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Bachfest 2010
G02:16:002010HD
András Schiff (Budapest, 1953) ist einer der weltweit angesehensten Pianisten, der Stücke wie durch Magie zum Leben erweckt. Schiff, ein Bewahrer der fast vergessenen Ideale des Klavierspiels, ist mehr als nur ein großartiger Pianist: Er ist ein Experte mit einem Einblick, der über die Klaviermusik hinausgeht. Dabei taucht er tief in das weitere Feld und die Makrokultur ein. Das macht ihn zum perfekten Kandidaten, um die Musik von Johann Sebastian Bach, die eine umfangreiche Darbietungstradition über zweihundert Jahre hat, zu spielen und zu erläutern.
02:16
Waltons Bratschenkonzert & Brahms' Sinfonie Nr. 4
G01:21:002021HD
Robin Ticciati dirigiert das London Symphony Orchestra in einer Aufführung von William Waltons Violakonzert und Johannes Brahms' Symphonie Nr. 4 in e-Moll, Op. 98. Als der junge Walton 1927 sein Violakonzert uraufführte, sorgte es europaweit für Aufsehen: Ein Komponist in seinen Zwanzigern, der ein vernachlässigtes Instrument aufgriff und dafür mit beispielloser Fantasie und Kraft schrieb. Der Viola-Virtuose Antoine Tamestit tritt als Solist in diesem Konzert auf. Brahms' Symphonie Nr. 4 hingegen sollte seine letzte sein – doch er verabschiedete sich nicht leise, und jede Note brennt vor kreativer Leidenschaft. Dieses Konzert vereint jugendliches Genie mit Musik, die aus einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Leben stammt. Dieses Konzert wurde am 14. Oktober 2021 in St. Luke’s in London, UK, aufgenommen.
03:37
Summertime at the Domaine Forget
G00:15:002016HD
Der Dokumentarfilm ‘Summertime at the Domaine Forget’ bietet Einblick in ein Kleinod von internationalem Rang: Das Domaine Forget Festival in Saint-Irénée, Québec. Das Domaine Forget ist eine der bedeutendsten Musik-Akademien Kanadas und beherbergt einmal im Jahr dieses Musik- und Tanzfestival. Jeden Sommer nehmen 500 Musikstudenten aus der ganzen Welt an einem intensiven Kursprogramm teil: Meisterkurse, Einzelunterricht, Kammermusik-Sessions, Vorlesungen und Workshops.
03:52
Ein Mozart-Konzert aus Berlin
G01:12:002005HD
Ein Mozart-Programm im Konzerthaus Berlin - das Kammerorchester Carl-Philipp Emanuel Bach wird geleitet von Hartmut Haenchen. In dieser Aufführung gelingt es Haenchen mit einem reduzierten Ensemble, die vielfältigen Charakteristiken der Musik durch die Durchlässigkeit der Stimmführung zum Leben zu erwecken. Sei es die Leichtigkeit, liedartige Lyrik, Drama oder inspirierte Polyphonie - alles atmet den Geist von Mozart. Immer wieder haben die Kritiker die stilistische Sicherheit des Orchesters, seine transparenten Strukuren und technische Präzision gelobt. Stefan Vladars außerordentlich gefühlvolle Note und seine stilistische Sicherheit machen ihn zu einem idealen Partner für Haenchen und sein Orchester.
05:05
Schumann - Humoreske, op. 20
G00:54:002023HD
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung präsentiert Schwartz die Humoreske in B-Dur, Op. 20. Schumann komponierte das Werk im Jahr 1839 und widmete es Julie von Webenau. Der Titel des Werks bezieht sich auf die ältere Bedeutung von Humor als emotionaler Zustand. Schumann ließ sich von dem deutschen Romantik-Schriftsteller Jean Paul inspirieren, der Humor als "eine Unendlichkeit von Kontrasten", "eine Gegenüberstellung der kleinen Welt mit der großen" definiert und wo "ein Lachen entsteht, das sowohl Schmerz als auch Größe in sich trägt". Die Humoreske ist nicht in einzelne Sätze unterteilt, sondern besteht aus kontrastierenden Abschnitten, die zusammen ein durchgehendes Stück ergeben. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
06:00
Beethoven - Septett in Es-Dur - Opus 20
G00:46:001991HD
Die Berliner Philharmoniker zählen zu den besten Orchestern der Welt. Im Jahr 1991 trafen sich Mitglieder dieses großen Orchesters, um wunderschöne Kammermusikstücke einzuspielen. Eines von ihnen ist Beethovens Septett in Es-Dur, Op. 20. Beethoven vollendete 1800 sein Septett und widmete dieses Werk der Kaiserin Maria Theresia von Neapel und Sizilien. Diese Fassung der Solisten der Berliner Philharmoniker wurde im Philosophenhaus in der Bibliothek des Klosters Strahov in Prag aufgenommen. Das Septett besteht aus Bernd Gellerman (Violine), Rainer Moog (Viola), Jörg Baumann (Violincello), Klaus Stoll (Kontrabass), Karl Leister (Klarinette), Radovan Vlatkovic (Horn) und Milan Turkovic (Fagott).
