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Meyerbeer - Die Hugenotten
PG02:43:001991HD
Der Hintergrund dieser historischen Oper von Giacomo Meyerbeer ist die dramatische „Bartolomäusnacht“, während in Frankreich rund 3000 protestantische Hugenotten von Katholiken ermordet wurden. Raoul liebt Valentine – doch er ist Protestant und sie Katholikin. Aber die Liebenden trennt nicht nur ihre Religion: Valentine wurde Raouls Feind versprochen, dem katholischen Graf von Nevers... Meyerbeers „Die Hugenotten“ war anfänglich ein außergewöhnlicher Erfolg beschieden, später geriet sie jedoch in Vergessenheit. Mit dieser Produktion der Deutschen Oper Berlin von 1991 feierte die zeitlose Oper ein großes Comeback – im zeitgenössischen Gewand. Solisten: Angela Denning (Margarethe von Valois), Lucy Peacock (Valentine), Richard Leech (Raoul von Nangis), Hartmut Welker (Graf von Saint-Bris), Camille Capasso (Urban), Martin Blasius (Marcel). Dirigent: Stefan Soltesz. Regie: John Dew.
02:43
Mahler - Sinfonie Nr. 2
G01:30:001993HD
Bernhard Haitink dirigiert die Berliner Philharmoniker und den Ernst Senff Chor in einem Konzert von Gustav Mahlers 2. Sinfonie. Dieses Konzert fand 1992 in der Berliner Philharmonie statt. Der finale Chor dieser wunderschönen und eindrucksvollen Sinfonie verfehlt nie seine bewegende Wirkung auf das Publikum. Nicht nur die beeindruckende Orchestergröße und das Orgelsolo, sondern auch die Thematisierung von Leben und Tod, verleihen diesem Werk seinen epischen Charakter. Der aufmerksame Hörer erkennt vielleicht einige frühere Kompositionen aus Mahlers Liedsammlung 'Des Knaben Wunderhorn' wieder. Solisten sind Sylvia McNair (Sopran) und Jard van Nes (Alt).
04:13
Beethoven - Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, op. 68
G00:46:002015HD
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l’Opéra national de Paris nahmen den kompletten Zyklus der Sinfonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, Op. 68, auch bekannt als die Pastorale Sinfonie. Der Komponist schrieb das Werk unmittelbar nach der Vollendung seiner Sinfonie Nr. 5. Beide Werke wurden im Dezember 1808 im selben Konzert uraufgeführt. Die Sinfonie Nr. 6 besteht aus fünf Sätzen, wobei die letzten drei Sätze ohne Pause gespielt werden. Jeder Satz trägt einen Titel, der eine Szene aus dem Landleben suggeriert. Die fröhliche Atmosphäre der ersten drei Sätze wird durch einen gewaltigen vierten Satz unterbrochen: Sturm, besonders dargestellt durch die Piccoloflöten, Blechbläser und Pauken. Der Sturm lässt am Ende des Satzes nach, woraufhin die Ruhe im letzten Satz zurückkehrt. Diese Aufführung wurde 2015 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgezeichnet.
05:00
Ravel - Sonate für Violine und Klavier in G-Dur
G00:19:002019HD
Der japanische Geiger Naoya Nishimura und der italienische Pianist Andrea Bacchetti interpretieren Maurice Ravels Sonate für Violine und Klavier (Nr. 2) in G-Dur, M. 77. Dieses Werk wird häufig als Nr. 2 bezeichnet, da der Komponist eine frühere Sonate schrieb, die erst 38 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Die Sonate besteht aus drei Sätzen. Diese Aufführung wurde in der Munetsugu Hall in Nagoya, Japan, aufgezeichnet.
05:19
De Falla - El sombrero de tres picos - Suite Nr. 2
G00:12:002011HD
Anlässlich der Neujahrs-Gala von 2010 spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung des venezuelanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, dessen ansteckende Energie und außergewöhnliche Kunstfertigkeit ihn zu einem der begehrtesten Orchester- und Operndirigenten der Welt gemacht haben. Die Solistin des Konzertes ist die Mezzosopranistin Elīna Garanča, die binnen kürzester Zeit zu einer der berühmtesten klassischen Sängerinnen weltweit wurde. Teil des Programms sind diverse Werke von französischen Komponisten, wie Berlioz' Le Carnival Romain, Ouvertüre, Op. 9 und d'Amour l'Ardente flamme aus La Damnation de Faust (Op. 24), Saint-Saëns' 'Mon cœur s'ouvre à ta voix' und 'Danse Bacchanale' aus seiner Oper Samson et Dalila und der 'Habanera' ',' Seguidilla' und 'Chanson Bohème' aus Bizets Carmen. Das Konzert endet mit de Fallas Suite Nr. 2 aus dem Ballett "El sombrero de tres picos".
