00:00
Barbara Hannigan at Severance Hall
Barbara Hannigan, Sopranistin und Dirigentin, gewann den Grammy für das „Bestes Klassisches Solo-Vokalalbum CRAZY GIRL CRAZY (Gershwin, Berg und Berio) 2018“ und wurde 2022 als „Künstlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Im Herbst 2023 gab sie ihr lang erwartetes Dirigentendebüt mit dem Cleveland Orchestra. Das Programm bot eine interessante Mischung aus Altem und Neuem mit Haydns Sinfonie Nr. 44 in e-Moll, Viviers 'Lonely Child', Ligetis 'Lontano' und Tod und Verklärung von Richard Strauss.
02:01
Klavierwerke von Mendelssohn
Der italienische Pianist Roberto Prosseda (*1975) gilt heute als einer der führenden Interpreten des Klavierrepertoires von Felix Mendelssohn. In diesem Konzert, das 2015 im Teatro alle Vigne im italienischen Lodi aufgenommen wurde, spielt Prosseda eine Auswahl von Felix Mendelssohns Liedern ohne Worte (Op. 19 Nr. 1, Op. 38 Nr. 2, Op. 38 Nr. 6, Op. 53 Nr. 2, Op. 30 Nr. 6 und Op. 62 Nr. 2), Variations sérieuses, Op. 54, und Fantasie, Op. 28.
02:43
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Seit 1972 sind die „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ eine herausragende Institution in der internationalen Musikszene. Ob klassische Musik, Jazz, Tango oder Avantgarde, Hörer auf der ganzen Welt sind unweigerlich von der Vielfalt der einzigartigen und berauschenden Klangfarben fasziniert, die diese zwölf Cellisten erschaffen können. Ihre Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor, aus Tiefe und Leichtigkeit, spricht das Publikum aller Altersstufen an. Unter den zeitgenössischen Komponisten, die speziell für "die 12" geschrieben haben, sind Boris Blacher, Jean Françaix, Iannis Xenakis, Arvo Pärt und Tan Dun. Dieser Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch porträtiert das Ensemble der 12 Cellisten, seine Geschichte und ihre einzelnen Mitglieder.
03:42
Europakonzert 2000 aus Berlin
Mikhail Pletnev (Klavier), Karita Mattila (Sopran), Violeta Urmana (Alt), Thomas Moser (Tenor), Eike Wilm Schulte (Bass), Schwedischer Rundfunkchor, Eric Ericson Kammerchor, Berliner Philharmoniker; Leitung: Claudio Abbado. Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 - Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125. Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr am 1. Mai (der Wiederkehr des Gründungstages 1882) in einem anderen europäischen Ort statt; im Jahr 2000 spielten die Musiker das 10. Europakonzert "zu Hause" in der Berliner Philharmonie.
05:19
Schubert - Rondo D. 951
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die „Grande Dame des Klaviers“ wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet. Im Rahmen dieses Konzerts spielen Argerich und der Pianist Iddo Bar-Shaï Franz Schuberts Rondo in A-Dur, D. 951.
06:00
Mozart - 19. Klavierkonzert, KV 459
Als er österreichische Kaiser Leopold II 1790 nach Frankfurt reiste, um zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt zu werden, fuhr auch Mozart in die Messe-Stadt, in der Hoffnung, dass ihm die Ehre einer kaiserlichen Audienz oder eines Auftrags für die Krönungsfeier zuteilwürde. Das Ergebnis war niederschmetternd. Antonio Salieri erhielt den Auftrag für die Krönungsoper – für Mozart eine große Enttäuschung. Doch schließlich wurde er doch gebeten, ein Klavierkonzert zu komponieren und es in der Peripherie der Krönungszeremonien aufzuführen. Obwohl es damals so gut wie ignoriert wurde, entstand ein gebührend majestätisches Werk. Bei diesem Konzert wurde auch das 19. Klavierkonzert, KV 459, gespielt. In dieser Folge dirigiert David Zinman die Deutsche Kammerphilharmonie, Solist ist Radu Lupu. Die Aufnahme entstand im Kaisersaal der Münchner Residenz.
06:30
Bachfest Leipzig 2004: Himmelfahrts-Oratorium
Sigiswald Kuijken dirigiert La Petite Bande und Ex Tempora während des Bachfests 2004 in der Leipziger Nikolaikirche. Das Bachfest ist seit 1999 eines der wichtigsten Musikfestivals zu Ehren der Musik von Bach. Eröffnet wird das Konzert mit J. S. Bachs Himmelfahrts-Oratorium “Lobet Gott in seinen Reichen” (BWV 11). Das Werk entstand 1735 und markiert des Komponisten letzte Arbeit dieses Genres. Das Oratorium ist so ungewöhnlich kurz, dass es 1852 von in der Bach Gesamtausgabe versehentlich als Kantate betitelt wurde. Das Konzert wird fortgeführt mit “Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu” (Wq 240), einem Oratorium von Bachs berühmtestem Sohn, Carl Philipp Emanuel Bach. Die Solisten des Konzerts sind Sophie Karthäuser (Sopran), Patrizia Hardt (Alt), Christoph Einhorn (Tenor), Christoph Genz (Tenor), Jan van der Crabben (Bariton) und Stephan Genz (Bass).
