00:00
Mahler - Sinfonie Nr. 1 in D-Dur, 'Titan'
Der Maggio Musicale Fiorentino (Florentiner Musikmai) ist das älteste Opern- und Musikfestival Italiens. Es wurde 1933 gegründet, ursprünglich mit dem Ziel, zeitgenössische und vergessene Opern zu präsentieren. Im Laufe der Jahre hat sich das Spektrum jedoch erheblich erweitert, und Orchesterkonzerte sind längst ein fester Bestandteil des Festivals. Im Rahmen der Ausgabe 2021, dirigiert Maestro Daniel Harding das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einem wunderbaren Konzertprogramm mit der Tragischen Ouvertüre in d-Moll, Op. 81 von Johannes Brahms und der Sinfonie Nr. 1 in D-Dur, 'Titan' von Gustav Mahler. Brahms komponierte seine Konzertouvertüre im Sommer 1880. Mit ihrem düsteren und stürmischen Charakter könnte sie als ernstes Gegenstück zu seiner freudigeren Akademischen Festouvertüre, Op. 80, betrachtet werden. Mahler vollendete seine erste Sinfonie acht Jahre später. Ursprünglich hatte sie fünf Sätze, aber der Komponist verwarf den zweiten Satz, genannt 'Blumine', einige Jahre später, sodass die endgültige viersätzige Version entstand, die wir heute kennen. Diese Aufführung wurde 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
01:01
Ravel - Klavierkonzert für die linke Hand & Boléro
Péter Csaba leitet die spanische Orquesta Sinfónica Freixenet del Encuentro bei diesem Eröffnungskonzert des Encuentro de Música y Academia de Santander. Das Programm beginnt mit Ravels Klavierkonzert für die linke Hand in D-Dur, mit dem in Usbekistan geborenen amerikanischen Pianisten Stanislav Ioudenitch als Solist. Das zwischen 1929 und 1930 komponierte Werk wurde von Paul Wittgenstein in Auftrag gegeben, einem österreichischen Konzertpianisten, der im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verlor. Das Programm endet mit Ravels berühmtem Boléro. Eines der weltweit bekanntesten klassischen Stücke, der Boléro, zeichnet sich durch einen markanten, unveränderlichen Rhythmus aus, der auf der kleinen Trommel gespielt wird und das gesamte Stück hindurch anhält. Diese Aufführung wurde am 7. Juli 2023 in der Sala Argenta des Palacio de Festivales de Cantabria in Santander, Spanien, aufgenommen.
01:50
In der Probe: Zubin Mehta
Der indische Dirigent Zubin Mehta wurde 1977 Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra und 1981 zum Musikdirektor auf Lebenszeit ernannt. Am 18. Juli 1996 führte das IPO unter der Leitung von Mehta erstmals die Tondichtung "Till Eulenspiegels lustige Streiche", Op. 28 von Richard Strauss auf. Als einer der weltweit führenden Interpreten der großen symphonischen Literatur, insbesondere der romantischen Werke von Anton Bruckner, Gustav Mahler und Richard Strauss, hat Mehta dieses äußerst beliebte Meisterwerk unzählige Male dirigiert, aber es war das erste Mal, dass er es von Grund auf einstudiert hat. Diese Episode „In Rehearsal“ zeigt einen intimen Blick auf den Dialog zwischen Mehta und den Mitgliedern des Orchesters, während sie Strauss' Tondichtung proben.
02:45
Delibes - Lakmé
Frédéric Chaslin leitet das Orchester und den Chor der Opéra Royal de Wallonie-Liège in einer Aufführung von Léo Delibes' tragischen Oper Lakmé (1883). Geschrieben nach einem Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille, spielt die Oper im britischen Indien des neunzehnten Jahrhunderts. Sie erzählt die Geschichte von Lakmé, der Tochter des Brahmanenpriesters Nilakantha, die sich in den britischen Offizier Gérald verliebt. Doch ihr Vater entdeckt, dass der Offizier ihr heiliges Land betreten hat, und schwört Rache an ihm. Wie viele seiner Zeitgenossen war Delibes von der Exotik fasziniert, die Aspekte fremder Länder und Kulturen heraufbeschwört, in der Tradition von Georges Bizet Les Pêcheurs de perles (1863) und Camille Saint-Saëns Samson et Dalila (1877). Delibes' Oper enthält das berühmte „Blumenduett“, gesungen von Lakmé und ihrer Dienerin Mallika, während sie am Fluss Blumen pflücken, sowie die wunderbare Koloraturarie „Air des Clochettes“. Zu den Solisten gehören Jodie Devos, Philippe Talbot, Lionel Lhote, Pierre Doyen und Marion Lebègue. Diese Produktion wurde 2022 an der Opéra Royal de Wallonie in Lüttich, Belgien, aufgezeichnet.
