00:00
Beethoven - Triple Concerto, Op. 56
Der amerikanische Dirigent Leonard Slatkin leitet das Orchestre National de Lyon in einem Konzert, das 2014 im Auditorium de Lyon aufgenommen wurde. Das Konzert öffnet mit William Bolcoms Circus Ouverture, die speziell für Slatkins 70. Geburtstag komponiert wurde. Im Anschluss interpretiert das Orchester Beethovens Tripelkonzert in C, Op. 56 in einer Kollaboration mit den Solistinnen Olga Kern (Klavier), Baibe Skride (Violine) und Sol Gabetta (Cello). Das Werk ist das einzige Konzert, das Beethoven jemals für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Das Konzert kommt schließlich mit Ravels beliebter Orchestrierung von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung zu einem krönenden Abschluss.
00:42
Beethoven - Symphonie Nr. 9
Beethovens Sinfonie Nr. 9 wird von den Berliner Philharmonikern unter Leitung des ehemaligen Chefdirigenten Claudio Abbado an der Berliner Philharmonie in 2001 dargeboten. Die Aufnahme beinhaltet Interpretationen, welche die Frucht von Claudio Abbados jahrzehntelanger Beschäftigung mit Beethoven sind. Lauscht man der Musik, hört man, wie die Berliner Philharmoniker Abbados musikalische Absichten in Klang umsetzen – man spürt eine Einheit, die nur durch viele Jahre gemeinsamer künstlerischer Erfahrungen und Detailtreue zu erreichen ist.
01:52
In der Probe: Esa-Pekka Salonen
Der finnische Komponist und Dirigent Esa-Pekka Salonen war von 1992 bis 2009 Musikdirektor des Los Angeles Philharmonic. Unter seiner dynamischen Leitung wurde das Orchester als eines der herausragendsten der Welt anerkannt. Die spannende musikalische Partnerschaft, die Salonen mit seinen Musikern aufgebaut hat, wurde in der internationalen Presse weithin gelobt. Die Klarheit, Effizienz und Bescheidenheit des Dirigenten haben eine entspannte Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Orchester gefördert, die sich besonders im Probenprozess zeigt. Diese Episode „In Rehearsal“ zeigt Salonen bei der Probe von Claude Debussys impressionistischem Orchesterwerk La Mer mit dem Los Angeles Philharmonic im Dorothy Chandler Pavilion des Musikzentrums des Los Angeles County. Sie bietet einen faszinierenden Einblick in Salonens Verhältnis zu seinen Musikern und auch in Debussys Meisterwerk.
02:48
Donizetti – L’elisir d’amore
Aus dem Festspielhaus Baden-Baden: "L'elisir d'amore" (Der Liebestrank) von Gaetano Donizetti (1797-1848). Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado - Inszenierung: Rolando Villazón. Mit Miah Persson (Adina), Rolando Villazón (Nemorino), Roman Trekel (Belcore), Ildebrando D'Arcangelo (Dulcamara), Regula Mühlemann (Giannetta), Balthasar-Neumann-Chor & -Ensemble. ECHO Klassik 2015 als "Beste DVD-Produktion des Jahres"! - Der junge Bauer Nemorino hat sich unsterblich in die schöne Adina verliebt, doch sie weist ihn zurück. Als Nemorino die Geschichte von Tristan und Isolde hört, will auch er einen Trank bekommen, der die Liebe entfacht... Donizetti schrieb die Oper 1832 für Mailand; zwei Jahre zuvor hatte er hier mit "Anna Bolena" großen Beifall geerntet und zählte nun zu den erfolgversprechendsten Opernkomponisten Italiens. Mit seiner Mischung aus komischen Elementen der Opera buffa und beschaulichen Passagen wie der weltberühmten Tenorarie "Una furtiva lagrima" zählt "Der Liebestrank" heute zu den beliebtesten Bühnenwerken Donizettis.
05:03
PIAM - Halbfinale I: Chopin und Mozart
Von 2019 bis 2021 fand zum ersten Mal der Internationale Antonio-Mormone-Wettbewerb (Premio Internazionale Antonio Mormone) im norditalienischen Mailand statt. Dieser internationale Wettbewerb wurde von Enrica Ciccarelli, der Präsidentin der Stiftung La Società dei Concerti, in Erinnerung an den bekannten Talentsucher Antonio Mormone (1930–2017) ins Leben gerufen. Die erste Edition war dem Klavier gewidmet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs spielt Su Yeon Kim (Südkorea, 1994) verschiedene Werke von Frédéric Chopin: Nocturne in c-Moll, op. 48, Nr. 1, Mazurka, op. 2, Nr. 2 und 4, Scherzo Nr. 3 in cis-Moll, op. 39 und Walzer in As-Dur, op. 34 Nr. 1. Das Konzert endet mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Gigue“ in G-Dur, KV 574. Diese Aufführung wurde im Januar 2020 im Teatro Edi – Barrio's in Mailand aufgezeichnet.
