00:00
Les Bains Macabres
Der französische Komponist Guillaume Connesson (*1970) fügt seinem bereits beeindruckenden musikalischen Oeuvre stetig neue Werke hinzu. Seine jüngste Kreation ist die Oper "Les bains macabres". Für diese romantische zeitgenössische Thriller-Oper arbeitete er eng mit dem Librettisten Olivier Bleys (*1970) zusammen, einem erfolgreichen französischen Autor, der bereits Dutzende von Romanen verfasst hat. Das Ergebnis ist eine rätselhafte Erzählung mit Film-Noir-Soundtrack über die makabren 'Bains Terminus': Kranke Gäste, die hierher kommen, um sich im wohltuenden Wasser der Bäder auszuruhen, verlassen den mysteriösen Ort nie mehr. Als die Polizei von Pool die rätselhaften Todesfälle untersucht, stellt sich heraus, dass Leben und Tod nicht so gradlinig voneinander getrennt sind wie erwartet... In dieser Produktion vom Februar 2020 übernimmt die Sopranistin Sandrine Buendia die Rolle der Célia und der Bariton Romain Dayez den Mathéo. Dirigent Arie van Beek dirigiert das Orchestre des Frivolités Parisiennes in einer Performance unter der Regie von Florent Siaud.
02:08
Europakonzert 2013 - Prag
Ralph Vaughan Williams: Fantasia on a Theme by Thomas Tallis - Antonín Dvorák: Biblische Lieder op. 99 - Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale". Magdalena Kozená (Mezzosopran), Berliner Philharmoniker; Leitung: Simon Rattle. Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr am 1. Mai (der Wiederkehr des Gründungstages des Orchesters 1882) in einem anderen europäischen Ort statt, 2013 im Spanischen Saal der Prager Burg.
03:43
Beethoven - Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, op. 68
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l’Opéra national de Paris nahmen den kompletten Zyklus der Sinfonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, Op. 68, auch bekannt als die Pastorale Sinfonie. Der Komponist schrieb das Werk unmittelbar nach der Vollendung seiner Sinfonie Nr. 5. Beide Werke wurden im Dezember 1808 im selben Konzert uraufgeführt. Die Sinfonie Nr. 6 besteht aus fünf Sätzen, wobei die letzten drei Sätze ohne Pause gespielt werden. Jeder Satz trägt einen Titel, der eine Szene aus dem Landleben suggeriert. Die fröhliche Atmosphäre der ersten drei Sätze wird durch einen gewaltigen vierten Satz unterbrochen: Sturm, besonders dargestellt durch die Piccoloflöten, Blechbläser und Pauken. Der Sturm lässt am Ende des Satzes nach, woraufhin die Ruhe im letzten Satz zurückkehrt. Diese Aufführung wurde 2015 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgezeichnet.
04:30
Playing Portraits
The trio composed of Alessandro Carbonare (clarinet), Elisa Eleonora Papandrea (violin) and Monaldo Braconi (piano) performs regularly in Italy’s concert halls and abroad. Playing Portraits showcases the trio’s appearances in various places, including USA, Russia and Europe, as they perform works by composers such as George Gershwin, Igor Stravinsky, Francis Poulenc, Anton Guilio Priolo, and Reiner Kuttenberger. This program was recorded by Pietro Tagliaferri at the Salle Belle Epoque in the National Gallery of Modern Art in Rome.
05:25
Strawinsky - Le Sacre - II: Le Sacrifice
Jedes Jahr wird das Europakonzert von den Berliner Philharmonikern in einem bekannten Konzertsaal oder an einem besonderen Ort veranstaltet. Das diesjährige Konzert wird in der prächtigen Royal Albert Hall in London aufgeführt. Der niederländische Dirigent Bernard Haitink schließt mit Strawinskys „Frühlingsopfer“ ab, das der Komponist 1913 für Sergei Diaghilevs Ballets Russes schrieb. Die Premiere sorgte aufgrund der avantgardistischen Natur der Musik und der Choreographie des Stückes für viel Aufsehen und Furore beim Publikum. Das „Frühlingsopfer“ gilt heute als eines der Meisterwerke der klassischen Musikgeschichte und hat viele Komponisten des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Zugabe ist Tschaikowskys Blumenwalzer aus dem Nussknacker.