05:32
IVC 2021 - Halbfinale: Schubert, Ullmann u. a.
G00:27:002021HD
Die Sopranistin Ana Carolina Coutinho (Brasilien, 1993) und die Pianistin Megumi Kuroda (Japan, 1989) spielen Franz Schuberts „Die Blumensprache“, D. 519; „Sonnenuntergang“ aus Viktor Ullmanns „Drei Hölderlin-Liedern“; „Verschwiegene Liebe“ aus Hugo Wolfs „Eichendorff-Liedern“; „Il vole“ und „Fleurs“ aus Francis Poulencs „Fiançailles pour rire“, FP 101; „Wasserrose“ aus Richard Strauss‘ Mädchenblumen, Op. 22; Kōsaku Yamadas 風に乗せてうたへる春の歌八章; たたえよ、しらべよ、歌いつれよ;und Bart Vismans „Vermeers Gold“ beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum in ’s-Hertogenbosch, Niederlande, aufgezeichnet.
06:00
Hunting Brass
G00:44:001999HD
Das German Brass Ensemble ist eine der originellsten und charakteristischsten Brassbands der Welt. Die ausgezeichneten Musiker spielen klassische Arrangements, tanzbare Versionen von Standards und populäre Hits, denen sie ihren ganz besonderen musikalischen Geist einhauchen. Der Film 'Hunting Brass: Ein Musikalischer Spaß mit German Brass' wurde von den energiegeladenen Konzerten des Ensembles inspiriert: Während einer Probe werden die Musiker plötzlich von ihren Doppelgängern überrascht, die ihnen die Instrumente abnehmen und ein wildes Orchester formieren.
06:44
Gershwin - Greatest Hits
G01:38:002017HD
Der belgische Dirigent Jos van Immerseel führt Anima Eterna Brugge in einem Konzertprogramm, das dem amerikanischen Komponisten George Gershwin gewidmet ist. Das Programm beginnt mit Gershwins symphonischer Suite Catfish Row (arr. Steven D. Bowen), die auf Musik aus seiner berühmten Oper Porgy und Bess (1935) basiert. Danach folgt das bekannte Tongedicht Ein Amerikaner in Paris (1928). Anschließend tritt die Sopranistin Claron McFadden mit dem Orchester auf und präsentiert einige großartige Jazz-Songs, darunter 'The man I love' (1924-27), 'I got rhythm' (1930) und 'By Strauss' (1936). Sie präsentiert auch 'My man’s gone now' und 'Summertime' aus Porgy und Bess. Das Konzert endet mit Gershwins gefeierter Rhapsody in Blue, mit Bart Van Caenegem als Solopianist. Diese Aufführung wurde am 3. März 2017 in der Concertzaal des Concertgebouw in Brugge, Belgien, aufgezeichnet.
08:22
Mussorgski - Bilder einer Ausstellung
G00:40:002014HD
Der Dirigent Mariss Jansons, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ scheinen wie füreinander geschaffen. Die opulenten Klangfarben von Ravels Orchestrierung des russischen Werks, der atemberaubende Erfindungsreichtum der abwechslungsreichen Bewegungen, die alle durch wiederkehrende Übergänge miteinander verbunden sind - nur wenige Dirigenten sind so geschickt wie Jansons in ihrer Interpretation des anspruchsvollen Werkes. Heute wird es in seiner schillernden Orchestertranskription von Maurice Ravel allgemein gefeiert. Es war der große Dirigent Serge Koussevitzky, der 1922 die Orchestrierung von Ravel in Auftrag gab. Aufgenommen 2014 in Herkulessaal, München.