05:34
Chopin - Introduction & Polonaise, Op. 3
In Genf, der Stadt, in der sie den größten Teil ihres Lebens verbrachte, lädt die argentinische Pianistin Martha Argerich ihren langjährigen Musikpartner, den Cellisten Mischa Maisky, zu einem privaten Kammermusikkonzert ein. Zwischen den einzelnen Stücken gibt Martha in einem intimen Interview mit ihrer Tochter Annie Dutoit Einblicke, was sowohl ihre Nähe als auch die Musik widerspiegelt. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens 7 Variationen über "Die Zauberflöte"; Robert Schumanns Fantasiestücke, Op. 73; Frédéric Chopins Introduction & Polonaise, Op. 3; ‘Lerchengesang’ (Nr. 2) aus Johannes Brahms’ 4 Gesänge, Op. 70; und ‘Largo’ aus Chopins Cellosonate in g-Moll, Op. 65. Diese Aufzeichnung wurde am 12. und 13. November 2020 in Genf, Schweiz, gemacht.
05:44
Beethoven - 7 Variationen: Die Zauberflöte, WoO 46
In Genf, der Stadt, in der sie den größten Teil ihres Lebens verbrachte, lädt die argentinische Pianistin Martha Argerich ihren langjährigen Musikpartner, den Cellisten Mischa Maisky, zu einem privaten Kammermusikkonzert ein. Zwischen den einzelnen Stücken gibt Martha in einem intimen Interview mit ihrer Tochter Annie Dutoit Einblicke, was sowohl ihre Nähe als auch die Musik widerspiegelt. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens 7 Variationen über "Die Zauberflöte"; Robert Schumanns Fantasiestücke, Op. 73; Frédéric Chopins Introduction & Polonaise, Op. 3; ‘Lerchengesang’ (Nr. 2) aus Johannes Brahms’ 4 Gesänge, Op. 70; und ‘Largo’ aus Chopins Cellosonate in g-Moll, Op. 65. Diese Aufzeichnung wurde am 12. und 13. November 2020 in Genf, Schweiz, gemacht.
05:53
Busoni - Kultaselle: 10 Variationen
Die italienische Cellistin Silvia Chiesa und der italienische Pianist Maurizio Baglini präsentieren ein bezauberndes Konzert mit Werken von Ferruccio Busoni, Franz Liszt, Frédéric Chopin und Sergei Rachmaninoff. Auf dem Programm stehen Busonis "Kultaselle" – 10 Variationen über ein finnisches Volkslied; Liszts "Zwei Elegien" für Cello und Klavier; Chopins "Introduction und Polonaise brillante" in C-Dur, Op. 3; und Rachmaninoffs Sonate in g-Moll für Cello und Klavier, Op. 19. Als Zugabe spielt das Duo Leonard Bernsteins berühmte Komposition „Tonight“ aus dem Musical West Side Story. Diese Aufführung wurde am 4. November 2024 im Sala Verdi des Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand, Italien, aufgenommen.
06:00
Mozart - 36. Sinfonie, KV. 425
Jeffrey Tate dirigiert das English Chamber Orchestra bei einer Aufführung von Mozarts 36. „Linzer“ Sinfonie (KV 425). János Darvas führt Regie. Mozart komponierte das Werk 1783 während eines kurzen Aufenthalts im österreichischen Linz auf dem Weg von Wien nach Salzburg. Die Sinfonie wurde im beeindruckenden Zeitraum von nur vier Tagen geschrieben, rechtzeitig für ein lokales Konzert. Die Premiere fand am 4. November statt und wurde in Wien ein Jahr später gefeiert. Ungewöhnlich ist, dass im zweiten Satz Trompeten und Trommeln eingeführt werden. Das abschließende Presto weist einige kontrapunktische Passagen auf, die die homophone Textur kontrastieren.
06:33
Tales of Two Cities: Leipzig-Damascus Coffee House
Das Tafelmusik Baroque Orchestra, auch unter dem einfachen Namen Tafelmusik bekannt, ist ein aus Toronto stammendes, kanadisches Barockorchester, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat. Die musikalische Leitung des Orchesters wird von der Violinistin Jeanne Lamon übernommen. Gemeinsam mit dem Trio Arabica feiert das Ensemble die Musik und Kultur des 18. Jahrhunderts. Die Städte Leipzig und Damaskus befinden sich gleichermaßen an den Schnittpunkten uralter Handelsrouten und waren ihrerzeit wichtige Epizentren für Gelehrte. Besonders berühmt waren beide Städte außerdem für ihre Kaffeehäuser, in denen regelmäßig die brillantesten Musiker der damaligen Zeit auftraten. Dieses Konzert beinhaltet Werke von Bach, Telemann, Händel und wahre Schätze der klassischen arabischen Musik. Musik, Worte und Bilder warden in diesem interkulturellen Setting verwendet, um zu verbildlichen, wie die Menschen, die damals geografisch durch große Distanzen voneinander getrennt waren dennoch dank Handel, Kunst und geteiltem Ideengut Gemeinsamkeit fanden und sich verbunden fühlten. Die Aufnahme entstand bei einem Konzert im Aga Khan Museum in Toronto. Konzipiert von Alison Mackay, mit einem Bühnenbild von Marshall Pynoski.
