00:00
Donizetti – L’elisir d’amore
Aus dem Festspielhaus Baden-Baden: "L'elisir d'amore" (Der Liebestrank) von Gaetano Donizetti (1797-1848). Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado - Inszenierung: Rolando Villazón. Mit Miah Persson (Adina), Rolando Villazón (Nemorino), Roman Trekel (Belcore), Ildebrando D'Arcangelo (Dulcamara), Regula Mühlemann (Giannetta), Balthasar-Neumann-Chor & -Ensemble. ECHO Klassik 2015 als "Beste DVD-Produktion des Jahres"! - Der junge Bauer Nemorino hat sich unsterblich in die schöne Adina verliebt, doch sie weist ihn zurück. Als Nemorino die Geschichte von Tristan und Isolde hört, will auch er einen Trank bekommen, der die Liebe entfacht... Donizetti schrieb die Oper 1832 für Mailand; zwei Jahre zuvor hatte er hier mit "Anna Bolena" großen Beifall geerntet und zählte nun zu den erfolgversprechendsten Opernkomponisten Italiens. Mit seiner Mischung aus komischen Elementen der Opera buffa und beschaulichen Passagen wie der weltberühmten Tenorarie "Una furtiva lagrima" zählt "Der Liebestrank" heute zu den beliebtesten Bühnenwerken Donizettis.
02:20
Waldbühne Berlin - Weiße Nächte in St. Petersburg
In „Waldbühne 1997“ geht es um Komponisten aus Russland. Genießen Sie wunderschöne Werke von Tschaikowski, Glinka, Mussorgsky und Rimsky-Korsakov, die von den Berliner Philharmonikern und dem Solisten Daniel Barenboim unter der Leitung von Zubin Metha gespielt wurden.
03:57
Beethoven - 2. Sinfonie
September 2016 feierte die Welt den Geburtstag eines der bekanntesten japanischen Dirigenten: Seiji Ozawa. Der für seinen Einsatz für zeitgenössische Komponisten bekannte Ozawa gründete 1992 das Saito Kinen Festival Matsumoto, das seit 2015 besser bekannt ist als das Seiji Ozawa Festival. Anlässlich seines Geburtstages stand der Dirigent selbst auf der Festivalbühne um 63 Musiker des Saito Kinen Orchesters durch Beethovens 2. Und 7. Sinfonie zu leiten. Beethovens Zweite entstand größtenteils während des Aufenthaltes des Komponisten in Heiligenstadt, als seine Taubheit sich bereits in einem fortgeschrittenen Zustand befand. Das Werk feierte seine Premiere 1803 im Theater an der Wien in der österreichischen Haupstadt. Die 7. Sinfonie wurde zehn Jahre später in einem Konzert zu Gunsten verwundeter Soldaten erstaufgeführt, das Beethoven selbst dirigierte.
04:34
Solos für Klarinette, Teil I
The great clarinettist Paolo Beltramini plays a program of solo pieces for clarinet on Stingray Brava. In this broadcast, Beltramini performs C.P.E. Bach’s Solfeggietto, Béla Kovàc’s Hommage à Paganini, and Igor Stravinsky’s Three Pieces for Clarinet Solo. Paolo Beltramini is the only Italian clarinettist to have won first prize at the prestigious Prague Spring International Clarinet Competition (1996). As a duo with pianist Roberto Arosio, he won the International Chamber Music Competitions in Paris (1996) and Trapani (1997). These awards helped establish Beltramini’s reputation as one of the most interesting wind-instrument virtuosos on the international concert circuit. He was principal clarinettist with Amsterdam’s Royal Concertgebouw Orchestra, Milan’s Filarmonica della Scala, Mahler Chamber Orchestra and Swiss Orchestra della Svizzera italiana.
