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Gluck - Iphigénie en Tauride
14A01:53:002020HD
„Iphigénie en Tauride“ (1779) ist eine tragische Oper des in Deutschland geborenen Komponisten Christoph Willibald Gluck. Das für die französische Bühne verfasste Werk wurde im Jahr 1779 mit großem Erfolg an der Pariser Königlichen Musikakademie uraufgeführt. Sie spielt in der Zeit nach dem Trojanischen Krieg. Iphigénie, die von ihrem Vater Agamemnon geopfert werden sollte, wurde von Diana gerettet und nach Tauris gebracht, wo sie zur Hohepriesterin einer Göttin wurde. Diego Fasolis leitet in dieser Inszenierung das Orchestre National des Pays de la Loire und den Chœur d’Angers Nantes Opéra. Zu den Solistinnen und Solisten gehören Marie-Adeline Henry, Charles Rice, Sébastien Droy, Jean-Luc Ballestra und Élodie Hache. Diese Aufführung wurde 2020 im Grand Théâtre d’Angers in Frankreich aufgezeichnet.
01:53
Mahler - Sinfonie Nr. 7
G01:23:001993HD
Der niederländische Dirigent Bernard Haitink dirigiert die Siebte Sinfonie von Gustav Mahler, gespielt von den Berliner Philharmonikern. Diese Sinfonie für ein großes Orchester wurde mit dem Komponisten selbst als Dirigenten 1908 in Prag uraufgeführt. Innerhalb von wenigen Wochen wurde die Komposition bereits in den Niederlanden und Deutschland aufgeführt, aber dem Publikum gefiel die Sinfonie nicht auf Anhieb. Die Sinfonie, die aus fünf Sätzen besteht, hat einen komplizierten Tonartenplan und es könnte deshalb im Vergleich zu seinen früheren Sinfonien schwerer sein, zuzuhören. Der zweite und vierte Satz der Sinfonie sind von der Nacht inspiriert und werden 'Nachtmusik' genannt. Eine seiner Inspirationsquellen für die Sätze ist 'Die Nachtwache' des Malers Rembrandt. Das Finale der Sinfonie ist so außergewöhnlich lebendig wie sonst keine von Mahlers Sinfonien und endet auf seltsame aber schöne Weise.
03:16
Beethoven - 5. Klavierkonzert, Op. 73
G00:42:001994HD
Beim Europakonzert 1994 brillierten die Berliner Philharmoniker, Daniel Barenboim und Claudio Abbado in Meiningen: mit Ludwig van Beethovens 5. Klavierkonzert und Johannes Brahms 2. Sinfonie. Beethoven vollendete sein letztes Klavierkonzert 1811 in Wien. Es ist im englischen Sprachraum unter dem Beinamen „Emperor Concerto” bekannt und ein Lieblingsstück von Starpianisten wie Daniel Barenboim. Brahms 2. Sinfonie stammt aus dem Jahr 1877 und wird wegen ihres heiteren und lieblichen Charakters oft mit Beethovens 6. Sinfonie verglichen.
03:59
Beethoven - Streichquartett Nr. 5, op. 18, Nr. 5
G00:31:002020HD
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem außergewöhnlichen Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang tauchten die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten umfassenden Partituren ein. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Repertoires für Streichquartett, das drei Jahrzehnte von Beethovens musikalischer Kreativität umfasst, in sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erforschte jede Facette von Beethovens Streichquartettrepertoire: von den frühen Streichquartetten Opus 18 bis zu den Razumovsky-, Harfen- und Serioso-Quartetten (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensphase und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). Dieses Programm präsentiert Quatuor Ébène in der Aufführung von Beethovens Streichquartett Nr. 5 in A-Dur, Op. 18, Nr. 5; Streichquartett Nr. 4 in c-Moll, Op. 18, Nr. 4; und Streichquartett Nr. 12 in Es-Dur, Op. 127. Dieses Konzert wurde am 17. Dezember 2020 in der Philharmonie de Paris aufgezeichnet.