06:46
Werke von Haydn, Mozart und Saint-Saëns
G00:59:002021HD
Der italienische Cellist und Dirigent Enrico Bronzi leitet das Orchestra da Camera di Perugia in einem intimen Konzert, das am 27. September 2021 in der prächtigen Basilica di San Pietro in der italienischen Stadt Perugia aufgezeichnet wurde. Das Programm beginnt mit einer Aufführung des Andante cantabile aus Joseph Haydns Sinfonie Nr. 13 in D-Dur, Hob. I:13, gespielt von Bronzi am Cello, begleitet vom Orchestra da Camera di Perugia. Anschließend schließen sich die italienischen Pianisten Linda Di Carlo und Marco Scolastra dem Orchester an, um Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester in Es-Dur, K. 365, aufzuführen. Es folgt Mozarts Konzertarie "Ch'io mi scordi di te? ... Non temer, amato bene", K. 505, gesungen von Marina Comparato. Die italienische Mezzosopranistin beschließt das Konzert mit der Arie „Mon coeur s’ouvre à ta voix“ aus Camille Saint-Saëns’ Oper Samson und Dalila, begleitet von Di Carlo am Klavier.
07:45
Tschaikowski - 5. Sinfonie, Op. 64
G00:55:002019HD
Im Mai 2019 interpretierte das Gewandhausorchester Leipzig unter Leitung des frisch ernannten Chefdirigenten Andris Nelsons Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 und Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1. Die Solistin des Konzerts war die herausragenden lettische Geigerin Baiba Skride. In Tschaikowskys Komposition gönnt sich das Instrument der Solistin keine Pause, erzählt unablässig ihre dunkle Geschichte und gerät in einen Teufelskreis aus ostinaten Passacaglia-Basslinien, die sich immer wieder mit betörend schönem Gesang überschneiden. Tschaikowsky hielt seine "Schicksalssymphonie" zunächst für einen Misserfolg und glaubte sich am Ende seiner Schaffenskraft. Wahrscheinlich war es die von Selbstzweifeln geplagte Natur des Komponisten, die es ihm fast unmöglich machte, ein selbstbewusstes Verhältnis zu seiner eigenen Schaffenskraft zu entwickeln. Zwischen den beiden Werken von Tschaikowsky und Schostakowitsch führt Skride Strawinskys Elegie für Violine solo auf.
08:41
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Arisa Onoda
G00:41:002024HD
Die Pianistin Arisa Onoda (Japan, 1996) spielt Ferruccio Busonis Transkription von J. S. Bachs „Chaconne“ aus der Partita Nr. 2 für Violine, BWV 1004; Frédéric Chopins Barcarolle in Fis-Dur, Op. 60; und „Noctuelles“ und „Alborada del gracioso“ aus Maurice Ravels Miroirs, in der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montrealer Museum der Schönen Künste aufgezeichnet.
09:22
PIAM - Halbfinale I: Liszt und Ravel
G00:38:002020HD
Der gefeierte Talentscout für klassische Musik, Antonio Mormone (1930–2017), lebt als Namensgeber des Premio Internazionale Antonio Mormone (PIAM), der dem Gewinner des gleichnamigen italienischen Musikwettbewerbs verliehen wird, weiter. Die erste Ausgabe dieses Wettbewerbs, der von 2019 bis 2021 an verschiedenen Orten in Mailand stattfand, war dem Klavier gewidmet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs spielt Josef Edoardo Mossali (Italien, 2001) Franz Liszts „Après une Lecture de Dante: Fantasia quasi Sonata“, Maurice Ravels „Toccata“ aus „Le tombeau de Couperin“, und Etüde Nr. 3 „La Campanella“ aus Liszts sechs „Grandes études de Paganini“. Diese Aufführung wurde im Februar 2020 am Teatro EDI Barrio in Mailand aufgenommen.
