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Donizetti - Don Pasquale
Frédéric Chaslin leitet das Orchestre Symphonique Région Cenre-Val de Loire/Tours und den Chor der Opéra de Tours in dieser Aufführung von Gaetano Donizettis komischen Oper „Don Pasquale“ (1842). Das Werk wurde 1843 im Pariser Salle Ventadour uraufgeführt, mit den berühmtesten Sängerinnen und Sängern jener Zeit. Die Premiere war ein großer Erfolg und schon innerhalb eines Jahres wurde das Werk in den wichtigsten Opernhäusern Europas audgeführt. Zu den Solistinnen und Solisten gehören Laurent Naouri, Florian Sempey, Sébastien Droy, Anne-Catherine Gillet und François Bazola. Diese Aufführung wurde 2021 in der Opéra de Tours aufgezeichnet.
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Die Berliner Philharmoniker in Tokio
Die Berliner Philharmoniker sind eines der besten Orchester der Welt. Ihr Ruhm reicht sogar bis nach Japan! Keine Überraschung, dass dieses Konzert, das 2000 unter der Leitung von Mariss Jansons in der wunderbaren Suntory Hall in Tokio gespielt wurde, ein so großer Erfolg war! Auf dem Programm: Antonín Dvořáks 8. Sinfonie, Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper „Oberon“ und Dimitri Schostakowitschs Violinkonzert – mit der Starviolinistin Hilary Hahn.
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Tschaikowski - Sinfonie Nr. 1 in g-Moll, op. 13
Conrad van Alphen leitet die Sinfonia Rotterdam bei der Aufführung von Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Sinfonie Nr. 1 in g-Moll, op. 13 („Wintertagträume“). Nachdem er eine Reihe kürzerer Orchesterwerke komponiert hatte, begann Tschaikowsky im März 1866 mit einem ehrgeizigeren Projekt: seiner ersten Symphonie. Da sie noch nicht fertig war, zeigte der junge Komponist die unvollständige Partitur im Sommer desselben Jahres seinen ehemaligen Lehrern Anton Rubinstein und Nikolai Zaremba, die die Arbeit des Komponisten stark kritisierten. Nach erheblichen Änderungen wurde die gesamte Sinfonie 1868 uraufgeführt. Noch immer nicht zufrieden mit dem Ergebnis, nahm Tschaikowsky 1874 einige weitere Überarbeitungen vor. Der Komponist betitelte die Sinfonie nicht nur mit „Wintertagträume“, sondern gab auch den ersten beiden Sätzen beschreibende Titel. Diese Aufführung wurde im September 2022 im Konzerthaus De Doelen im niederländischen Rotterdam aufgenommen.
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Beethoven - Streichquartett Nr. 4, Op. 18, Nr. 4
Das renommierte französische Streichquartett Quatuor Ébène feierte den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827) mit einem außergewöhnlichen Projekt: der Aufnahme aller sechzehn Streichquartette des großen Komponisten. Fünf Jahre lang tauchten die Geiger Pierre Colombet und Gabriel Le Magadure, die Bratschistin Marie Chilemme und der Cellist Raphaël Merlin in Beethovens 650 Seiten umfassenden Partituren ein. Ihre Bemühungen gipfelten in der Aufführung des gesamten Repertoires für Streichquartett, das drei Jahrzehnte von Beethovens musikalischer Kreativität umfasst, in sechs beeindruckenden Konzerten in der Philharmonie de Paris im Herbst 2020. Quatuor Ébène erforschte jede Facette von Beethovens Streichquartettrepertoire: von den frühen Streichquartetten Opus 18 bis zu den Razumovsky-, Harfen- und Serioso-Quartetten (Opus 59, 74 und 95) aus seiner mittleren Schaffensphase und schließlich die Tiefe seiner späten Quartette (Opus 127 bis 135). Dieses Programm präsentiert Quatuor Ébène in der Aufführung von Beethovens Streichquartett Nr. 5 in A-Dur, Op. 18, Nr. 5; Streichquartett Nr. 4 in c-Moll, Op. 18, Nr. 4; und Streichquartett Nr. 12 in Es-Dur, Op. 127. Dieses Konzert wurde am 17. Dezember 2020 in der Philharmonie de Paris aufgezeichnet.
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Mozart - Violinkonzert Nr. 3
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 3 in G-Dur, K. 216. Grimal, der führende Geiger, tritt als Solist auf. Mit Ausnahme des ersten Violinkonzerts komponierte Mozart seine anderen vier Violinkonzerte im Jahr 1775, als er Konzertmeister am Salzburger Hof war. Das Violinkonzert Nr. 3 beginnt mit einem Thema aus der Arie 'Aer tranquillo', die Mozart aus seiner neuesten Oper Il re pastore entnommen hat. Im wunderschönen Adagio werden die Streicher gedämpft und die Oboen weichen den Flöten, die nur im zweiten Satz zu hören sind. Der finale Satz hat einen tänzerischen Charakter. Diese Aufführung wurde 2014 in der Cité de la Musique, Frankreich, aufgezeichnet.