04:30
Prokofjew - Peter und der Wolf
G00:25:002021HD
Der mexikanische Dirigent Carlos Miguel Prieto leitet die Orquesta Sinfónica de Minería in einer Aufführung von Sergei Prokofjews "Peter und der Wolf", Op. 67. Geschrieben im Jahr 1936, ist "Peter und der Wolf" eine kurze, erzählte Orchestersuite, die die Geschichte eines mutigen Jungen namens Peter erzählt, der mit seinem Großvater am Rande eines Waldes lebt. Mit Hilfe seiner tierischen Freunde überwältigt Peter einen bösen Wolf und bringt ihn schließlich in den Zoo. In dieser Suite wird jede Figur durch ein anderes Instrument oder eine Instrumentengruppe dargestellt, was eine großartige Einführung in die Klänge des Orchesters bietet. Maestro Prieto gibt eine Einführung in die verschiedenen Teile der Suite. Diese Aufführung wurde 2021 im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt aufgenommen.
04:56
IVC 2021 - Finale: Diepenbrock, Fauré u. a.
G00:37:002021HD
Der Tenor Zhuohan Sun (China, 1993) und die Pianistin Sara Pavlovic (Serbien, 1996) führen das „Wanderlied“ aus Robert Schumanns Kerner-Liedern, Op. 35, auf; „Der Abend kommt gezogen“ aus Alphons Diepenbrocks „Drie ballades“, Op. 1; Gabriel Faurés „Prison“, Op. 83, No. 1; „Ganymed“ aus Hugo Wolfs „Goethe-Liedern“; Franz Schuberts „Nacht und Träume“, D. 827; Zaiyi Lu's „The bridge in my homeland“; „Mit Myrten und Rosen“ aus Schumanns „Liederkreis“, Op. 24; „C“ aus Francis Poulencs „Deux poèmes de Louis Aragon“, FP 122; und „Scheiden und Meiden“ aus Gustav Mahlers „Liedern und Gesängen aus der Jugendzeit“. Die Aufführungen stammen aus dem Finale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde in der Verkadefabriek in ’s-Hertogenbosch, Niederlande, aufgezeichnet.
05:34
Barber - Adagio for Strings
G00:16:002021HD
Der mexikanische Dirigent Carlos Miguel Prieto leitet die Orquesta Sinfónica de Minería in einer Aufführung von Samuel Barbers Adagio for Strings. Das Werk, das 1936 vollendet wurde, wurde von Barber für Streichorchester aus dem zweiten Satz seines Streichquartetts, Op. 11, arrangiert. Adagio for Strings ist eines der bekanntesten Stücke der klassischen Musik. Das emotionale Gewicht des Werks hat zu seiner häufigen Verwendung in Filmen geführt, oft um Szenen von Trauer oder Tragödie zu verstärken. Diese Aufführung wurde 2021 im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt aufgenommen.
05:51
CMIM Piano 2024 - Halbfinale I: Carter Johnson
G00:08:002024HD
Pianist Carter Johnson (Kanada, 1996) tritt mit dem CMIM-Ensemble auf, das aus drei Hauptstreichern des Orchestre symphonique de Montréal besteht. Gemeinsam interpretieren sie den ersten Satz, Sostenuto assai – Allegro ma non troppo, aus Robert Schumanns Klavierquartett in Es-Dur, Op. 47. Diese Aufführung fand während der Kammermusikrunde des zweigeteilten Halbfinales des Concours musical international de Montréal – Piano 2024 (CMIM) statt und wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgezeichnet.
06:00
Beethoven - Violinkonzert, Op. 61
G00:50:001992HD
Der israelische Violinist Itzhak Perlman gibt ein Konzert mit den Berliner Philharmonikern und Daniel Barenboim. Zusammen führen sie das Violinkonzert, Op. 61 von Ludwig van Beethoven auf. Selten waren so eindrückliche Kräfte versammelt, und selten sind sie der Herausforderung dieses intellektuell und technisch komplexen Werks so gerecht geworden. Beethoven widmete sein Violinkonzert seinem Kollegen Franz Clement, einem führenden Violinisten seiner Zeit. Das Werk wurde 1806 in Wien uraufgeführt, doch war es kein Erfolg und wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten nur selten gespielt. Das Werk wurde 1844 wiederbelebt, als der damals 12-jährige Violinist Joseph Joachim mit dem Orchester der London Philharmonic Society, dirigiert von Mendelssohn. Seitdem ist es eines der wichtigsten Werke des Violinkonzert-Repertoires. Das Werk ist außerdem für seine breites Spektrum an Kadenzen bekannt.
