00:00
Tschaikowsky - Iolanta
Tschaikowskys ‘Iolanta’ und Strawinskys ‘Persephone’ − beide Werke “stellen ein Ideal von Schönheit, Poesie und Hoffnung dar”. Diese Doppelaufführung ist eine Produktion von Peter Sellars aus dem Jahr 2012 am Teatro Real in Madrid. In beiden Werken findet eine Entwicklung aus der Dunkelheit ins Licht statt, die wie ein Initiationsritus wirkt, den die Hauptfiguren durchlaufen und der deren existentielle Gesinnung transformiert. ‘Iolanta’ ist ein reifes Werk Tschaikowskys, das im Jahre 1892 uraufgeführt wurde. Es enthält alle Facetten der Meisterhaftigkeit des Komponisten: schöne Melodien, eine klare Struktur und wahre Leidenschaft in allen Variationen. Der Chor und das Orchester des Teatro Real werden von Teodor Currentzis dirigiert. Die Solisten sind: Ekaterina Scherbachenko (Iolanta), Alexej Markov (Robert), Pavel Cernoch (Vaudémont), Dmitry Ulianov (King René), Willard White (Ibn-Hakia), Vasily Efimov (Alméric), Pavel Kudinov (Bertrand), Ekaterina Semenchuk (Marta), Irina Churilova (Brigita) und Letitia Singleton (Irina Churilova).
01:50
Europakonzert 2000 aus Berlin
Mikhail Pletnev (Klavier), Karita Mattila (Sopran), Violeta Urmana (Alt), Thomas Moser (Tenor), Eike Wilm Schulte (Bass), Schwedischer Rundfunkchor, Eric Ericson Kammerchor, Berliner Philharmoniker; Leitung: Claudio Abbado. Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 - Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125. Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr am 1. Mai (der Wiederkehr des Gründungstages 1882) in einem anderen europäischen Ort statt; im Jahr 2000 spielten die Musiker das 10. Europakonzert "zu Hause" in der Berliner Philharmonie.
03:29
Beethoven - Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur, op. 55
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l'Opéra national de Paris nahmen den kompletten Zyklus der Sinfonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55, 'Eroica'. Komponiert in den Jahren 1803-04 in einem Stil, der mit der Tradition bricht, gilt die Sinfonie als Wendepunkt in Beethovens Werk sowie in der westlichen Musikgeschichte. Die Sinfonie Nr. 3 ist länger als jede vorherige Sinfonie. Das Werk beginnt mit zwei kraftvollen Akkorden, die die übliche lange Einleitung ersetzen. Die tieferen Streicher führen dann das Hauptthema ein. Der langsame zweite Satz ist ein Trauermarsch, gefolgt von einem schnellen Scherzo. Der vierte und letzte Satz wird von einem Thema aus Beethovens Ballettmusik für 'Die Geschöpfe des Prometheus' dominiert. Diese Aufführung wurde 2014 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgenommen.
04:20
Beethoven - Streichquartett Nr. 14, op. 131
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem außergewöhnlichen Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang tauchten die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten umfassenden Partituren ein. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Repertoires für Streichquartett, das drei Jahrzehnte von Beethovens musikalischer Kreativität umfasst, in sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Dieses Programm zeigt Quatuor Ébène bei der Aufführung von Beethovens Streichquartett Nr. 14 in cis-Moll, Op. 131. Dieses Konzert wurde am 16. Dezember 2020 in der Philharmonie de Paris aufgezeichnet.
