00:00
Dvořák - Rusalka
Der bulgarische Dirigent Pavel Baleff dirigiert das Orchester und den Chor der Opéra de Limoges in einer Aufführung von Antonín Dvořáks Rusalka (1900). Das Libretto des Werkes stammt von dem tschechischen Dichter Jaroslav Kvapil. In dieser lyrischen Märchenoper verliebt sich die flüchtige Wasserfee Rusalka in einen Menschen – den Prinzen, der zufällig in ihrem See schwimmt. Rusalka sehnt sich danach, selbst ein Mensch zu werden, um mit dem Prinzen zusammen sein zu können. Die Hexe Ježibaba ist bereit, Rusalka zu helfen, warnt sie jedoch, dass der Übergang zu einem sterblichen Menschen einen hohen Preis hat: Sie wird die Sprache verlieren. Außerdem, wenn die stumme Rusalka die Liebe eines Menschen nicht gewinnen kann, wird sie ewig verdammt sein. Regisseur Nicola Raab und TV-Regisseur Arnaud Lalanne haben eine wahrhaft filmische Produktion von Dvořáks Meisterwerk geschaffen. Zu den Solisten gehören Ruzan Mantashyan, Adam Smith, Rafal Pawnuk, Marie-Adeline Henry, Marion Lebègue und Alexandra Marcellier. Diese Aufführung wurde im Februar 2021 in der Opéra de Limoges, Frankreich, aufgenommen.
02:04
Bach - Partiten für Violinsolo (BWV 1001-1006)
Gidon Kremers Wiederkehr zu J. S. Bachs Partiten ist ein außergewöhnliches Ereignis. Kremers erste Aufnahmen dieser Werke wurde vor nahezu einem Vierteljahrhundert veröffentlicht. In dieser Aufnahme von 2006 stellte sich Gidon Kremer erneut einer der wohl größten Herausforderungen eines jeden Pianisten: Bachs "Sonaten und Partiten für Violine solo" (BWV 1001-1006), die Kremer selbst als das "Himalaya-Gebirge" der Geigenmusik bezeichnet. Mit diesen Musikstücken ist es Bach gelungen, das technische Potential der Geige als Soloinstrument zu manifestieren. Die Partiten dienten später als Ausgangsform für etliche Solo-Violinstücke ganzer Generationen von Komponisten. Die Performance zeigt deutlich Kremers einzigartigen Sinn für Spontaneität und seine Bereitschaft, Risiken einzugehen. Dennoch ist stets der Sinn für Struktur des einmaligen Künstlers zu spüren, der sowohl der polyfonen Bandbreite der Kompositionen, als auch deren Nebeneinanderstellung von tänzerischen Elementen und innewohnender Tiefgründigkeit gerecht wird.
03:19
Brahms - 4. Sinfonie, Op. 98
Franz Welser-Möst dirigiert das Cleveland Orchester in einem Konzert von Johannes Brahms‘ 4. Sinfonie. Das letzte der sinfonischen Werke des Komponisten wurde einst von Musikkritiker Malcolm Macdonald als einen der „kreativen Höhepunkte der Romantik“ bezeichnet und ist reich an unterschwelliger Melancholie, die sich nach vergangenen Zeiten verzehrt. Interessanterweise haucht das Stück in der Tat vergangenen Zeiten neues Leben ein, erinnert doch der erste Satz stark an Melodien des Barock. Ebenso an barocke Zeiten angelehnt ist außerdem die Form die Chaconne im letzten Satz, um die Brahms sich in über 30 Variationen stetig dreht. Diese Performance wurde 2014 in der Severance Hall in Cleveland aufgenommen.
04:00
Playing Portraits
The trio composed of Alessandro Carbonare (clarinet), Elisa Eleonora Papandrea (violin) and Monaldo Braconi (piano) performs regularly in Italy’s concert halls and abroad. Playing Portraits showcases the trio’s appearances in various places, including USA, Russia and Europe, as they perform works by composers such as George Gershwin, Igor Stravinsky, Francis Poulenc, Anton Guilio Priolo, and Reiner Kuttenberger. This program was recorded by Pietro Tagliaferri at the Salle Belle Epoque in the National Gallery of Modern Art in Rome.
