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Donizetti – L’elisir d’amore
Aus dem Festspielhaus Baden-Baden: "L'elisir d'amore" (Der Liebestrank) von Gaetano Donizetti (1797-1848). Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado - Inszenierung: Rolando Villazón. Mit Miah Persson (Adina), Rolando Villazón (Nemorino), Roman Trekel (Belcore), Ildebrando D'Arcangelo (Dulcamara), Regula Mühlemann (Giannetta), Balthasar-Neumann-Chor & -Ensemble. ECHO Klassik 2015 als "Beste DVD-Produktion des Jahres"! - Der junge Bauer Nemorino hat sich unsterblich in die schöne Adina verliebt, doch sie weist ihn zurück. Als Nemorino die Geschichte von Tristan und Isolde hört, will auch er einen Trank bekommen, der die Liebe entfacht... Donizetti schrieb die Oper 1832 für Mailand; zwei Jahre zuvor hatte er hier mit "Anna Bolena" großen Beifall geerntet und zählte nun zu den erfolgversprechendsten Opernkomponisten Italiens. Mit seiner Mischung aus komischen Elementen der Opera buffa und beschaulichen Passagen wie der weltberühmten Tenorarie "Una furtiva lagrima" zählt "Der Liebestrank" heute zu den beliebtesten Bühnenwerken Donizettis.
02:20
Ein Nacht in Wien
Eine Nacht in Wien lässt die magische Atmosphäre der Wiener Ballsäle im 19. Jahrhundert wieder auferstehen. Vor der atemberaubenden Kulisse der Wiener Hofburg spielt die Wiener Akademie unter Leitung von Alfred Eschwe einige der beliebtesten Stücke der Familie Strauss und von Joseph Lanner, darunter „An der schönen blauen Donau“, „Tritsch-Tratsch-Polka“ und den „Radetzky-Marsch“. In der Wiener Hofburg, der ehemalige Residenz der Dynastie der Habsburger, befanden sich die Appartements von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth. Zu Gast bei Eine Nacht in Wien ist Solistin Lesley Garrett, die berühmteste Sopranistin des Vereinigten Königreiches. Der Geist der Strauss-Ära wird durch Walzertänze in historischen Kostümen vervollkommnet. Dieses Konzert fand 2004 unter der Leitung von David Amphlett statt.
03:49
Brahms - 3. Sinfonie, Op. 90
Franz Welser-Möst dirigiert das Cleveland Orchestra in einer Performance von Brahms‘ 3. Sinfonie. Die vorletzte Sinfonie des Komponisten gilt als echter Klassiker der Spätromanrik und bietet eine Balance zwischen der charmant leichtherzigen 2. und der schweren 4. Sinfonie Johannes Brahms‘. Obwohl die Sinfonie merhmals in überwältigenden Streich- und Saiteninstrument-Fluten gipfelt, endet sie überraschend ruhig und lässt den Zuhörer eher reflektierend als jubilierend zurück. Die Performance wurde 2014 im Wiener Musikverein aufgenommen.
04:23
Grieg - Streichquartett in g-Moll, op. 27
Das Cuarteto Mendelssohn de BP, in seiner Besetzung von 2018 mit den Geigerinnen Olga Artyugina und Eva Rabchevska, der Bratschistin Bella Chic und dem Cellisten Hayk Sukiasyan, führt Edvard Griegs Streichquartett in g-Moll, Op. 27 auf. Vollendet im Jahr 1878, ist es Griegs zweiter Versuch in diesem Genre. Sein erstes Streichquartett aus den frühen 1860er Jahren ging verloren, und das dritte blieb bei seinem Tod unvollendet. Grieg basierte das Hauptthema des Quartetts auf dem Lied „Spillemaend“ (Spielmänner, aus Sechs Lieder, Op. 25), das in allen vier Sätzen erscheint. Diese Aufführung wurde am 17. Mai 2018 im Auditorio Sony der Musikschule Reina Sofía in Madrid, Spanien, aufgenommen.
05:01
Rodrigo - Concierto de Aranjuez
Juan Manuel Cañizares is the soloist in a performance of Joaquín Rodrigo's (1901-1999) Concierto de Aranjuez. He is accompanied by the Berliner Philharmoniker led by maestro Sir Simon Rattle.
05:26
Bach - Cantata "Ich habe genug", BWV 82
Der Film Jaroussky singt Bach & Telemann ist das Portrait eines ganz besonderen Sängers – und das zweier außergewöhnlicher Komponisten. Wenn Philippe Jaroussky mit seiner Engelsstimme, die fast zeitlos scheint und nicht in einen Epoche oder ein Jahrzehnt gehört, Stücke von Telemann und Bach singt, wird klar, dass ihre Musik über die Jahrhunderte nichts von ihrer puren emotionale Kraft und Reinheit verloren hat. Der Film beinhaltet die Aufführungen von Telemanns Jesus liegt in den letzten Zügen und die Symphonie aus der Brockes-Passion sowie Der am Ölberg zagende Jesus und Bachs Symphonie aus Ich hatte viel Bekümmernis und Ich habe genug.
06:00
De Falla - Der Dreispitz
Luis Antonio García Navarro dirigiert das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart in einer Aufführung von Manuel de Fallas „El Sombrero de Tres Picos“ (Der Dreispitz). Es singt Paloma Pérez Iñigo (Mezzosopran). Manuel de Falla komponierte die Partitur des Balletts zwischen 1916 und 1917. Das Ballett wurde vom russischen Impresario Sergei Djagilew für sein „Balletts Russes“ in Auftrag gegeben und 1919 im Alhambra Theatre in London uraufgeführt. Da sich de Falla für traditionelle spanische Volksmusik interessierte, nahm er mehrere Elemente dieser Musik in sein Ballett auf. Die von der Mezzosopranistin gesungenen Rollen sind Beispiele für „Cante Jondo“, einen Gesangsstil im Flamenco. Diese Aufführung wurde 1988 aufgezeichnet.
06:47
Lucerne Festival - Abbado dirigiert Mahler Nr. 1
Claudio Abbado conducts the Lucerne Festival Orchestra in Gustav Mahler’s Symphony No. 1. The principal motif of this symphony, “Like a cry of Nature”, gave the Lucerne Festival 2009 its central theme. To Mahler, nature and art are not opposed but are rather symbiotic, with one informing the other. Abbado and the orchestra are joined by a special guest for a spectacular début: twenty-two-year-old Chinese pianist Yuja Wang performs Sergei Prokofiev's Piano Concerto No. 3. In her Lucerne performance, Wang steps into the spotlights to display the full range of her artistry - the piano concerto demands not only lyricism and intimacy, but also brilliancy and virtuosity.