05:16
Chopin - Nocturnes op. 62
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
06:00
Mahler - 9. Sinfonie
Das Gustav Mahler Jugendorchester wurde 1986 auf Claudio Abbados Initiative gegründet und ist heute eins der besten Jugendorchester der ganzen Welt. Das Repertoire des Orchesters ist, wie der Name verspricht, stark vom Werk Gustav Mahlers und der besonderen Beziehung zwischen dem Maestro und seinen Musikern geprägt. Claudio Abbado ist ohne Frage der große Mahler-Dirigent unserer Zeit und seine andauernde Hingabe zu dessen Werk findet in dieser aufwühlenden Performance von Mahlers letzter Sinfonie ihren Höhepunkt. Dieser Film folgt den Vorbereitungen des Gustav Mahler Jugendorchesters auf seine Interpretation von Mahlers 9. Sinfonie unter der Leitung von Dirigent Claudio Abbado. Aufgenommen 2004 in der Accademia di Santa Cecilia in Rom, verdeutlichen die Aufnahmen den Enthusiasmus, das Talent und die Professionalität der jungen Musiker.
07:25
Werke für Violine und Klavier: Corelli, Ravel u.a.
Der japanische Geiger Naoya Nishimura und der italienische Pianist Andrea Bacchetti präsentieren ein intimes Recital, das in der Munetsugu Hall in Nagoya, Japan, aufgenommen wurde. Auf dem Programm stehen Arcangelo Corellis Violinsonate in D-Moll, Op. 5 Nr. 12, „La Folia“; Ludwig van Beethovens Violinsonate Nr. 5 in F-Dur, Op. 24, „Frühling“; Manuel de Fallas 7 Canciones populares españolas; Maurice Ravels Sonate für Violine und Klavier; Camille Saint-Saëns’ Introduction et Rondo Capriccioso in A-Moll, Op. 28; Niccolò Paganinis Cantabile in D-Dur, Op. 17; und Antonio Bazzinis Scherzo fantastique, Op. 25, „La Ronde des Lutins“. Diese Aufführung wurde am 22. Juni 2019 aufgenommen.
09:00
Beethoven - Klavierkonzert Nr. 1
Im Alter von sieben Jahren debütierte Martha Argerich mit Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, ein Stück, das sie während ihrer gesamten Karriere begleiten sollte. In diesem Konzert beim Lucerne Festival spielt die gefeierte Pianistin das berühmte Werk mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Herbert Blomstedt, der hier sein Debüt mit dem Orchester gibt. Diese Aufführung wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) in der Schweiz aufgenommen.
09:41
Schostakowitsch - Concertino für zwei Klaviere
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die „Grande Dame“ des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 „Heroisch“ und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns’ Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
09:52
Klavierwerke von Rachmaninoff, Beethoven, Glazunov
Der russische Pianist Nikolay Lugansky wird weltweit für seine Interpretationen von Sergei Rachmaninoff gelobt. In diesem wunderbaren Rezital präsentiert der großartige Pianist eine Auswahl an Werken des russischen Romantik-Komponisten sowie Kompositionen von Ludwig van Beethoven und Alexander Glazunov. Das Programm beginnt mit Beethovens Klaviersonate Nr. 14 in C-Moll, Op. 27 Nr. 2, 'Mondschein', gefolgt von Alexander Glazunovs Klaviersonate Nr. 2 in E-Moll, Op. 75. Danach spielt Lugansky eine Auswahl an Werken von Rachmaninoff: Rachmaninoffs Klaviertranskription von J. S. Bachs Partita Nr. 3 in E-Dur; eine Auswahl an Études-Tableaux (Nr. 1, 2, 4 und 8, Op. 33, und Nr. 5 und 6, Op. 39); Flieder (Op. 21, Nr. 5); Präludium in C-Moll, Op. 23 Nr. 7; und Rachmaninoffs Transkription von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Wiegenlied (Op. 16 Nr. 1). Diese Aufführung wurde am 4. Juni 2021 in der Tschaikowski-Konzerthalle in Moskau, Russland, aufgezeichnet.
