen Komponisten Ambroise Thomas (1811-1896), das Libretto stammt von Michel Carré und Jules Barbier. Es basiert auf der französischen Adaptation von Alexandre Dumas und Paul Meurice von Shakespeares Hamlet. Thomas‘ Opern Mignon (1866) und Hamlet (1866) waren im zwanzigsten Jahrhundert größtenteils in Vergessenheit geraten, in den letzten Jahrzehnten wurden sie aber wieder sehr bekannt. In dieser Aufführung mit Regisseur Serge van Veggel, wird das New European Ensemble von Hernán Schvartzman dirigiert. Hauptsolisten sind Quirijn de Lang (Hamlet), Lucie Chartin (Ophélie), Martijn Sanders (Claudius), Martina Prins (Gertrude), Jan-Willem Schaafsma (Laërte) und Patrick Pranger (Horatio). Aufgenommen in der Koninklijke Schouwburg in Den Haag, April 2018.
02:21
Waldbühne 1999 - Eine romantische Opernnacht
Ein Konzert, um Wagner und einen seiner hervorragendsten Nachfolger zu feiern: Richard Strauss. Dieses gefühlsbetonte Konzert wird von James Levine geleitet, der seit fast 40 Jahren musikalischer Leiter der Metropolitan Opera ist.
04:18
Napoli - die vergessene Hauptstadt der Musik I
Vom 23. August bis 1. September 2019 erkundete das Festival für Alte Musik Utrecht das musikalische Erbe Neapels: eine Kulturmetropole der Widersprüche und der Solidarität. In der Dokumentation Napoli - Music's Forgotten Capital begibt sich der Co-Kurator des Festivals Thomas Höft auf die Suche nach Geschichten aus dieser geheimnisvollen Stadt.
04:40
Saint-Saëns - 3. Sinfonie, op. 78
Das Philharmonische Orchester Rotterdam spielte unter der Leitung von Conrad van Alphen am 20. Oktober 2018 in Rotterdamer Konzertsaal „De Doelen“ Saint-Saëns’ 3. Sinfonie, op. 78. Als Solist trat Geert Bierling auf. Saint-Saëns vollendete seine 3. Sinfonie 1886. Sie trägt den Beinamen „Orgelsinfonie“, da dieses Instrument im zweiten und vierten Satz zu hören ist. „Ich habe in diesem Werk alles gegeben, was ich geben konnte. Was ich hier gemacht habe, werde ich nie wieder machen“, so der Komponist über seine 3. Sinfonie. Dieses Werk war der Höhepunkt seiner sinfonischen Karriere: Er hat sich danach nie wieder an dieser musikalischen Form versucht.
05:17
IVC 2021 - Halbfinale: Finzi, Duparc u. a.
Tenor Ilja Aksionov (Litauen, 1996) und Pianist Gustas Raudonius (Litauen, 1996) präsentieren Bart Vismans ‚Het goud van Vermeer‘; ‚As I lay in the early sun‘ aus Gerard Finzis ‚Oh fair to see‘, Op. 13b; Henri Duparcs ‚Extase‘; Claude Debussys ‚Paysage sentimental‘, L. 55; ‚Mausfallensprüchlein‘ aus Hugo Wolfs ‚Sechs Lieder‘; ‚Krysolov‘ (Der Rattenfänger) aus Sergei Rachmaninoffs ‚Sechs Romanzen‘, Op. 38; Franz Schuberts ‚Rastlose Liebe‘, Op. 5, Nr. 1, D. 138; und Alphons Diepenbrocks ‚De klare dag‘, RC 4, zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:00
Baroque Christmas Concert
Dieses wunderbare Weihnachtskonzert wurde 1999 im Freiburger Münster aufgenommen. Zu sehen sind die für ihren strahlenden Ton und ihre präzise Diktion weltberühmte Sopranistin Barbara Bonney und der Bariton Matthias Goerne, eines der vielversprechendsten Talente seiner Generation. Sie werden begleitet vm Freiburger Barockorchester und German Brass. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Bachs „Weihnachtsoratorium“ (BWV 248), Mozarts „Großen Messe in c-Moll“ (KV 427) und Händels „Messias“ (HWV 56).
07:00
Saint-Saëns - Intro et Rondo Capriccioso, Op. 28
Die Waldbühne in Berlin, eines der attraktivsten Freiluft-Amphitheater des europäischen Kontinentes, bietet den Sommerkonzerten der Berliner Philharmoniker eine wunderschöne Bühne. Mit über 22.000 Besuchern gehört pro Jahr gehört die Waldbühne zu den beliebtesten Klassik-Veranstaltungsorten der Welt. Die ausgezeichneten MusikerInnen der Berliner Philharmoniker interpretieren gemeinsam mit Solistin Janine Jansen unter der Leitung von Dirigent Neeme Järvi Saint-Saëns‘ Introduction et Rondo capriccioso en la mineur. Dieses Performance war Teil des berühmten Berliner Waldbühnekonzertes von 2006.
07:11
Janáček- Glagolitische Messe
Mariss Jansons leitet den Chor und das Instrumentalensemble des Bayerischen Rundfunkorchesters in einem Konzert um Janáčeks Glagolitische Messe (1929) anlässlich des Luzerner Osterfestivals 2012. Das Werk ist in acht Abschnitte unterteilt, die sowohl den Chorgesang in den Mittelpunkt stellen, als auch Raum für Solos lassen, insbesondere für Sopran und Tenor.
07:56
IVC 2021 - Halbfinale: Brahms, Britten u. a.
