00:00
Martha Argerich – Eine Geburtstagsfeier - III
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die „Grande Dame des Klaviers“ wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, darunter die Pianisten Lily Maisky und Iddo Bar-Shaï, die Geiger Tedi Papavrami und Akiko Suwanai, ihre Tochter und Bratschistin Lyda Chen-Argerich sowie der Cellist Mischa Maisky. Auf dem Programm stehen unter anderem Felix Mendelssohns Klaviertrio Nr. 1 in d-Moll, Op. 49; Leoš Janáčeks Violinsonate; Franz Schuberts Rondo in A-Dur, D. 951; und Johannes Brahms’ Klavierquartett Nr. 3 in c-Moll, Op. 60. Diese Aufführung wurde am 4. Mai und 13. Juni 2021 aufgenommen.
01:47
Gala aus Berlin - 2011
2011 hießen die Berliner Philharmoniker und ihr Musikdirektor Sir Simon Rattle das neue Jahr gemeinsam mit dem vielfach ausgezeichneten russischen Pianisten Jewgeni Kissin willkommen. Kissins musikalisches Talent, die emotionale Tiefe und poetische Qualität seiner Interpretationen, sowie seine außergewöhnliche Virtuosität machten ihn zu einem Spitzenreiter der heutigen Klassikszene. In diesem Konzert ist er der Starsolist in einer Interpretation von Griegs Klavierkonzert in a-Moll, Op. 16. Zusätzlich dazu spielen die Berliner Phillharmoniker Dvořáks Slawischen Tanz Nr. 1, Op. 46, Griegs SinfonischenTanz Nr. 2, Op. 64, eine orchestrierte Version von Alborada del Gracioso von Ravel, R. Strauss 'Salomes Tanzsalome, Auszüge aus Strawinskis Der Feuervogel und Brahms' Ungarischem Tanz Nr. 1.
03:16
In der Probe: Mariss Jansons
Der lettische Maestro Mariss Jansons war einer der weltweit führenden Dirigenten. Von 1979 bis 2000 war er Musikdirektor des Oslo Philharmonischen Orchesters. Unter seiner Leitung etablierte sich das Orchester als Spitzenensemble, tourte ausgiebig und wurde zu einem festen Favoriten bei vielen Festivals weltweit. Es wurde für seinen frischen, offenen Klang und Jansons' leidenschaftliche Interpretation der Werke von Dmitri Schostakowitsch, Richard Strauss, Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Béla Bartók geschätzt. In dieser Folge von „In Rehearsal“ probt Jansons die kraftvolle Suite aus Bartóks Pantomimenballett Der wunderbare Mandarin mit dem Oslo Philharmonischen Orchester, gefolgt von einer Aufführung des Stücks im Oslo Konzerthaus.
04:10
Stille Nacht, heilige Nacht
Die Aufnahme dieses Weihnachtskonzertes entstand 1990 im Schauspielhaus Berlin am Gendarmenmarkt. Es war eines der ersten Konzerte im wiedervereinigten Deutschland! Überblendungen zu verschneiten Landschaften und Winterzauber verwandeln es in ein Weihnachtskonzert wie aus dem Bilderbuch. Auf dem Programm standen Bach, Händel und Praetorius. Der Tölzer Knabenchor wurde dirigiert von Gerhard Schmidt-Garden, der Chor der Mönche aus Sagorsk von Matfej Mormyl und die Sächsische Staatskapelle Dresden von Ferdinand Leitner. Als Solisten sangen Maria Graf, Doris Soffel, Siegfried Jerusalem, Jochen Kowalski und Hermann Prey. Aufgenommen 1990 von Bob Rooyens.
05:11
Liszt - 1. Klavierkonzert, S. 124
Faszinierend, virtuos und spektakulär: keine anderen Worte könnten die vielseitigen Klavierkompositionen von Franz Liszt besser beschreiben. Genießen Sie eine schillernde Performance von Liszt 1. Klavierkonzert in Es-Dur, interpretiert von Klaviervirtuoso Daniel Trifonow in Begleitung des Israel Philharmonic Orchestras und Dirigent Kent Nagano. Als Zugabe dieses Konzerts dient Reflets dans l'eau aus Debussys Images und das Orchester bringt dieses stargesprickte Konzert schließlich mit einer Rendition von Mahlers 7. Sinfonie zu einem krönenden Abschluss. Aufgenommen 2014 im Charles Bronfman Auditorium in Tel Aviv.