05:00
Mozart - Streichquartett Nr. 19 in C-Dur
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung führt das Quartett Les Dissonances - bestehend aus David Grimal (Violine), Hans Peter Hofmann (Violine), David Gaillard (Bratsche) und Xavier Phillips (Cello) - Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett Nr. 19 in C-Dur, K. 465, 'Dissonanz' (Op. 10 Nr. 6) auf. Das Streichquartett ist das letzte in der Reihe von sechs Quartetten, die Joseph Haydn gewidmet waren. Diese zwischen 1782 und 1785 geschriebenen Quartette sind auch als die Haydn Quartette (Op. 10) bekannt. Das Streichquartett Nr. 19 ist bemerkenswert aufgrund seiner langsamen, dissonanten Einleitung, die dem Stück seinen Spitznamen, das 'Dissonanz' Quartett, verleiht. Dieser düstere Abschnitt geht plötzlich in das helle Allegro in C-Dur über. Diese Aufführung wurde 2015 in der Opéra Comique in Paris, Frankreich, aufgenommen.
05:29
IVC 2021 - Halbfinale: Finzi, Duparc u. a.
Tenor Ilja Aksionov (Litauen, 1996) und Pianist Gustas Raudonius (Litauen, 1996) präsentieren Bart Vismans ‚Het goud van Vermeer‘; ‚As I lay in the early sun‘ aus Gerard Finzis ‚Oh fair to see‘, Op. 13b; Henri Duparcs ‚Extase‘; Claude Debussys ‚Paysage sentimental‘, L. 55; ‚Mausfallensprüchlein‘ aus Hugo Wolfs ‚Sechs Lieder‘; ‚Krysolov‘ (Der Rattenfänger) aus Sergei Rachmaninoffs ‚Sechs Romanzen‘, Op. 38; Franz Schuberts ‚Rastlose Liebe‘, Op. 5, Nr. 1, D. 138; und Alphons Diepenbrocks ‚De klare dag‘, RC 4, zum Halbfinale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 – Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:00
Mozart - 27.Klavierkonzert, KV 595
Aleeksander Madzar und das Royal Philharmonic Orchestra spielen unter der Leitung von Andre Previn Mozarts 27.Klavierkonzert, KV 595, aufgenommen im Wiener Schloss Schönbrunn. Im Jahr 1791, wenige Monate bevor sein kurzes Leben so schmerzvoll und unerwartet zu Ende ging, widmete sich Mozart wieder dem Kompositionsstil, der ihm wohl am ehesten entsprach: das Konzert für Klavier und Orchester. Man würde erwarten, dass unter den schwierigen Umständen vor Mozarts Tod ein ernstes und schwermütiges letztes Klavierkonzert entstehen würde, doch dieses Werk ist ganz und gar positiv und erhebend. Mozart erfreut sein Publikum mit einem gefühlvollen Kinderlied, das die Freuden der Jugend und des Frühlings heraufbeschwört. Vielleicht eine Erinnerung an die ruhigen Tage, als das brillante Wunderkind erstmals Geschmack daran fand, ein „Mozart on Tour“ zu sein.
06:35
Arvo Pärt - Kanon Pokajanen
Arvo Pärts "Kanon Pokajanen" (aus ‘Kanon der Reue an den Hernn Jesus Christuzs’, 1995-97) basiert auf dem orthodoxen Kanon der Reue, überliefert aus frühen slavisch-christlichen Manuskripten aus dem sechsten Jahrhundert nach Christus. Der Kanon befasst sich mit dem Thema Veränderung: dem Übergang von der Nacht zum Tag, vom Alten zum Neuen Testament, von Prophezeiung und Erfüllung, dem Hier und Jetzt und dem Jenseits. In diesem Konzert interpretieren die Sänger des flämischen Kammerchors Aquarius das facettenreiche Stück. Aquarius ist setzt neue Maßstäbe im modernen Chorrepertoire, wie diese Performance von 2008 beweist. Das zweistündige Konzert wird stimmungsvoll von Kerzenlicht und einer zeremoniellen Prozession begleitet. Die musikalische Leitung übernimmt Dirigent Michael de Smet.