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Beethoven - 3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55
Maestro Herbert Blomstedt gibt sein Debüt mit dem Lucerne Festival Orchestra und interpretiert Ludwig van Beethovens gefeierte Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55, „Eroica“ in diesem Konzert beim Lucerne Festival 2020. Nur einen Monat vor diesem Auftritt feierte der schwedische Dirigent seinen 93. Geburtstag – was man ihm aber kaum ansieht, da er stets Vitalität und Neugier ausstrahlt. Dieser Auftritt wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.
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Boulez dirigiert Mahlers 2. Sinfonie
Pierre Boulez dirigiert das Orchester und den Chor der Berliner Staatsoper und das Orchester der Berliner Staatskapelle in einer Interpretation von Gustav Mahlers 2. Sinfonie. Die Solisten der Performance sind Diana Damrau und Petra Lang. Das Konzert wurde im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 80. Geburtstages des französischen Komponisten und Dirigenten veranstaltet. Mit seiner kompromisslosen Herangehensweise an seine Interpretationen Mahlers fasziniert Boulez seit Langem gleichermaßen Kritiker und das Publikum. Die Sängerinnen Diana Damrau und Petra Lang vereinen ihre Kräfte, um Boulez' Vision der Sinfonie Leben einzuhauchen. Aufgenommen in der Staatskapelle Berlin, 2005.
02:30
Meisterwerke entdecken - Symphonie fantastique
Mit der Serie "Meisterwerke Entdecken" präsentieren wir audiovisuelle Konzertführer der großen Meisterwerke der klassischen Musik. Die Serie enthält 20 halbstündige Dokumentationen über 20 Meisterwerke der Klassik. Angesehene Experten, berühmte Solisten und herausragende Dirigenten versetzen Sie zurück in die Zeit und an die Orte ihrer Entstehung. In diesem Dokumentarfilm steht Hector Berlioz' Symphonie fantastique im Mittelpunky. Diese "Fantastische Sinfonie" gilt allgemein als eines der wichtigsten und charakteristischsten Werke der Frühromantik. Leonard Bernstein nannte es aufgrund seiner halluzinogenen und traumhaften Art „die erste musikalische Reise ins Psychedelische“. Der deutsche Musikwissenschaftler Wulf Konold beschreibt die Idee zur Entstehung dieses faszinierenden Stücks.
03:00
Von Weber - Der Freischütz
Diese einzigartige Produktion von Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ wurde anlässlich des 200. Jahrestages der Uraufführung der Oper im Konzerthaus Berlin und des 200. Jahrestages des Konzerthauses selbst geschaffen. Für diese Produktion schuf die katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus – international bekannt für ihre Avantgarde-Opern – einen virtuellen Wald im Großen Saal des Konzerthauses und lieferte eine aufregende neue Interpretation von Webers romantischer Oper. Der Regisseur Carlus Padrissa beschreibt die Inszenierung als eine „Reise zu den Wurzeln der Oper, wo sich Mythos, Geschichte und die aktuelle Realität des Waldes treffen“. Christoph Eschenbach leitet das Konzerthausorchester Berlin und den Rundfunkchor Berlin in dieser Aufführung. Zu den Solisten gehören Jeanine De Bique (Agathe), Anna Prohaska (Ännchen), Benjamin Bruns (Max), Falk Struckmann (Kaspar), Franz Hawlata (Kuno) und Viktor Rud (Kilian). Diese Aufführung wurde am 18. Juni 2021 aufgezeichnet.
05:14
Mozart - Klaviersonate Nr. 13, KV 333
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
06:00
Chormusik zur Weihnachtszeit
Dieses Konzert im beeindruckenden Zisterzienserkloster “Schulpforte” verbindet festliche Musik mit der Spontaneität und der Frische des Jazz. Diese 60-minütige TV-Weihnachtsproduktion präsentiert die musikalische Begegnung zwischen Sopranistin Angelika Kirchschlager und Jazz-Trompeter Tomasz Stanko. Die Solisten begleiten das herausragende Freiburger Barockorchester. Darüber hinaus interpretiert das Leipziger A-cappella-Ensemble Amarcord, bestehend aus ehemaligen Mitgliedern des Thomanerchors, populäre und auch weniger bekannte Weihnachtsmänner mit den Solisten. Die unterschiedlichen Biographien und stilistischen Präferenzen der Künstler sorgen für ein spannendes, abwechslungsreiches musikalisches Erlebnis. Das prächtige Zisterzienserkloster Schulpforte bei Naumburg (Deutschland) wurde als Ort für diese außergewöhnliche musikalische Begegnung gewählt. Die Ursprünge des Klosters stammen aus dem in Schmölln im Jahre 1127 gegründeten Benediktinerkloster. Das Konzertmaterial wird mit stimmungsvollen Motiven von schneebedeckten Berglandschaften und weihnachtlich geschmückten Städten kombiniert.
07:00
Koroljow spielt Bachs Goldberg-Variationen
Der russische Pianist Jewgeni Koroljow spielt Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variation (BWV 988) auf dem Leipziger Bachfest im Juni 2008. Das Stück wurde ursprünglich fürs Cembalo komponiert und enthält eine Arie und 30 verschiedene Variationen. Seit ihrer Erstveröffentlichung 1741 sind die Goldberg-Variationen heute zu einem exemplarischen "Thema mit Variationen" geworden. Eine Interpretation Bachs durch Koroljow ist üblicherweise Grund zur Freude - und diese Performance der Goldberg-Variationen ist keine Ausnahme der Regel. Das Konzert wurde Juni 2008 im Leipziger Gewandhaus aufgenommen.
08:32
Beethoven - Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, op. 60
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigent besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung spielt Les Dissonances Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, Op. 60. Das Werk wurde von Graf Franz von Oppersdorff in Auftrag gegeben, der Beethovens Sinfonie Nr. 2 verehrte und dem Komponisten eine hohe Summe für ein ähnliches Werk bot. Vollendet im Herbst 1806, wurde die Sinfonie erstmals bei einem Privatkonzert in Wien im März 1807 aufgeführt. Das Werk wird oft von seinen revolutionären Vorgänger und Nachfolger, den Sinfonien Nr. 3 und Nr. 5, überschattet. Die Sinfonie Nr. 4 kontrastiert mit ihrer leichten und fröhlichen Natur zu den beiden genannten Werken. Diese Aufführung wurde 2013 in der Opéra de Dijon, Frankreich, aufgezeichnet.
09:08
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Elias Ackerley
Der Pianist Elias Ackerley (Vereinigtes Königreich/Südkorea, 2001) spielt Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 6 in F-Dur, Op. 10 Nr. 2; Franz Liszts Après une lecture du Dante: Fantasia quasi Sonata; und Alfred Grünfelds Soirée de Vienne, Op. 56 (Konzertparaphrase über Walzermotive aus Johann Strauss’ Die Fledermaus) in der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montrealer Museum der Schönen Künste aufgezeichnet.
09:45
Schubert - Vier Impromptus, op. 90 - I.
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
10:03
Bruckner - 7. Sinfonie
In einem Konzert von 2019 im Muziekgebouw in Eindhoven leitet Dirigent Hartmut Haenchen das Orchester der philharmonie zuidnederland. Das Konzert dreht sich ganz um Anton Bruckners 7. Sinfonie. Mit einer majestetischen ersten Bewegung, die über zwanzig Minuten andauert, leitet Bruckner ein monumentarisches Gesamtwerk ein, das gleichermaßen komplex wie eindrucksvoll ist.