Sopranistin Vassia Alati (Niederlande/Griechenland, 1992) und Pianist Yuto Kiguchi (Japan, 1989) präsentieren „C'est l'extase langoureuse“ aus Claude Debussys ‚Arriettes oubliées‘, L. 63, und „Fantoches“ aus Debussys ‚Fêtes galantes‘, L. 86; Bart Vismans ‚Het goud van Vermeer‘; „Lerchengesang“ aus Johannes Brahms ‚Vier Gesänge‘, Op. 70; Franz Schuberts ‚Gruppe aus dem Tartarus‘, Op. 24, Nr. 1, D. 583; „Jetzt fallen die Blätter schnell“ aus Benjamin Brittens ‚Auf dieser Insel‘, Op. 11; und „I gria zoi“ (Altes Mutterleben) aus Manolis Kalomiris Mayovotana (Zauberkräuter), zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
08:20
How to get out of the Cage - A year with John Cage
Der fesselnde Dokumentarfilm 'How to Get Out of the Cage' (2012) des preisgekrönten Filmemachers Frank Scheffer ist ein intimes Portrait von John Cage (1912-1992), einem der besten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1982 und 1992 traf Scheffer immer wieder auf John Cage und es entstand ein umfassendes Archiv mit Interviews, Konzerten und Aufnahmen von den Wirkungsstätten des Komponisten. Bei den Dreharbeiten benutzte Scheffer das alte chinesische Zufallsverfahren I Ging – ebenso oft wie Cage selbst. Beim Filmschnitt allerdings griff er auf die übliche Technik zurück und überließ die Szenenauswahl nicht dem Zufall.
09:16
Rachmaninow - 1. Klavierkonzert, Op. 1
In diesem Konzert wird der Pianist Boris Berezovsky vom Moskauer Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Alexander Sladkovsky in einer Aufführung von Rachmaninovs Klavierkonzert Nr. 1, Op. 1 begleitet. Rachmaninov komponierte sein erstes Konzert im Alter von 18 Jahren, während er am Moskauer Konservatorium studierte. Das Konzert wird mit einer Komposition des jungen russischen Komponisten Elmir Nizamov (1986) eröffnet, die den Titel "Heavenly Movement" trägt. Dieses Konzert wurde am 28. April 2017 im Tschaikowsky-Konzertsaal der Moskauer Philharmonischen Gesellschaft aufgenommen.
10:03
Hinter den Kulissen der Züricher Oper
Das Opernhaus Zürich ist eines der renommiertesten in Europa. 15 Premieren werden hier jedes Jahr aufgeführt – ein bemerkenswertes Ergebnis, wenn man beachtet wie viel Arbeit in einer jeden Produktion steckt. In dieser spannenden Dokumentation, blicken wir hinter die Kulissen des Opernhauses Zürichs und folgen der intensiven Entwicklung der neuen Produktion von Gioachino Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“ mit Vesselina Kasarova in der Rolle von Rosina. Der Film zeigt außerdem die Vorbereitungen für andere Produktionen, wie beispielsweise eines Workshops für Richard Wagners „Siegfried“ inszeniert von Robert Wilson und einer Probe von Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ mit der Choreografie von Heinz Spoerli. Dieser Film öffnet den Vorhang um die verschiedenen Facetten eines Opernhauses zu verstehen.
10:58
Weihnachtskonzert
Am 18. Dezember 2017 spielte das Valerius Ensemble im Concordia in Enschede ein Weihnachtskonzert. Das Ensemble, bestehend aus Robert Windak (Geige), Annemarie van Vliegen (Geige), Eva Šušliková (Bratsche) und Réne Geesing (Cello,) spielt im Concordia in Enschede ein Weihnachtskonzert. Das Programm beinhaltet Das neugeborne Kindelein aus Bachs Cantata BWV 122, das Largo aus Vivaldis Winter, das Allegro aus Mozarts Divertimento in D (KV. 136), Méditation aus Massenets Oper Thaïs, The Entertainer von Scott Joplin, das Vilja-Lied aus Léhars Die Lustige Witwe und das lebhafte rumänische Volksliedand Geampara. Das Ensemble schließt mit Piazzollas Ave Maria (Tanti anni prima).
11:29
Brahms - Sinfonie Nr. 1 c-Moll, Op. 68
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68. Berliner Philharmoniker; Leitung: Daniel Barenboim. Aufgenommen im Sheldonian Theatre, Oxford. Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr am 1. Mai (der Wiederkehr des Gründungstages des Orchesters 1882) in einem anderen europäischen Ort statt, 2010 in Oxford.
12:17
Kammermusik von Janáček, Taffanel und Prokofjew
Dieses Kammermusikkonzert ist Teil der Konzertreihe „Solistas del Siglo XXI“ der Hochschule für Musik Reina Sofía in Madrid. Zuerst spielt das Quinteto Zéphyros Leoš Janáčeks Mládí (Jugend) für Bläsersextett. Danach folgt Paul Taffanels Bläserquintett in g-Moll, aufgeführt vom Quintett Scarlatti der Casa de la Moneda. Das Programm endet mit Sergei Prokofjews Quintett in g-Moll, Op. 39, gespielt vom Quinteto Cosan. Diese Aufführung wurde am 11. Mai 2024 im Auditorio Sony der Hochschule für Musik Reina Sofía in Madrid, Spanien, aufgezeichnet.
13:27
Schumann - Carnaval, Op. 9
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Carnaval, Op. 9 wurde in den Jahren 1834–1835 geschrieben. Es besteht aus 21 kurzen Stücken, die maskierte Teilnehmer des Karnevals darstellen, ein Fest vor der Fastenzeit. Schumann drückt sich selbst, seine Freunde und Kollegen sowie Figuren aus der improvisierten italienischen Komödie (Commedia dell'arte) musikalisch aus. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Seine gefeierten Auftritte beinhalten Rezitals und Klavierkonzerte in vielen renommierten Konzerthallen.