05:01
Haydn - Sinfonie Nr. 45, „Abschiedssinfonie“
Unter der Leitung von Conrad van Alphen spielt das Orchester Sinfonia Rotterdam Haydns 45. Sinfonie in der Nieuwe Kerk (Neue Kirche) in Den Haag. Das Stück trägt nach einer lustigen Anekdote den Spitznamen „Abschiedssinfonie“. Haydn und seine Musiker wohnten jedes Jahr auf Wunsch von Fürst Nikolaus von Mai bis Oktober im prächtigen Palais Esterházy. Anfang November 1772 verkündete der Fürst sein Vorhaben, noch zwei weitere Monate im Palais zu verbleiben. Die Musiker teilten daraufhin Kapellmeister Haydn mit, dass sie mit dieser erzwungenen Aufenthaltsverlängerung nicht einverstanden waren. Haydn bot als Lösung an, ein Stück zu komponieren, das eine deutliche Botschaft vermittelte: Am Ende des letzten Satzes der Sinfonie sollten die Musiker die Kerzen auf ihrem Pult löschen und nacheinander den Raum verlassen. Fürst Nikolaus verstand die Botschaft: Am nächsten Tag wartete ein Wagen auf die Musiker, um sie nach Hause zu bringen.
05:28
IVC 2021 - Halbfinale: Schönberg, Britten u. a.
Bariton Arvid Fagerfjäll (Schweden, 1991) und Pianist Hikaru Kanki (Japan, 1993) präsentieren Franz Schuberts ‚An mein Herz‘, D. 860; ‚Die Aufgeregten‘ aus Arnold Schönbergs ‚Sechs Lieder‘, Op. 3; ‚A poison tree‘ aus Benjamin Brittens ‚The red cockatoo and other songs‘; Bart Vismans ‚Vermeers Gold‘; ‚La mer est plus belle‘ aus Claude Debussys ‚Trois mélodies de Paul Verlaine‘, L. 81; Gabriel Faurés ‚Prison‘, Op. 83, Nr. 1; und ‚Die Geister am Mummelsee‘ aus Hugo Wolfs Mörike-Lieder. 81; zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 - Lied-Duett Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:00
Beethoven - Violinkonzert, Op. 61
Der israelische Violinist Itzhak Perlman gibt ein Konzert mit den Berliner Philharmonikern und Daniel Barenboim. Zusammen führen sie das Violinkonzert, Op. 61 von Ludwig van Beethoven auf. Selten waren so eindrückliche Kräfte versammelt, und selten sind sie der Herausforderung dieses intellektuell und technisch komplexen Werks so gerecht geworden. Beethoven widmete sein Violinkonzert seinem Kollegen Franz Clement, einem führenden Violinisten seiner Zeit. Das Werk wurde 1806 in Wien uraufgeführt, doch war es kein Erfolg und wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten nur selten gespielt. Das Werk wurde 1844 wiederbelebt, als der damals 12-jährige Violinist Joseph Joachim mit dem Orchester der London Philharmonic Society, dirigiert von Mendelssohn. Seitdem ist es eines der wichtigsten Werke des Violinkonzert-Repertoires. Das Werk ist außerdem für seine breites Spektrum an Kadenzen bekannt.
06:50
The Galileo Project: Musik der Spheren
Das Tafelmusik Baroque Orchestra, auch unter dem einfachen Namen Tafelmusik bekannt, ist ein aus Toronto stammendes, kanadisches Barockorchester, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat. Die Violinistin Jeanne Lamon leitet das Ensemble. Anlässlich des The Galileo Project spielt das Tafelmusik Baroque Orchestra Musik von Monteverdi, Vivaldi, Bach und Händel. Die Performance wird visuell mit beeindruckenden Bildern des Hubble Telescope, der NASA und diverser kanadischer Astronomen untermalt. Verlieren Sie sich in dieser Performance, die mit dank einer Verschmelzung von Kunst, Wissenschaft und Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts an Galileos erste öffentliche Präsentation des Teleskops erinnert. Der Schauspieler Shaun Smyth begleitet das Ganze als fesselnder Erzähler, währen die Musiker sich auf einer zauberhaften Bühne von Marshall Pynkoski aufhalten. Kreiert von Alison Mackay.
08:13
Mozart - Gran Partita
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Wolfgang Amadeus Mozarts Serenade Nr. 10 für Blechbläser in B-Dur, K. 361, auch bekannt als die 'Gran Partita'. Die Komposition ist für zwölf Blechbläser und Kontrabass geschrieben und besteht aus sieben Teilen. Die Dauer des Stücks ist länger als die der anderen Kammermusikwerke des Komponisten. Es ist bemerkenswert, dass Mozart eine größere Instrumentierung gewählt hat. Neben den 8 Instrumenten des üblichen Bläseroktetts fügte Mozart zwei Bassetthörner, zwei zusätzliche Hörner in F und einen Kontrabass hinzu. Diese Aufführung wurde 2015 in der Philharmonie de Paris, Frankreich, aufgenommen.
