00:00
Mariken in de tuin der lusten
Die Oper „Mariken in de tuin der lusten“ zur Musik von Calliope Tsoupaki basiert auf dem Mysterienspiel Mariken van Nieuwmeghen (c. 1515). Über fünf Jahrhunderte hat diese alte Geschichte nichts von ihrer Kraft verloren und ist fester Teil des Kanons dänischer Kultur. In dieser Oper folgen wir der neugierigen aber empfindlichen Mariken auf einer Reise durch eine dunkle Welt. Sie trifft auf faszinierende Geschöpfe wie eine hexenhafte Tante, einen verführerischen Teufel und einen aufdringlichen Papst. Die Ensemble ASKO|Schönberg und Tetraktys stehen unter der musikalischen Leitung von Hernán Schvartzman. Hauptsolisten sind Hannah Hoekstra (Mariken) Harry van der Kamp (Oniel), Jill Feldman (Tankte), Julian Podger (Moenen) und Michael Chance (Papst). Inszeniert von Serge van Veggel, Regie Sonia Herman Dolz.
02:05
Bach - Johannes-Passion
Unter der Leitung von Sir Simon Rattle spielen die wunderbaren Berliner Philharmoniker Johann Sebastian Bachs großartige Johannes-Passion. Mit den renommierten Solisten Juliane Banse, Michael Chance, Ian Bostridge, Rainer Trost, Thomas Quasthoff und dem berühmten RIAS Kammerchor. Bach komponierte dieses auf dem Johannesevangelium basierende Werk in seinem ersten Jahr als Kantor in Leipzig. Es wurde am Karfreitag 1774 uraufgeführt. Die Höhepunkte von Bachs Johannes-Passion sind der erste Chorus, Jesus’ Tod und der Schlusschoral. Die berührenden Solopassagen und die beeindruckenden Chorstellen machen dieses Werk zu einem großen Erlebnis.
04:11
Sibelius - 7. Sinfonie, Op. 105
2013 wurde der finnische Dirigent Hannu Linto zum leitenden Dirigenten des finnischen Radio Sinfonieorchester ernannt. Lintu studierte einst Klavier und Cello an der Sibelius-Akademie und dem Turku-Konservatorium im Südosten Schwedens. Er nahm sich an der Sibelius-Akademie auch erstmals des Dirigierens an. Die zahlreichen Konzerte, in denen er 2012 das finnische Radio Sinfonieorchester leitete, qualifizierten ihn eindeutig als direkten Nachfolger Sakri Oramos, dessen Vertrag 2012, nach einigen Jahren als Dirigent und Konzertmeister, endete. Das Orchester hat sich auf Interpretationen finnischer Musik spezialisiert, doch es spielt auch gelegentlich Meisterwerke von Gustav Mahler und Béla Bartók. Der finnische Komponist Jean Sibelius zählt zu den Favoriten des Orchesters und auch des Dirigenten selbst. Gemeinsam mit Yle, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Finnlands, produzierte das Orchester 2015 eine Konzertserie bestehend aus den sieben Sinfonien des Komponisten. Nach einer kurzen Einleitung in die Thematik, um die sich das Stück dreht interpretiert das Orchester die gesamte Sinfonie. Sibelius' Siebte ist in vielerlei Hinsicht seine Beste. Da ihre einzelnen Passagen geradezu fließend ineinander übergehen, kann diese Sinfonie ganz eindeutig als in sich geschlossenes Werk gesehen werden. Trotzdem dominiert auch diese nicht Sibelius' Gesamtwerk: seinem Geigenkonzert und dem sinfonischem Gedicht 'Finlandia’ sein internationales Ansehen zu verdanken.
05:05
J. S. Bach - Jesu, meine Freude, BWV 227
Für dieses Konzert, das in der Thomaskirche in Leipzig aufgenommen wurde, wird das fünfköpfige Vokalensemble amarcord um drei Stimmen erweitert: eine Alt- und zwei Sopranstimmen. Diese amarcordplus-Formation präsentiert Musik, die sich auf die Stadt konzentriert, in der sie aufgeführt wird. Auf dem Programm stehen geistliche Madrigale von Johann Hermann Schein, Motetten aus Heinrich Schütz' Geistlicher Chormusik sowie zwei Motetten des berühmtesten Thomaskantors, Johann Sebastian Bach. Darüber hinaus werden verschiedene geistliche Werke ihrer weniger bekannten Zeitgenossen Philipp Heinrich Erlebach und Liebhold sowie Kompositionen anderer Mitglieder der Familie Bach, darunter Johann Michael Bach und Johann Christoph Bach, aufgeführt. Diese Aufführung wurde am 1. Mai 2020 aufgezeichnet.
