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Mariken in de tuin der lusten
Die Oper „Mariken in de tuin der lusten“ zur Musik von Calliope Tsoupaki basiert auf dem Mysterienspiel Mariken van Nieuwmeghen (c. 1515). Über fünf Jahrhunderte hat diese alte Geschichte nichts von ihrer Kraft verloren und ist fester Teil des Kanons dänischer Kultur. In dieser Oper folgen wir der neugierigen aber empfindlichen Mariken auf einer Reise durch eine dunkle Welt. Sie trifft auf faszinierende Geschöpfe wie eine hexenhafte Tante, einen verführerischen Teufel und einen aufdringlichen Papst. Die Ensemble ASKO|Schönberg und Tetraktys stehen unter der musikalischen Leitung von Hernán Schvartzman. Hauptsolisten sind Hannah Hoekstra (Mariken) Harry van der Kamp (Oniel), Jill Feldman (Tankte), Julian Podger (Moenen) und Michael Chance (Papst). Inszeniert von Serge van Veggel, Regie Sonia Herman Dolz.
02:05
Mischa Fomin im Concertgebouw 2018
Musikkritiker aus Nordamerika, Europa und Russland sind sich einig: das einfühlsame und taktvolle Klavierspiel des in Nalchik geborenen PIanisten Mischa Fomin ist einzigartig. Nach seinem mit cum laude abgeschlossenen Musikstudium an der Gnessin’s Russian Academy of Music in Moskau, wo er unter der ehemaligen Schülerin des legendären Heinrich Neuhaus, Lina Bulatowa, Klavierspiel studierte, setzte Fomin sein Studium an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar fort. Heute ist er weltweit bekannt für herausragende Konzerte und sein Engagement im Bereich der Ausbildung von Nachwuchsmusikern. Für dieses Konzert kehrte Fomin 2018 zurück ins Amsterdamer Concertgebouw. Teil des Programms sind Beethovens 8. Klaviersonate, Op. 13 Pathétique und 14. Klaviersonate, Op. 27, Nr. 2, auch bekannt als seine Mondscheinsonate, sowie Tschaikowskis Vier Jahreszeiten, Op. 37b.
03:37
Holst - Die Planeten
Conrad van Alphen dirigiert die Sinfonia Rotterdam und den Nationaal Vrouwen Jeugdkoor in einer Aufführung von Gustav Holsts The Planets, Op. 32, aufgenommen in De Doelen, Rotterdam, im Jahr 2019. Van Alphen gründete Sinfonia Rotterdam im Jahr 2000. Unter seiner leidenschaftlichen Leitung hat sich dieses Orchester zu einem der bekanntesten Orchester der Niederlande entwickelt. Holst arbeitete von 1914 bis 1916 an seiner Orchestersuite The Planets, die sein ausgeprägtes Interesse an der Astrologie zum Ausdruck brachte. The Planets besteht aus sieben Sätzen, von denen jeder nach einem damals bekannten Planeten (außer der Erde) und seinem entsprechenden astrologischen Charakter benannt ist: "Mars: der Kriegsbringer", "Venus: der Friedensbringer", "Merkur: der geflügelte Bote", "Jupiter: der Frohsinnsbringer", "Saturn: der Altersbringer", "Uranus: der Magier" und "Neptun: der Mystiker". Der Mittelteil von "Jupiter" enthält eine glorreiche Melodie, deren weltweite Beliebtheit die der ihr verwandten Kompositionen um Holsts The Planets weit übersteigt. Holst adaptierte diese Melodie, als er das Gedicht "I Vow to thee to thy Country" vertonte. Der letzte Satz von The Planets enthält zudem einen Frauenchor, der der Musik ihre geheimnisvolle, himmlische Atmosphäre verleiht.
04:28
Shusha Renaissance (2023)
„Shusha, die Renaissance“ ist eine musikalische Reise mit dem Pianisten Murad Huseynov. Die Stadt Shusha gilt oft als Wiege der Musik und Poesie Aserbaidschans und als eines der führenden Zentren der aserbaidschanischen Kultur. Im Januar 2021 wurde sie zur Kulturhauptstadt Aserbaidschans erklärt. Auf dem Programm stehen folgende Werke: Fikret Amirovs (1922-1984) Zwölf Miniaturen für Klaviersolo: I. Ballade - II. Ashigsayagi – III. Nocturne – IV. Humoreske – V. Lyrischer Tanz – VI. Jagd - VII. Wiegenlied – VIII. Walzer – IX. Barcarole – X. Toccata – XI. Elegie – XII. Marsch; Adil Babirovs (1934-2021) Präludium & Scherzo; Gara Garayevs (1918-1982) Sonatine: I. Allegro – II. Moderato assai – III. Vivo; Tofik Kouliyevs (1917-2000) „Gaytagi“ und F. Amirovs Romantische Sonate: I. Allegro energico - II. Andante espressivo - III. Allegro non troppo. Diese Aufführung wurde im Oktober 2023 in Shusha und im Dezember 2023 im Heydar Aliyev Center in Baku aufgezeichnet. Geschrieben und inszeniert von Michel Swierczewski.
05:20
Copland - Appalachian Spring
Der mexikanische Dirigent Carlos Miguel Prieto leitet die Orquesta Sinfónica de Minería in einer Aufführung von Aaron Coplands Appalachian Spring Suite. Copland komponierte Appalachian Spring (1944) als Ballett für Martha Graham und ihre Tanzkompanie. Ursprünglich für ein dreizehnköpfiges Ensemble orchestriert, arrangierte Copland die Partitur in verschiedene Suiten, darunter eine Version für volles Orchester. Diese Aufführung wurde 2021 im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt aufgenommen.
06:00
Mahler - 9. Sinfonie
Das Gustav Mahler Jugendorchester wurde 1986 auf Claudio Abbados Initiative gegründet und ist heute eins der besten Jugendorchester der ganzen Welt. Das Repertoire des Orchesters ist, wie der Name verspricht, stark vom Werk Gustav Mahlers und der besonderen Beziehung zwischen dem Maestro und seinen Musikern geprägt. Claudio Abbado ist ohne Frage der große Mahler-Dirigent unserer Zeit und seine andauernde Hingabe zu dessen Werk findet in dieser aufwühlenden Performance von Mahlers letzter Sinfonie ihren Höhepunkt. Dieser Film folgt den Vorbereitungen des Gustav Mahler Jugendorchesters auf seine Interpretation von Mahlers 9. Sinfonie unter der Leitung von Dirigent Claudio Abbado. Aufgenommen 2004 in der Accademia di Santa Cecilia in Rom, verdeutlichen die Aufnahmen den Enthusiasmus, das Talent und die Professionalität der jungen Musiker.