09:04
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Rachel Breen
Die Pianistin Rachel Breen (USA, 1996) spielt den Marsch aus Sergei Prokofjews „Marsch und Scherzo“ aus „Die Liebe zu den drei Orangen“, Op. 33ter; Präludium und Walzer in C (Nr. 4) aus György Kurtágs „Játékok“ (Spiele), Band 1; Präludium Nr. 23 in F-Dur aus Alexander Skrjabins „24 Präludien“, Op. 11; Intermezzo (Nr. 1) aus Prokofjews „Drei Stücke aus Cinderella“, Op. 95; Bagatelle Nr. 3 in Es-Dur aus Ludwig van Beethovens „Bagatellen“, Op. 126; Frédéric Chopins „Impromptu Nr. 1 in As-Dur“, Op. 29; „Wasserklavier“ (Nr. 3) aus Luciano Berios „Sechs Encores“; Chopins „Impromptu Nr. 2 in Fis-Dur“, Op. 36; „Skazki Nr. 5 in Fis-Moll“ aus Nikolai Medtners „6 Skazki“ (Märchen), Op. 51; Etüde Nr. 4 in h-Moll aus Sergei Rachmaninows „Études-tableaux“, Op. 39; und Präludium Nr. 4 in e-Moll aus Leonid Desyatnikovs „The Songs of Bukovina“ (24 Präludien), in der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
09:36
Mozart - 14. Klavierkonzerte, KV 449
Regarded as one of the finest interpreters of Romantic repertoire, Francesco Attesti (*1975) gave his first recital at age 11 and by the time he was 23, had earned the highest honours in piano from Florence’s Conservatorio Luigi Cherubini. In this recording of his 2016 Deeply Mozart concert tour, Attesti performs Wolfgang Amadeus Mozart’s piano concertos KV 449 and KV 488 with the Italian OIDA Orchestra and conductor Paolo Belloli.
10:00
The Pianists Keys
This documentary by Christoph Keller follows various participants and teachers participating in the International Summer Piano Academy.
10:47
Streichquartett Nr. 7 & 13 und Große Fuge
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem bemerkenswerten Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang vertieften sich die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten Noten. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Streichquartettrepertoires des Komponisten, das drei Jahrzehnte Beethovens musikalisches Schaffen abdeckt, während sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erkundete alle Facetten von Beethovens Streichquartettrepertoire: von die jugendlichen Streichquartette Opus 18 bis hin zu den Quartetten Razumovsky, Harp und Serioso (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensperiode und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). In diesem Programm spielt das Quatuor Ébène Beethovens Streichquartett Nr. 7 in F-Dur, Op. 59, Nr. 1 „Rasumovsky“; Streichquartett Nr. 13 in B-Dur, Op. 130; und die monumentale Große Fuge, Op. 133. Diese Konzertaufführung wurde am 12. Oktober 2020 in der Philharmonie de Paris aufgezeichnet.
12:29
Saint-Saëns - Karneval der Tiere
Die amerikanische Dirigentin Marin Alsop leitet das Britten-Pears-Orchester in einer Interpretation von Saint-Saëns' Karneval der Tiere. Aufgenommen in der Snape Maltings Concert Hall, Snape Bridge in Großbritannien, 2018. Saint-Saëns komponierte das Werk 1886 in einer kleinen österreichischen Stadt nach einer katastrophalen Konzertreise. Er schrieb es ursprünglich für zwei Klaviere, zwei Violinen, Violen, Celli, Kontrabass, Flöten, Piccolos, Klarinetten, Glasharmonika und Xylophon. Saint-Saëns selbst empfand das Stück von Anfang an als amüsantes, leicjht verdauliches Werk. Inzwischen ist es fraglos zu einem seiner bekanntesten Werke geworden und wird häufig nach Bedarf und Konstellation des interpretierenden Ensembles angepasst.