05:25
Weinberg - Rhapsodie über moldawische Themen
Verteilt über 19 Tage im Sommer 2017 boten die besten Jugendorchester der Welt unter der Leitung von großartigen Dirigenten, Seite an Seite mit internationalen Virtuosen aufregende und inspirierende Konzertperformances im rahmen des Young Euro Classic in Berlin. Young Euro Classic ist für junge internationale Orchestermusiker die bedeutendste Plattform im Bereich europaweite Klassikmusik, -tradition und -entwicklung. Diese Performance zeigt einige Highlights der Young Euro Classic Ausgabe von 2017. Teil ihres Repertoires sind sowohl renommierte Klassikwerke, als auch Stücke von lokalen Komponisten. Teil des Programmes: Verdi - La forza del destino, Beethoven - Meeresstille und glückliche Fahrt, Tschaikowski - Piano Concerto No. 1, Tschaikowski - Six Romances, Kohji - Georgian, Mingrelian Songs, Weinberg - Rhapsodie über moldawische Themen, op. 47/1 und Wong - As the Heart Soars.
05:37
IVC 2021 - Halbfinale: Fauré, Tschaikowski u. a.
Der Tenor Zhuohan Sun (China, 1993) und die Pianistin Sara Pavlovic (Serbien, 1996) spielen das „Ehetanzlied“ aus Alexander von Zemlinskys „Sechs Liedern und Gesängen“, Op. 10; „Nell“ aus Gabriel Faurés „Trois mélodies“, Op. 18; „Net, tol'ko tot, kto znal“ (Niemand außer das einsame Herz) aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Sechs Romanzen“, Op. 6; Franz Schuberts „Die Mutter Erde“, D. 788; Bart Vismans „Vermeers Gold“; „Bonne journée“ aus Francis Poulencs „Tel jour, telle nuit“, FP 86; und „Der Jäger“ aus Hugo Wolfs „Mörike-Liedern“ beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 – Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen ’s-Hertogenbosch aufgenommen.
06:00
Baroque Christmas Concert
Dieses wunderbare Weihnachtskonzert wurde 1999 im Freiburger Münster aufgenommen. Zu sehen sind die für ihren strahlenden Ton und ihre präzise Diktion weltberühmte Sopranistin Barbara Bonney und der Bariton Matthias Goerne, eines der vielversprechendsten Talente seiner Generation. Sie werden begleitet vm Freiburger Barockorchester und German Brass. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Bachs „Weihnachtsoratorium“ (BWV 248), Mozarts „Großen Messe in c-Moll“ (KV 427) und Händels „Messias“ (HWV 56).
07:00
Brahms - Ein deutsches Requiem, Op. 45
In diesem Konzert von November 2016, aufgenommen in der großartigen Sankt Florian Stiftsbasilika in Österreich - die einst Anton Bruckner behebergte – interpretieren der Wiener Singverein und das Cleveland Orchestra unter der Leitung von Dirigent Franz Welser-Möst Brahms berühmtes „Ein Deutsches Requiem“, Op. 45. Das Stück soll den Lebenden Trost spenden und bedient sich dabei an für eine Totenmesse unüblichen Bibeltexten. Das Ergebnis: ein eindrucksvolles Werk, das breite Massen anspricht, darunter sowohl Gläubige als auch dem Glauben ferne. Die SolistInnen des Konzerts - Hanna-Elisabeth Müller and Simon Keenlyside – standen bereits auf den prestigevollsten Konzertbühnen dieser Welt. Müller ist eine anerkannte Opernsängerin und Konzertkünstlerin. Der in London geborene Keenlyside baute sich innerhalb der letzten zehn Jahre eine eindrucksvolle Karriere mithilfe hochrangiger Gastauftritte auf.
