00:00
Tschaikowsky - Iolanta
Tschaikowskys ‘Iolanta’ und Strawinskys ‘Persephone’ − beide Werke “stellen ein Ideal von Schönheit, Poesie und Hoffnung dar”. Diese Doppelaufführung ist eine Produktion von Peter Sellars aus dem Jahr 2012 am Teatro Real in Madrid. In beiden Werken findet eine Entwicklung aus der Dunkelheit ins Licht statt, die wie ein Initiationsritus wirkt, den die Hauptfiguren durchlaufen und der deren existentielle Gesinnung transformiert. ‘Iolanta’ ist ein reifes Werk Tschaikowskys, das im Jahre 1892 uraufgeführt wurde. Es enthält alle Facetten der Meisterhaftigkeit des Komponisten: schöne Melodien, eine klare Struktur und wahre Leidenschaft in allen Variationen. Der Chor und das Orchester des Teatro Real werden von Teodor Currentzis dirigiert. Die Solisten sind: Ekaterina Scherbachenko (Iolanta), Alexej Markov (Robert), Pavel Cernoch (Vaudémont), Dmitry Ulianov (King René), Willard White (Ibn-Hakia), Vasily Efimov (Alméric), Pavel Kudinov (Bertrand), Ekaterina Semenchuk (Marta), Irina Churilova (Brigita) und Letitia Singleton (Irina Churilova).
01:50
Europakonzert 2004 aus Athen
Das Europakonzert 2004 fand in Athen in Griechenland statt. Dieses Konzert zeigt die Berliner Philharmoniker, die im antiken Herodes Atticus Theater spielten, in einer interessanten Kombination von Dirigent und Solistin: Sir Simon Rattle und Pianist Daniel Barenboim spielen Johannes Brahms’ 'Klavierkonzert Nr. 1 und Arnold Schönbergs Arrangement von Brahms' Klavierquartett Nr. 1. Das Athener Konzert markierte eine doppelte Premiere: Es war das erste Europakonzert unter der Leitung des neuen Chefdirigenten, sowie das erste Mal, dass Rattle und Barenboim zusammen auftraten. Der Odeon von Herodes Atticus, ein Amphitheater, das 161 nach Christus in Erinnerung an die Frau Herodes Atticus’ gebaut wurde, liegt am Hang der Akropolis. Mit einer Sitzkapazität von mindestens 5.000 Zuschauern wurde es als das beste Theater in ganz Griechenland betrachtet.
03:33
Beethoven - Triple Concerto, Op. 56
Der amerikanische Dirigent Leonard Slatkin leitet das Orchestre National de Lyon in einem Konzert, das 2014 im Auditorium de Lyon aufgenommen wurde. Das Konzert öffnet mit William Bolcoms Circus Ouverture, die speziell für Slatkins 70. Geburtstag komponiert wurde. Im Anschluss interpretiert das Orchester Beethovens Tripelkonzert in C, Op. 56 in einer Kollaboration mit den Solistinnen Olga Kern (Klavier), Baibe Skride (Violine) und Sol Gabetta (Cello). Das Werk ist das einzige Konzert, das Beethoven jemals für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Das Konzert kommt schließlich mit Ravels beliebter Orchestrierung von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung zu einem krönenden Abschluss.
04:11
Ravel - Klavierkonzert für die linke Hand & Boléro
Péter Csaba leitet die spanische Orquesta Sinfónica Freixenet del Encuentro bei diesem Eröffnungskonzert des Encuentro de Música y Academia de Santander. Das Programm beginnt mit Ravels Klavierkonzert für die linke Hand in D-Dur, mit dem in Usbekistan geborenen amerikanischen Pianisten Stanislav Ioudenitch als Solist. Das zwischen 1929 und 1930 komponierte Werk wurde von Paul Wittgenstein in Auftrag gegeben, einem österreichischen Konzertpianisten, der im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verlor. Das Programm endet mit Ravels berühmtem Boléro. Eines der weltweit bekanntesten klassischen Stücke, der Boléro, zeichnet sich durch einen markanten, unveränderlichen Rhythmus aus, der auf der kleinen Trommel gespielt wird und das gesamte Stück hindurch anhält. Diese Aufführung wurde am 7. Juli 2023 in der Sala Argenta des Palacio de Festivales de Cantabria in Santander, Spanien, aufgenommen.
04:59
Ravel - Klavierkonzert G-Dur
Dirigent Mikhail Pletnev dirigiert das Russische Nationalorchester bei einer Aufführung von Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur, mit Lucas Debargue als Solist. Der Komponist vollendete dieses lebhafte dreisätzige Klavierkonzert im Jahr 1931. Ravel integrierte mehrere Jazz-Elemente in das Werk, insbesondere in den beiden äußeren Sätzen. Die Aufführung wurde 2017 im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau, Russland, im Rahmen des neunten RNO-Grand-Festival aufgezeichnet.
05:25
Bach - Cantata "Ich habe genug", BWV 82
Der Film Jaroussky singt Bach & Telemann ist das Portrait eines ganz besonderen Sängers – und das zweier außergewöhnlicher Komponisten. Wenn Philippe Jaroussky mit seiner Engelsstimme, die fast zeitlos scheint und nicht in einen Epoche oder ein Jahrzehnt gehört, Stücke von Telemann und Bach singt, wird klar, dass ihre Musik über die Jahrhunderte nichts von ihrer puren emotionale Kraft und Reinheit verloren hat. Der Film beinhaltet die Aufführungen von Telemanns Jesus liegt in den letzten Zügen und die Symphonie aus der Brockes-Passion sowie Der am Ölberg zagende Jesus und Bachs Symphonie aus Ich hatte viel Bekümmernis und Ich habe genug.