08:14
Brahms - 4. Sinfonie, Op. 98
Das Europakonzert fand 2007 anlässlich des 125. Jubiliäums in der Heimat der Berliner Philharmoniker, der Hauptstadt Deutschlands statt. Unter dem Motto "Das Jahr 1882" interpretiert das gefeierte Orchester unter der Leitung von Dirigent Sir Simon Rattle Brahms' "Konzert für Violine, Cello und Orchester", sowie dessen 4. Sinfonie und Wagners "Prelüde des Ersten Aktes" aus Parsifal. Letzteres war 1913 unter der Leitung von Dirigent Alfred Hertz Teil der ersten professionellen Tonaufnahme des Orchesters. Die Solisten der Performance, Lisa Batiashvili (Violine) und Truls Mørk (Cello) sind gleichermaßen junge und gefeierte Virtuosen, die heute regelmäßig in Begleitung der besten Orchester Weltweit auftreten. Das “Kraftwerk und Kabelwerk Oberspree" diente für dieses Konzert als ungewöhnlicher Konzertsaal des Orchesters. Es gilt als eines der beeindruckendsten historischen Gebäude des 19. Jahrhunderts in Berlin und seine beeindruckende Atmosphäre erschafft in Kombination mit den Klängen von Brahms und Wagner eine Gefühl der totalen musikalischen Hingabe.
09:04
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Seungmin Shin
Der Pianist Seungmin Shin (Südkorea, 2004) spielt Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate in B-Dur, K. 281; Frédéric Chopins Ballade Nr. 4 in f-Moll, Op. 52; und die Sonata tragica aus Nikolai Medtners Klavierzyklus Vergessene Melodien, Op. 39 Nr. 5, während der ersten Runde des Klavierwettbewerbs des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
09:42
Chopin - Fantaisie in f-Moll, op. 49
Der italienische Pianist Andrea Molteni (1998) führt Frédéric Chopins Fantaisie in F-Moll, Op. 49 aus. Molteni begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Er absolvierte das Conservatorio di musica Giuseppe Verdi di Como mit Auszeichnung und besonderer Erwähnung und erhielt einen Masterabschluss Magna cum Laude in Advanced Performance Studies vom Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Er trat im Wiener Saal der Universität Mozarteum in Salzburg, im Skrjabin-Museum in Moskau, im National Opera Center in New York und an zahlreichen weiteren internationalen Spielstätten auf. Diese Aufführung wurde im Jahr 2022 im Oberlin Conservatory of Music, Ohio, USA, aufgezeichnet.
10:00
Ladies First: von Maria Motet bis zum Liebeslied
Neben seinem Lebensmotto ‘Aultre n’auray’ ("Nie vermag' ich, eine Andere zu haben") war Philip der Gute auch für seine Leidenschaft für das andere Geschlecht bekannt. Könnte das womöglich der Beweggrund Martin le Francs gewesen sein, Philip sein großartiges Gedicht "Le Champion des Dames" zu widmen? Von der Jungfrau Maria über Jeanne d’Arc, bis hin zu Christine de Pisan: dieses Programm wirft mit der Musik von Baude Cordier, Gilles Binchois und Johannes Ghiselin ein Licht auf das mittelalterliche Frauenbild mit all seinen Facetten.
11:06
Hans van Manen – Moving to Music
Der niederländische Choreograf Hans van Manen (1932) wird international als einer der großen Meister des zeitgenössischen Balletts anerkannt. Er schuf mehr als 150 Ballette, die alle seine unverkennbare Handschrift tragen, gekennzeichnet durch eine klare Struktur, raffinierte Einfachheit und eine Abneigung gegen dekorative Schnörkel. In der Dokumentation „Hans van Manen – Moving to Music“ (2022) spricht der Choreograf über sein Leben und Werk und darüber, woher seine Inspiration für von Drama und Erotik geprägte Ballette kam. Der Film zeigt eine Auswahl von Clips seiner erfolgreichsten Ballette, wie das damals kontroverse Metaforen (1965) mit dem ersten männlichen Pas de Deux, Adagio Hammerklavier (1973) und Sarcasmen (1981). Der Filmregisseur Reiner E. Moritz hat auch Beiträge von Freunden und Kollegen wie Ted Brandsen (Dutch National Ballet), Martin Schläpfer (Wiener Staatsballett) und Van Manens Partner Henk van Dijk aufgenommen, um das Porträt des großen Choreografen zu vervollständigen.
