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Verdi - Nabucco
PG02:21:002017HD
Der israelische Dirigent Daniel Oren leitet das Orchester der Arena di Verona in einer großartigen Interpretation von Giuseppe Verdis Nabucco von 2017. Verdis dritte Oper - und sein erster echter Erfolg - wurde 1842 für das Teatro alla Scala in Mailand kreiert, dem damaligen Epizentrum des "Risorgimento" und Hauptstadt des italienischen Nationalismus zu einem Zeitpunkt an dem die Verfechter der italienischen Unabhängigkeit von der österreichischen Besetzung sich nach und nach Gehör verschafften. Ein Auszug aus Va, pensiero, sull'ali dorate (deutsch: "Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen"), den die Juden im dritten Akt singen, nachdem sie durch Nabuchodonosor aus Babylon verbannt wurden und um ihre Heimat trauern, fand schnell Anklang unter den italienischen Nationalisten und gilt seitdem als Symbol der italienischen Nationalidentität. Daniel Oren gilt als echter Kenner Verdis und gern gesehener Gast der Arena di Verona. Er dirigiert dieses "lyrisch epische Werk", das den Italienern so sehr am Herzen liegt, mit großem Elan. Unter den Solisten sind George Gagnidze, Susanna Branchini, Nino Surguladze, Rubens Pelizzari und Stanislav Trofimov. Diese Aufnahme entstand während einer Aufführung 2017 in der Arena di Verona.
02:21
Tripelkonzert, Op. 56 & Symphonie Fantastique
G01:36:002022HD
Gianandrea Noseda dirigiert die vereinten Kräfte der KestonMAX-Stipendiaten der Music Academy und des London Symphony Orchestra in Ludwig van Beethovens Tripelkonzert in C-Dur, Op. 56, sowie Hector Berlioz’ Symphonie Fantastique, Op. 14. Dieses Konzert wurde am 20. November 2022 in LSO St Luke’s, London aufgenommen. Beethovens Konzert für Violine, Violoncello und Klavier in C-Dur, Op. 56, allgemein bekannt als das Tripelkonzert, wurde zwischen 1803 und 1804 komponiert. Die Wahl der drei Soloinstrumente macht es im Grunde zu einem Konzert für Klaviertrio, und es ist das einzige Konzert, das Beethoven je für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Berlioz’ Symphonie Fantastique (Episode aus dem Leben eines Künstlers … in fünf Sätzen), Op. 14, ist eine programmatische Symphonie, die 1830 geschrieben wurde. Es handelt sich um Programmmusik, die die Geschichte eines begabten Künstlers erzählt, der sich aus Verzweiflung über eine unerwiderte Liebe mit Opium vergiftet.
03:57
Rachmaninow & Gershwin: Rhapsodies
G00:50:002017HD
Das National Philharmonic Orchestra of Russia und der gefeierte russische Pianist Boris Berezowski vereinen unter der Leitung von Dirigent Konstantin Kwatinets ihre Kräfte in einem Konzertprogramm mit Werken von Rachmaninow und George Gershwin. Aufgenommen in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau. Das Konzert ist eine Produktion der Moscow Philharmonic Society, die einst der in Sankt Petersburg geborene Komponist Dimitri Schostakowitsch selbst als eine extrem einflussreiche Instanz "in der Entwicklung des musikalischen Lebens [in Russland]" beschrieb. "Sie ist eine Art universitätsähnliche Institution, die von hunderten Musikfans und tausenden Musikern frequentiert wird", so Dimitri Schostakowitsch. Die Moscow Philharmonic Society wurde 1922 vom damaligen Kulturabgeordneten des Landes, Anatoli Lunatscharski, gegründet und ist inzwischen Russlands führende Instanz für Konzertorganisation.
04:48
Janáček - Violinsonate
G00:19:002021HD
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die „Grande Dame des Klaviers“ wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet. Im Rahmen dieses Konzerts spielen die Geigerin Akiko Suwanai und der Pianist Iddo Bar-Shaï Leoš Janáčeks Violinsonate.