10:00
Bruckner - 5. Sinfonie
G01:22:002006HD
Bruckners 5. Sinfonie wird dank ihrer vielschichtigen, barocken und kontrapunktischen Tonalität häufig als die "Mittelalterliche" und aufgrund ihrer Feierlichkeit als die "Katholische" bezeichnet. Diese Beinamen passen der Sinfonie wie angegossen, obgleich Bruckner selbst sie gern als die "Fantastische" bezeichnete. Dr österreichische Komponist schrieb seine 5. Sinfonie bereits 1875/76, doch er veröffentlichte sie erst 1894, nach zahlreichen Revisionen. Franz Welser-Möst, Musikdirektor des Cleveland Orchestras und der Züricher Oper, brachte im September 2006 im Rahmen des Linz Brucknerfest sein amerikanisches Ensemble nach St. Florian um das monumentale Werk zu interpretieren.
11:23
Beethoven - Streichquartett Nr. 4, Op. 18, Nr. 4
G00:29:002020HD
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem außergewöhnlichen Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang tauchten die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten umfassenden Partituren ein. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Repertoires für Streichquartett, das drei Jahrzehnte von Beethovens musikalischer Kreativität umfasst, in sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erforschte jede Facette von Beethovens Streichquartettrepertoire: von den frühen Streichquartetten Opus 18 bis zu den Razumovsky-, Harfen- und Serioso-Quartetten (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensphase und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). Dieses Programm präsentiert Quatuor Ébène in der Aufführung von Beethovens Streichquartett Nr. 5 in A-Dur, Op. 18, Nr. 5; Streichquartett Nr. 4 in c-Moll, Op. 18, Nr. 4; und Streichquartett Nr. 12 in Es-Dur, Op. 127. Dieses Konzert wurde am 17. Dezember 2020 in der Philharmonie de Paris aufgezeichnet.
11:53
Die drei Leben der Clara Schumann
G00:56:002019HD
Der Dokumentarfilm „Die drei Leben der Clara Schumann“ verfolgt die faszinierende Lebensgeschichte von Clara Schumann, die am 13. September 1819 in Leipzig als Clara Wieck geboren wurde. Clara war eine außergewöhnlich talentierte Pianistin, die eine beeindruckende internationale Musikkarriere hatte. Schon in jungen Jahren lernte sie Robert Schumann kennen, den sie 1840 heiratete und mit dem sie acht Kinder bekam. Der Film nähert sich Claras Persönlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: durch ihre Briefe und Tagebücher, durch ihre Kompositionen und durch Musiker, die sie intensiv studiert haben. Der Dokumentarfilm zeigt auch die verschiedenen Orte, an denen sie lebte, und die Städte, die sie als Pianistin bereiste. Dieser Film von Andreas Morell und Magdalena Zięba-Schwind wurde im Jahr 2019 erstmals veröffentlicht.
12:50
Glass - Doppelkonzert für Klavier
G00:27:002016HD
Im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit des berühmten Komponisten der “Musik der repetitiven Strukturen”, Philip Glass, präsentieren die beiden französischen Pianistinnen Katia und Marielle Labèque die Europapremiere von Glass’ Doppelklavierkonzert unter Begleitung des Orchestre de Paris, unter der Leitung von Dirigent Jaap van Zweden.
13:17
Beethoven - 32. Klaviersonate, op. 111
G00:45:002016HD
Kann es uns gelingen, uns in Beethovens kreativen Geist hineinzuversetzen, besonders in der letzten Phase seines Lebens, als er mit schwerem Hörverlust zu kämpfen hatte? Tom Beghins neue Aufnahme von Beethovens Klaviersonaten Opus 109, 110 und 111 ist eine künstlerische Untersuchung dessen, inwiefern Beethovens Musik durch sein direktes Umfeld geprägt wurde, das er sich gemeinsam mit der Hilfe von Kollegen und Freunden schuf. Der Pianist Tom Beghin interpretiert hier nicht nur Beethovens Trilogie pianistischer Meisterwerke auf einem großartigen neuen Replikat Beethovens Broadwood-Klavieres, sondern verwendet dabei auch eine Rekonstruktion der Gehörmaschine, die auf dem Klavier des Komponisten montiert war, damit er weiterhin Musik komponieren und spielen konnte, trotz des schwindenden Gehörsinns. "Sie hören besser, wenn Sie Ihren Kopf unter diese Maschine halten, nicht wahr?", fragte André Stein einst Beethoven. Zwei Jahrhunderte später können auch wir unsere Köpfe unter die Maschine halten und uns fragen: Hören wir Beethoven anders? Beghin zieht uns in das Hörgerät hinein, wo wir die Essenz von Beethovens wilden und unwiderstehlich poetischen musikalischen Eingebungen fühlen und hören. „Inside the Hearing Machine“ lädt uns auf den multisensorischen Spielplatz eines gehörlosen Komponisten ein, für den die Maschine mehr als ein Hörgerät war und der über viel mehr als nur Klang mit seinem Instrument interagierte.