09:03
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Saeyoon Chon
G00:36:002024HD
Saeyoon Chon (Südkorea, 1995) spielt Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 6 in F-Dur, Op. 10 Nr. 2; Choral et variations aus Henri Dutilleux' Klaviersonate; und Franz Liszts Rhapsodie espagnole, S. 254, während der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
09:40
Beethoven - 30. Klaviersonate, op. 109
G00:22:002016HD
Kann es uns gelingen, uns in Beethovens kreativen Geist hineinzuversetzen, besonders in der letzten Phase seines Lebens, als er mit schwerem Hörverlust zu kämpfen hatte? Tom Beghins neue Aufnahme von Beethovens Klaviersonaten Opus 109, 110 und 111 ist eine künstlerische Untersuchung dessen, inwiefern Beethovens Musik durch sein direktes Umfeld geprägt wurde, das er sich gemeinsam mit der Hilfe von Kollegen und Freunden schuf. Der Pianist Tom Beghin interpretiert hier nicht nur Beethovens Trilogie pianistischer Meisterwerke auf einem großartigen neuen Replikat Beethovens Broadwood-Klavieres, sondern verwendet dabei auch eine Rekonstruktion der Gehörmaschine, die auf dem Klavier des Komponisten montiert war, damit er weiterhin Musik komponieren und spielen konnte, trotz des schwindenden Gehörsinns. "Sie hören besser, wenn Sie Ihren Kopf unter diese Maschine halten, nicht wahr?", fragte André Stein einst Beethoven. Zwei Jahrhunderte später können auch wir unsere Köpfe unter die Maschine halten und uns fragen: Hören wir Beethoven anders? Beghin zieht uns in das Hörgerät hinein, wo wir die Essenz von Beethovens wilden und unwiderstehlich poetischen musikalischen Eingebungen fühlen und hören. „Inside the Hearing Machine“ lädt uns auf den multisensorischen Spielplatz eines gehörlosen Komponisten ein, für den die Maschine mehr als ein Hörgerät war und der über viel mehr als nur Klang mit seinem Instrument interagierte.
10:02
Penderecki - Sinfonie 'Sieben Tore Jerusalems'
G01:35:002017HD
Einer der größten Komponisten des späten 20. Jahrhunderts, Krzysztof Penderecki, dirigiert das Prague Radio Symphony Orchestra und den Chor des Slovak Philharmonic in einem Konzert seiner siebten Sinonie: “Die sieben Tore Jerusalems". Das Werk zeugt von einer introperspektivischen Reflektion des Komponisten über den Glauben und ist der Stadt Jerusalem gewidmet. Es basiert auf einem Libretto des Alten Testamentes und wurde für Solisten, Chor und Orchester komponiert. Um seiner Kreativität und künstlerischer Intention ganz Ausdruck zu verleihen, macht Penderecki Gebrauch von ungewöhnlichen Instrumenten: dem Tubafon, diversen selbsterfundenen Schlaginstrumenten und dem Shofar, einem uralten religiösen Instrument des Judentums. Die Solisten des Konzertes sind Iwona Hossa (Sopran), Karolina Sikora (Sopran), Anna Lubanska (Mezzosopran), Adam Zdunikowsk (Tenor), Piotr Nowacki (Bass) und David Švehlík (Sprecher). Aufgenommen 2017 in der Smetana Hall in Prag.
11:37
Brahms - Streichsextett Nr. 1, op. 18
G00:43:002013HD
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Johannes Brahms' Streichsextett Nr. 1 in B-Dur, Op. 18. Die Partitur des Werks sieht zwei Violinen, zwei Bratschen und zwei Celli vor. Brahms schrieb seine einzigen beiden Streichsextette zu Beginn seiner Karriere. Das Streichsextett Nr. 1 entstand im Jahr 1860. Er war einer der ersten Komponisten, die für dieses Ensemble schrieben und bahnte den Weg für Antonín Dvořák, Pyotr Ilyich Tchaikovsky, Arnold Schoenberg und andere. Diese Aufführung wurde 2013 in der Opéra de Dijon, Frankreich, aufgenommen.
12:21
Approaching the Maelström
G00:50:002019HD
"Ein Abstieg in den Mahlstrom" (1841) ist eine Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die die Geschichte von zwei Fischern erzählt, die in den tosenden Strudeln zwischen den bergigen Inseln von Lofoten, innerhalb des arktischen Kreises von Nordnorwegen, kämpfen. Ein tückischer Strudel zieht ihr Boot in die Tiefe und nur einer von ihnen überlebt. Basierend auf dieser Geschichte komponierte der amerikanische Komponist Philipp Glass ein Chorwerk für das Australian Dance Theatre, das nur einmal beim Adelaide Festival of Arts im Jahr 1986 aufgeführt wurde. Beacon Isle Films nahm ein Arrangement von Glass' Werk für Sinfonieorchester auf, gespielt vom Arctic Philharmonic Orchestra und Chor, und der Sopranistin Berit Norbakken Solset, unter der Leitung von Tim Weiss. Die Aufnahme fand in der Umgebung statt, die Poe zu seiner Geschichte inspirierte: die spektakuläre Landschaft von Lofoten. Diese Dokumentation aus dem Jahr 2019 handelt vom gesamten Prozess der Entstehung von Ein Abstieg in den Mahlstrom, einschließlich eines der seltenen Interviews mit Glass.
