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Mischa Fomin im Concertgebouw 2018
Musikkritiker aus Nordamerika, Europa und Russland sind sich einig: das einfühlsame und taktvolle Klavierspiel des in Nalchik geborenen PIanisten Mischa Fomin ist einzigartig. Nach seinem mit cum laude abgeschlossenen Musikstudium an der Gnessin’s Russian Academy of Music in Moskau, wo er unter der ehemaligen Schülerin des legendären Heinrich Neuhaus, Lina Bulatowa, Klavierspiel studierte, setzte Fomin sein Studium an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar fort. Heute ist er weltweit bekannt für herausragende Konzerte und sein Engagement im Bereich der Ausbildung von Nachwuchsmusikern. Für dieses Konzert kehrte Fomin 2018 zurück ins Amsterdamer Concertgebouw. Teil des Programms sind Beethovens 8. Klaviersonate, Op. 13 Pathétique und 14. Klaviersonate, Op. 27, Nr. 2, auch bekannt als seine Mondscheinsonate, sowie Tschaikowskis Vier Jahreszeiten, Op. 37b.
01:35
Mahler - Symphonie Nr. 7
Ungewöhnliche Orchesterfarben und -effekte. Die Verwendung seltenerer Instrumente und die frischen Klanglandschaften, die Mahler schafft, führen zu einem reichen und einzigartigen Hörerlebnis.
03:02
The Pianists Keys
This documentary by Christoph Keller follows various participants and teachers participating in the International Summer Piano Academy.
03:43
Romeo und Julia
Sergei Prokofjew grundete sein Ballett 'Romeo und Julia' auf William Shakespeares gleichnamigem berühmten Stück und erzählt die Geschichte zweier junger Liebender aus den verfeindeten Familien Montague und Capulet. Der renommierte französische Choreograph Jean-Christophe Maillot schuf 1996 eine einzigartige Choreographie des Balletts, die weltweit aufgeführt wurde. In seiner Produktion interpretiert Maillot Romeo und Julia nicht als sozialen Konflikt oder Clan-Krieg, der von einem strengen Ehrenkodex bestimmt wird, sondern als eine Geschichte von unvorhergesehene Tragödie, die zum Tod von Kindern führt, die sich mehr auf den Pfad der Liebe als den des Hasses konzentrieren. Diese Interpretation von 2002 wird von den Tänzern des Les Ballets de Monte Carlo aufgeführt. Chris Roelandt und Bernice Coppieters spielen die Hauptrollen.
05:33
Schubert - Vier Impromptus, op. 90 - I.
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
05:46
Schumann - Pianoquintett, Op. 44 - III.
Für dieses außergewöhnliche Recital, das 2019 im Théâtre des Champs-Élysées aufgenommen wurde, werden Camille (Cello) und Julie Berthollet (Violine) von dem Pianisten Guillaume Vincent und dem Ensemble Appassionato unter der Leitung von Mathieu Herzog begleitet. Die beiden musikalischen Schwestern haben ein genre- und epochenübergreifendes Repertoire ausgewählt, um die Ausdruckspalette von Violine und Cello zu erkunden, vom Barock eines Vivaldi bis zu den jazzigen Tönen eines Django Reinhardt und Stéphane Grapelli. Auf dem Programm stehen u.a. Brahms Ungarische Tänze Nr. 5 und Nr. 6, Karl Jenkins' Palladio, 'Theme from Forrest Gump' von Alan Silvestri, Schumanns Klavierquintett op. 44, The Red Violin von Corigliano, Ungarische Rhapsodie, op. 68 von Popper, Minor Swing von Reinhardt/Grappeli und Csárdás von Monti.
06:00
Mahler - 4. Sinfonie
Kirill Karabits dirigiert das London Symphony Orchestra in einer Aufführung von Mahlers 4. Sinfonie. Solistin ist die Sopranistin Lucy Crowe. Gustav Mahler muss nicht immer monumental sein – seine Vierte Sinfonie beginnt mit Schellenklang, Vogelgezwitscher und einer Melodie, wie direkt aus Mozarts Welt. Alles wirkt wunderbar einfach. Doch es ist Mahler – und zwischen diesem verspielten Beginn und der abschließenden Darstellung des Himmels durch Kinderaugen liegt ein ganzes Universum an Drama, Emotion und herzzerreißender Schönheit. Mit Sopranistin Lucy Crowe, die all ihre Ausdruckskraft und vokale Strahlkraft in dieses außergewöhnliche Finale einbringt, wird es schöner und seliger klingen als je zuvor. Aufgenommen am 8. Dezember 2021.
07:02
Tales of Two Cities: Leipzig-Damascus Coffee House
Das Tafelmusik Baroque Orchestra, auch unter dem einfachen Namen Tafelmusik bekannt, ist ein aus Toronto stammendes, kanadisches Barockorchester, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat. Die musikalische Leitung des Orchesters wird von der Violinistin Jeanne Lamon übernommen. Gemeinsam mit dem Trio Arabica feiert das Ensemble die Musik und Kultur des 18. Jahrhunderts. Die Städte Leipzig und Damaskus befinden sich gleichermaßen an den Schnittpunkten uralter Handelsrouten und waren ihrerzeit wichtige Epizentren für Gelehrte. Besonders berühmt waren beide Städte außerdem für ihre Kaffeehäuser, in denen regelmäßig die brillantesten Musiker der damaligen Zeit auftraten. Dieses Konzert beinhaltet Werke von Bach, Telemann, Händel und wahre Schätze der klassischen arabischen Musik. Musik, Worte und Bilder warden in diesem interkulturellen Setting verwendet, um zu verbildlichen, wie die Menschen, die damals geografisch durch große Distanzen voneinander getrennt waren dennoch dank Handel, Kunst und geteiltem Ideengut Gemeinsamkeit fanden und sich verbunden fühlten. Die Aufnahme entstand bei einem Konzert im Aga Khan Museum in Toronto. Konzipiert von Alison Mackay, mit einem Bühnenbild von Marshall Pynoski.
08:43
Beethoven - 3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55
Maestro Herbert Blomstedt gibt sein Debüt mit dem Lucerne Festival Orchestra und interpretiert Ludwig van Beethovens gefeierte Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55, „Eroica“ in diesem Konzert beim Lucerne Festival 2020. Nur einen Monat vor diesem Auftritt feierte der schwedische Dirigent seinen 93. Geburtstag – was man ihm aber kaum ansieht, da er stets Vitalität und Neugier ausstrahlt. Dieser Auftritt wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.
09:38
Mozart - Klaviersonate Nr. 5, KV 283
Roberto Prosseda (1975) spielt Wolfgang Amadeus Mozarts 5. Klaviersonate. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.