11:58
Tschaikowski - Sinfonie Nr. 1 in g-Moll, op. 13
Conrad van Alphen leitet die Sinfonia Rotterdam bei der Aufführung von Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Sinfonie Nr. 1 in g-Moll, op. 13 („Wintertagträume“). Nachdem er eine Reihe kürzerer Orchesterwerke komponiert hatte, begann Tschaikowsky im März 1866 mit einem ehrgeizigeren Projekt: seiner ersten Symphonie. Da sie noch nicht fertig war, zeigte der junge Komponist die unvollständige Partitur im Sommer desselben Jahres seinen ehemaligen Lehrern Anton Rubinstein und Nikolai Zaremba, die die Arbeit des Komponisten stark kritisierten. Nach erheblichen Änderungen wurde die gesamte Sinfonie 1868 uraufgeführt. Noch immer nicht zufrieden mit dem Ergebnis, nahm Tschaikowsky 1874 einige weitere Überarbeitungen vor. Der Komponist betitelte die Sinfonie nicht nur mit „Wintertagträume“, sondern gab auch den ersten beiden Sätzen beschreibende Titel. Diese Aufführung wurde im September 2022 im Konzerthaus De Doelen im niederländischen Rotterdam aufgenommen.
12:53
Schumann - Novelletten, op. 21
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung stellt Schwartz Schumanns Novelletten, Op. 21, vor. Das Werk ist ein Zyklus von acht Klavierstücken, die oft einzeln aufgeführt werden. Das Werk ist Adolph Henselt, einem Pianisten, gewidmet. Schumann komponierte die Stücke zwischen Januar und April 1838, gleichzeitig mit Kinderszenen, Op. 18, und Kreisleriana, Op. 16. Novelletten ist der umfangreichste, aber auch der am wenigsten bekannte seiner Klavierzyklen. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
14:00
Gluck - Iphigénie en Tauride
„Iphigénie en Tauride“ (1779) ist eine tragische Oper des in Deutschland geborenen Komponisten Christoph Willibald Gluck. Das für die französische Bühne verfasste Werk wurde im Jahr 1779 mit großem Erfolg an der Pariser Königlichen Musikakademie uraufgeführt. Sie spielt in der Zeit nach dem Trojanischen Krieg. Iphigénie, die von ihrem Vater Agamemnon geopfert werden sollte, wurde von Diana gerettet und nach Tauris gebracht, wo sie zur Hohepriesterin einer Göttin wurde. Diego Fasolis leitet in dieser Inszenierung das Orchestre National des Pays de la Loire und den Chœur d’Angers Nantes Opéra. Zu den Solistinnen und Solisten gehören Marie-Adeline Henry, Charles Rice, Sébastien Droy, Jean-Luc Ballestra und Élodie Hache. Diese Aufführung wurde 2020 im Grand Théâtre d’Angers in Frankreich aufgezeichnet.
16:00
Bruckner - 4. Sinfonie
Anton Bruckners (1824-1896) monumentale Sinfonien un die faszinierende Szenerie des St Florian Klosters kreieren gemeinsam ein echtes Spektakel für Augen und Ohren - besonders in dieser filmischen Inszenierung des brillanten Regisseurs Brian Large von 2012. Franz Welser-Möst dirigiert das Cleveland Orchestra in einer Performance der ersten Version Anton Bruckners (1824-1896) 4. Sinfonie, die der Komponist selbst als die "Romantische" bezeichnete. Das Cleveland Orchestra, häufig als das europäischste der amerikanischen Musikensembles bezeichnet, setzt seit einigen Jahren Mithilfe von Welser-Mösts Expertise im Bereich Bruckner neue Maßstäbe.
17:14
Patmos – Ein musikalischer Dokumentarfilm
Jeden Sommer findet auf der griechischen Insel Patmos das Patmos Musikfestival statt, ein einzigartiges musikalisches Ereignis, das sowohl ein Kammer- als auch ein Sakralmusikfestival umfasst. Diese Dokumentation dokumentiert die Ausgabe von 2024 und zeigt Auftritte von renommierten Solisten und Ensembles aus aller Welt. Zum Programm gehören der künstlerische Leiter des Festivals und Pianist Roberto Prosseda, Steven Isserlis, Irène Duval, Michael Guttman und das Brussels Chamber Orchestra sowie Peter Phillips und The Tallis Scholars. In Interviews teilen mehrere Künstler ihre Erfahrungen von diesem intimen Festival und die einzigartige Atmosphäre der Insel. Die Dokumentation wurde von der Patmos Music Festival Association produziert und von Alberto Girotto inszeniert.