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Gluck - Iphigénie en Tauride
„Iphigénie en Tauride“ (1779) ist eine tragische Oper des in Deutschland geborenen Komponisten Christoph Willibald Gluck. Das für die französische Bühne verfasste Werk wurde im Jahr 1779 mit großem Erfolg an der Pariser Königlichen Musikakademie uraufgeführt. Sie spielt in der Zeit nach dem Trojanischen Krieg. Iphigénie, die von ihrem Vater Agamemnon geopfert werden sollte, wurde von Diana gerettet und nach Tauris gebracht, wo sie zur Hohepriesterin einer Göttin wurde. Diego Fasolis leitet in dieser Inszenierung das Orchestre National des Pays de la Loire und den Chœur d’Angers Nantes Opéra. Zu den Solistinnen und Solisten gehören Marie-Adeline Henry, Charles Rice, Sébastien Droy, Jean-Luc Ballestra und Élodie Hache. Diese Aufführung wurde 2020 im Grand Théâtre d’Angers in Frankreich aufgezeichnet.
01:53
Waldbühne Berlin - Lateinamerikanische Nacht
Argentiniens berühmtester Musiker lässt einen lateinamerikanischen Wind auf das Berliner Amphitheater blasen. Dieses exotische Programm gipfelt mit dem berühmten Concierto de Aranjuez, der von John Williams performt wird.
03:53
Beethoven - Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, op. 60
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, Op. 60. Das Werk wurde von Graf Franz von Oppersdorff in Auftrag gegeben, der Beethovens Sinfonie Nr. 2 verehrte und dem Komponisten eine hohe Summe für ein ähnliches Werk bot. Vollendet im Herbst 1806, wurde die Sinfonie erstmals bei einem Privatkonzert in Wien im März 1807 aufgeführt. Das Werk wird oft von seinen revolutionären Vorgänger und Nachfolger, den Sinfonien Nr. 3 und Nr. 5, überschattet. Die Sinfonie Nr. 4 kontrastiert mit ihrer leichten und fröhlichen Natur zu den beiden genannten Werken. Diese Aufführung wurde 2013 in der Opéra de Dijon, Frankreich, aufgezeichnet.
04:26
Glière, Op. 20 und Schostakowitsch, Op. 57
Das Valerius Ensemble bestehend aus Robert Windak (Violine), Michael Rein (Violine), Eva Šušlíková (Bratsche), Judith Chapman (Cello) und Ingo Lylofs (Klavier) spielte am 15. April 2018 ein Konzert im Muziekcentrum Enschede. Auf dem Konzertprogramm standen das Allegro Moderato aus Glières Streichquartett Nr.2 und das Scherzo, Intermezzo und Finale aus Schostakowitschs Klavierquintett, Op. 57. Das Werk gehört zur populäreren Kammermusik des Komponisten und erhielt 1941, ein Jahr nach Erstaufführung, den Stalinpreis.
05:00
Tschaikowsky - Ouvertüre-Fantasie "Romeo & Julia"
Conrad van Alphen dirigiert Sinfonia Rotterdam in einer Aufführung von Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Ouvertüren-Fantasie "Romeo und Julia". Van Alphen gründete Sinfonia Rotterdam im Jahr 2000. Unter seiner passioniert engagierten Leitung hat sich dieses Orchester zu einem der bekanntesten Orchester der Niederlande entwickelt. Tschaikowsky basierte seine Komposition auf Shakespeares berühmtem Stück "Romeo und Julia". Nachdem er 1870 eine erste Fassung von Romeo und Julia fertiggestellt hatte, schrieb Tschaikowsky Teile der Komposition zweimal um und vollendete die dritte und endgültige Fassung zehn Jahre später. Die Ouvertüre-Fantasie beginnt mit einer langsamen Einleitung, die hauptsächlich von den Klarinetten und Fagotten geführt wird. Die Komposition wird von ihrem berühmten Liebesthema dominiert, das die Liebe zwischen Romeo und Julia darstellt. Dieses wunderschöne Thema wird in der ersten Hälfte des Stückes eingeführt, gespielt vom Englischhorn und den Bratschen, und kehrt in verschiedenen Abschnitten der Komposition wieder. Am Ende erklingt das Liebesthema in Moll, wodurch das tragische Element der Geschichte der beiden Liebenden betont wird.
