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Luisi dirigiert Paganinis Violinkonzert und Brahms
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer Performance zweier großartiger Werke: Paganinis 1. Violinkonzert und Brahms dramatischem Sinfonie-Debut, der 1. Sinfonie. Pagaininis Violinkonzert stammt schätzungsweise aus den 1810er Jahren und entstand im Rahmen einer Konzerttour Paganinis, während der er in ganz Italien sein virtuoses Geigenspiel unter Beweis stellte. Das Stück bringt verdeutlicht das außergewöhnliche Können und Geschick Pagaininis und verlangt ebensoviel von seinem Interpreten. In diesem Fall stellt sich Mo Yang, Gewinner des prestigevollen Paganini-Wettbewerbs von 2015, der Herausforderung. Er ist der Solist des Konzertes von 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen.
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Das LSO interpretiert Dvořák und Tschaikowski
Sir Simon Rattle dirigiert das London Symphony Orchestra mit einem Konzertprogramm, das Antonín Dvořáks Scherzo Capriccioso in Des-Dur, Op. 66, und Auszüge aus dem zweiten Akt von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis berühmtem Ballett Der Nussknacker (1892) umfasst. Dvořáks Scherzo Capriccioso (1883) spiegelt eine Zeit wider, in der der Komponist eine persönliche Krise durchlebte. Das Werk verrät wechselnde Stimmungen und ein ständiges Gefühl innerer Unruhe. In der Partitur von Der Nussknacker kombinierte Tschaikowski einprägsame Melodien mit farbenfroher Orchestrierung, die seit Jahrzehnten viele Zuhörer verzaubert. Dieses Konzert wurde am 18. März 2021 in St. Luke’s in London, Großbritannien, aufgenommen.
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Hans van Manen – Moving to Music
Der niederländische Choreograf Hans van Manen (1932) wird international als einer der großen Meister des zeitgenössischen Balletts anerkannt. Er schuf mehr als 150 Ballette, die alle seine unverkennbare Handschrift tragen, gekennzeichnet durch eine klare Struktur, raffinierte Einfachheit und eine Abneigung gegen dekorative Schnörkel. In der Dokumentation „Hans van Manen – Moving to Music“ (2022) spricht der Choreograf über sein Leben und Werk und darüber, woher seine Inspiration für von Drama und Erotik geprägte Ballette kam. Der Film zeigt eine Auswahl von Clips seiner erfolgreichsten Ballette, wie das damals kontroverse Metaforen (1965) mit dem ersten männlichen Pas de Deux, Adagio Hammerklavier (1973) und Sarcasmen (1981). Der Filmregisseur Reiner E. Moritz hat auch Beiträge von Freunden und Kollegen wie Ted Brandsen (Dutch National Ballet), Martin Schläpfer (Wiener Staatsballett) und Van Manens Partner Henk van Dijk aufgenommen, um das Porträt des großen Choreografen zu vervollständigen.