06:50
Werke von Beethoven und Saint-Saëns
G01:07:002021HD
Im Mai und Juni 2021 feierte die argentinische Starpianistin Martha Argerich ihren 80. Geburtstag mit Musik im Château de Chantilly, Frankreich. Bei diesem Konzert, das Teil des Festivals Les Coups de Cœur de Chantilly ist, wird Argerich von drei ihr nahestehenden Musiker begleitet: dem Cellisten Mischa Maisky, dem Geiger Maxim Vengerov und dem Pianisten Iddo Bar-Shaï. Sie treten mit dem Orchester Les Siècles unter der Leitung des rumänisch-österreichischen Dirigenten Ion Marin auf. Zuerst steht Ludwig van Beethovens Tripelkonzert in C-Dur, Op. 56, auf dem Programm, mit den Solisten Argerich, Vengerov und Maisky. Dieses Werk, 1803 komponiert, ist das einzige Konzert, das Beethoven für mehr als ein Soloinstrument schrieb. Es folgt Camille Saint-Saëns' musikalische Suite Der Karneval der Tiere (Le carnaval des animaux), mit Argerich und Bar-Shaï als Pianisten. Diese Suite, 1886 komponiert, besteht aus 14 Sätzen, die verschiedene Tiere darstellen. Das Werk wurde erst 1922, ein Jahr nach Saint-Saëns' Tod, veröffentlicht, da der Komponist befürchtete, seine humorvollen Tierminiaturen könnten sein Image als ernsthafter Komponist schädigen. Diese Aufführung wurde am 4. Mai 2021 im Château de Chantilly aufgezeichnet.
07:58
Beethoven - Septett in Es-Dur, op. 20
G00:47:002020HD
Die Solisten des Lucerne Festival Orchestra präsentieren Ludwig van Beethovens Septett in Es-Dur, op. 20, für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Cello und Kontrabass. Das Werk wurde 1799 geschrieben und erfreute sich bereits zu Lebzeiten des Komponisten großer Beliebtheit. Viele Arrangements des Septetts erschienen für verschiedene Instrumentalbesetzungen, z. B. für zwei Gitarren und Klavier zu vier Händen, aber auch ein Trio für Klarinette (oder Violine), Cello und Klavier, das Beethoven selbst arrangierte. Dieser Auftritt wurde im 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.
08:45
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Élisabeth Pion
G00:37:002024HD
Élisabeth Pion (Kanada, 1996) spielt Étude Nr. 26 in G-Dur und Étude Nr. 111 in g-Moll aus Hélène de Montgeroults Études; Robert Schumanns Sonate Nr. 2 in g-Moll, Op. 22; Wilhelm Kempffs Transkription von Siciliano aus J. S. Bachs Flötensonate Nr. 2, BWV 1031; und Sofia Gubaidulinas Chaconne, während der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
09:22
Schumann - 3. Klaviersonate, Op. 14
G00:38:002023HD
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Die dritte Klaviersonate, Op. 14, auch als "Klavierkonzert ohne Orchester" von Tobias Haslinger bezeichnet, wurde 1836 komponiert und Ignaz Moscheles gewidmet. Im Jahr 1853 überarbeitete Schumann das Werk und fügte einen Scherzo als zweiten Satz hinzu. Der letzte Satz erinnert an Kreisleriana, Op. 16. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Seine hochgelobten Darbietungen umfassen Soloauftritte und Klavierkonzerte in vielen renommierten Konzerthallen.
10:01
Meisterwerke entdecken - Konzert für Orchester
G00:33:002003HD
Mit der Serie "Meisterwerke Entdecken" präsentieren wir audiovisuelle Konzertführer der großen Meisterwerke der klassischen Musik. Die Serie enthält 20 halbstündige Dokumentationen über 20 Meisterwerke der Klassik. Angesehene Experten, berühmte Solisten und herausragende Dirigenten versetzen Sie zurück in die Zeit und an die Orte ihrer Entstehung. In der heutigen Dokumentation geht es um Bela Bartoks ‚Konzert für Orchester‘. Dieses Stück gehört zu den am häufigsten aufgeführten Werken des 20. Jahrhunderts. Pierre Boulez erläutert, wie er diese Komposition mit den Berliner Philharmonikern interpretierte. Außerdem beschreibt er seine Faszination vor dem Hintergrund von Bartoks Biografie.