14:02
Mischa Fomin im Concertgebouw 2018
G01:36:002018HD
Musikkritiker aus Nordamerika, Europa und Russland sind sich einig: das einfühlsame und taktvolle Klavierspiel des in Nalchik geborenen PIanisten Mischa Fomin ist einzigartig. Nach seinem mit cum laude abgeschlossenen Musikstudium an der Gnessin’s Russian Academy of Music in Moskau, wo er unter der ehemaligen Schülerin des legendären Heinrich Neuhaus, Lina Bulatowa, Klavierspiel studierte, setzte Fomin sein Studium an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar fort. Heute ist er weltweit bekannt für herausragende Konzerte und sein Engagement im Bereich der Ausbildung von Nachwuchsmusikern. Für dieses Konzert kehrte Fomin 2018 zurück ins Amsterdamer Concertgebouw. Teil des Programms sind Beethovens 8. Klaviersonate, Op. 13 Pathétique und 14. Klaviersonate, Op. 27, Nr. 2, auch bekannt als seine Mondscheinsonate, sowie Tschaikowskis Vier Jahreszeiten, Op. 37b.
15:38
Beethoven - 30. Klaviersonate, op. 109
G00:24:002016HD
Kann es uns gelingen, uns in Beethovens kreativen Geist hineinzuversetzen, besonders in der letzten Phase seines Lebens, als er mit schwerem Hörverlust zu kämpfen hatte? Tom Beghins neue Aufnahme von Beethovens Klaviersonaten Opus 109, 110 und 111 ist eine künstlerische Untersuchung dessen, inwiefern Beethovens Musik durch sein direktes Umfeld geprägt wurde, das er sich gemeinsam mit der Hilfe von Kollegen und Freunden schuf. Der Pianist Tom Beghin interpretiert hier nicht nur Beethovens Trilogie pianistischer Meisterwerke auf einem großartigen neuen Replikat Beethovens Broadwood-Klavieres, sondern verwendet dabei auch eine Rekonstruktion der Gehörmaschine, die auf dem Klavier des Komponisten montiert war, damit er weiterhin Musik komponieren und spielen konnte, trotz des schwindenden Gehörsinns. "Sie hören besser, wenn Sie Ihren Kopf unter diese Maschine halten, nicht wahr?", fragte André Stein einst Beethoven. Zwei Jahrhunderte später können auch wir unsere Köpfe unter die Maschine halten und uns fragen: Hören wir Beethoven anders? Beghin zieht uns in das Hörgerät hinein, wo wir die Essenz von Beethovens wilden und unwiderstehlich poetischen musikalischen Eingebungen fühlen und hören. „Inside the Hearing Machine“ lädt uns auf den multisensorischen Spielplatz eines gehörlosen Komponisten ein, für den die Maschine mehr als ein Hörgerät war und der über viel mehr als nur Klang mit seinem Instrument interagierte.
16:03
Delibes – Coppelia
PG01:34:002010HD
Coppelia ist das klassischste französische Ballett. Es wurde 1870 in der Opéra de Paris uraufgeführt und zehrt von der Entwicklung der Gesellschaft und der Vorstellungskraft des Choreografen. Dies hier ist eine „funkelnde“ Version, modernisiert und spannend. Die Handlung spielt im Amerika von Fred Astaire, Gene Kelly und Jérôme Robbins. Stil und Geist der Broadway-Musicals, der Fantasie von Hollywood … und 40 Tänzer und Tänzerinnen! Aufgeführt 2001 vom Ballet de l'Opéra National de Bordeaux am Teatro La Fenice (Venedig).
17:37
Bach - 4. Brandenburgisches Konzert
G00:21:002021HD
J. S. Bachs Sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist schrieb diese zwischen 1711 und 1720 und widmete sie 1721 Christian Ludwig, Markgraf von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum nahmen der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten auf. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Aufführung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 4 in G-Dur, BWV 1049. In diesem Konzert sind zwei Blockflöten und eine Geige als Solisten zu hören. Im zweiten Satz des Konzerts spielen die Blockflöten eine wichtige Rolle, während die Violine im schnellen ersten und dritten Satz dominiert.