06:00
Mozart - Streichquartett Nr. 21
Dieses im Mai 2005 im wunderschönen Barockschloss Rammenau in Sachsen aufgenommene Konzert zeigt das älteste Streichquartett der Welt, das Gewandhaus-Quartett. 1808 gegründet, kann das Quartett als bemerkenswerter Teil der Geschichte der westlichen Musik angesehen werden, da es seine Konzertaktivitäten mit großem Erfolg ununterbrochen seit fast 200 Jahren von Generation zu Generation fortführt. Die aktuelle Besetzung spielt seit 1993 zusammen und wurde traditionsgemäß aus den Konzertmeistern, Violin- und Cello-Solisten des Leipziger Gewandhausorchesters formiert.
06:26
Rossini - Petite Messe solennelle
Gioacchino Rossini's Petite Messe Solennelle was written in 1863, "the last", the composer called it, of my "péchés de vieillesse" (sins of old age). For its first performance (1864) Rossini arranged the work with only two pianos and harmonium. Partly for fear that it would be done anyway after his death, Rossini discreetly orchestrated the Petite Messe Solennelle during 1866-67, without losing its candor and subtlety. The resulting version had its first public performance on 28 February 1869, three months after the composer's death. "Mr Chailly's genius for the Rossini style has ripened with the years. His performance has daring and velocity”. Chailly conducts the Gewandhausorchester Leipzig, the Gewandhauschor and the Choir of the Leipzig Opera in an orchestral version from the Gewandhaus in Leipzig in 2008.
07:54
Tschaikowski - Sinfonie Nr. 4 in f-Moll, op. 36
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung führt Les Dissonances die Symphonie Nr. 4 in f-Moll, Op. 36 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski auf. Der Komponist schrieb die Symphonie zwischen 1877 und 1878 und widmete sie Nadezhda von Meck - einer außerordentlich reichen Witwe und großen Bewunderin der Musik Tschaikowskis, die der Komponist als 'meine beste Freundin' bezeichnete. Der Komponist erklärte in seinen Briefen, dass die Symphonie eine Charakterisierung des Schicksals ist. Das Werk beginnt mit einem kraftvollen Motiv in den Hörnern und Fagotten, das das Schicksal repräsentiert. Der zweite Satz drückt Melancholie aus, der dritte präsentiert 'flüchtige Bilder, die durch den Kopf gehen, wenn man ein wenig Wein getrunken hat'. Obwohl das 'Schicksals'-Motiv gegen Ende des letzten Satzes wieder auftaucht, hat der Satz einen festlichen Charakter. Diese Aufführung wurde 2016 in La Cité de la musique aufgezeichnet.
08:43
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Derek Wang
Derek Wang (USA, 1998) spielt Wolfgang Amadeus Mozarts Fantasie Nr. 4 in c-Moll, K. 475; Béla Bartóks Drei Burlesken, Op. 8c; und Franz Liszts Réminiscences de Don Juan, S. 418, während der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
09:25
Mozart - 14. Klavierkonzerte, KV 449
Regarded as one of the finest interpreters of Romantic repertoire, Francesco Attesti (*1975) gave his first recital at age 11 and by the time he was 23, had earned the highest honours in piano from Florence’s Conservatorio Luigi Cherubini. In this recording of his 2016 Deeply Mozart concert tour, Attesti performs Wolfgang Amadeus Mozart’s piano concertos KV 449 and KV 488 with the Italian OIDA Orchestra and conductor Paolo Belloli.
09:59
Fischer dirigiert Prokofjew und Strawinsky
Iván Fischer dirigiert das Budapest Festival Orchestra in einem Konzert, das 2015 in der Béla Bartók National Concert Hall in Budapest, Ungarn, aufgenommen wurde. Das Konzert beginnt mit Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen, Op. 34. Danach tritt Thomas Zehetmair als Soloviolinist in Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Op. 63 auf. Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Werke von Strawinsky, darunter Musik für das Ballett "Jeu de cartes" (1937) und die Feuervogel-Suite Nr. 2 (1919). Jeu de cartes ist eines von Strawinskys neoklassischen Werken und besteht aus drei Teilen ('deals'). Die Feuervogel-Suite Nr. 2 basiert auf der Musik des gleichnamigen Balletts, das für die Ballets Russes von Sergej Diaghilew geschrieben und 1910 in Paris uraufgeführt wurde.
10:06
Da Caserta und Filipotti - Dulcedo et Subtilitas
Filippotto und Antonello da Caserta waren die zwei ersten neapolitanischen Komponisten, deren Musik unverändert bis heute erhalten blieb. Und diese ist alles andere als primitiv: die beiden gehören zu den prominenten Vertretern von ars subtilior und sind repräsentativ für den melodischen italienischen Stil, den der Musikwissenschaftler Nino Pirrotta „Dulcedo“ taufte. La Fonte Musica taucht in das Erbe der ersten neapolitanischen Schule ein und bietet uns einzigartige Perspektiven auf früh notierte Kompositionen und die ungeschriebenen Traditionen dieses musikalischen Zeitalters.