13:11
Ravel - Boléro
G00:16:002017HD
Der französische Dirigent Adrien Perruchon leitet das Flanders Symphony Orchestra in einer Darbietung von Maurice Ravels berühmtem Boléro. Der Boléro gehört zu den weltweit bekanntesten klassischen Musikstücken. Er wurde von der russischen Tänzerin Ida Rubinstein in Auftrag gegeben, die den Komponisten bat, Ballettmusik mit spanischem Charakter zu schaffen. Das 1928 geschriebene Werk ist inspiriert vom Bolero, einem spanischen Tanz im 3/4-Takt, der im 18. Jahrhundert entstand. Das Stück zeichnet sich durch einen markanten, gleichbleibenden Rhythmus aus, der auf der kleinen Trommel gespielt wird und das gesamte Werk hindurch anhält. Diese Aufführung wurde am 1. März 2017 im Concertgebouw Brugge in Belgien aufgezeichnet.
13:27
IVC 2021 - Halbfinale: Fauré, Wolf u. a.
G00:34:002021HD
Sopranistin Alisa Fedorenko (Russland, 1999) und Pianist Evgenii Sergeev (Russland, 1986) präsentieren „Mandoline“ und „À Clymène“ aus Gabriel Faurés ‚Cinq melodies‘ „de Venise“, Op. 58; „Lied der Delphine“ aus Franz Schuberts ‚Zwei Szenen aus dem Schauspiel‘ „Lacrimas“, D. 857; „Son“ (A dream) aus Sergej Rachmaninows ‚Sechs Romanzen‘, Op. 38; „Elfenlied“ aus Hugo Wolfs Mörike-Liedern; „Staccato“ aus Rodion Shchedrins ‚Three solfege exercises‘; und Bart Vismans ‚Vermeers Gold‘, zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
14:02
Tripelkonzert, Op. 56 & Symphonie Fantastique
G01:41:002022HD
Gianandrea Noseda dirigiert die vereinten Kräfte der KestonMAX-Stipendiaten der Music Academy und des London Symphony Orchestra in Ludwig van Beethovens Tripelkonzert in C-Dur, Op. 56, sowie Hector Berlioz’ Symphonie Fantastique, Op. 14. Dieses Konzert wurde am 20. November 2022 in LSO St Luke’s, London aufgenommen. Beethovens Konzert für Violine, Violoncello und Klavier in C-Dur, Op. 56, allgemein bekannt als das Tripelkonzert, wurde zwischen 1803 und 1804 komponiert. Die Wahl der drei Soloinstrumente macht es im Grunde zu einem Konzert für Klaviertrio, und es ist das einzige Konzert, das Beethoven je für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Berlioz’ Symphonie Fantastique (Episode aus dem Leben eines Künstlers … in fünf Sätzen), Op. 14, ist eine programmatische Symphonie, die 1830 geschrieben wurde. Es handelt sich um Programmmusik, die die Geschichte eines begabten Künstlers erzählt, der sich aus Verzweiflung über eine unerwiderte Liebe mit Opium vergiftet.
15:43
Liszt - Aida
G00:16:002007HD
Daniel Barenboim performs Liszt's Aida (Parafrasi da opere di Guiseppe Verdi) at Milan's La Scala in 2007
16:00
Ravel von Cherkaoui/Verbruggen
PG01:21:002016HD
Das Koninklijk Ballet Vlaanderen zeigt ein schönes Programm mit Ballett der Choreographen Sidi Larbi Cherkaoui und Jeroen Verbruggen. Das Symphonieorchester der Opera Vlaanderen wird von Yannis Pouspourikas dirigiert. Ravel bleibt für viele Choreographen eine Inspirationsquelle. Cherkaoui und das aufstrebende Talent Verbruggen bringen ihre Vision von Ravels Musik mit dem Ballett aus Flandern auf die Bühne. Verbruggen lässt sich von Ravels „Pavane pour une infante défunte“ und „Ma mère l'Oye“ inspirieren. Cherkaoui übersetzt Ravel auch in Tanz und setzt dabei auf das bunte „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgsky, Ravels Orchesterfassung ist sein meistgespieltes Orchesterwerk. Zu den Startänzern gehören Nancy Osbaldeston, Alexander Burton und Drew Jacoby. Aufgenommen 2016 in der Antwerpener Oper unter der Regie von Andreas Morell.