05:07
Mozart - Sinfonie Nr. 34, K. 338
G00:40:002021HD
Maestro Iván Fischer dirigiert das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einem fesselnden Konzertprogramm mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvořák. Eröffnet wird das Programm mit Mozarts Sinfonie Nr. 34 in C-Dur, KV 338. Diese Sinfonie, die im Sommer 1780 komponiert wurde, war die letzte, die Mozart in Salzburg als Hofmusiker schrieb. Die Sinfonie besteht aus drei Sätzen. Die beiden äußeren Sätze sind energiegeladen und enthalten Fanfaren und mitreißende Themen; der zweite Satz hingegen ist ruhig und ausschließlich für Streicher geschrieben. Das nächste Werk im Programm ist Dvořáks Sinfonie Nr. 7 in d-Moll, Op. 70, die im März 1885 vollendet wurde. Die Uraufführung fand einen Monat später in London statt und wurde vom Komponisten selbst dirigiert. Wie viele andere Werke aus dieser Zeit ist die Sinfonie in einem dramatischeren und dunkleren Stil geschrieben, was im Kontrast zu den meisten anderen Werken des Komponisten steht. Diese Aufführung wurde am 29. Januar 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
05:48
CMIM Piano 2024 - Halbfinale I: Carter Johnson
G00:11:002024HD
Pianist Carter Johnson (Kanada, 1996) tritt mit dem CMIM-Ensemble auf, das aus drei Hauptstreichern des Orchestre symphonique de Montréal besteht. Gemeinsam interpretieren sie den ersten Satz, Sostenuto assai – Allegro ma non troppo, aus Robert Schumanns Klavierquartett in Es-Dur, Op. 47. Diese Aufführung fand während der Kammermusikrunde des zweigeteilten Halbfinales des Concours musical international de Montréal – Piano 2024 (CMIM) statt und wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgezeichnet.
06:00
Schönheit ist ein Verbrechen: Mendelssohn & Brahms
G01:05:002015HD
Dirigent Teodor Currentzis leitet sein Musikensemble MusicAeterna und die Violinspielerin Patricia Kopatchinskaja in einem Konzertprogramm, das das Talent und Können der jungen Musiker zum Ausdruck bringt. Das Thema des Konzertes ist die Suche nach einer Neudefinition der Bedeutung von Schönheit. Dem Thema entsprechend wirft diese Performance von 2015 ein ganz neues Licht auf zwei beliebte Klassiker von Brahms und Mendelssohn: Felix Mendelssohns Violin Concerto in es-Dur und Johannes Brahms 3. Sinfonie in F-Moll.
07:05
Glass - Doppelkonzert für Klavier
G01:22:002016HD
Im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit des berühmten Komponisten der “Musik der repetitiven Strukturen”, Philip Glass, präsentieren die beiden französischen Pianistinnen Katia und Marielle Labèque die Europapremiere von Glass’ Doppelklavierkonzert unter Begleitung des Orchestre de Paris. Das Programm wird fortgesetzt mit Schostakowitschs 5. Sinfonie, unter der Leitung von Dirigent Jaap van Zweden, dem gegenwärtigen Direkto des Hong Kong Philharmonic Orchestra und nächstem Musical Director der New Yorker Philharmoniker.
08:27
Richard Strauss - Ein Heldenleben, Op. 40
G00:58:002023HD
Franz Welser-Möst dirigiert das Cleveland Orchestra in einem Konzert mit Richard Strauss' Tondichtung "Ein Heldenleben", Op. 40. Der Violin-Solist ist David Radzynski. Aufgenommen in der Severance Hall in Cleveland im Februar 2023. Strauss erregte im Alter von 34 Jahren großes Aufsehen, indem er sich selbst als zentrale Figur seines Tongedichts inszenierte. Allgemein als autobiografisch angesehen, enthält das Werk über dreißig Zitate aus Strauss' früheren Kompositionen.
09:26
Rachmaninow - 1. Klavierkonzert, Op. 1
G00:30:002017HD
In diesem Konzert wird der Pianist Boris Berezovsky vom Moskauer Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Alexander Sladkovsky in einer Aufführung von Rachmaninovs Klavierkonzert Nr. 1, Op. 1 begleitet. Rachmaninov komponierte sein erstes Konzert im Alter von 18 Jahren, während er am Moskauer Konservatorium studierte. Das Konzert wird mit einer Komposition des jungen russischen Komponisten Elmir Nizamov (1986) eröffnet, die den Titel "Heavenly Movement" trägt. Dieses Konzert wurde am 28. April 2017 im Tschaikowsky-Konzertsaal der Moskauer Philharmonischen Gesellschaft aufgenommen.
