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Händel - Il trionfo del Tempo e del Disinganno
Emmanuelle Haïm dirigiert Le Concert d’Astrée bei einer Darbietung von G. F. Händels zweisätzigem Oratorium „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ („The Triumph of Time and Truth”). Das Stück mit einem Libretto von Benedetto Pamphili wurde 1707 in Rom uraufgeführt. Regisseur Krzysztof Warlikowski hat sich Händels erstem Oratorium, das der Komponist im Alter von nur 22 Jahren schrieb, mit einer tiefgehenden, liebevollen Inszenierung gewidmet. In diesem Oratorium versuchen die Figuren Time und Disillusion, Beauty davon zu überzeugen, Pleasure zugunsten weniger flüchtiger Freuden zu verlassen. Sabine Devieilhe ist eindeutig der Star der Aufführung und beeindruckt mit Technik, Stimmumfang und Timbre. Ihr Duell und ihre Harmonie mit Franco Fagioli sind umwerfend. Weitere Solisten sind Michael Spyres und Sara Mingardo. Aufgezeichnet 2016 beim Festival d’Aix-en-Provence.
02:21
The Spirits of Mozart
Eine von Mozarts Musik inspirierte Crossover-Erfahrung: das überraschende und originelle „Spirits of Mozart“. In diesem Crossover-Konzert interpretieren herausragende Persönlichkeiten aus Pop, Jazz und Klassik Mozarts Kompositionen in ihrer persönlichen musikalischen Sprache für ein breites Publikum des 21. Jahrhunderts. Diese Darbietungen zeigen, dass der Einfluss von Mozarts Musik weit über die Grenzen klassischer Musik hinausreicht. Interpreten wie Dee Dee Bridgewater, der junge Geiger Benjamin Schmid mit Jazz-Band und Orchester, Jethro Tulls Sänger und Flötist Ian Anderson und viele andere präsentieren Mozart-Arrangements in einer mitreißenden, elektrisierenden Mischung aus Klassik, Jazz und Popkultur.
04:06
Beethoven - 7. Sinfonie
September 2016 feierte die Welt den Geburtstag eines der bekanntesten japanischen Dirigenten: Seiji Ozawa. Der für seinen Einsatz für zeitgenössische Komponisten bekannte Ozawa gründete 1992 das Saito Kinen Festival Matsumoto, das seit 2015 besser bekannt ist als das Seiji Ozawa Festival. Anlässlich seines Geburtstages stand der Dirigent selbst auf der Festivalbühne um 63 Musiker des Saito Kinen Orchesters durch Beethovens 2. Und 7. Sinfonie zu leiten. Beethovens Zweite entstand größtenteils während des Aufenthaltes des Komponisten in Heiligenstadt, als seine Taubheit sich bereits in einem fortgeschrittenen Zustand befand. Das Werk feierte seine Premiere 1803 im Theater an der Wien in der österreichischen Haupstadt. Die 7. Sinfonie wurde zehn Jahre später in einem Konzert zu Gunsten verwundeter Soldaten erstaufgeführt, das Beethoven selbst dirigierte.
04:47
Dupré - Variationen über zwei Themen, Op. 35
Der italienische Pianist Alessandro Marangoni und der italienische Organist Paolo Oreni präsentieren Marcel Duprés "Variationen über zwei Themen" für Klavier und Orgel, Op. 35. Oreni spielt auf seiner selbst entworfenen Wanderer-Orgel, die derzeit größte transportable Pfeifenorgel der Welt. Mit ihren 1200 Pfeifen und 42 Registern bietet sie alle wichtigen Klangfarben, die für das Orgelrepertoire erforderlich sind. Diese beeindruckende Darbietung wurde am 5. April 2024 in der Fabbrica Poggi in Pavia, Italien, aufgenommen.
05:02
Mozart - Violinkonzert Nr. 5
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 5 in A-Dur, K. 219, auch bekannt als das 'Türkische Konzert'. Der herausragende Geiger Grimal tritt als Solist auf. Mit Ausnahme des ersten Violinkonzerts komponierte Mozart seine anderen vier Violinkonzerte im Jahr 1775, als er Konzertmeister am Salzburger Hof war. Es ist der dritte und letzte Satz, der dem Konzert Nr. 5 seinen Spitznamen, das 'Türkische Konzert', gibt. Dieser Satz zeichnet sich durch einen auffälligen Mittelteil aus, der durch 'türkische Musik' gekennzeichnet ist. Der Komponist erreicht dies nicht nur durch Änderung des Taktes und der Tonart zu Moll, sondern auch indem er die Celli und Bässe dazu bringt, col legno zu spielen, d.h. mit dem Holz ihres Bogens, was einen perkussiven Klang erzeugt. Diese Aufführung wurde 2014 in der Cité de la Musique, Frankreich, aufgezeichnet.
05:29
IVC 2021 - Halbfinale: Debussy, Haydn u. a.
Die Sopranistin Isabel Weller (Deutschland, 1994) und die Pianistin Yuriko Watanabe (Japan, 1994) spielen Claude Debussys „Nuit d'étoiles“, L. 2, und „Mandoline“, L. 43; Joseph Haydns „Piercing eyes“, Hob. XXVIa, Nr. 35; „Die Mainacht“ aus Johannes Brahms’ „Vier Gesängen“, Op. 43; „Pietà“ aus Paul Hindemiths „Das Marienleben“, Op. 27; Bart Vismans „Vermeers Gold“; und „Lied vom Winde“ aus Hugo Wolfs Mörike-Liedern beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:00
Mozart - 26. Klavierkonzert in D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart komponierte sein Klavierkonzert in D-Dur, KV 537, im Februar 1788 in Wien. Dieses Konzert wurde später das “Krönungskonzert” genannt, denn Mozart spielte es 1790 anlässlich der Krönung Leopolds II zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches in Frankfurt am Main. In dieser Aufnahme wird der aus Uruguay stammende Schweizer Pianist Homero Francesch von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Gerd Albrecht begleitet. Als Solist spielte Francesch bereits mit den berühmtesten Orchestern: mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, den New York Philharmonikern und mit dem Königlichen Concertgebouw Orchester. Dieses Programm wurde im Christian-Zais-Saal in Wiesbaden aufgenommen.