10:00
Heavenly Voices – Farinellis Vermächtnis
Der Dokumentarfilm "Heavenly Voices - Farinellis Vermächtnis" (2012) erzählt die Geschichte der Kastraten in der Musik. Kastraten sind, beziehungsweise waren männliche Sänger, die in jungen Jahren kastriert wurden, um ihren hohen Stimmumfang zu erhalten - eine grausame Praxis, die vor allem im 17. und 18. gebräuchlich war. Zwei Jahrhunderte lang zogen die Darbietungen der Kastraten das europäische Publikum in ihren Bann, und erfolgreiche Kastraten wie Farinelli gehörten zu den einflussreichsten und bestverdienenden Musikern ihrer Zeit. Heute werden Rollen, die ursprünglich für Kastraten geschrieben wurden, oft von Countertenören gesungen. In diesem Dokumentarfilm sprechen die Countertenöre Max Emanuel Cenčić, Philippe Jaroussky, Andreas Scholl, Franco Fagioli und Jochen Kowalski über die Opernunterhaltung im Barock. Heavenly Voices" ist ein Film von Gino Pennacchi (Buch) und Alessandro Scillitani (Regie).
10:58
Beethoven - Streichquartette Nr. 1, 9 & 10
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem bemerkenswerten Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang tauchten die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten umfassende Partituren ein. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Repertoires für Streichquartett, das drei Jahrzehnte von Beethovens musikalischer Kreativität umfasst, während sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erforschte jede Facette von Beethovens Streichquartett-Repertoire: von den jugendlichen Streichquartetten Opus 18 bis zu den Razumovsky-, Harfen- und Serioso-Quartetten (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensperiode und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). Dieses Programm zeigt Quatuor Ébène bei der Aufführung von Beethovens Streichquartett Nr. 7 in F-Dur, Op. 59, Nr. 1 „Razumovsky“; Streichquartett Nr. 13 in B-Dur, Op. 130; und der monumentalen Großen Fuge, Op. 133. Diese Konzertaufnahme wurde am 12. Oktober 2020 in der Philharmonie de Paris gemacht.
12:41
Brahms - Doppelkonzert a-Moll, op. 102
Das Europakonzert fand 2007 anlässlich des 125. Jubiliäums in der Heimat der Berliner Philharmoniker, der Hauptstadt Deutschlands statt. Unter dem Motto "Das Jahr 1882" interpretiert das gefeierte Orchester unter der Leitung von Dirigent Sir Simon Rattle Brahms' "Konzert für Violine, Cello und Orchester", sowie dessen 4. Sinfonie und Wagners "Prelüde des Ersten Aktes" aus Parsifal. Letzteres war 1913 unter der Leitung von Dirigent Alfred Hertz Teil der ersten professionellen Tonaufnahme des Orchesters. Die Solisten der Performance, Lisa Batiashvili (Violine) und Truls Mørk (Cello) sind gleichermaßen junge und gefeierte Virtuosen, die heute regelmäßig in Begleitung der besten Orchester Weltweit auftreten. Das “Kraftwerk und Kabelwerk Oberspree" diente für dieses Konzert als ungewöhnlicher Konzertsaal des Orchesters. Es gilt als eines der beeindruckendsten historischen Gebäude des 19. Jahrhunderts in Berlin und seine beeindruckende Atmosphäre erschafft in Kombination mit den Klängen von Brahms und Wagner eine Gefühl der totalen musikalischen Hingabe.
13:19
Berg - Klaviersonate, op. 1
Der italienische Pianist Andrea Molteni (1998) spielt Alban Bergs Klaviersonate in h-Moll, Op. 1. Molteni begann mit sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Er schloss das Conservatorio di musica Giuseppe Verdi di Como mit Auszeichnung und Ehrennennung ab und erhielt einen Masterabschluss Magna cum Laude in Advanced Performance Studies vom Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Er trat im Wiener Saal der Universität Mozarteum in Salzburg, im Skrjabin-Museum in Moskau, im National Opera Center in New York und an mehreren anderen internationalen Spielstätten auf. Diese Performance wurde 2023 in der Verbrugghen Hall des Sydney Conservatorium of Music, Australien, aufgezeichnet.
13:31
Beethoven - Klaviersonate Nr. 21 - III
Julijana Sarac spielt den dritten Satz aus Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 21 („Waldstein“). Das Werk wurde 1804 fertiggestellt und gilt als eine von Beethovens größten und anspruchsvollsten Klaviersonaten.