10:35
Beethoven - Streichquartette Nr. 1, 9 & 10
G01:43:002020HD
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem bemerkenswerten Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang tauchten die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten umfassende Partituren ein. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Repertoires für Streichquartett, das drei Jahrzehnte von Beethovens musikalischer Kreativität umfasst, während sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erforschte jede Facette von Beethovens Streichquartett-Repertoire: von den jugendlichen Streichquartetten Opus 18 bis zu den Razumovsky-, Harfen- und Serioso-Quartetten (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensperiode und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). Dieses Programm zeigt Quatuor Ébène bei der Aufführung von Beethovens Streichquartett Nr. 7 in F-Dur, Op. 59, Nr. 1 „Razumovsky“; Streichquartett Nr. 13 in B-Dur, Op. 130; und der monumentalen Großen Fuge, Op. 133. Diese Konzertaufnahme wurde am 12. Oktober 2020 in der Philharmonie de Paris gemacht.
12:18
Brahms - Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 73
G00:41:002015HD
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung präsentiert Les Dissonances Johannes Brahms' Symphonie Nr. 2 in D-Dur, Op. 73. Während der Komponist viele Jahre benötigte, um seine erste Symphonie zu vollenden, schrieb er seine Symphonie Nr. 2 in nur wenigen Monaten, im Sommer 1877 im ruhigen österreichischen Dorf Pörtschach. Das Werk wird oft als seine 'Pastorale' bezeichnet und gilt als die sonnigste und optimistischste seiner vier Symphonien. Das Werk ist von lyrischem Charakter und zeichnet sich durch fröhliche Melodien aus. Diese Aufführung wurde 2015 in der Philharmonie de Paris, Frankreich, aufgezeichnet.
13:00
Chopin - Fantaisie in f-Moll, op. 49
G00:12:002022HD
Der italienische Pianist Andrea Molteni (1998) führt Frédéric Chopins Fantaisie in F-Moll, Op. 49 aus. Molteni begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Er absolvierte das Conservatorio di musica Giuseppe Verdi di Como mit Auszeichnung und besonderer Erwähnung und erhielt einen Masterabschluss Magna cum Laude in Advanced Performance Studies vom Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Er trat im Wiener Saal der Universität Mozarteum in Salzburg, im Skrjabin-Museum in Moskau, im National Opera Center in New York und an zahlreichen weiteren internationalen Spielstätten auf. Diese Aufführung wurde im Jahr 2022 im Oberlin Conservatory of Music, Ohio, USA, aufgezeichnet.
13:12
IVC 2021 - Halbfinale: Brahms, Britten u. a.
G00:23:002021HD
Sopranistin Vassia Alati (Niederlande/Griechenland, 1992) und Pianist Yuto Kiguchi (Japan, 1989) präsentieren „C'est l'extase langoureuse“ aus Claude Debussys ‚Arriettes oubliées‘, L. 63, und „Fantoches“ aus Debussys ‚Fêtes galantes‘, L. 86; Bart Vismans ‚Het goud van Vermeer‘; „Lerchengesang“ aus Johannes Brahms ‚Vier Gesänge‘, Op. 70; Franz Schuberts ‚Gruppe aus dem Tartarus‘, Op. 24, Nr. 1, D. 583; „Jetzt fallen die Blätter schnell“ aus Benjamin Brittens ‚Auf dieser Insel‘, Op. 11; und „I gria zoi“ (Altes Mutterleben) aus Manolis Kalomiris Mayovotana (Zauberkräuter), zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
13:36
Ravel - Le Tombeau de Couperin
G00:25:001997HD
Die Europakonzerte der Berliner Philharmonie sind mittlerweile Tradition. Seit 1991 feiert das Orchester jedes Jahr seinen Geburtstag am 1. Mai des Jahres 1882 und zelebriert seine Wurzeln in der Alten Welt. Im Jahr 1997 fand das Europakonzert in der Königlichen Oper von Versailles statt. Abgerundet wird das Konzert von Maurice Ravels Klaviersuite ‘Le Tombeau de Couperin’, die er in Gedenken an einen im 2. Weltkrieg gefallenen Freund komponierte.
14:01
Beethoven - Fidelio, Op. 72
PG02:06:002018HD
Fidelio (auch "Leonore, oder Der Triumph der ehelichen Liebe" genannt), Op. 72, ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. Diese Opernverfilmung von 2018 aus dem schweizer Theater St. Gallen basiert auf der gefeierten Bühneninszenierung der Oper von Jan Schmidt-Garre. Dirigent Otto Tausk dirigiert das Sinfonieorchester und den Chor des St. Gallen-Theaters, sowie eine Reihe wunderbarer Solisten. Das filmische und musikalische Spektakel spielt sich im bezaubernden Bühnenbild von Nikolaus Webern ab und setzt sich zusammen aus diversen Aufführungen, die diesen Film zu einem einzigartigen visuellen Erlebnis machen.
