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Donizetti - Lucia di Lammermoor
Die italienische Dirigentin Speranza Scappucci leitet die Philharmonia Zürich und den Chor des Opernhauses Zürich bei einer Aufführung von Gaetano Donizettis tragischer Oper „Lucia di Lammermoor“ (1835). Das Libretto wurde von Salvatore Cammarano nach dem Roman „Die Braut von Lammermoor“ von Sir Walter Scott geschrieben. Das Werk spielt im Schottland des 17. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte von Lucia, die sich in Edgardo, den Erzfeind ihrer Familie, verliebt. Sie wird jedoch von ihrem Bruder Enrico gezwungen, einen Mann zu heiraten, den sie nicht liebt, was die junge Frau in den Wahnsinn treibt. Die Oper enthält Lucias berühmte „verrückte Szene“ mit der technisch anspruchsvollen Arie „Il dolce suono“ gesungen wird. Die Koloratursopranistin Irina Lungu singt hier die Titelrolle und zeigt ihre stimmliche Kompetenz. Im Original von Donizetti wird Lucias Wahnsinnsszene von einer Glasharmonika begleitet, was der Szene eine übernatürliche, gespenstische Atmosphäre verleiht. Zu den Solisten gehören Massimo Cavalletti (Enrico Ashton), Piotr Beczała (Edgardo di Ravenswood), Andrew Owens (Lord Arturo Bucklaw), Oleg Tsibulko (Raimondo Bidebent), Roswitha Christina Müller (Alisa) und Iain Milne (Normanno). Diese Aufführung wurde 2021 im Opernhaus Zürich aufgenommen.
02:19
Jerusalem International Chamber Music Festival
Das Jerusalem International Chamber Music Festival ist bekannt für ein außergewöhnliches Repertoire sowie das einmalige Aufeinandertreffen von erstklassigen Solisten, die sich in der Regel nicht auf einer Bühne treffen. Das Festival hat einen unglaublichen Erfolg mit Konzerten in ausverkauften Hallen. Dieses Programm präsentiert die Highlights des Festivals 2008, deren Thema eine Erforschung des "Nationalgeistes" in der Musik war.
04:46
Beethoven - Sinfonie Nr. 1 in C-Dur, op. 21
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l’Opéra national de Paris nahmen den kompletten Zyklus der Symphonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Symphonie Nr. 1 in C-Dur, Op. 21. Die Symphonie zeigt Beethovens Treue zum Modell der späten Symphonien von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart, aber auch seinen Versuch, sich von seinen Vorgängern abzuheben. So beginnt das Werk beispielsweise mit einer langsamen Einleitung, die die Tonart des Stückes nicht festlegt, was den Zuhörer verwirrt. Bemerkenswert ist auch die ungewöhnlich hervorgehobene Rolle der Holzbläser und der dritte Satz, der als Menuett bezeichnet wird, aber eher den Charakter eines Scherzos hat. Diese Aufführung wurde 2014 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgenommen.
05:18
Chopin - Introduktion und Polonaise, Op. 3
Die italienische Cellistin Silvia Chiesa und der italienische Pianist Maurizio Baglini spielen Frédéric Chopins "Introduction und Polonaise brillante" in C-Dur, Op. 3. Diese Aufführung wurde am 4. November 2024 im Sala Verdi des Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand, Italien, aufgenommen.
05:28
Strawinsky - Le Sacre - II: Le Sacrifice
Jedes Jahr wird das Europakonzert von den Berliner Philharmonikern in einem bekannten Konzertsaal oder an einem besonderen Ort veranstaltet. Das diesjährige Konzert wird in der prächtigen Royal Albert Hall in London aufgeführt. Der niederländische Dirigent Bernard Haitink schließt mit Strawinskys „Frühlingsopfer“ ab, das der Komponist 1913 für Sergei Diaghilevs Ballets Russes schrieb. Die Premiere sorgte aufgrund der avantgardistischen Natur der Musik und der Choreographie des Stückes für viel Aufsehen und Furore beim Publikum. Das „Frühlingsopfer“ gilt heute als eines der Meisterwerke der klassischen Musikgeschichte und hat viele Komponisten des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Zugabe ist Tschaikowskys Blumenwalzer aus dem Nussknacker.
05:46
Telemann - Jesus liegt in letzten Zügen, TWV 1:983
Der Film Jaroussky singt Bach & Telemann ist das Portrait eines ganz besonderen Sängers – und das zweier außergewöhnlicher Komponisten. Wenn Philippe Jaroussky mit seiner Engelsstimme, die fast zeitlos scheint und nicht in einen Epoche oder ein Jahrzehnt gehört, Stücke von Telemann und Bach singt, wird klar, dass ihre Musik über die Jahrhunderte nichts von ihrer puren emotionale Kraft und Reinheit verloren hat. Der Film beinhaltet die Aufführungen von Telemanns Jesus liegt in den letzten Zügen und die Symphonie aus der Brockes-Passion sowie Der am Ölberg zagende Jesus und Bachs Symphonie aus Ich hatte viel Bekümmernis und Ich habe genug.
06:00
Mozart - 17. Klavierkonzert, KV 453
Aufgenommen wurde das 17. Klavierkonzert, KV 453 im Wiener Schloss Schönbrunn. Es spielt der Solist Dezsö Ránki, begleitet vom English Chamber Orchestra unter der Leitung von JeffreyTate.
06:35
Arvo Pärt - Kanon Pokajanen
Arvo Pärts "Kanon Pokajanen" (aus ‘Kanon der Reue an den Hernn Jesus Christuzs’, 1995-97) basiert auf dem orthodoxen Kanon der Reue, überliefert aus frühen slavisch-christlichen Manuskripten aus dem sechsten Jahrhundert nach Christus. Der Kanon befasst sich mit dem Thema Veränderung: dem Übergang von der Nacht zum Tag, vom Alten zum Neuen Testament, von Prophezeiung und Erfüllung, dem Hier und Jetzt und dem Jenseits. In diesem Konzert interpretieren die Sänger des flämischen Kammerchors Aquarius das facettenreiche Stück. Aquarius ist setzt neue Maßstäbe im modernen Chorrepertoire, wie diese Performance von 2008 beweist. Das zweistündige Konzert wird stimmungsvoll von Kerzenlicht und einer zeremoniellen Prozession begleitet. Die musikalische Leitung übernimmt Dirigent Michael de Smet.
08:21
Beethoven - Triple Concerto, Op. 56
Der amerikanische Dirigent Leonard Slatkin leitet das Orchestre National de Lyon in einem Konzert, das 2014 im Auditorium de Lyon aufgenommen wurde. Das Konzert öffnet mit William Bolcoms Circus Ouverture, die speziell für Slatkins 70. Geburtstag komponiert wurde. Im Anschluss interpretiert das Orchester Beethovens Tripelkonzert in C, Op. 56 in einer Kollaboration mit den Solistinnen Olga Kern (Klavier), Baibe Skride (Violine) und Sol Gabetta (Cello). Das Werk ist das einzige Konzert, das Beethoven jemals für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Das Konzert kommt schließlich mit Ravels beliebter Orchestrierung von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung zu einem krönenden Abschluss.