06:00
Schostakowitsch - 4. Sinfonie in c-Moll, Op. 43
Unter der Leitung von Dirigent und Pianist Yannick Nézet-Séguin interpretiert das niederländische Rotterdam Philharmonic Orchestra in einem Konzert von 2018 Dimitri Schostakowitschs 4. Sinfonie in c-Moll, Op. 43. Dem 1975 im französisch-kanadischen Montréal geborenen, charismatischen jungen Künstler wurde bereits 2006 die Position des Chefdirigenten des Rotterdam Philharmonic Orchestra angeboten. Zwölf Jahre lang spielte das Orchester unter seiner Leitung, bevor er schließlich in seine Heimat zurückkehrte, um sich dort diversen Nordamerikanischen Orchestern zu widmen. Zusätzlich zu seinen zahlreichen Auszeichnungen ist Nézet-Séguin außerdem Ehrenmitglied und Gastdirigent des europäischen Kammermusikorchesters.
07:08
Schubert - Winterreise
Der Bariton Samuel Hasselhorn und der Pianist Daniel Heide führen Franz Schuberts Liederzyklus Winterreise auf. Schubert schrieb dieses Meisterwerk im Jahr 1827 im Alter von 30 Jahren, nur ein Jahr vor seinem Tod. Wie Schuberts früherer Liederzyklus Die schöne Müllerin (1823) ist Winterreise eine Vertonung der Gedichte von Wilhelm Müller (1794-1827). In vierundzwanzig Liedern folgen wir einem abgewiesenen jungen Mann auf einer einsamen Reise durch eine gefrorene Landschaft. Als verlorene Seele umherwandernd, von seinen Erinnerungen geplagt, sucht der Mann nach Frieden. Diese Aufführung wurde im Schloss Wörlitz, Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs, in der Nähe von Dessau, dem Geburts- und Sterbeort von Wilhelm Müller, aufgenommen.
08:26
Beethoven - 3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55
Maestro Herbert Blomstedt gibt sein Debüt mit dem Lucerne Festival Orchestra und interpretiert Ludwig van Beethovens gefeierte Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55, „Eroica“ in diesem Konzert beim Lucerne Festival 2020. Nur einen Monat vor diesem Auftritt feierte der schwedische Dirigent seinen 93. Geburtstag – was man ihm aber kaum ansieht, da er stets Vitalität und Neugier ausstrahlt. Dieser Auftritt wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.
09:21
Liszt - Zwei sinfonische Dichtungen
Franz Liszt (1811 - 1886) composed 13 symphonic poems, largely inspired by literary texts. The composer himself wrote piano duet arrangements for these pieces, showcasing his incredible ability of imitating a full orchestra on the piano. Liszt, one of the 19th century’s most important piano virtuosos, strongly influenced the further development of piano music. The Romantic period was the era of the virtuoso pianists: the piano was the instrument of choice for countless musicians and listeners alike. No house of standing could do without a piano: it was a status symbol. Piano music was played in concert halls, palaces, salons, churches and public houses alike. Liszt’s symphonic poem no. 4, ‘Orpheus’, breathes a meditative atmosphere. No. 3, ‘Les Préludes’, is best known in its symphonic version – the piano version presented here is rarely heard. The work dates back to the period 1848 – 1854 and was initially meant to serve as introduction to a choral cycle to be based on the texts of the poet Joseph Autran, ‘Les quatre éléments’: earth, air, water and fire. In this broadcast, the Italian piano duo of Marco Sollini and Salvatore Barbatano performs these Liszt piano works. These recordings were made at the beautiful 12th century church of San Marco in the small but picturesque village of Ponzano di Fermo, as part of the 2015 edition of the annual, itinerant festival ‘Armonie della sera’ in the Italian province of Le Marche.
10:00
Mahler - Sinfonie Nr. 9
Maestro Myung-Whun Chung dirigiert das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einer Aufführung von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 in D-Dur. Diese in den Jahren 1908 und 1909 geschriebene Sinfonie war die letzte, die Mahler vollendete. Der abergläubische Mahler wollte ursprünglich keine neunte Sinfonie schreiben, weil er an den sogenannten „Fluch der Neunten“ glaubte. Schließlich starben auch die Komponisten Ludwig van Beethoven und Anton Bruckner, bevor sie ihre zehnte Sinfonie vollenden konnten. Mahlers Sinfonie Nr. 9 wurde am 26. Juni 1912 in Wien uraufgeführt, gespielt von den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Bruno Walter. Leider erlebte der Komponist dies nicht mehr: Er verstarb im Jahr zuvor. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
11:27
CMIM Piano 2024 - Halbfinale I: Anthony Ratinov
Der Pianist Anthony Ratinov (USA, 1997) schließt sich dem CMIM-Ensemble an, das aus drei Hauptstreichern des Montreal Symphony Orchestra besteht. Gemeinsam präsentieren sie den ersten Satz, Sostenuto assai – Allegro ma non troppo, aus Robert Schumanns Klavierquartett in Es-Dur, Op. 47. Diese Aufführung fand während der Kammermusikrunde des zweiteiligen Halbfinales des Concours musical international de Montréal – Piano 2024 (CMIM) statt und wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgezeichnet.