00:00
Beethoven - Fidelio, Op. 72
Fidelio (auch "Leonore, oder Der Triumph der ehelichen Liebe" genannt), Op. 72, ist Ludwig van Beethovens einzige Oper. Diese Opernverfilmung von 2018 aus dem schweizer Theater St. Gallen basiert auf der gefeierten Bühneninszenierung der Oper von Jan Schmidt-Garre. Dirigent Otto Tausk dirigiert das Sinfonieorchester und den Chor des St. Gallen-Theaters, sowie eine Reihe wunderbarer Solisten. Das filmische und musikalische Spektakel spielt sich im bezaubernden Bühnenbild von Nikolaus Webern ab und setzt sich zusammen aus diversen Aufführungen, die diesen Film zu einem einzigartigen visuellen Erlebnis machen.
01:59
Ein Mozart-Konzert aus Berlin
Ein Mozart-Programm im Konzerthaus Berlin - das Kammerorchester Carl-Philipp Emanuel Bach wird geleitet von Hartmut Haenchen. In dieser Aufführung gelingt es Haenchen mit einem reduzierten Ensemble, die vielfältigen Charakteristiken der Musik durch die Durchlässigkeit der Stimmführung zum Leben zu erwecken. Sei es die Leichtigkeit, liedartige Lyrik, Drama oder inspirierte Polyphonie - alles atmet den Geist von Mozart. Immer wieder haben die Kritiker die stilistische Sicherheit des Orchesters, seine transparenten Strukuren und technische Präzision gelobt. Stefan Vladars außerordentlich gefühlvolle Note und seine stilistische Sicherheit machen ihn zu einem idealen Partner für Haenchen und sein Orchester.
03:13
Mahler - Symphony No. 4
Das Programm des Konzerts wird stimmungsvoll mit einem Text von Claudio Abbado zu Schönberg's Pelleas und Melisande eingeleitet. Jede Melodie wird von einer spezifischen Farbe unterstrichen und intensiviert so den Klang der Musik. Insgesamt sind Abbados Mahler-Interpretationen bekannt für ihr unvergleichliches Ausmaß an Sensibilität und Raffinesse. Gemeinsam mit dem weltbesten Jugendorchester - dem Gustav Mahler Jugendorchester (GMJO) - interpretiert Claudio Abbado 2006 im Wiener Musikverein Gustav Mahlers 4. Sinfonie und Arnold Schönbergs Pelleas und Melisande, Op.5.
04:10
Mozart - 14. und 23. Klavierkonzert
Der italienische Pianist Francesco Attesti (*1975) stand mit 11 Jahren zum ersten Mal für eine Konzertperformance auf der Bühne. Im Alter von 23 Jahren erhielt er bereits die höchste Auszeichnung im Bereich KLavierspiel vom Conservatorio Luigi Cherubini in Florenz. Heute gilt er als einer der besten Interpreten des romantischen Repertoires. Im Rahmen seiner "Deepy Mozart" Tour 2016 interpretiert Francesco Attesti (*1975) Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzerte KV 449 und KV 488 Seit an Seite mit dem italienischen OIDA Orchester und Dirigent Paolo Belloli.
05:03
Rachmaninow - Klavierkonzert Nr. 4, op. 40
Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer bewegenden Performance zu Ehren des 150. Geburtstages des dänischen Nationalkomponisten, Carl Nielsen. Nebst Nielsens unergründlich ironischer 6. Sinfonie ist auch Rachmaninoffs 4. Klavierkonzert teil des Konzertprogrammes. Die Solistin des Klavierkonzertes ist die französische Pianistin Lise de la Salle. Luisi und de la Salle arbeiteten bereits in der Vergangenheit gemeinsam an diesem außergewöhnlichen Werk und sind dementsprechend ein eingespieltes Team. Die Performance wurde 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
05:31
IVC 2021 - Halbfinale: Schubert, Ullmann u. a.
Die Sopranistin Ana Carolina Coutinho (Brasilien, 1993) und die Pianistin Megumi Kuroda (Japan, 1989) spielen Franz Schuberts „Die Blumensprache“, D. 519; „Sonnenuntergang“ aus Viktor Ullmanns „Drei Hölderlin-Liedern“; „Verschwiegene Liebe“ aus Hugo Wolfs „Eichendorff-Liedern“; „Il vole“ und „Fleurs“ aus Francis Poulencs „Fiançailles pour rire“, FP 101; „Wasserrose“ aus Richard Strauss‘ Mädchenblumen, Op. 22; Kōsaku Yamadas 風に乗せてうたへる春の歌八章; たたえよ、しらべよ、歌いつれよ;und Bart Vismans „Vermeers Gold“ beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum in ’s-Hertogenbosch, Niederlande, aufgezeichnet.
06:00
Mozart - Klavierquartett Nr. 1, KV 478
Christian Zacharias (Klavier) Frank Peter Zimmermann (Geige), Tabea Zimmerman (Bratsche) und Tilmann Wick (Cello) spielen Mozarts Klavierquartett Nr. 1 (KV 478) bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 1988. Mozart erhielt den Auftrag, drei Quartette zu schreiben 1785 vom Verleger Franz Anton Hoffmeister. Hoffmeister befand das erste Quartett (K. 478) für zu schwierig und nicht publikumstauglich. Er erließ es Mozart, die drei Quartette fertigzustellen. Trotzdem komponierte Mozart neun Monate später dieses zweite Quartett.
06:29
Schostakowitsch - 24 Präludien und Fugen, Op. 87
Der britisch-französische Pianist David Levy interpretiert Dmitri Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen, Op. 87. Dieses Werk besteht aus 24 Stücken für Klavier, jeweils in einer der Dur- und Molltonarten der chromatischen Skala. Jedes Stück besteht aus einem Präludium, gefolgt von einer Fuge. Der Komponist ließ sich zweifellos von J. S. Bachs berühmtem "Das Wohltemperierte Klavier" (BWV 846-893) inspirieren, einer Sammlung von 48 Präludien und Fugen, die in zwei Bänden veröffentlicht wurde. Schostakowitsch begann im Herbst 1950 mit der Komposition, nachdem er als Jurymitglied den Bach-Wettbewerb in Leipzig besucht hatte. Dort beeindruckte ihn die Aufführung der russischen Pianistin Tatiana Nikolajewa zutiefst, die Bachs 48 Präludien und Fugen spielte. Nach der Fertigstellung im Februar 1951 widmete er das Werk Nikolajewa, die auch die Uraufführung im Dezember 1952 in Leningrad spielte. Diese Aufführung wurde im September 2023 im Budapest Music Center, Ungarn, aufgezeichnet.
08:29
Elgar - Cellokonzert e-Moll, Op. 85
Seit über zwei Jahrzehnten feiert die Berliner Philharmoniker ihre Gründung am 1. Mai mit dem jährlichen Europakonzert, das 2010 in Oxford stattfand. Unter der Leitung von Daniel Barenboim führen das Orchester und die junge amerikanische Cellistin Alisa Weilerstein, die für ihr leidenschaftliches und zugleich präzises Musizieren große Aufmerksamkeit erregt hat, eine atemberaubende Aufführung von Edward Elgars Cellokonzert, Op. 85, auf.
09:03
CMIM Piano 2024 - Finale: Jakub Kuszlik
Der Pianist Jakub Kuszlik (Polen, 1996) spielt Sergei Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 2 in c-Moll, Op. 18, im Finale der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Er wird vom Orchestre symphonique de Montréal unter dem Dirigat von Xian Zhang begleitet. Diese Aufführung wurde in der Maison symphonique de Montréal aufgezeichnet.
09:41
Schumann - 2. Klaviersonate in g-Moll, op. 22
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung spielt Schwartz Schumanns Klaviersonate Nr. 2 in g-Moll, Op. 22. Das Werk wurde von dem Komponisten im Jahr 1838 vollendet. Von den drei Sonaten, die Schumann komponierte, ist die Klaviersonate Nr. 2 die am häufigsten aufgeführte und aufgenommene. Die Sonate beginnt mit einem energischen ersten Satz, gefolgt von einem wunderschönen, langsamen Andantino, das auf Schumanns Lied 'Im Herbste' (1828) basiert. Der dritte Satz ist ein kurzer Scherzo. Auf Wunsch seiner zukünftigen Frau Clara, ersetzte der Komponist den ursprünglichen Finale-Satz durch einen einfacheren. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
10:00
Traverso-Musik von Ockeghem, Sweelinck u. a.
Jedes Jahr Ende August findet in der niederländischen Stadt Utrecht das renommierte Early Music Festival statt. Es ist das weltweit größte Festival für Alte Musik und zieht mehr als 70.000 Besucher an. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Festival 2020 in einer alternativen Form statt und bot ein alternatives Programm mit Live-Konzerten sowie täglichen Livestreams von Konzerten und Archivaufnahmen. Im Rahmen dieser Festivalausgabe spielen Kate Clark (Sopran- und Tenorflöte), João Carlos Santos (Tenorflöte) und Pablo Sosa del Rosario (Bassflöte) Traverso-Musik aus der frühen Renaissance. Das Programm besteht aus Werken von Johannes Ockeghem, Giovanni Bassano, Jacob Obrecht, Jan Pieterszoon Sweelinck und anderen. Dieses Konzert wurde am 30. August 2020 in der St.-Gertrude-Kapelle in Utrecht aufgenommen.
10:44
Beethovens Haar
Der Dokumentarfilm “Beethovens Haar” befasst sich mit der unglaublichen Reise einer Haarsträhne des bereits verstorbenen Ludwig van Beethovens, die Einblicke in das geplagte Leben und den mysteriösen Tod des Komponisten gewährt. Der Reise in die Vergangenheit beginnt, als eine Gruppe Fans des epischen Werkes Beethovens die Haarsträhne im Rahmen einer Sotheby’s Auktion ergattert. Auf der Suche nach den früheren Besitzern des ungewöhnlichen Artefaktes enthüllt der Film schließlich sogar mithilfe der Forensik Beethovens „medizinisches Geheimnis“. Untermalt von Beethovens herrlichsten Kompositionen bietet „Beethovens Haar“ kontrastreiche Szenerien, vom romantischen Wien des 19. Jahrhunderts bis hin zu den grauenhaften Zuständen Deutschlands zu Zeiten des Nationalsozialismus. Regie von Larry Weinstein.
12:05
Brahms - Violinkonzert & Akademische Festouvertüre
Einer der erfolgreichsten Dirigenten unserer Zeit, der Österreicher Franz Welser-Möst leitet das Cleveland Orchestra in einem Konzert der Werke von Johannes Brahms. Das Programm beginnt mit der Akademischen Festouvertüre, komponiert als Tribut an die Universität Breslau, welches Brahms einen Ehrendoktor der Philosophie einbrachte. Auf dieses bedeutende Stück folgt sogleich Brahms 1. Violinkonzert in D-Major, das von Violinist Joseph Joachim, für den es ursprünglich komponiert wurde, als eines der vier größten deutschen Violinkonzerte bezeichnet wurde. In dieser Performance übernimmt Julia Fischer die Rolle der Solistin. Aufgenommen 2014 in der Severance Hall in Cleveland, USA.
13:06
Schumann - Davidsbündlertanze, Op. 6
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Die Davidsbündlertänze, Op. 6, sind eine Gruppe von achtzehn Klavierstücken, die im Jahr 1837 komponiert wurden. Sie sind nach Schumanns Musikgesellschaft, den Davidsbündlern, benannt. Die Stücke stellen charakteristische musikalische Dialoge zwischen Schumanns Charakteren Florestan und Eusebius dar, die die aktiven und passiven Aspekte seiner eigenen Persönlichkeit repräsentieren. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Seine gefeierten Aufführungen umfassen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
14:00
Wagner - Parsifal
Nach Parsifals Premiere auf den zweiten Bayreuther Festspielen im Jahre 1882 hielt die musikalische Veranstaltung jahrzehntelang das Monopol für Wagner's Oper. Seit sich schließlich die Metropolitan Opera in New York der epischen Erzählung um die Suche nach dem Heiligen Gral annahm, wuchs die Beliebtheit des Werkes stetig an und wurde überall auf der Welt aufgeführt. Kaum eine Inszenierung von Richard Wagners "Parsifal" wurde jedoch so von Publikum und Kritikern gepriesen wie Nikolas Lehnhoffs Version für die Englische Nationaloper von 1999. Opernkritiker des Guardian beschrieben Lehnhoffs Arbeit als "eine der besten Inszenierungen [die sie] jemals gesehen" hatten. Lehnhoff war selbst einst als Assistent von Wieland Wagner tätig, seinerseits Opernregisseur und Enkel des legendären Komponisten. Er hauchte der Oper mühleos neues Leben ein - und das ohne krampfhafte Innvovationsversuche - indem er den Nebencharakteren, die häufig in Vergessenheit geraten mehr Aufmerksamkeit schenkte. Auf der Bühne des Festspielhauses Baden Baden präsentiert das Deutsche Symphonieorchester Berlin 2004 unter der Leitung von Dirigent Kent Nagano Lehnhoffs wunderbare Inszenierung von Parsifal. Die Solisten des Spektakels sind Thomas Hampson (Amfortas), Bjarni Thor Kristinsson (Titurel), Matti Salminen (Gurnemaz), Christopher Ventris (Parsifal), Tom Fox (Klingsor) und Waltraud Meier (Kundry).
18:07
Kammermusik von Haydn, Tschaikowski und anderen
Dieses Kammermusikkonzert ist Teil der Konzertreihe „Preludio“ der Hochschule für Musik Reina Sofía in Madrid. Das Programm beginnt mit Joseph Haydns Konzert in D-Dur für Violoncello und Orchester, H VIIb: 2 (Reduktion für Cello und Klavier), aufgeführt von dem Cellisten Alejandro Gómez Pareja und dem Pianisten Miguel Ángel Ortega Chavaldas. Anschließend präsentieren die Geigerin Cecilia Novella Genovés und die Pianistin Alina Artemyeva Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Souvenir d'un lieu cher, Op. 42, gefolgt von Eugène-Auguste Ysaÿes Sonate für Violine solo in d-Moll, Op. 27, Nr. 3, gespielt von Genovés. Als nächstes steht Henri Vieuxtemps’ Capriccio, Op. 55, „Hommage à Paganini“, auf dem Programm, präsentiert von dem Bratschisten Mario Carpintero Martín. Der Kontrabassist Ramsés Martínez Millán und die Pianistin Marharyta Kozlovska schließen das Programm mit einer Aufführung von Johannes Spergers Sonate für Kontrabass und Viola in D-Dur (Arrangement für Kontrabass und Klavier) ab. Diese Aufführung wurde am 30. April 2024 im Auditorio Sony der Hochschule für Musik Reina Sofía in Madrid, Spanien, aufgeführt.
19:14
Bach - 4. Brandenburgisches Konzert
J. S. Bachs Sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist schrieb diese zwischen 1711 und 1720 und widmete sie 1721 Christian Ludwig, Markgraf von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum nahmen der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten auf. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Aufführung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 4 in G-Dur, BWV 1049. In diesem Konzert sind zwei Blockflöten und eine Geige als Solisten zu hören. Im zweiten Satz des Konzerts spielen die Blockflöten eine wichtige Rolle, während die Violine im schnellen ersten und dritten Satz dominiert.
19:30
Dvořák - Sinfonie Nr. 8, op. 88
Die Berliner Philharmoniker sind eines der besten Orchester der Welt. Ihr Ruhm reicht sogar bis nach Japan! Keine Überraschung, dass dieses Konzert, das 2000 unter der Leitung von Mariss Jansons in der wunderbaren Suntory Hall in Tokio gespielt wurde, ein so großer Erfolg war! Auf dem Programm: Antonín Dvořáks 8. Sinfonie, Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper „Oberon“ und Dimitri Schostakowitschs Violinkonzert – mit der Starviolinistin Hilary Hahn.