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Mariken in de tuin der lusten
Die Oper „Mariken in de tuin der lusten“ zur Musik von Calliope Tsoupaki basiert auf dem Mysterienspiel Mariken van Nieuwmeghen (c. 1515). Über fünf Jahrhunderte hat diese alte Geschichte nichts von ihrer Kraft verloren und ist fester Teil des Kanons dänischer Kultur. In dieser Oper folgen wir der neugierigen aber empfindlichen Mariken auf einer Reise durch eine dunkle Welt. Sie trifft auf faszinierende Geschöpfe wie eine hexenhafte Tante, einen verführerischen Teufel und einen aufdringlichen Papst. Die Ensemble ASKO|Schönberg und Tetraktys stehen unter der musikalischen Leitung von Hernán Schvartzman. Hauptsolisten sind Hannah Hoekstra (Mariken) Harry van der Kamp (Oniel), Jill Feldman (Tankte), Julian Podger (Moenen) und Michael Chance (Papst). Inszeniert von Serge van Veggel, Regie Sonia Herman Dolz.
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Stille Nacht, heilige Nacht
Die Aufnahme dieses Weihnachtskonzertes entstand 1990 im Schauspielhaus Berlin am Gendarmenmarkt. Es war eines der ersten Konzerte im wiedervereinigten Deutschland! Überblendungen zu verschneiten Landschaften und Winterzauber verwandeln es in ein Weihnachtskonzert wie aus dem Bilderbuch. Auf dem Programm standen Bach, Händel und Praetorius. Der Tölzer Knabenchor wurde dirigiert von Gerhard Schmidt-Garden, der Chor der Mönche aus Sagorsk von Matfej Mormyl und die Sächsische Staatskapelle Dresden von Ferdinand Leitner. Als Solisten sangen Maria Graf, Doris Soffel, Siegfried Jerusalem, Jochen Kowalski und Hermann Prey. Aufgenommen 1990 von Bob Rooyens.
03:07
Brahms - Violinkonzert
Der israelische Violinist Itzhak Perlman gibt ein Konzert mit den Berliner Philharmonikern und Daniel Barenboim. Zusammen führen sie Johannes Brahms' (1833-1897) Violinkonzert auf. Selten waren so eindrückliche Kräfte versammelt, und selten sind sie der Herausforderung dieses intellektuell und technisch komplexen Werks so gerecht geworden. Johannes Brahms stellte sein Violinkonzert 1878 fertig. Nach Beethovens Violinkonzert ist es das berühmteste deutsche Violinkonzert, das je komponiert wurde. Brahms' Violinkonzert wurde 1879 uraufgeführt, sein Freund Joseph Joachim, für den er das Stück komponierte. Auch Beethovens Violinkonzert stand auf dem Programm. Beide Werke haben viel gemeinsam, zum Beispiel die Tonart, in der sie komponiert wurden: D-Dur. Verglichen mit anderen ist Brahms' Violinkonzert ein Stück für Virtuosen. Die technischen Anforderungen für dieses Stück sind aufgrund von gebrochenen Akkorden, schnellen Tonleiter-Passagen und rhythmischer Variation sehr hoch.
03:54
Bach - Partita Nr. 2 und Sonate Nr. 3
Die gefeierte deutsche Geigerin Isabelle Faust spielt zwei unglaubliche Solowerke für Violine von J. S. Bach: Partita Nr. 2 in D-Moll BWV 1004 und Sonate Nr. 3 in C-Dur BWV 1005. Beide Werke sind Teil der bekannten Sonaten und Solo-Partiten für Violine (BWV 1001-1006) des Komponisten. Die Partita Nr. 2 besteht aus vier Tanzsätzen, gefolgt von der berühmten abschließenden Chaconne. Dieser Satz gilt als monumentales Stück innerhalb des Violinrepertoires. In dieser Chaconne wird ein Thema vorgestellt, zu dem Bach eine Reihe kontinuierlicher Variationen entwickelt, die ein komplexes Spektrum harmonischer Möglichkeiten ausloten. Die Sonate Nr. 3 enthält eine umfangreiche Fuge, in der Bach viele kontrapunktische Techniken einsetzt. In dieser wunderbaren Aufführung zeigt Faust ihre Beherrschung der technisch anspruchsvollen Stücke Bachs. Dieses Konzert wurde 2020 in der Thomaskirche in Leipzig aufgezeichnet.
