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Mahler - 1. Sinfonie
Mahler - 1. Sinfonie, Sächsische Staatskapelle Dresden, Fabio Luisi
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Mahler - 3. Sinfonie
Gustav Mahlers 3. Sinfonie ist mit seiner unübertroffenen Dauer von 95 Minuten eine aufregende, mysteriöse, überwältigende und bewegende Komposition. In den sechs Sätzen dieser wundervollen Sinfonie drückt Mahler seine musikalische Vision von Natur und des Menschen in der Natur aus. Der Komponist nutzt, wie schon bei seiner 2. Sinfonie, Stoff seiner früheren ‘Wunderhorn-Lieder’. So schließt er den vierten Satz mit einem schönen Alt-Solo mit dem Text eines Nietzsche-Gedichts ab und lässt im fünften Satz einen gemischten Chor erklingen. Die Sinfonie bestand ursprünglich aus sieben Teilen, doch Mahler nutzte schließlich den siebten Satz für das Ende seiner 4. Sinfonie. Dies ist eine Aufzeichnung in der Berliner Philharmonie aus dem Jahr 1992, dirigiert von Bernard Haitink, unter Teilnahme der Berliner Philharmoniker, des Tölzer Knabenchors, des Ernst Senff Chors und Florence Quivar.
02:51
Meisterwerke entdecken - Beethoven Nr. 5
Mit der Serie "Meisterwerke Entdecken" präsentieren wir audiovisuelle Konzertführer der großen Meisterwerke der klassischen Musik. Die Serie enthält 20 halbstündige Dokumentationen über 20 Meisterwerke der Klassik. Angesehene Experten, berühmte Solisten und herausragende Dirigenten versetzen Sie zurück in die Zeit und an die Orte ihrer Entstehung. In der heutigen Dokumentation geht es um Ludwig van Beethovens ‚Sinfonie Nr. 5‘. Das Stück übt gleich zu Beginn mit dem Vierton-„Schicksalsmotiv“ eine starke Anziehungskraft aus und zieht den Zuhörer in seinen Bann. Der deutsche Musikwissenschaftler Armin Koch beschäftigt sich mit der Analyse des Werkes und der deutsche Beethoven-Experte Wulf Konold veranschaulicht die raffinierten Variationen des Schicksalsmotivs auf dem Klavier und erläutert außerdem weitere Merkmale dieses großartigen Werks.
03:19
Verdi - Rigoletto
Riccardo Frizza dirigiert das Orchester und den Chor des Maggio Musicale Fiorentino in einer Aufführung der tragischen Oper Rigoletto (1851) von Giuseppe Verdi. Im Jahr 1850 erhielt Verdi vom Teatro La Fenice den Auftrag, eine neue Oper zu komponieren. Verdi schlug seinem Librettisten Francesco Maria Piave das kontroverse Stück Le Roi s'amuse von Victor Hugo vor. Dieses Stück, das 1832 uraufgeführt wurde, aber nach nur einer Vorstellung verboten wurde, zeigte die Monarchie in ihren schlimmsten Lastern. Verdi war jedoch entschlossen, das Stück zur Oper zu adaptieren, und erzielte einen Kompromiss mit der Zensur. Die Oper dreht sich um Rigoletto, einen buckligen Hofnarren am Hof des lüsternen Herzogs von Mantua. Rigolettos Leben gerät aus den Fugen, als sein neuester Witz eine Vendetta auslöst, die alles andere als amüsant ist und ihn verflucht zurücklässt. In dieser Inszenierung von 2021 folgt der italienische Regisseur Davide Livermore der bekannten Geschichte, versetzt sie jedoch in eine zeitgenössische Umgebung. Zu den Solisten gehören Javier Camarena (Herzog von Mantua), Luca Salsi (Rigoletto), Enkeleda Kamani (Gilda), Alessio Cacciamani (Sparafucile), Caterina Piva (Maddalena) und Valentina Corò (Giovanna). Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
06:00
Mozart - 12. Klavierkonzert, KV 414
Vladimir Ashkenazy ist Solist und Dirigent zugleich in dieser Interpretation von Mozarts 12. Klavierkonzert, KV 414. Er wird begleitet vom Royal Philharmonic Orchestra in der Londoner Great Hall of Lancaster House.
06:28
J. S. Bach: Messe in h-Moll (BWV 232)
Dieses Konzert zeigt Herbert Blomstedt, wie er zum letzten Mal in seiner Position als Kapellmeister das Gewandhausorchester und den Kammerchor auf dem Leipziger Bachfest 2005 leitet. Nach sieben erfolgreichen Jahren in Leipzig interpretiert der Maestro J. S. Bachs Hohe Messe in h-Moll (BWV 232), eines der bedeutendsten Kirchenmusikstücke aller Zeiten. Ruth Ziesak (Sopran), Anna Larsson (Alt), Christoph Genz (Tenor) und Dietrich Henschel (Bass) sind die Solisten der Performance. Die Messe ist eine musikalische Vertonung des vollständigen Ordinarium des lateinischen Messetextes und eines der letzten Werke, das Bach in dem Jahr vor seinem Tod 1750 vollendete. Blomstedts Interpretation des Werkes ist entworfen und umgesetzt auf dem höchsten musikalischen Niveau, auf den Punkt gebracht mit einer grenzenlos lebhaften Performance. Seit 1999 gilt das Leipziger Bachfest als das größte Festival der Welt, das das Werk Johann Sebastian Bachs zelebriert und ehrt.