08:15
Beethoven - Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, op. 68
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan und das Orchestre de l’Opéra national de Paris nahmen den kompletten Zyklus der Sinfonien von Ludwig van Beethoven in den Jahren 2014-2015 auf. In dieser Aufführung dirigiert Jordan Beethovens Sinfonie Nr. 6 in F-Dur, Op. 68, auch bekannt als die Pastorale Sinfonie. Der Komponist schrieb das Werk unmittelbar nach der Vollendung seiner Sinfonie Nr. 5. Beide Werke wurden im Dezember 1808 im selben Konzert uraufgeführt. Die Sinfonie Nr. 6 besteht aus fünf Sätzen, wobei die letzten drei Sätze ohne Pause gespielt werden. Jeder Satz trägt einen Titel, der eine Szene aus dem Landleben suggeriert. Die fröhliche Atmosphäre der ersten drei Sätze wird durch einen gewaltigen vierten Satz unterbrochen: Sturm, besonders dargestellt durch die Piccoloflöten, Blechbläser und Pauken. Der Sturm lässt am Ende des Satzes nach, woraufhin die Ruhe im letzten Satz zurückkehrt. Diese Aufführung wurde 2015 in der Opéra Bastille in Paris, Frankreich, aufgezeichnet.
09:05
CMIM Piano 2024 – Erste Runde: Carter Johnson
Der Pianist Carter Johnson (Kanada, 1996) präsentiert Maurice Ravels "Valses nobles et sentimentales" und Paul Hindemiths "Sonate Nr. 3 in B-Dur" in der ersten Runde des Klavierwettbewerbs des Concours musical international de Montréal 2024 (CMIM). Diese Aufführung wurde in der Bourgie Hall des Montreal Museum of Fine Arts aufgenommen.
09:41
Chopin - Polonaise-Fantasie, op. 61
Die in der Ukraine geborene Pianistin Inna Faliks spielt Frederic Chopins Polonaise-Fantaisie Op. 61. Aufgenommen in der Nicols Concert Hall in Evanston, Illinois, USA. Faliks hat sich als eine der kommunikativsten und poetischsten Künstlerinnen ihrer Generation etabliert. Die Polonaise-Fantaise widmete Chopin Mme. A. Veyret, geschrieben und veröffentlicht wurde sie 1846.
10:05
Pierre Boulez - Ein Leben für die Musik
Der französische Musiker und Komponist Pierre Boulez (1925-2016) gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Musikszene des zwanzigsten Jahrhunderts. In dem Dokumentarfilm "Pierre Boulez - Ein Leben für die Musik" (2017) zeichnet Regisseur Reiner E. Moritz ein persönliches Porträt des jungen und ungeduldigen Künstlers, der einst ungestüm vorschlug, Opernhäuser in die Luft zu sprengen, um mit den muffigen Traditionen aufzuräumen, später jedoch den "Ring des Jahrhunderts" im Herzen der traditionellen Oper, in Bayreuth, dirigierte und ein geschätzter Gastdirigent bei den größten Orchestern der Welt wurde. Der Dokumentarfilm zeigt Fragmente aus dem reichen Lebenswerk des Komponisten und bietet Eindrücke seltener Fotos aus dem Boulez-Chevalier-Archiv. Am persönlichsten ist der Dokumentarfilm, wenn die Familie und Freunde des Maestros über dessen Leben reflektieren. Boulez' jüngerer Bruder Roger gibt wertvolle Informationen über Pierres frühe Jahre preis, und der berühmte Pianist Daniel Barenboim erzählt von der Musik und den Kompositionen seines Freundes.
11:09
Werke für Violine und Klavier: Mozart, Falla u.a.
Anlässlich des Internationalen Frauentags präsentieren die italienische Geigerin Laura Marzadori und der italienische Pianist Andrea Bacchetti ein wunderbares Konzert im Teatro Sociale di Camogli, Italien. Das Programm umfasst Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate Nr. 18 in G-Dur, K. 301; Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 5 in F-Dur, Op. 24; Manuel de Fallas Suite Populaire Espagnole (Transkription von Paul Kochaniski); Camille Saint-Saëns' Introduction und Rondo Capriccioso in a-Moll, Op. 28; und 'Méditation' aus Jules Massenets Oper Thaïs. Diese Aufführung wurde am 8. März 2022 aufgezeichnet.
12:27
Schostakowitsch - 5. Sinfonie, Op. 47
Im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit des berühmten Komponisten der “Musik der repetitiven Strukturen”, Philip Glass, präsentieren die beiden französischen Pianistinnen Katia und Marielle Labèque die Europapremiere von Glass’ Doppelklavierkonzert unter Begleitung des Orchestre de Paris. Das Programm wird fortgesetzt mit Schostakowitschs 5. Sinfonie, unter der Leitung von Dirigent Jaap van Zweden, dem gegenwärtigen Direkto des Hong Kong Philharmonic Orchestra und nächstem Musical Director der New Yorker Philharmoniker.