13:46
Strawinsky - Le Sacre - II: Le Sacrifice
Jedes Jahr wird das Europakonzert von den Berliner Philharmonikern in einem bekannten Konzertsaal oder an einem besonderen Ort veranstaltet. Das diesjährige Konzert wird in der prächtigen Royal Albert Hall in London aufgeführt. Der niederländische Dirigent Bernard Haitink schließt mit Strawinskys „Frühlingsopfer“ ab, das der Komponist 1913 für Sergei Diaghilevs Ballets Russes schrieb. Die Premiere sorgte aufgrund der avantgardistischen Natur der Musik und der Choreographie des Stückes für viel Aufsehen und Furore beim Publikum. Das „Frühlingsopfer“ gilt heute als eines der Meisterwerke der klassischen Musikgeschichte und hat viele Komponisten des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Zugabe ist Tschaikowskys Blumenwalzer aus dem Nussknacker.
14:04
Glass - Einstein on the Beach
„Einstein on the Beach“ ist eine Oper des minimalistischen Komponisten Philipp Glass, des Regisseurs Robert Wilson und der Choreografin Lucinda Childs. Das Werk wurde 1976 beim Avignon Festival in Frankreich uraufgeführt. Es ist die erste und längste Oper des Komponisten, mit einer Dauer von etwa viereinhalb Stunden. Der Titel des Werks bezieht sich vermutlich auf Nevil Shutes Roman „On the Beach“ (1957), der in einer bei einem Atomkrieg zerstörten Welt spielt. Einstein on the Beach bricht die Regeln der konventionellen Oper und hat weder eine Erzählung noch benannte Charaktere. Das Libretto des Werkes besteht aus Solfège-Silben, Nummern und Gedichtabschnitten. Es enthält Texte von Christopher Knowles, Samuel M. Johnson und Childs. Die Oper besteht aus vier Akten, verbunden durch sogenannte „Knee Plays“ – Zwischenspiele zwischen den Akten. Es enthält mehrere Referenzen auf Einsteins Theorien über Zeit, Raum und Relativität, beispielsweise auf die Wahrnehmung fahrender Züge, die Einstein als Metapher in seiner Relativitätstheorie verwendet hat. Die Musik wird von The Philipp Glass Ensemble unter der Leitung von Michael Riesman aufgeführt, mit Antoine Silverman als Solo-Geiger. Unter den Darstellern sind Helga Davis, Kate Moran, Jasper Newell und Charles Williams zu finden. Die Tänzer entstammen der Lucinda Childs Dance Company. Diese Aufführung wurde 2014 im Théâtre du Châtelet in Paris, Frankreich, aufgenommen.
18:40
Rina Sala Gallo Klavierwettbewerb 2022: Finalisten
Der internationale Rina Sala Gallo Klavierwettbewerb findet alle zwei Jahre in der italienischen Stadt Monza statt. Er wurde 1947 von der in Monza geborenen Pianistin Rina Sala Gallo und Arturo Benedetti Michelangeli gegründet. Heute ist der Wettbewerb eine der prestigeträchtigsten kulturellen Veranstaltungen in Monza. Diese Sendung präsentiert die 26. Ausgabe des Wettbewerbs und zeigt die besten Auftritte der drei Finalisten, aufgenommen in der Villa Reale di Monza im Oktober 2022. Zuerst spielt Young Sun Choi (Südkorea, 1991) Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur, Op. 106. Danach spielt Seunghyuk Na (Südkorea, 1997) 'Oiseaux tristes' und 'Alborada del gracioso' aus Maurice Ravels fünfsätzigen Suite Miroirs. Anschließend spielt Ivan Bašić (Serbien, 1996) Franz Liszts Mephisto Walzer Nr. 1. Zum Schluss spielt Choi Claude Debussys Images (Buch I).
19:47
Strawinsky - Le Sacre du printemps
Bernard Haitink dirigiert die Berliner Philharmoniker in einer Aufführung von Igor Strawinskys „Frühlingsopfer“, das der Komponist 1913 für Sergei Diaghilevs Ballets Russes schrieb. Die Premiere sorgte aufgrund der avantgardistischen Natur der Musik und der Choreographie des Stückes für viel Aufsehen und Furore beim Publikum. Das „Frühlingsopfer“ gilt heute als eines der Meisterwerke der klassischen Musikgeschichte und hat viele Komponisten des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Das Konzert wird in der prächtigen Royal Albert Hall in London aufgeführt.
20:27
Elgar - Cellokonzert e-Moll, Op. 85
Seit über zwei Jahrzehnten feiert die Berliner Philharmoniker ihre Gründung am 1. Mai mit dem jährlichen Europakonzert, das 2010 in Oxford stattfand. Unter der Leitung von Daniel Barenboim führen das Orchester und die junge amerikanische Cellistin Alisa Weilerstein, die für ihr leidenschaftliches und zugleich präzises Musizieren große Aufmerksamkeit erregt hat, eine atemberaubende Aufführung von Edward Elgars Cellokonzert, Op. 85, auf.