05:22
IVC 2019 - Finale: Schubert, Wolf et al.
Die Sopranistin Erika Baikoff (USA, 1994) und der Pianist Gary Beecher (Irland, 1993) spielen im Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2019 – Lied Duo –Franz Schuberts „Suleika I, Was bedeutet die Bewegung“, Op. 14, No. 1 (D. 720), „Die Blumensprache“, Op. 173, No. 5 (D. 519) und „Die Gebüsche“, D. 646, „Lied vom Winde“ und „Der Knabe und das Immlein“ aus Hugo Wolfs Mörike-Liedern, „Fleur jetée“ aus Gabriel Faurés „Quatre melodies“, Op. 39, „C“ aus Francis Poulencs „Deux poèmes de Louis Aragon“, FP 122, „Les lilas qui avaient fleuri“ aus Lili Boulangers „Clairières dans le ciel“, Johanna Bordewijk-Roepmans „Oranje may-lied“ und „Eti letniye nochi“ (Diese Sommernächte) aus Sergei Rachmaninoffs Zwölf Romanzen, Op. 14. Diese Aufführung wurde im Theater aan de Parade im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:00
Mozart - 20. Klavierkonzert, KV 466
Ivan Klánský ist der Solist dieses 20. Klavierkonzerts, KV 466. Das Prager Kammerorchester wird von Jiri Belohlávek dirigiert. Das Konzert fand im Palais Waldstein in Prag statt.
06:34
Gershwin - Greatest Hits
Der belgische Dirigent Jos van Immerseel führt Anima Eterna Brugge in einem Konzertprogramm, das dem amerikanischen Komponisten George Gershwin gewidmet ist. Das Programm beginnt mit Gershwins symphonischer Suite Catfish Row (arr. Steven D. Bowen), die auf Musik aus seiner berühmten Oper Porgy und Bess (1935) basiert. Danach folgt das bekannte Tongedicht Ein Amerikaner in Paris (1928). Anschließend tritt die Sopranistin Claron McFadden mit dem Orchester auf und präsentiert einige großartige Jazz-Songs, darunter 'The man I love' (1924-27), 'I got rhythm' (1930) und 'By Strauss' (1936). Sie präsentiert auch 'My man’s gone now' und 'Summertime' aus Porgy und Bess. Das Konzert endet mit Gershwins gefeierter Rhapsody in Blue, mit Bart Van Caenegem als Solopianist. Diese Aufführung wurde am 3. März 2017 in der Concertzaal des Concertgebouw in Brugge, Belgien, aufgezeichnet.
08:13
Brahms - 4. Sinfonie, Op. 98
Das Europakonzert fand 2007 anlässlich des 125. Jubiliäums in der Heimat der Berliner Philharmoniker, der Hauptstadt Deutschlands statt. Unter dem Motto "Das Jahr 1882" interpretiert das gefeierte Orchester unter der Leitung von Dirigent Sir Simon Rattle Brahms' "Konzert für Violine, Cello und Orchester", sowie dessen 4. Sinfonie und Wagners "Prelüde des Ersten Aktes" aus Parsifal. Letzteres war 1913 unter der Leitung von Dirigent Alfred Hertz Teil der ersten professionellen Tonaufnahme des Orchesters. Die Solisten der Performance, Lisa Batiashvili (Violine) und Truls Mørk (Cello) sind gleichermaßen junge und gefeierte Virtuosen, die heute regelmäßig in Begleitung der besten Orchester Weltweit auftreten. Das “Kraftwerk und Kabelwerk Oberspree" diente für dieses Konzert als ungewöhnlicher Konzertsaal des Orchesters. Es gilt als eines der beeindruckendsten historischen Gebäude des 19. Jahrhunderts in Berlin und seine beeindruckende Atmosphäre erschafft in Kombination mit den Klängen von Brahms und Wagner eine Gefühl der totalen musikalischen Hingabe.