09:56
Fischer dirigiert Prokofjew und Strawinsky
G00:06:002015HD
Iván Fischer dirigiert das Budapest Festival Orchestra in einem Konzert, das 2015 in der Béla Bartók National Concert Hall in Budapest, Ungarn, aufgenommen wurde. Das Konzert beginnt mit Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen, Op. 34. Danach tritt Thomas Zehetmair als Soloviolinist in Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Op. 63 auf. Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Werke von Strawinsky, darunter Musik für das Ballett "Jeu de cartes" (1937) und die Feuervogel-Suite Nr. 2 (1919). Jeu de cartes ist eines von Strawinskys neoklassischen Werken und besteht aus drei Teilen ('deals'). Die Feuervogel-Suite Nr. 2 basiert auf der Musik des gleichnamigen Balletts, das für die Ballets Russes von Sergej Diaghilew geschrieben und 1910 in Paris uraufgeführt wurde.
10:03
Mahler - Sinfonie Nr. 9
G01:26:002021HD
Maestro Myung-Whun Chung dirigiert das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einer Aufführung von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 in D-Dur. Diese in den Jahren 1908 und 1909 geschriebene Sinfonie war die letzte, die Mahler vollendete. Der abergläubische Mahler wollte ursprünglich keine neunte Sinfonie schreiben, weil er an den sogenannten „Fluch der Neunten“ glaubte. Schließlich starben auch die Komponisten Ludwig van Beethoven und Anton Bruckner, bevor sie ihre zehnte Sinfonie vollenden konnten. Mahlers Sinfonie Nr. 9 wurde am 26. Juni 1912 in Wien uraufgeführt, gespielt von den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Bruno Walter. Leider erlebte der Komponist dies nicht mehr: Er verstarb im Jahr zuvor. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
11:29
Dupré - Variationen über zwei Themen, Op. 35
G00:21:002024HD
Der italienische Pianist Alessandro Marangoni und der italienische Organist Paolo Oreni präsentieren Marcel Duprés "Variationen über zwei Themen" für Klavier und Orgel, Op. 35. Oreni spielt auf seiner selbst entworfenen Wanderer-Orgel, die derzeit größte transportable Pfeifenorgel der Welt. Mit ihren 1200 Pfeifen und 42 Registern bietet sie alle wichtigen Klangfarben, die für das Orgelrepertoire erforderlich sind. Diese beeindruckende Darbietung wurde am 5. April 2024 in der Fabbrica Poggi in Pavia, Italien, aufgenommen.
11:50
Music in the air
G00:59:002012HD
Bei der Popularisierung klassischer Musik spielt besonders der Einfluss des Fernsehens eine entscheidende Rolle. So hält es nicht nur wertvolle Augenblicke des Musizierens für die Ewigkeit fest, sondern trägt auch dazu bei, die Zukunft der Musik zu gestalten. Das Internationale Musik- und Medienzentrum (IMZ) mit Sitz in Wien ist eine weltweite Vereinigung für alle, die sich mit klassischer und zeitgenössischer Musik, Weltmusik, Jazz und Tanz beschäftigen und feierte 2015 sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat der renommierte Filmemacher Reiner E. Moritz den Dokumentarfilm "Music in the air" produziert, der die Geschichte der klassischen Musik im Fernsehen beleuchtet. Der Film taucht tief in die Archive des Fernsehens ein und zeigt, was das Medium zur Verbreitung der Musik beigretagen hat. Er zeigt seltene Aufnahmen von Arturo Toscanini, der das NBC Symphony Orchestra in einem der ersten im Fernsehen übertragenen Konzerte dirigiert, sowie fesselnde Ausschnitte aus Leonard Bernsteins Young People Concerts. Außerdem enthält der Film Ausschnitte großer Aufführungen aus der Vergangenheit, unter anderem von Glenn Gould, Herbert von Karajan, Igor Strawinsky und Pierre Boulez.
12:50
Saint-Saëns - 3. Sinfonie, op. 78
G00:36:002018HD
Das Philharmonische Orchester Rotterdam spielte unter der Leitung von Conrad van Alphen am 20. Oktober 2018 in Rotterdamer Konzertsaal „De Doelen“ Saint-Saëns’ 3. Sinfonie, op. 78. Als Solist trat Geert Bierling auf. Saint-Saëns vollendete seine 3. Sinfonie 1886. Sie trägt den Beinamen „Orgelsinfonie“, da dieses Instrument im zweiten und vierten Satz zu hören ist. „Ich habe in diesem Werk alles gegeben, was ich geben konnte. Was ich hier gemacht habe, werde ich nie wieder machen“, so der Komponist über seine 3. Sinfonie. Dieses Werk war der Höhepunkt seiner sinfonischen Karriere: Er hat sich danach nie wieder an dieser musikalischen Form versucht.