04:55
Strawinsky - Sinfonie in drei Sätzen
Sir Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker und Solist Vadim Repin anlässlich des Europakonzerts von 2008 im Moskauer Tschaikowski Konservatorium. Die erste Ausgabe des Europakonzerts fand 1991 statt. Seitdem gilt die Veranstaltung, die jedes Jahr in einer anderen kulturell bedeutungsvollen Stadt Europas gehalten wird, als Feier, die an die Gründung der Berliner Philharmoniker am 1. Mai 1882 erinnert. Das Orchester eröffnet die Feierlichkeiten mit einer herausragenden Interpretation von Strawinskys Sinfonie in drei Sätzen.
05:18
IVC 2019 - Finale: Schubert, Schumann et al.
Die Sopranistin Harriet Burns (Vereinigtes Königreich, 1989) und der Pianist Ian Tindale (Vereinigtes Königreich, 1990) spielen im Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2019 – Lied Duo – Franz Schuberts „Verklärung“, D. 59, Clara Schumanns „Er ist gekommen in Sturm und Regen“, Op. 12, No. 2, „L’heure exquise“ aus Reynaldo Hahns „Chansons grises“ und „Le printemps“ aus Hahns „Douze rondels“, „Herzeleid“ aus Robert Schumanns „Sechs Gesänge“, Op. 107, „Le corbeau et le renard“ aus André Caplets „Trois fables“, Alphons Diepenbrocks „Die Liebende schreibt“, RC 20, „Seranilla de la zarzuela“ aus Judith Weirs „A Spanish liederbooklet“, Muriel Herberts „Renouncement“ sowie „Waldmädchen“ aus Hugo Wolfs Eichendorff-Lieder. Diese Aufführung wurde im Theater aan de Parade im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
05:46
CMIM Piano 2024 - Halbfinale I: Carter Johnson
Pianist Carter Johnson (Kanada, 1996) tritt mit dem CMIM-Ensemble auf, das aus drei Hauptstreichern des Orchestre symphonique de Montréal besteht. Gemeinsam interpretieren sie den ersten Satz, Sostenuto assai – Allegro ma non troppo, aus Robert Schumanns Klavierquartett in Es-Dur, Op. 47. Diese Aufführung fand während der Kammermusikrunde des zweigeteilten Halbfinales des Concours musical international de Montréal – Piano 2024 (CMIM) statt und wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgezeichnet.
06:00
Orgelwerke von J. S. Bach
Der deutsche Organist Ullrich Böhme führt verschiedene Orgelwerke von J. S. Bach auf. Die Thomaskirche in Leipzig, Deutschland, ist mit mehreren Komponisten verbunden, darunter Felix Mendelssohn und Richard Wagner, insbesondere mit Bach, der von 1723 bis zu seinem Tod im Jahr 1750 ihr Thomaskantor war. Das Programm dieses Konzerts beinhaltet Toccata in d-Moll, BWV 565; Jesu, meine Freude, BWV 227/9; Nun danket alle Gott, BWV 657; Jesu bleibet meine Freude, BWV 147/6; Präludium und Fuge in a-Moll, BWV 543; Vor deinen Thron tret ich hiermit, BWV 668; Toccata und Fuge in F-Dur, BWV 540; und eine Auswahl von Orgelchorälen aus Bachs Orgelbüchlein: In dich hab ich gehoffet, Herr, BWV 640; Wenn wir in höchsten Nöten, BWV 641; Wer nur den lieben Gott läßt walten, BWV 642; Alle Menschen müssen sterben, BWV 643; und Ach wie nichtig, BWV 644. Das Konzert wurde im Jahr 2000 in der Thomaskirche aufgenommen.