09:03
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Adam Kałduński
Der Pianist Adam Kałduński (Polen, 1996) spielt in der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM) Domenico Scarlattis Sonate in h-Moll, K. 87, Sonate in D-Dur, K. 96, und Sonate in d-Moll, K. 517; Franz Liszts Ballade Nr. 2 in h-Moll, S. 171; und Marc-André Hamelins Étude Nr. 3 in h-Moll 'nach Paganini-Liszt'. Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum der Schönen Künste aufgezeichnet.
09:43
Chopin - Polonaise-Fantasie, op. 61
Die in der Ukraine geborene Pianistin Inna Faliks spielt Frederic Chopins Polonaise-Fantaisie Op. 61. Aufgenommen in der Nicols Concert Hall in Evanston, Illinois, USA. Faliks hat sich als eine der kommunikativsten und poetischsten Künstlerinnen ihrer Generation etabliert. Die Polonaise-Fantaise widmete Chopin Mme. A. Veyret, geschrieben und veröffentlicht wurde sie 1846.
10:06
Werke von Kindermann, Fischer und Baal
Jedes Jahr Ende August findet in der niederländischen Stadt Utrecht das renommierte Early Music Festival statt. Es ist das weltweit größte Festival für Alte Musik und zieht mehr als 70.000 Besucher an. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Festival 2020 in einer alternativen Form statt und bot ein alternatives Programm mit Live-Konzerten sowie täglichen Livestreams von Konzerten und Archivaufnahmen. Im Rahmen dieser Festivalausgabe führen Antoinette Lohmann (Violine, Bratsche und Violino piccolo) und Jörn Boysen (Cembalo) einige eher unbekannte Werke aus dem Archiv der italienischen Musikerfamilie Di Martinelli und aus der Musiksammlung Kroměříž auf. Das Programm umfasst unter anderem Werke von Johann Erasmus Kindermann, Johann Fischer und Johann Baal. Dieses Konzert wurde am 27. August 2020 in der St.-Gertrude-Kapelle in Utrecht aufgezeichnet.
10:49
Soulscapes
Uwe Yaron Leonhard Scholz wurde 1958 in Darmstadt geboren, er starb 2004 in Berlin. Schon als Vierjähriger bekam er ersten Tanzunterricht. Später, blutjung, gelang ihm der Sprung ins damalige Heiligtum des Tanzes: in die Ballettschule von Stuttgart. Es war die große Zeit von John Cranko, und dort konnte man nicht nur Schritte lernen, sondern Einsichten in die Gestaltung von Balletten bekommen. Scholz erwies sich als überaus aufmerksam und – aus eigenem Ingenium heraus – bereits als höchst erfinderisch. Das fiel der sowieso höchst entdeckungsfreudigen Marcia Haydée, der Primaballerina assoluta der Kompanie und späteren Direktorin der weltberühmten Truppe, ziemlich umgehend auf. Uwe Scholz erhielt seine mörderische Chance – und starb an ihr. Das war seine Tragik.
12:21
Beethoven - 3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55
Maestro Herbert Blomstedt gibt sein Debüt mit dem Lucerne Festival Orchestra und interpretiert Ludwig van Beethovens gefeierte Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55, „Eroica“ in diesem Konzert beim Lucerne Festival 2020. Nur einen Monat vor diesem Auftritt feierte der schwedische Dirigent seinen 93. Geburtstag – was man ihm aber kaum ansieht, da er stets Vitalität und Neugier ausstrahlt. Dieser Auftritt wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.
13:17
Tschaikowski - 1. Klavierkonzert
Ein buntes Weihnachtskonzert der philharmonie zuidnederland mit Tschaikowskis berühmtem Klavierkonzert Nr. 1. Chefdirigent Dmitri Liss bringt gemeinsam mit Meisterpianist Boris Berezovsky sein russisches Blut in Wallung. Und das auf eine Weise, dass ein amerikanischer Kritiker einst über seine Tschaikowski-Interpretation schrieb: “Liss übte in diesem Moment absolute Macht über Orchester und Publikum aus. Ein Dialog mit der Ewigkeit.”