13:15
Schostakowitsch - Concertino für zwei Klaviere
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Repertoire für Klavier und Violine in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgezeichnet wurde. Die „Grande Dame“ des Klavierspiels wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet, unter anderem die Pianisten Evgeny Kissin, Theodosia Ntokou und Cristina Marton-Argerich sowie der Geiger Maxim Vengerov. Das Programm umfasst Dmitri Schostakowitschs Concertino für zwei Klaviere Op. 94; Frédéric Chopins Impromptu Nr. 3 Op. 51, Polonaise Nr. 6 Op. 53 „Heroisch“ und Walzer Nr. 6 Op. 64 Nr. 1; Camille Saint-Saëns’ Polonaise für zwei Klaviere Op. 77; César Francks Sonate für Violine und Klavier in A-Dur; und Fritz Kreislers Liebesleid und Schön Rosmarin. Diese Aufführung wurde am 12. Juni 2021 aufgenommen.
13:26
Telemann - Jesus liegt in letzten Zügen, TWV 1:983
Der Film Jaroussky singt Bach & Telemann ist das Portrait eines ganz besonderen Sängers – und das zweier außergewöhnlicher Komponisten. Wenn Philippe Jaroussky mit seiner Engelsstimme, die fast zeitlos scheint und nicht in einen Epoche oder ein Jahrzehnt gehört, Stücke von Telemann und Bach singt, wird klar, dass ihre Musik über die Jahrhunderte nichts von ihrer puren emotionale Kraft und Reinheit verloren hat. Der Film beinhaltet die Aufführungen von Telemanns Jesus liegt in den letzten Zügen und die Symphonie aus der Brockes-Passion sowie Der am Ölberg zagende Jesus und Bachs Symphonie aus Ich hatte viel Bekümmernis und Ich habe genug.
13:41
Mozart - Exsultate, jubilate, K.V 165
Wolfgang Amadeus Mozart: Exsultate, jubilate KV 165 - Et incarnatus est aus c-Moll-Messe KV 427.Christine Schäfer (Sopran), Berliner Philharmoniker; Leitung. Bernard Haitink. Die Europakonzerte der Berliner Philharmoniker sind ein Beitrag des renommierten Orchesters zur europäischen Vereinigung. Sie finden jedes Jahr am 1. Mai (der Wiederkehr des Gründungstages des Orchesters 1882) in einem anderen europäischen Ort statt; 1999 in der Marienkirche in Krakau (Polen).
14:02
Gluck - Iphigénie en Tauride
„Iphigénie en Tauride“ (1779) ist eine tragische Oper des in Deutschland geborenen Komponisten Christoph Willibald Gluck. Das für die französische Bühne verfasste Werk wurde im Jahr 1779 mit großem Erfolg an der Pariser Königlichen Musikakademie uraufgeführt. Sie spielt in der Zeit nach dem Trojanischen Krieg. Iphigénie, die von ihrem Vater Agamemnon geopfert werden sollte, wurde von Diana gerettet und nach Tauris gebracht, wo sie zur Hohepriesterin einer Göttin wurde. Diego Fasolis leitet in dieser Inszenierung das Orchestre National des Pays de la Loire und den Chœur d’Angers Nantes Opéra. Zu den Solistinnen und Solisten gehören Marie-Adeline Henry, Charles Rice, Sébastien Droy, Jean-Luc Ballestra und Élodie Hache. Diese Aufführung wurde 2020 im Grand Théâtre d’Angers in Frankreich aufgezeichnet.
16:02
Beethoven - 3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55
Maestro Herbert Blomstedt gibt sein Debüt mit dem Lucerne Festival Orchestra und interpretiert Ludwig van Beethovens gefeierte Symphonie Nr. 3 in Es-Dur, Op. 55, „Eroica“ in diesem Konzert beim Lucerne Festival 2020. Nur einen Monat vor diesem Auftritt feierte der schwedische Dirigent seinen 93. Geburtstag – was man ihm aber kaum ansieht, da er stets Vitalität und Neugier ausstrahlt. Dieser Auftritt wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum im schweizerischen Luzern (KKL) aufgezeichnet.