13:02
Schostakowitsch - Concertino für zwei Klaviere
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die „Grande Dame“ des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 „Heroisch“ und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns’ Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
13:13
IVC 2021 - Halbfinale: Brahms, Britten u. a.
Sopranistin Vassia Alati (Niederlande/Griechenland, 1992) und Pianist Yuto Kiguchi (Japan, 1989) präsentieren „C'est l'extase langoureuse“ aus Claude Debussys ‚Arriettes oubliées‘, L. 63, und „Fantoches“ aus Debussys ‚Fêtes galantes‘, L. 86; Bart Vismans ‚Het goud van Vermeer‘; „Lerchengesang“ aus Johannes Brahms ‚Vier Gesänge‘, Op. 70; Franz Schuberts ‚Gruppe aus dem Tartarus‘, Op. 24, Nr. 1, D. 583; „Jetzt fallen die Blätter schnell“ aus Benjamin Brittens ‚Auf dieser Insel‘, Op. 11; und „I gria zoi“ (Altes Mutterleben) aus Manolis Kalomiris Mayovotana (Zauberkräuter), zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
13:36
Mozart - 35. Sinfonie
Conrad van Alphen dirigiert die Sinfonia Rotterdam in einer Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Nr. 35 in D-Dur, KV 385, aufgenommen 2020 in der Nieuwe Kerk, Den Haag. Van Alphen gründete Sinfonia Rotterdam im Jahr 2000. Unter seiner leidenschaftlichen Leitung hat sich dieses Orchester zu einem der bekanntesten Orchester der Niederlande entwickelt. Mozarts Sinfonie Nr. 35 ist auch als "Haffner-Sinfonie" bekannt. Die Salzburger Adelsfamilie Haffner beauftragte Mozart 1782, anlässlich der Adelung von Sigmund Haffner ein neues Werk zu schreiben. Mozart willigte ein und komponierte zunächst eine Serenade, bevor er sie einige Monate später zu einer Sinfonie umformte: die heute bekannte Haffner-Sinfonie. Eine seiner Überarbeitungen war die Hinzufügung von mehr Instrumenten im ersten und letzten Satz, was zu einem volleren Klang führte. Die Sinfonie besteht aus vier Sätzen: Allegro con spirito, Andante, Menuetto und Presto.
14:01
Donizetti - L’elisir d’amore
Riccardo Frizza dirigiert das Orchester Gli Originali und den Coro Donizetti Opera in einer Aufführung von Gaetano Donizettis komischen Oper L’elisir d’amore (‘Der Liebestrank’, 1832). L’elisir d’amore ist vielleicht das bekannteste Werk in Donizettis umfangreichen Repertoire. Es erzählt die Geschichte des armen Bauern Nemorino, der in die schöne Gutsbesitzerin Adina verliebt ist. Nachdem er von der Legende von Tristan und Isolde gehört hat, kommt dem verzweifelten Nemorino der Gedanke, ob ein Liebestrank ihm helfen könnte, Adinas Liebe zu gewinnen. Er sucht Hilfe bei dem reisenden Quacksalber Dr. Dulcamara, bei dem er eine Flasche des magischen Elixiers kauft. Diese Inszenierung von Frederic Wake-Walker aus dem Jahr 2021 ist einzigartig, da sie die vollständige, originale Partitur enthält, die von Alberto Zedda basierend auf Donizettis Autographen rekonstruiert wurde. Darüber hinaus spielt das Orchester auf historischen Instrumenten, um den Klang von Donizettis Orchester zu rekonstruieren. Zu den Solisten gehören Caterina Sala (Adina), Javier Camarena (Nemorino), Florian Sempey (Belcore), Roberto Frontali (Dulcamara), Anaïs Mejías (Giannetta) und Manuel Ferreira (Zeremonienmeister). Diese Aufführung war Teil des Donizetti Opera Festivals und wurde 2021 im Teatro Donizetti in Bergamo, Italien, aufgezeichnet.