00:00
Beethoven - Fidelio, Op. 72
Fidelio (auch "Leonore, oder Der Triumph der ehelichen Liebe" genannt), Op. 72, ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. Diese Opernverfilmung von 2018 aus dem schweizer Theater St. Gallen basiert auf der gefeierten Bühneninszenierung der Oper von Jan Schmidt-Garre. Dirigent Otto Tausk dirigiert das Sinfonieorchester und den Chor des St. Gallen-Theaters, sowie eine Reihe wunderbarer Solisten. Das filmische und musikalische Spektakel spielt sich im bezaubernden Bühnenbild von Nikolaus Webern ab und setzt sich zusammen aus diversen Aufführungen, die diesen Film zu einem einzigartigen visuellen Erlebnis machen.
01:59
Waldbühne 2000 - Rhythmus und Tanz
Unter dem Motto "Rhythm and Dance" schuf Kent Nagano eines der aufregendsten Programme, die die Berliner Philharmoniker auf der Waldbühne spielten, mit einer Kombination aus bekannter und eher ungewöhnlicher Musik aus dem 20. Jahrhundert.
04:07
Mussorgski - Bilder einer Ausstellung
Der Dirigent Mariss Jansons, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ scheinen wie füreinander geschaffen. Die opulenten Klangfarben von Ravels Orchestrierung des russischen Werks, der atemberaubende Erfindungsreichtum der abwechslungsreichen Bewegungen, die alle durch wiederkehrende Übergänge miteinander verbunden sind - nur wenige Dirigenten sind so geschickt wie Jansons in ihrer Interpretation des anspruchsvollen Werkes. Heute wird es in seiner schillernden Orchestertranskription von Maurice Ravel allgemein gefeiert. Es war der große Dirigent Serge Koussevitzky, der 1922 die Orchestrierung von Ravel in Auftrag gab. Aufgenommen 2014 in Herkulessaal, München.
04:45
Beethoven: Quintett für Klavier und Bläser, Op. 16
Luca Vignali (Oboe), Angelo De Angelis (Klarinette), Carmine Pinto (Horn), Eliseo Smordoni (Fagott) und Linda Di Carlo (Klavier) interpretieren Ludwig van Beethovens Quintett für Klavier und Bläser in Es-Dur, Op. 16. Das Werk, das 1796 vollendet wurde, wird oft als nach dem Vorbild von Mozarts Quintett für Klavier und Bläser, K. 452, entstanden beschrieben. Beide Quintette sind für die gleiche ungewöhnliche Instrumentenkombination geschrieben, in derselben Tonart und weisen eine dreisätzige Struktur auf. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass Beethoven als Klaviervirtuose die Klavierpartien so gestaltete, um seine Virtuosität zu betonen. Zudem stellt der Komponist dieses Instrument regelmäßig in den Vordergrund. Beethoven veröffentlichte das Werk 1801 in zwei Fassungen: als Quintett für Klavier und Bläser sowie als Quartett für Klavier und Streicher (ebenfalls Op. 16). Diese Aufführung wurde am 23. Juni 2022 im Auditorium Santa Cecilia in Perugia aufgezeichnet.
05:13
Rimsky-Korsakov - Tale of the Invisible City Suite
In diesem exquisiten Konzert aus der Moskauer Tchaikovsky Concert Hall wird das Russian National Orchestra von Dirigent Michail Pletnjow durch ein Programm mit wunderbaren Suiten von Nikolai Rimski-Korsakow geleitet. Das Konzert ist eine Produktion der Moscow Philharmonic Society, die einst der in Sankt Petersburg geborene Komponist Dimitri Schostakowitsch selbst als eine extrem einflussreiche Instanz "in der Entwicklung des musikalischen Lebens [in Russland]" beschrieb. "Sie ist eine Art universitätsähnliche Institution, die von hunderten Musikfans und tausenden Musikern frequentiert wird", so Dimitri Schostakowitsch. Die Moscow Philharmonic Society wurde 1922 vom damaligen Kulturabgeordneten des Landes, Anatoli Lunatscharski, gegründet und ist inzwischen Russlands führende Instanz für Konzertorganisation.
05:34
IVC 2021 - Halbfinale: Debussy, Messiaen u. a.
Sopranistin Sara Gouzy (Frankreich, 1991) und Pianist Seri Dan (Südkorea, 1992) präsentieren ‚Chevaux de bois‘ aus Claude Debussys ‚Ariettes oubliées‘, L. 63; Franz Schuberts ‚An den Mond‘, Op. 57, No. 3, D. 193; ‚Le collier‘ aus Olivier Messiaens ‚Poèmes pour Mi‘; ‚Margaritki‘ (Daisies) aus Sergei Rachmaninoffs ‚Six Romances‘, Op. 38; ‚Quelle aventure!‘ und ‚La reine de coeur‘ aus Francis Poulencs ‚La courte paille‘; Bart Vismans ‚Vermeer's gold‘; und ‚Wie Lange schon war immer mein Verlangen‘ sowie ‚Ich hab' in Penna einen Liebsten wohnen‘ aus Hugo Wolfs Italienischem Liederbuch zum Halbfinale der Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:00
Sergiu Celibidache - The Triumphant Return
Wolfgang Beckers "The Triumphant Return" dokumentiert die Rückkehr von Maestro Sergiu Celibidache mit den Berliner Philharmonikern nach 38 Jahren und enthält umfangreiches Material von den Proben zu Bruckners Sinfonie Nr. 7, Interviews mit ehemaligen Orchestermitgliedern, sowie beeindruckendes Archivmaterial, das Berlin in den Nachkriegsjahren zeigt. Dieses großartige Ereignis im Jahr 1992 war Celibidaches letztes Konzert mit dem berühmten Orchester und es ist die einzige Videoaufzeichnung von Celibidache, wie er Berliner Philharmoniker dirigiert.
06:55
Bach - Das Wohltemperierte Klavier, Buch I No 1-12
Im Jahre 1722, in seiner Köthener Zeit, veröffentlichte Johann Sebastian Bach ein Buch mit Präludien und Fugen in allen 24 Dur- und Moll-Tonarten. Diese Sammlung wurde unter dem Titel ‘Das Wohltemperierte Klavier, Buch I, BWV 846–869’ bekannt. Zwei Jahrzehnte später stellte Bach in Leipzig ein weiteres Buch zusammen: ‘Das Wohltemperierte Klavier, Buch II, BWV 870–893’ für Klavier, aber auch für Cembalo, Klavichord und Orgel. Obwohl die Stücke nicht spezifisch für ein Instrument geschrieben wurden, zählen sie zu den bedeutendsten Werken in der Geschichte der westlichen Klassischen Musik. In dieser Aufnahme von 2010 aus dem Palazzo Labia in Venedig spielt Nikolai Demidenko die Präludien und Fugen 1 bis 12 (BWV 870-881) aus Bachs Wohltemperiertem Klavier, Buch II.
08:01
Beethoven - 6. Sinfonie
Bernard Haitink dirigiert die Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen in Baden Baden 2015. Auf dem Programm steht Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie in F-Dur, op. 68. Beethoven komponierte seine 6. Sinfonie zwischen 1803 und 1808. Das Werk mit dem Spitznamen „Pastorale“ ist eines der wenigen Beispiele für Programmmusik des deutschen Komponisten. Im Gegensatz zu Beethovens anderen Symphonien hat dieses Stück nicht vier sondern fünf Sätze, jeder mit einem programmatischen Titel.