16:07
Mahler - Sinfonie Nr. 1 in D-Dur, 'Titan'
G01:02:002021HD
Der Maggio Musicale Fiorentino (Florentiner Musikmai) ist das älteste Opern- und Musikfestival Italiens. Es wurde 1933 gegründet, ursprünglich mit dem Ziel, zeitgenössische und vergessene Opern zu präsentieren. Im Laufe der Jahre hat sich das Spektrum jedoch erheblich erweitert, und Orchesterkonzerte sind längst ein fester Bestandteil des Festivals. Im Rahmen der Ausgabe 2021, dirigiert Maestro Daniel Harding das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einem wunderbaren Konzertprogramm mit der Tragischen Ouvertüre in d-Moll, Op. 81 von Johannes Brahms und der Sinfonie Nr. 1 in D-Dur, 'Titan' von Gustav Mahler. Brahms komponierte seine Konzertouvertüre im Sommer 1880. Mit ihrem düsteren und stürmischen Charakter könnte sie als ernstes Gegenstück zu seiner freudigeren Akademischen Festouvertüre, Op. 80, betrachtet werden. Mahler vollendete seine erste Sinfonie acht Jahre später. Ursprünglich hatte sie fünf Sätze, aber der Komponist verwarf den zweiten Satz, genannt 'Blumine', einige Jahre später, sodass die endgültige viersätzige Version entstand, die wir heute kennen. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
17:10
Bach - Goldberg-Variationen (BWV 988)
G01:31:002014HD
Zhu Xiao-Mei interpretiert die Goldberg-Variationen (BWV 988) von J. S. Bach beim Bachfest Leipzig 2014. Das Konzert wurde im Juni 2014 in der Thomaskirche aufgezeichnet, wo Bach die meiste Zeit seiner Karriere als Thomaskantor, beziehungsweise musikalischer Leiter des Thomanerchores, verbrachte. Die Goldberg-Variationen bestehen aus einer Arie und einem Satz von 30 Variationen. Das Werk wurde erstmals 1741 veröffentlicht und ist nach Johann Gottlieb Goldberg benannt. Im Gegensatz zu anderen melodischen Variationen über ein Thema folgen die Goldberg-Variationen nicht der Melodie, sondern orientieren sich an der Basslinie und Akkordfolge der Arie. Jede dritte Variation der 30-teiligen Reihe ist ein Kanon, der einem aufsteigenden Muster folgt. Die Goldberg-Variationen gehören zu den berühmtesten Werken Bachs und erlangten ein größeres Publikum dank Glenn Goulds legendären Aufnahmen des Werks in den Jahren 1955 und 1981.
18:42
Bach - 4. Brandenburgisches Konzert
G00:16:002021HD
J. S. Bachs Sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist schrieb diese zwischen 1711 und 1720 und widmete sie 1721 Christian Ludwig, Markgraf von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum nahmen der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten auf. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Aufführung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 4 in G-Dur, BWV 1049. In diesem Konzert sind zwei Blockflöten und eine Geige als Solisten zu hören. Im zweiten Satz des Konzerts spielen die Blockflöten eine wichtige Rolle, während die Violine im schnellen ersten und dritten Satz dominiert.
18:58
Pierre Boulez - Ein Leben für die Musik
G00:58:002017HD
Der französische Musiker und Komponist Pierre Boulez (1925-2016) gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Musikszene des zwanzigsten Jahrhunderts. In dem Dokumentarfilm "Pierre Boulez - Ein Leben für die Musik" (2017) zeichnet Regisseur Reiner E. Moritz ein persönliches Porträt des jungen und ungeduldigen Künstlers, der einst ungestüm vorschlug, Opernhäuser in die Luft zu sprengen, um mit den muffigen Traditionen aufzuräumen, später jedoch den "Ring des Jahrhunderts" im Herzen der traditionellen Oper, in Bayreuth, dirigierte und ein geschätzter Gastdirigent bei den größten Orchestern der Welt wurde. Der Dokumentarfilm zeigt Fragmente aus dem reichen Lebenswerk des Komponisten und bietet Eindrücke seltener Fotos aus dem Boulez-Chevalier-Archiv. Am persönlichsten ist der Dokumentarfilm, wenn die Familie und Freunde des Maestros über dessen Leben reflektieren. Boulez' jüngerer Bruder Roger gibt wertvolle Informationen über Pierres frühe Jahre preis, und der berühmte Pianist Daniel Barenboim erzählt von der Musik und den Kompositionen seines Freundes.