04:52
Stravinsky - Jeu de cartes
Iván Fischer dirigiert das Budapest Festival Orchestra in einem Konzert, das 2015 in der Béla Bartók National Concert Hall in Budapest, Ungarn, aufgenommen wurde. Das Konzert beginnt mit Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen, Op. 34. Danach tritt Thomas Zehetmair als Soloviolinist in Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Op. 63 auf. Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Werke von Strawinsky, darunter Musik für das Ballett "Jeu de cartes" (1937) und die Feuervogel-Suite Nr. 2 (1919). Jeu de cartes ist eines von Strawinskys neoklassischen Werken und besteht aus drei Teilen ('deals'). Die Feuervogel-Suite Nr. 2 basiert auf der Musik des gleichnamigen Balletts, das für die Ballets Russes von Sergej Diaghilew geschrieben und 1910 in Paris uraufgeführt wurde.
05:18
IVC 2021 - Finale: Diepenbrock, Fauré u. a.
Der Tenor Zhuohan Sun (China, 1993) und die Pianistin Sara Pavlovic (Serbien, 1996) führen das „Wanderlied“ aus Robert Schumanns Kerner-Liedern, Op. 35, auf; „Der Abend kommt gezogen“ aus Alphons Diepenbrocks „Drie ballades“, Op. 1; Gabriel Faurés „Prison“, Op. 83, No. 1; „Ganymed“ aus Hugo Wolfs „Goethe-Liedern“; Franz Schuberts „Nacht und Träume“, D. 827; Zaiyi Lu's „The bridge in my homeland“; „Mit Myrten und Rosen“ aus Schumanns „Liederkreis“, Op. 24; „C“ aus Francis Poulencs „Deux poèmes de Louis Aragon“, FP 122; und „Scheiden und Meiden“ aus Gustav Mahlers „Liedern und Gesängen aus der Jugendzeit“. Die Aufführungen stammen aus dem Finale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde in der Verkadefabriek in ’s-Hertogenbosch, Niederlande, aufgezeichnet.
05:46
CMIM Piano 2024 - Halbfinale I: Carter Johnson
Pianist Carter Johnson (Kanada, 1996) tritt mit dem CMIM-Ensemble auf, das aus drei Hauptstreichern des Orchestre symphonique de Montréal besteht. Gemeinsam interpretieren sie den ersten Satz, Sostenuto assai – Allegro ma non troppo, aus Robert Schumanns Klavierquartett in Es-Dur, Op. 47. Diese Aufführung fand während der Kammermusikrunde des zweigeteilten Halbfinales des Concours musical international de Montréal – Piano 2024 (CMIM) statt und wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgezeichnet.
06:00
Mozart - 6. Klavierkonzert, KV 238
Solist Christian Zacharias spielt Mozarts 6. Klavierkonzert, KV 238, begleitet vom Radio-Sinfonieorchester Stuttgart unter der Leitung von Gianluigi Gelmetti. Das Konzert fand im Schloss Schwetzingen statt, das zu Mozarts Zeiten die Sommerresidenz des Kurfürsten war.
06:25
Beethoven - Klavierkonzert Nr. 1 & Sinfonie Nr. 2
Im Alter von sieben Jahren debütierte Martha Argerich mit Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, ein Stück, das sie während ihrer gesamten Karriere begleiten sollte. In diesem Konzert beim Lucerne Festival spielt die gefeierte Pianistin das berühmte Werk mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Herbert Blomstedt, der hier sein Debüt mit dem Orchester gibt. Neben Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur, op. 15, steht auch die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 36, auf dem Programm. Diese Aufführung wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) in der Schweiz aufgenommen.
07:49
Beethoven - Triple Concerto, Op. 56
Der amerikanische Dirigent Leonard Slatkin leitet das Orchestre National de Lyon in einem Konzert, das 2014 im Auditorium de Lyon aufgenommen wurde. Das Konzert öffnet mit William Bolcoms Circus Ouverture, die speziell für Slatkins 70. Geburtstag komponiert wurde. Im Anschluss interpretiert das Orchester Beethovens Tripelkonzert in C, Op. 56 in einer Kollaboration mit den Solistinnen Olga Kern (Klavier), Baibe Skride (Violine) und Sol Gabetta (Cello). Das Werk ist das einzige Konzert, das Beethoven jemals für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Das Konzert kommt schließlich mit Ravels beliebter Orchestrierung von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung zu einem krönenden Abschluss.