17:58
Hommage an Yehudi Menuhin
G01:46:002016HD
Am 22. April 2016 wäre Yehudi Menuhin 100 Jahre alt geworden. Der Geiger Daniel Hope ist einer seiner berühmtesten Schüler – und war auch einer seiner besten Freunde. Menuhin inspirierte Hope dazu, professioneller Musiker zu werden. Als Hopes Eltern nach London zogen, wurde seine Mutter Menuhins Sekretärin. Hope war von Anfang an bei ihm zu Hause und die Musik und das Geigen wurde zu einem wichtigen Bestandteil seines Lebens. Er sagt, dass ihm die Bartók-Duos, die er mit Menuhin gespielt hat, die faszinierende Welt von Bartóks Kompositionen überhaupt erst eröffneten. Bartók war somit ein obligatorischer Part des Konzertprogramms, genauso wie die Zugabe, die Hope für Menuhin letztes Konzert ausgewählt hat: Ravels „Kaddisch“. Ganz zu Beginn steht allerdings Elgars Violinkonzert. Daniel Hope spielt mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Iván Fischer.
19:45
Israel Philharmonic Orchestra: Coming Home
G01:03:002011HD
Am 24. Dezember 2001 feierte das Israel Philharmonic Orchestra, eines der renommiertesten Orchester der Welt, sein 75. Jubiläum. Der Film portraitiert das Orchester und seine ereignisreiche Geschichte vor dem Hintergrund Israels und des Holocausts. Verflochten mit Einzelbiografien und Archivmaterial begleiten uns Aufnahmen von Arturo Toscanini, Arthur Rubinstein, Leonard Bernstein, Isaac Stern, Zubin Mehta, Daniel Barenboim und Itzhak Perlman auf diese Reise durch 75 Jahre Geschichte des Israel Philharmonic Orchestra. Außerdem gewähren uns die Musiker Einblick in Proben, Konzerte und ihr Leben auf Tournee.
20:49
Barber - Adagio for Strings
G00:10:002021HD
Der mexikanische Dirigent Carlos Miguel Prieto leitet die Orquesta Sinfónica de Minería in einer Aufführung von Samuel Barbers Adagio for Strings. Das Werk, das 1936 vollendet wurde, wurde von Barber für Streichorchester aus dem zweiten Satz seines Streichquartetts, Op. 11, arrangiert. Adagio for Strings ist eines der bekanntesten Stücke der klassischen Musik. Das emotionale Gewicht des Werks hat zu seiner häufigen Verwendung in Filmen geführt, oft um Szenen von Trauer oder Tragödie zu verstärken. Diese Aufführung wurde 2021 im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt aufgenommen.
21:00
Mahler - Sinfonie Nr. 9
G01:31:002021HD
Maestro Myung-Whun Chung dirigiert das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einer Aufführung von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 in D-Dur. Diese in den Jahren 1908 und 1909 geschriebene Sinfonie war die letzte, die Mahler vollendete. Der abergläubische Mahler wollte ursprünglich keine neunte Sinfonie schreiben, weil er an den sogenannten „Fluch der Neunten“ glaubte. Schließlich starben auch die Komponisten Ludwig van Beethoven und Anton Bruckner, bevor sie ihre zehnte Sinfonie vollenden konnten. Mahlers Sinfonie Nr. 9 wurde am 26. Juni 1912 in Wien uraufgeführt, gespielt von den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Bruno Walter. Leider erlebte der Komponist dies nicht mehr: Er verstarb im Jahr zuvor. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
22:32
Saint-Saëns - Polonaise für zwei Klaviere Op. 77
G00:11:002021HD
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die „Grande Dame“ des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 „Heroisch“ und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns’ Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
22:43
Richard Strauss - Ein Heldenleben, Op. 40
G01:16:002023HD
Franz Welser-Möst dirigiert das Cleveland Orchestra in einem Konzert mit Richard Strauss' Tondichtung "Ein Heldenleben", Op. 40. Der Violin-Solist ist David Radzynski. Aufgenommen in der Severance Hall in Cleveland im Februar 2023. Strauss erregte im Alter von 34 Jahren großes Aufsehen, indem er sich selbst als zentrale Figur seines Tongedichts inszenierte. Allgemein als autobiografisch angesehen, enthält das Werk über dreißig Zitate aus Strauss' früheren Kompositionen.