19:56
Liszt Competition 2017 - Halbfinale
G00:45:002017HD
Der Pianist Leon Bernsdorf interpretiert Liszts Sonetto 123 del Petrarca (S161/6) aus den Années de Pèlerinage: Deuxième Année (Italie), Bagatelle sans tonalité (S216) und den Gesamtkatalog der Grandes Études de Paganini (S141) im Rahmen des Halbfinales des Internationalen Liszt Klavierwettbewerb 2017 im TivoliVredenburg, Utrecht.
20:41
Liszt - Elegie für Cello, Nr. 2 (S. 131)
G00:20:002024HD
Die italienische Cellistin Silvia Chiesa und der italienische Pianist Maurizio Baglini präsentieren ein bezauberndes Konzert mit Werken von Ferruccio Busoni, Franz Liszt, Frédéric Chopin und Sergei Rachmaninoff. Auf dem Programm stehen Busonis "Kultaselle" – 10 Variationen über ein finnisches Volkslied; Liszts "Zwei Elegien" für Cello und Klavier; Chopins "Introduction und Polonaise brillante" in C-Dur, Op. 3; und Rachmaninoffs Sonate in g-Moll für Cello und Klavier, Op. 19. Als Zugabe spielt das Duo Leonard Bernsteins berühmte Komposition „Tonight“ aus dem Musical West Side Story. Diese Aufführung wurde am 4. November 2024 im Sala Verdi des Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand, Italien, aufgenommen.
21:02
Anastasia
G02:08:002017HD
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der magischen Geschichte um die russische Großfürstin Anastasia bringt das kanadische Ballet Jörgen 2019 ihre zehn Jahre alte Produktion zurück auf die Bühne! Anastasia wurde vom gefeierten Choreographen und künstlerischen Leiter Bengt Jörgen kreiert und ist mit einer originalen Orchesterpartitur des Komponisten Ivan Barbotin unterlegt. Barbotin hatte bereits zuvor mit dem kanadischen Ballett Jörgen zusammengearbeitet und zwei der beliebtesten Ballette der Kompanie geschaffen: The Velveteen Rabbit und The Emperor's New Clothes. Anastasia ist sowohl die tragische Geschichte eines unschuldigen Mädchens als auch Gegenstand moderner Mythologie, da es viele Spekulationen darüber gibt, was in jenem schicksalhaften Sommer 1918 tatsächlich geschah. Kanadas Ballett Jörgens Interpretation dieses berühmten Balletts erforscht die Emotionen, Bestrebungen und Zuneigungen dieser liebenswerten, aber kontroversen Figur, während sich die Welt um sie herum verändert. Anastasia ist ein abendfüllendes Ballett mit unglaublich detaillierten Kostümen, vielseitigen Bühnenbildern und exquisitem Lichtspiel.
23:10
Holst - Die Planeten
G00:49:002019HD
Conrad van Alphen dirigiert die Sinfonia Rotterdam und den Nationaal Vrouwen Jeugdkoor in einer Aufführung von Gustav Holsts The Planets, Op. 32, aufgenommen in De Doelen, Rotterdam, im Jahr 2019. Van Alphen gründete Sinfonia Rotterdam im Jahr 2000. Unter seiner leidenschaftlichen Leitung hat sich dieses Orchester zu einem der bekanntesten Orchester der Niederlande entwickelt. Holst arbeitete von 1914 bis 1916 an seiner Orchestersuite The Planets, die sein ausgeprägtes Interesse an der Astrologie zum Ausdruck brachte. The Planets besteht aus sieben Sätzen, von denen jeder nach einem damals bekannten Planeten (außer der Erde) und seinem entsprechenden astrologischen Charakter benannt ist: "Mars: der Kriegsbringer", "Venus: der Friedensbringer", "Merkur: der geflügelte Bote", "Jupiter: der Frohsinnsbringer", "Saturn: der Altersbringer", "Uranus: der Magier" und "Neptun: der Mystiker". Der Mittelteil von "Jupiter" enthält eine glorreiche Melodie, deren weltweite Beliebtheit die der ihr verwandten Kompositionen um Holsts The Planets weit übersteigt. Holst adaptierte diese Melodie, als er das Gedicht "I Vow to thee to thy Country" vertonte. Der letzte Satz von The Planets enthält zudem einen Frauenchor, der der Musik ihre geheimnisvolle, himmlische Atmosphäre verleiht.