08:23
Beethoven - 2. Sinfonie
September 2016 feierte die Welt den Geburtstag eines der bekanntesten japanischen Dirigenten: Seiji Ozawa. Der für seinen Einsatz für zeitgenössische Komponisten bekannte Ozawa gründete 1992 das Saito Kinen Festival Matsumoto, das seit 2015 besser bekannt ist als das Seiji Ozawa Festival. Anlässlich seines Geburtstages stand der Dirigent selbst auf der Festivalbühne um 63 Musiker des Saito Kinen Orchesters durch Beethovens 2. Und 7. Sinfonie zu leiten. Beethovens Zweite entstand größtenteils während des Aufenthaltes des Komponisten in Heiligenstadt, als seine Taubheit sich bereits in einem fortgeschrittenen Zustand befand. Das Werk feierte seine Premiere 1803 im Theater an der Wien in der österreichischen Haupstadt. Die 7. Sinfonie wurde zehn Jahre später in einem Konzert zu Gunsten verwundeter Soldaten erstaufgeführt, das Beethoven selbst dirigierte.
09:03
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Muzi Li
Muzi Li (China, 1998) spielt Sergei Rachmaninoffs Moments musicaux, Op. 16; und Triana aus Isaac Albéniz' Iberia (Buch 2), während der ersten Runde der Klavierausgabe des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
09:43
Chopin - Nocturnes op. 62
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
10:01
My heart is burning
René Pape ist ein Star, der wie kein anderer die neue Generation der Opernsänger repräsentiert: ungezwungen und modern in seiner Erscheinung, hungrig nach neuen Herausforderungen und offen für ambitionierte Experimente. Im Musikfilm Mein Herz brennt singt und spielt René Pape verschiedene Rollen (Oper, Konzert, Crossover), welche auf beeindruckende Weise die Vielseitigkeit des Sängers widerspiegeln und die unterschiedlichen Facetten seiner Persönlichkeit reflektieren. Unter der Regie von Sibylle Muth.
10:51
Kammermusik von Janáček, Taffanel und Prokofjew
Dieses Kammermusikkonzert ist Teil der Konzertreihe „Solistas del Siglo XXI“ der Hochschule für Musik Reina Sofía in Madrid. Zuerst spielt das Quinteto Zéphyros Leoš Janáčeks Mládí (Jugend) für Bläsersextett. Danach folgt Paul Taffanels Bläserquintett in g-Moll, aufgeführt vom Quintett Scarlatti der Casa de la Moneda. Das Programm endet mit Sergei Prokofjews Quintett in g-Moll, Op. 39, gespielt vom Quinteto Cosan. Diese Aufführung wurde am 11. Mai 2024 im Auditorio Sony der Hochschule für Musik Reina Sofía in Madrid, Spanien, aufgezeichnet.
12:07
Brahms - Sinfonie Nr. 1 in 1 c-Moll, op. 68
Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung präsentieren Les Dissonances Johannes Brahms' Symphonie Nr. 1 in c-Moll, Op. 68. Brahms wusste, dass von ihm erwartet wurde, eine Symphonie zu komponieren, die den Standards von Ludwig van Beethoven gerecht werden sollte. Er vollendete seine Symphonie Nr. 1 im Jahr 1876, nachdem er mindestens vierzehn Jahre daran gearbeitet hatte. Nach der erfolgreichen Premiere in Karlsruhe folgten bald Aufführungen in anderen Städten. Brahms' Symphonie wurde als 'Beethovens Zehnte' bezeichnet, als würdiger Nachfolger von Beethovens Neunter Symphonie. Brahms' Werk enthält mehrere Anspielungen auf Beethoven. So erinnert zum Beispiel das Hauptthema des vierten Satzes, das zuerst in den Streichern zu hören ist, an die 'Ode an die Freude' im Finale von Beethovens neunter Symphonie. Diese Aufführung wurde 2014 in der Philharmonie de Paris, Frankreich, aufgezeichnet.
12:50
Schubert - Vier Impromptus, op. 90 - I.
Roberto Prosseda (1975) spielt Mozarts 5. Klaviersonate und vier Impromptus, Op. 90 von Franz Schubert. Prosseda bringt das Konzert mit einer Interpretation des technisch anspruchsvollen Ballade No. 4, Op. 52 von Chopin zu einem krönenden Abschluss. Er ist besonders für seine Interpretationen einiger kürzlich entdeckter Werke von Mendelssohn und seine 9-teilige CD-Serie über Klavierwerke des Komponisten bekannt. Seit 2012 gibt der Italiener zudem Lehrkonzerte mit dem klavierspielenden Roboter TeoTronico. Sein Ziel ist es dabei, den Unterschied zwischen der direkten Umsetzung des Roboters und der menschlichen Interpretationskunst zu verdeutlichen.
13:00
Schumann - Humoreske, op. 20
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung präsentiert Schwartz die Humoreske in B-Dur, Op. 20. Schumann komponierte das Werk im Jahr 1839 und widmete es Julie von Webenau. Der Titel des Werks bezieht sich auf die ältere Bedeutung von Humor als emotionaler Zustand. Schumann ließ sich von dem deutschen Romantik-Schriftsteller Jean Paul inspirieren, der Humor als "eine Unendlichkeit von Kontrasten", "eine Gegenüberstellung der kleinen Welt mit der großen" definiert und wo "ein Lachen entsteht, das sowohl Schmerz als auch Größe in sich trägt". Die Humoreske ist nicht in einzelne Sätze unterteilt, sondern besteht aus kontrastierenden Abschnitten, die zusammen ein durchgehendes Stück ergeben. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.