08:28
Chopin - Klavierkonzert Nr. 2, Op. 21
Antoni Wit dirigiert die Warschauer Philharmoniker in einer Konzertperformance von Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 2, Op. 21. Der Solist ist Evgeny Kissin. Dieses Konzert war Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstag von Chopin im Jahr 2010. Chopin komponierte sein Klavierkonzert Nr. 2 tatsächlich ein Jahr vor dem Klavierkonzert Nr. 1 und vollendete beide Werke im Alter von 20 Jahren, bevor er sein Heimatland Polen in Richtung Paris verließ.
09:06
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Rachel Breen
Die Pianistin Rachel Breen (USA, 1996) spielt den Marsch aus Sergei Prokofjews „Marsch und Scherzo“ aus „Die Liebe zu den drei Orangen“, Op. 33ter; Präludium und Walzer in C (Nr. 4) aus György Kurtágs „Játékok“ (Spiele), Band 1; Präludium Nr. 23 in F-Dur aus Alexander Skrjabins „24 Präludien“, Op. 11; Intermezzo (Nr. 1) aus Prokofjews „Drei Stücke aus Cinderella“, Op. 95; Bagatelle Nr. 3 in Es-Dur aus Ludwig van Beethovens „Bagatellen“, Op. 126; Frédéric Chopins „Impromptu Nr. 1 in As-Dur“, Op. 29; „Wasserklavier“ (Nr. 3) aus Luciano Berios „Sechs Encores“; Chopins „Impromptu Nr. 2 in Fis-Dur“, Op. 36; „Skazki Nr. 5 in Fis-Moll“ aus Nikolai Medtners „6 Skazki“ (Märchen), Op. 51; Etüde Nr. 4 in h-Moll aus Sergei Rachmaninows „Études-tableaux“, Op. 39; und Präludium Nr. 4 in e-Moll aus Leonid Desyatnikovs „The Songs of Bukovina“ (24 Präludien), in der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
09:38
Beethoven - 31. Klaviersonate, op. 110
Kann es uns gelingen, uns in Beethovens kreativen Geist hineinzuversetzen, besonders in der letzten Phase seines Lebens, als er mit schwerem Hörverlust zu kämpfen hatte? Tom Beghins neue Aufnahme von Beethovens Klaviersonaten Opus 109, 110 und 111 ist eine künstlerische Untersuchung dessen, inwiefern Beethovens Musik durch sein direktes Umfeld geprägt wurde, das er sich gemeinsam mit der Hilfe von Kollegen und Freunden schuf. Der Pianist Tom Beghin interpretiert hier nicht nur Beethovens Trilogie pianistischer Meisterwerke auf einem großartigen neuen Replikat Beethovens Broadwood-Klavieres, sondern verwendet dabei auch eine Rekonstruktion der Gehörmaschine, die auf dem Klavier des Komponisten montiert war, damit er weiterhin Musik komponieren und spielen konnte, trotz des schwindenden Gehörsinns. "Sie hören besser, wenn Sie Ihren Kopf unter diese Maschine halten, nicht wahr?", fragte André Stein einst Beethoven. Zwei Jahrhunderte später können auch wir unsere Köpfe unter die Maschine halten und uns fragen: Hören wir Beethoven anders? Beghin zieht uns in das Hörgerät hinein, wo wir die Essenz von Beethovens wilden und unwiderstehlich poetischen musikalischen Eingebungen fühlen und hören. „Inside the Hearing Machine“ lädt uns auf den multisensorischen Spielplatz eines gehörlosen Komponisten ein, für den die Maschine mehr als ein Hörgerät war und der über viel mehr als nur Klang mit seinem Instrument interagierte.
10:01
Werke für Blockflöte von Boismortier u. a.
Jedes Jahr Ende August findet in der niederländischen Stadt Utrecht das renommierte Early Music Festival statt. Es ist das weltweit größte Festival für Alte Musik und zieht mehr als 70.000 Besucher an. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Festival 2020 in einer alternativen Form statt und bot ein alternatives Programm mit Live-Konzerten sowie täglichen Livestreams von Konzerten und Archivaufnahmen. Im Rahmen dieser Festivalausgabe geben Lucie Horsch (Blockflöte) und Alexandra Nepomnjaschaja (Cembalo) ein Konzert, das aus mehreren Suiten und Sonaten besteht. Das Programm umfasst die Suite V in F von Charles François Dieupart, die Sonate BWV 1035 von Johann Sebastian Bach, eine Auswahl von Präludien aus L'art de Préluder von Jacques Hotteterre, das Concert Royal IV von François Couperin und die Sonate in e, Op. 91 Nr. 4, von Joseph Bodin de Boismortier. Dieses Konzert wurde am 31. August 2020 in der St.-Gertrude-Kapelle in Utrecht aufgenommen.