17:21
Chopin - Ballade Nr. 1, Op. 23
G00:18:002019HD
Roberto Giordano interpretiert Chopins Ballade Nr. 1, Op. 23. Erste Entwürfe des Werkes sind bereits von 1831 während des achtmonatigen Aufenthaltes des Komponisten in Wien zu finden. Diese erste Ballade wurde jedoch erst 1835 vollendet, als Frédéric Chopin bereits wieder in Paris lebte. Ein Großteil der Ballade setzt sich aus zwei Hauptmelodien zusammen, die in verschiedenen Tonlagen wiederholt werden, nachdem das Presto con fuoco von einem donnernden Ton eingeläutet wurde. Das Stück endet schließlich mit einer feurigen Doppeltonleiter, die die Tasten nur so herunterrast. Es gewann 2002 deutlich an Popularität, nachdem es Teil in einer Interpretation von Janusz Olejniczak des Soundtracks von Roman Polanskis "Der Pianist" wurde.
17:40
Berlioz – La damnation de Faust
G02:20:002017HD
Sir Simon Rattle und das London Symphony Orchestra zahlen Hector Berlioz anlässlich seines 150. Todestags mit diesem Oratorium von La damnation de Faust Tribut. Das Werk entstand aus der Bessenheit des Komponisten von Goethes legendärer Erzählung heraus. Ehemals ein anständiger Gelehrter, lässt Faust sich mehr und mehr in den zerstörerischen Bann des Teufels ziehen und reißt die Unschuldigen, die ihn umgeben mit in den Abgrund aus Verzweiflung und Tod. Es ist eine Fabel, der keine Definition gerecht wird - eine Tragödie und zynische Komödie zugleich, die sowohl ein Theaterstück, als auch Gedicht ist, gekrönt von einem Protagonisten, der gleichermaßen weise und verachtenswert ist.
20:00
The Pianists Keys
G00:41:002019HD
This documentary by Christoph Keller follows various participants and teachers participating in the International Summer Piano Academy.
20:41
Liszt – Elegie für Cello, Nr. 1 (S. 130)
G00:13:002024HD
Die italienische Cellistin Silvia Chiesa und der italienische Pianist Maurizio Baglini präsentieren ein bezauberndes Konzert mit Werken von Ferruccio Busoni, Franz Liszt, Frédéric Chopin und Sergei Rachmaninoff. Auf dem Programm stehen Busonis "Kultaselle" – 10 Variationen über ein finnisches Volkslied; Liszts "Zwei Elegien" für Cello und Klavier; Chopins "Introduction und Polonaise brillante" in C-Dur, Op. 3; und Rachmaninoffs Sonate in g-Moll für Cello und Klavier, Op. 19. Als Zugabe spielt das Duo Leonard Bernsteins berühmte Komposition „Tonight“ aus dem Musical West Side Story. Diese Aufführung wurde am 4. November 2024 im Sala Verdi des Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand, Italien, aufgenommen.
20:55
Klavierduette - Mozart, Ravel, Rachmaninoff u. a.
G00:05:002021HD
In diesem prächtigen Konzert vereinen sich zwei außergewöhnliche russische Pianisten, Nikolay Lugansky und Vadim Rudenko, um ein Klavierduett-Programm mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel, Anton Arensky, Sergei Rachmaninoff und Nikolai Kapustin zu präsentieren. Beide Pianisten wurden 1994 zu Laureaten des renommierten Internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs und erlangten danach internationale Anerkennung. Sie treten regelmäßig im Duo auf. Auf dem Programm: Mozarts Sonate für zwei Klaviere in D-Dur, K. 448/375 A; Ravels La Valse (arr. für zwei Klaviere); Arenskys Suite Nr. 1 für zwei Klaviere, Op. 15; und Rachmaninoffs Suite Nr. 1 (Fantasie) für zwei Klaviere, Op. 5. Als Zugabe spielt das Duo die 'Romance' aus Rachmaninoffs Suite Nr. 2 für zwei Klaviere, Op. 17, gefolgt von der 'Ouvertüre' aus Nikolai Kapustins Sinfonietta, Op. 49. Diese Aufführung wurde am 25. November 2021 in der Tschaikowski-Konzerthalle in Moskau, Russland, aufgezeichnet.