13:26
Schumann - Fantasie in C-Dur, Op. 17
G00:36:002023HD
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Schumanns Fantasie in C, Op. 17, entstand 1836 und wurde vor der Veröffentlichung 1839 überarbeitet. Sie ist Franz Liszt gewidmet und zählt zu den bedeutendsten Klavierwerken Schumanns und der frühen Romantik. Die Komposition folgt einer freien Sonatenform: Der erste Satz ist rhapsodisch und leidenschaftlich, der mittlere ein großartiges Rondo und das Finale langsam und meditativ. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Er gab gefeierte Klavierrezitals und -konzerte in vielen renommierten Konzerthallen.
14:03
Strawinsky - Psalmensinfonie
G01:37:002011HD
Diese Aufnahme begleitet das allererste Konzert von Dirigent Fabio Luisi in seiner Position als Dirigent des Dänischen Radio-Sinfonieorchesters. Beethovens fantastische Eroica gilt als echter Meilenstein der Klassik, und Seite an Seite mit Strawinskis bewegender Psalmensinfonie und Strauss‘ Don Juan stellt dieses Konzer die einzige Chemie zwischen Luisi und den Musikern des Orchesters, dessen Chefdirigent der Italiener inzwischen ist, unter Beweis. Die Performance wurde 2017 im DR Koncerthuset, Kopenhagen aufgenommen.
15:40
Schubert - Rondo D. 951
G00:18:002021HD
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die „Grande Dame des Klaviers“ wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet. Im Rahmen dieses Konzerts spielen Argerich und der Pianist Iddo Bar-Shaï Franz Schuberts Rondo in A-Dur, D. 951.
15:59
Ice Dance: Cinderella (2008)
G01:57:002008HD
Die Imperial Ice Stars sind weltweit anerkannt als die Vorreiter im Bereich Theater-Eiskunstlauf. Die letzte Interpretation des Ensembles von Publikumsliebling Schwanensee aus dem Jahre 2006 begeisterte über 6 Millionen Zuschauer in zwölf Ländern. Das Publikum und Kritiker waren sich einig in ihrem überwältigendem Lob, das von den stehenden Ovationen der Performances nur unterstrichen wurde. Der Schauplatz der Imperial Ice Stars-Interpretation von Cinderella on Ice ist die russische Region Sibiriens. Um der beliebten Geschichte einen neuen, originellen Twist zu geben, versetzte der preisgekrönte Artistic Director Tony Mercer die beliebte Geschichte in eine neue Umgebung. Zu eigens kuratierter Musik bieten die 26 Eistänzer eine einzigartige Show, aufgenommen 2008 in Melbourne, Australien.
17:56
Schubert - Rosamunde Ouvertüre (D. 644)
G00:16:002015HD
Andreas Spering leitet die Philharmonie Zuidnederland in einer Performance von Franz Schuberts (1797-1828) Rosamunde Ouvertüre (D. 644). Aufgenommen 2015 im Muziekgebouw Eindhoven, Niederlande.
18:13
Luisi dirigiert Strauss, Beethoven und Schönberg
G01:38:002017HD
Fabio Luisi leitet das Dänische Sinfonieorchester in einer Interpretation von Strauss’ 1. Hornkonzert. Das Werk ist eines der beliebtesten und meistgespieltesten des Repertoires des 19. Jahrhunderts, sowie das erste Orchesterwerk des Komponisten fürs Horn. Strauss‘ Vater Franz war selbst ein virtuoser Hornspieler und seinerseits einer der führenden Solisten des Instruments. Teil des Programmes sind außerdem Beethovens unsterbliche 7. Sinfonie, sowie Schönbergs frühes Werk „Verklärte Nacht“. Lasse Mauritzen, der erste Hornist des DNSOs, ist der Solist in Strauss Hornkonzert. Diese Performance wurde 2017 im dänischen DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
19:51
In der Probe: Esa-Pekka Salonen
G01:10:001997HD
Der finnische Komponist und Dirigent Esa-Pekka Salonen war von 1992 bis 2009 Musikdirektor des Los Angeles Philharmonic. Unter seiner dynamischen Leitung wurde das Orchester als eines der herausragendsten der Welt anerkannt. Die spannende musikalische Partnerschaft, die Salonen mit seinen Musikern aufgebaut hat, wurde in der internationalen Presse weithin gelobt. Die Klarheit, Effizienz und Bescheidenheit des Dirigenten haben eine entspannte Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Orchester gefördert, die sich besonders im Probenprozess zeigt. Diese Episode „In Rehearsal“ zeigt Salonen bei der Probe von Claude Debussys impressionistischem Orchesterwerk La Mer mit dem Los Angeles Philharmonic im Dorothy Chandler Pavilion des Musikzentrums des Los Angeles County. Sie bietet einen faszinierenden Einblick in Salonens Verhältnis zu seinen Musikern und auch in Debussys Meisterwerk.