06:00
Beethovens Oktett und Dvořáks Serenade
Die Berliner Philharmoniker werden zu den besten Orchester der Welt gezählt. 1990 kamen Mitglieder dieses großen Orchesters zusammen, um schöne Kammermusikstücke einzuspielen. Das erste ist Ludwig van Beethovens Oktett in Es-Dur und das zweite Anton Dvoraks Serenade in d-Moll. Beide Kompositionen sind für Blasinstrumente komponiert, obwohl Beethoven sein erstes Streichquartett für diese Komposition überarbeitet und erweitert hat. Dieses Konzert wurde im berühmten Jaspissaal in den Neuen Kammern aufgezeichnet - direkt neben Sanssouci, dem Sommerpalast Friedrichs des Großen, in Potsdam.
06:53
House of Dreams
House of Dreams ist ein fantasievolles Konzert, konzipiert von Alison Mackay. Es lädt ein auf eine magische Reise an den Ort, barocke Kunst und Musik aufeinandertreffen – fünf europäische Orte, an denen Werke der Komponisten Bach, Händel, Vivaldi, Purcell und Marais vor einem malerischen Hintergrund aus Bildern von Vermeer, Canaletto und Watteau interpretiert werden. Das Bühnenbild ist von Marshall Pynkoski, erzählt von Blair Williams. Das Tafelmusik Baroque Orchestra, auch unter dem einfachen Namen Tafelmusik bekannt, ist ein aus Toronto stammendes, kanadisches Barockorchester, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat. Das Orchester wurde 1979 gegründet und besteht aus 19 Vollzeit-Mitgliedern, deren Expertise im Berech historische Performance und Spieltechnik liegt. Die Violinistin Jeanne Lamon leitet das Ensemble.
08:27
Mussorgsky/Ravel - Pictures at an Exhibition
Der amerikanische Dirigent Leonard Slatkin leitet das Orchestre National de Lyon in einem Konzert, das 2014 im Auditorium de Lyon aufgenommen wurde. Das Konzert öffnet mit William Bolcoms Circus Ouverture, die speziell für Slatkins 70. Geburtstag komponiert wurde. Im Anschluss interpretiert das Orchester Beethovens Tripelkonzert in C, Op. 56 in einer Kollaboration mit den Solistinnen Olga Kern (Klavier), Baibe Skride (Violine) und Sol Gabetta (Cello). Das Werk ist das einzige Konzert, das Beethoven jemals für mehr als ein Soloinstrument vollendet hat. Das Konzert kommt schließlich mit Ravels beliebter Orchestrierung von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung zu einem krönenden Abschluss.
09:06
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Gabriele Strata
Der Pianist Gabriele Strata (Italien, 1999) präsentiert Béla Bartóks „Szabadban“ (Out of Doors) und Muzio Clementis Sonate in h-Moll, Op. 40 Nr. 2, während der ersten Runde des Klavierwettbewerbs des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Dieser Auftritt wurde in der Bourgie Hall des Montrealer Kunstmuseums aufgezeichnet.
09:42
Schubert - Vier Impromptus, op. 90 - I.
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
10:00
Bruckner - 7. Sinfonie
In einem Konzert von 2019 im Muziekgebouw in Eindhoven leitet Dirigent Hartmut Haenchen das Orchester der philharmonie zuidnederland. Das Konzert dreht sich ganz um Anton Bruckners 7. Sinfonie. Mit einer majestetischen ersten Bewegung, die über zwanzig Minuten andauert, leitet Bruckner ein monumentarisches Gesamtwerk ein, das gleichermaßen komplex wie eindrucksvoll ist.
11:09
CMIM Piano 2024 - Halbfinale I: Anthony Ratinov
Der Pianist Anthony Ratinov (USA, 1997) schließt sich dem CMIM-Ensemble an, das aus drei Hauptstreichern des Montreal Symphony Orchestra besteht. Gemeinsam präsentieren sie den ersten Satz, Sostenuto assai – Allegro ma non troppo, aus Robert Schumanns Klavierquartett in Es-Dur, Op. 47. Diese Aufführung fand während der Kammermusikrunde des zweiteiligen Halbfinales des Concours musical international de Montréal – Piano 2024 (CMIM) statt und wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgezeichnet.
11:25
Neun Sinfonien verändern die Welt
Das West-Eastern Divan Orchestra wurde von Daniel Barenboim und Edward Said gegründet und besteht aus jungen Musikerinnen und Musikern aus Israel, Palästina, verschiedenen arabischen Ländern und Spanien. Mindestens einmal im Jahr treffen sie sich zu Proben und Konzerten, während derer ihre mitreißende Freude an der Musik nationale, ethnische und religiöse Grenzen überschreitet. Innerhalb von drei Jahren reiste Daniel Barenboim mit seinem West-Eastern Divan Orchestra mit allen neun Beethoven-Sinfonien durch die Welt. Der Filmemacher Michael Waldmann besuchte das Ensemble während der Proben in Spanien und schloss sich den Touren nach Südkorea und China an. Das Ergebnis ist ein besonders packender Dokumentarfilm zu den musikalischen Darbietungen und Interpretationen sowie den Gedanken und Gefühlen der Musiker zu Beethoven – und Barenboim.