21:01
Mischa Fomin im Concertgebouw 2018
G01:41:002018HD
Musikkritiker aus Nordamerika, Europa und Russland sind sich einig: das einfühlsame und taktvolle Klavierspiel des in Nalchik geborenen PIanisten Mischa Fomin ist einzigartig. Nach seinem mit cum laude abgeschlossenen Musikstudium an der Gnessin’s Russian Academy of Music in Moskau, wo er unter der ehemaligen Schülerin des legendären Heinrich Neuhaus, Lina Bulatowa, Klavierspiel studierte, setzte Fomin sein Studium an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar fort. Heute ist er weltweit bekannt für herausragende Konzerte und sein Engagement im Bereich der Ausbildung von Nachwuchsmusikern. Für dieses Konzert kehrte Fomin 2018 zurück ins Amsterdamer Concertgebouw. Teil des Programms sind Beethovens 8. Klaviersonate, Op. 13 Pathétique und 14. Klaviersonate, Op. 27, Nr. 2, auch bekannt als seine Mondscheinsonate, sowie Tschaikowskis Vier Jahreszeiten, Op. 37b.
22:43
Mussorgsky - Night on Bald Mountain
G00:13:002016HD
Young Euro Classic ist für junge internationale Orchestermusiker die bedeutendste Plattform im Bereich europaweite Klassikmusik, -tradition und -entwicklung. Jeden Sommer treten Orchester aus aller Welt 17 Tage lang im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt auf. Diese Performance zeigt einige Highlights der Young Euro Classic Ausgabe von 2016. Teil des Programms sind berühmte Klassikstücke wie der dritte Satz aus Vivaldis "Sommer" der Vier Jahreszeiten, Mussorgky's "Night on Bald Mountain" und "Habanera" von Bizets Carmen. Tenor Alan Pingarrón singt "Gratia plena" von Mario Talavera und "Dime Que Si" von Alfonso Oteo. Zusätzlich Teil des Programms sind berühmte Orchesterwerke wie Adagietto aus Mahlers 5. Sinfonie und der dritte Satz aus Rachmaninoffs 3. Sinfonie.
22:57
Schubert - Streichquartett Nr. 15 in G-Dur
G00:47:002014HD
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Dirigentenlose Ensemble besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt das Streichquartett von Les Dissonances – bestehend aus David Grimal (Violine), Hans Peter Hofmann (Violine), David Gaillard (Viola) und Xavier Phillips (Cello) – Franz Schuberts Streichquartett Nr. 15 in G-Dur, D. 887, Op. 161. Der Komponist schrieb sein letztes Streichquartett in zehn Tagen im Juni 1826, doch das Werk wurde erst 1851, posthum, veröffentlicht. Es zeichnet sich durch eine unruhige Modulation aus, die im gesamten Stück zwischen Dur und Moll wechselt. Diese Aufführung wurde 2014 in der Cité de la Musique in Paris, Frankreich, aufgenommen.
23:44
Klavierwerke von Rachmaninoff, Beethoven, Glazunov
G00:15:002021HD
Der russische Pianist Nikolay Lugansky wird weltweit für seine Interpretationen von Sergei Rachmaninoff gelobt. In diesem wunderbaren Rezital präsentiert der großartige Pianist eine Auswahl an Werken des russischen Romantik-Komponisten sowie Kompositionen von Ludwig van Beethoven und Alexander Glazunov. Das Programm beginnt mit Beethovens Klaviersonate Nr. 14 in C-Moll, Op. 27 Nr. 2, 'Mondschein', gefolgt von Alexander Glazunovs Klaviersonate Nr. 2 in E-Moll, Op. 75. Danach spielt Lugansky eine Auswahl an Werken von Rachmaninoff: Rachmaninoffs Klaviertranskription von J. S. Bachs Partita Nr. 3 in E-Dur; eine Auswahl an Études-Tableaux (Nr. 1, 2, 4 und 8, Op. 33, und Nr. 5 und 6, Op. 39); Flieder (Op. 21, Nr. 5); Präludium in C-Moll, Op. 23 Nr. 7; und Rachmaninoffs Transkription von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Wiegenlied (Op. 16 Nr. 1). Diese Aufführung wurde am 4. Juni 2021 in der Tschaikowski-Konzerthalle in Moskau, Russland, aufgezeichnet.