21:01
Mahler - 6. Sinfonie
G01:46:002018HD
Am 14. November 1987 feierte ein vielversprechender junger Dirigent sein Debüt mit den Berliner Philharmonikern mit einem Konzert um Mahlers 6. Sinfonie: Simon Rattle. Im Rückblick auf dieses prägende Bühnenerlebnis sagt Rattle selbst: "Es fühlte sich so an, als hätte ich an diesem Tag meine Stimme gefunden." In diesem letzten Konzert der Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle als Chefdirigent von 2018 steht nun erneut das facettenreiche Werk Mahlers auf dem Programm. Die 6. Sinfonie ist auch als die "Tragische" bekannt, deren beinah nihilistischer Ton in starkem Kontrast zu Mahlers Lebenssituation zum Zeitpunkt der Entstehung des Werkes steht. Der Komponist veröffentlichte das Werk 1902, kurz nachdem er seine Frau Alma heiratete und das Paar seine zweite Tochter willkommen hieß.
22:48
Sinding - Serenade in A-Dur, Op. 92
G00:22:002013HD
Die Geiger Francesca Dego und Domenico Nordio sowie der Pianist Andrea Bacchetti spielen die Serenade in A-Dur, Op. 92 des norwegischen Komponisten Christian Sinding (1856-1941). Zusammen mit Edvard Grieg war Sinding zur Jahrhundertwende Norwegens bekanntester Komponist. Sinding komponierte im spätromantischen Stil, und sein Werk umfasst zahlreiche Klavierstücke, Kammermusik und Lieder. Der Komponist schrieb zwei Serenaden für zwei Violinen und Klavier: Op. 56 und Op. 92. Seine Serenade Op. 92 stammt aus dem Jahr 1909 und besteht, wie auch seine andere Serenade, aus fünf Sätzen. Diese Aufführung wurde am 2. Dezember 2013 im Teatro Comunale Città di Vicenza, Italien, aufgenommen.
23:11
Beethoven - Sinfonie Nr. 1 in C-Dur, op. 21
G00:40:002014HD
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l’Opéra national de Paris nahmen den kompletten Zyklus der Symphonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Symphonie Nr. 1 in C-Dur, Op. 21. Die Symphonie zeigt Beethovens Treue zum Modell der späten Symphonien von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart, aber auch seinen Versuch, sich von seinen Vorgängern abzuheben. So beginnt das Werk beispielsweise mit einer langsamen Einleitung, die die Tonart des Stückes nicht festlegt, was den Zuhörer verwirrt. Bemerkenswert ist auch die ungewöhnlich hervorgehobene Rolle der Holzbläser und der dritte Satz, der als Menuett bezeichnet wird, aber eher den Charakter eines Scherzos hat. Diese Aufführung wurde 2014 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgenommen.
23:52
Mozart - Gran Partita
G00:07:002015HD
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Wolfgang Amadeus Mozarts Serenade Nr. 10 für Blechbläser in B-Dur, K. 361, auch bekannt als die 'Gran Partita'. Die Komposition ist für zwölf Blechbläser und Kontrabass geschrieben und besteht aus sieben Teilen. Die Dauer des Stücks ist länger als die der anderen Kammermusikwerke des Komponisten. Es ist bemerkenswert, dass Mozart eine größere Instrumentierung gewählt hat. Neben den 8 Instrumenten des üblichen Bläseroktetts fügte Mozart zwei Bassetthörner, zwei zusätzliche Hörner in F und einen Kontrabass hinzu. Diese Aufführung wurde 2015 in der Philharmonie de Paris, Frankreich, aufgenommen.