00:00
Tripelkonzert, Op. 56 & Symphonie Fantastique
Gianandrea Noseda dirigiert die vereinten Kräfte der KestonMAX-Stipendiaten der Music Academy und des London Symphony Orchestra in Ludwig van Beethovens Tripelkonzert in C-Dur, Op. 56, sowie Hector Berlioz’ Symphonie Fantastique, Op. 14. Dieses Konzert wurde am 20. November 2022 in LSO St Luke’s, London aufgenommen. Beethovens Konzert für Violine, Violoncello und Klavier in C-Dur, Op. 56, allgemein bekannt als das Tripelkonzert, wurde zwischen 1803 und 1804 komponiert. Die Wahl der drei Soloinstrumente macht es im Grunde zu einem Konzert für Klaviertrio, und es ist das einzige Konzert, das Beethoven je für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Berlioz’ Symphonie Fantastique (Episode aus dem Leben eines Künstlers … in fünf Sätzen), Op. 14, ist eine programmatische Symphonie, die 1830 geschrieben wurde. Es handelt sich um Programmmusik, die die Geschichte eines begabten Künstlers erzählt, der sich aus Verzweiflung über eine unerwiderte Liebe mit Opium vergiftet.
01:40
Mozart - Klavierkonzert Nr. 25 & Sinfonie Nr. 35
Stefano Conticello dirigiert das Orchester des Teatro Comunale di Bologna in einem Mozart-Konzert. Das Konzert wird mit der Ouvertüre aus Mozarts beliebter Oper „Die Zauberflöte“ eröffnet. Es folgt das Klavierkonzert Nr. 25 in C-Dur, KV 503, mit Maurizio Baglini als Solist. Es ist eines der zwölf großen Klavierkonzerte, die Mozart 1784 und 1786 komponierte. Das Konzert endet mit der Sinfonie Nr. 35 in D-Dur, KV 385, die auch als „Haffner-Sinfonie“ bekannt ist. Aufgenommen wurde das Konzert im Teatro Comunale in Bologna (Italien).
02:43
Approaching the Maelström
"Ein Abstieg in den Mahlstrom" (1841) ist eine Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die die Geschichte von zwei Fischern erzählt, die in den tosenden Strudeln zwischen den bergigen Inseln von Lofoten, innerhalb des arktischen Kreises von Nordnorwegen, kämpfen. Ein tückischer Strudel zieht ihr Boot in die Tiefe und nur einer von ihnen überlebt. Basierend auf dieser Geschichte komponierte der amerikanische Komponist Philipp Glass ein Chorwerk für das Australian Dance Theatre, das nur einmal beim Adelaide Festival of Arts im Jahr 1986 aufgeführt wurde. Beacon Isle Films nahm ein Arrangement von Glass' Werk für Sinfonieorchester auf, gespielt vom Arctic Philharmonic Orchestra und Chor, und der Sopranistin Berit Norbakken Solset, unter der Leitung von Tim Weiss. Die Aufnahme fand in der Umgebung statt, die Poe zu seiner Geschichte inspirierte: die spektakuläre Landschaft von Lofoten. Diese Dokumentation aus dem Jahr 2019 handelt vom gesamten Prozess der Entstehung von Ein Abstieg in den Mahlstrom, einschließlich eines der seltenen Interviews mit Glass.
03:33
Ice Dance: Dornröschen (2013)
Die preisgekrönten Imperial Ice Stars sind ein Ensemble aus 26 Eiskunstläufern, die gemeinsam insgesamt über 250 Wettbewerbsauszeichnungen verzeichnen können und in spektakulären Performances Eiskunstlauf, Theater und Ballett verbinden. Von Kritikern gepriesen, vom Publikum mit stehenden Ovationen belohnt: die Imperial Ice Stars begeisterten bereits an einer Vielzahl prestigevoller Veranstaltungsorte, wie etwa der Londoner Royal Albert Hall und Sandler’s Wells, Singapurs Esplanade-Theater, Montreals Place des Arts und dem Kapstädter Artscape. Diese Aufnahme aus der Melbourne Theatre Company in Australien bietet einen neuen Blickwinkel auf die weltbekannte Geschichte Dornröschens, mit musikalischer Untermalung von Originalkompositionen von Tschaikowski (1840-1893).
05:09
Rachmaninow - 1. Klavierkonzert, Op. 1
In diesem Konzert wird der Pianist Boris Berezovsky vom Moskauer Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Alexander Sladkovsky in einer Aufführung von Rachmaninovs Klavierkonzert Nr. 1, Op. 1 begleitet. Rachmaninov komponierte sein erstes Konzert im Alter von 18 Jahren, während er am Moskauer Konservatorium studierte. Das Konzert wird mit einer Komposition des jungen russischen Komponisten Elmir Nizamov (1986) eröffnet, die den Titel "Heavenly Movement" trägt. Dieses Konzert wurde am 28. April 2017 im Tschaikowsky-Konzertsaal der Moskauer Philharmonischen Gesellschaft aufgenommen.
05:54
CMIM Piano 2024 - Halbfinale I: Michelle Candotti
Pianistin Michelle Candotti (Italien, 1996) schließt sich dem CMIM-Ensemble an, das aus drei führenden Streichern des Orchestre symphonique de Montréal besteht. Gemeinsam präsentieren sie den ersten Satz, Sostenuto assai – Allegro ma non troppo, aus Robert Schumanns Klavierquartett in Es-Dur, Op. 47. Diese Aufführung fand während der Kammermusikrunde des zweigeteilten Halbfinales der Piano Edition des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM) statt. Die Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
06:00
Mahler - 8. Sinfonie
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Sinfonieorchester in einem Konzert von Mahlers 8. Sinfonie. Das Werk ist eines der umfangreichsten Chorkompositionen des klassischen Konzertrepertoires und wird häufig als die "Sinfonie der Tausend" bezeichnet. Mahler komponierte das Stück 1906 in seiner Maiernigg-Villa im Süden von Österreich. Es war das letzte Werk des Komponisten, dessen Premiere zu seiner Lebzeiten stattfand. Teil dieses Konzerts sind die Solisten Ricarda Merbeth (Sopran), Henriette Bonde-Hansen (Sopran), Sofia Fomini (Sopran), Marianne Beate Kielland (Alt), Olesya Petrova (Alt), Stefan Vinke (Tenor), Russel Braun (Bariton) und Günther Groissböck (Bass), sowie die Sänger des dänischen Nationalchores, des MDR Leipiziger Radiochores und des Kopenhagener Kapellenchores. Diese Performance wurde 2017 im dänischen DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
07:34
Werke für Cello und Klavier von Schumann u.a.
In Genf, der Stadt, in der sie den größten Teil ihres Lebens verbrachte, lädt die argentinische Pianistin Martha Argerich ihren langjährigen Musikpartner, den Cellisten Mischa Maisky, zu einem privaten Kammermusikkonzert ein. Zwischen den einzelnen Stücken gibt Martha in einem intimen Interview mit ihrer Tochter Annie Dutoit Einblicke, was sowohl ihre Nähe als auch die Musik widerspiegelt. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens 7 Variationen über "Die Zauberflöte"; Robert Schumanns Fantasiestücke, Op. 73; Frédéric Chopins Introduction & Polonaise, Op. 3; ‘Lerchengesang’ (Nr. 2) aus Johannes Brahms’ 4 Gesänge, Op. 70; und ‘Largo’ aus Chopins Cellosonate in g-Moll, Op. 65. Diese Aufzeichnung wurde am 12. und 13. November 2020 in Genf, Schweiz, gemacht.